Doha-Gipfel: Bisher wartet jeder darauf, dass der andere sich bewegt. Ökologie 3. Dezember 2012 (WK-news) - Halbzeit bei Klimakonferenz in Doha: Klimaschutz kommt nicht voran "Der Doha-Gipfel kann nur ein Erfolg werden, wenn die Teilnehmerstaaten mehr Kompromissbereitschaft zeigen. Verweigerungshaltungen werden den Herausforderungen des Klimaschutzes nicht gerecht", sagte Ann-Kathrin Schneider, als Beobachterin der Verhandlungen für den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Doha, zur Halbzeit der Klimakonferenz. "Bisher wartet jeder darauf, dass der andere sich bewegt. Wenn das so weitergeht, scheitert die Konferenz", warnte Schneider. Unbefriedigend sei vor allem der Stand der Verhandlungen über eine zweite Verpflichtungsperiode des Kyoto-Protokolls. "Wird das derzeit Absehbare schlussendlich beschlossen, bleibt der Klimschutzeffekt nur marginal. Leider liegen auch ausreichende Finanzzusagen
UN-Klimakonferenz: Wünschenswert wäre schon der Erhalt der Instrumente des Kyoto-Protokolls Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen 30. November 2012 (WK-intern) -Angesichts der deutschen Industrie, deren Rohstoffhunger, und der Tatsache, dass Deutschland das einzige Land auf der Erde ist in dem man mit 300 km/h über die Straßen fahren darf und dieses uns als "Freiheit" verkauft wird, kann man hier doch allen Ernstes nicht von einem Staat sprechen der für den Erhalt der Umwelt oder gar für das Energiesparen vorbildlich wäre Deutsche Energie- und Wasserwirtschaft spricht sich für Erhalt der Instrumente des Kyoto-Protokolls aus! (Diese Instrumente sind aber leider nie zum Einsatz gekommen, geschweige denn einklagbar gewesen) Abkommen muss rechtlich am 1. Januar 2013 in Kraft treten können Innereuropäische Verteilungsschlüssel diskutieren Berlin- "Die Ergebnisse
Moorschutz ist Klimaschutz Ökologie Schleswig-Holstein 29. November 201229. November 2012 (WK-intern) - Klimaaktionstage: Schleswig-Holsteins Umweltminister Robert Habeck zu Besuch im Hartshoper Moor: „Moorschutz ist aktiver Klimaschutz.“ Die Wiedervernässung von Mooren spielt für den Klimaschutz in Schleswig-Holstein eine entscheidende Rolle. „Wenn Moore intakt sind, speichern sie Kohlenstoffdioxid. Werden sie aber entwässert, setzen sie ein Vielfaches an CO2 frei. Deshalb ist die Renaturierung von Mooren ein wichtiger Beitrag zur Senkung von CO2-Emissionen“, sagte Umweltminister Robert Habeck heute bei einem Besuch im Stiftungsland Hartshoper Moor in Sophienhamm bei Hohn. Das Umweltministerium richtet aus Anlass der UN-Klimakonferenz, die derzeit in Doha/Katar stattfindet, verstärkt den Blick auf Klimaschutz-Projekte in Schleswig-Holstein. Es geht es um Fragen wie: Wie
Energiebedarfsberechnung, Null- und Plusenergiegebäude effektiv bilanzieren Forschungs-Mitteilungen Ökologie 29. November 201229. November 2012 (WK-intern) - EnerCalC 2013 mit übersichtlicher Gesamtbilanz und zahlreichen Erweiterungen: Am 3. Dezember erscheint EnerCalC 2013, ein Excel-basiertes Werkzeug zur vereinfachten Energiebedarfsberechnung von Nichtwohngebäuden. Bei vergleichsweise einfacher und übersichtlicher Bedienung werden wissenschaftlich anerkannte Methodiken zugrunde gelegt. EnerCalC gibt es seit 2011. Jetzt wurde die Software um eine übersichtliche und flexible Darstellung der Gesamtbilanz von Null- und Plusenergiegebäuden erweitert. EnerCalC 2013 ist damit das erste Werkzeug dieser Art. Mit der neuen Version können nun auch Kraft-Wärme-Kopplung und Solarthermie in die Bilanz einbezogen werden. EnerCalC berechnet den Energiebedarf für Mehrzonengebäude in Anlehnung an die DIN V 18599, im Unterschied zum streng normbasierten Verfahren ist der
Der Bau neuer Braunkohlekraftwerke ist nicht sinnvoll Ökologie 28. November 2012 (WK-news) - Bedeutung der Braunkohle sinkt: Neue Kraftwerke und Tagebaue sind überflüssig DIW Berlin: Stromgewinnung aus Braunkohle ist kein Zukunftsmodell Der Bau neuer Braunkohlekraftwerke lohnt sich betriebswirtschaftlich nicht und würde es erschweren, die CO2-Reduktionsziele der Bundesregierung zu erreichen. Daher gibt es in Deutschland auch keinen Bedarf, neue Braunkohletagebaue aufzuschließen, die genehmigten Abbaumengen reichen in allen Braunkohlerevieren aus, um die bestehenden Kraftwerke bis ans Ende ihrer Lebensdauer zu versorgen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) auf Basis von Investitionsrechnungen und Modellen zum Kraftwerkseinsatz. "Ich sehe die Aufgabe der Politik darin, in den Braunkohlerevieren den
Studie: Der Meeresspiegel ist schneller angestiegen als vorhergesagt Forschungs-Mitteilungen Ökologie 28. November 2012 (WK-intern) - Projektionen zum Meeresspiegelanstieg könnten unterschätzt worden sein Während die globale Mitteltemperatur in den letzten Dekaden in einer Geschwindigkeit zugenommen hat, die gut mit den Projektionen des Weltklimarats übereinstimmt, ist der Meeresspiegel schneller angestiegen als vorhergesagt. Das geht aus einer Studie hervor, die jetzt im Fachjournal Environmental Research Letters veröffentlicht wurde. Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und seine Kollegen vergleichen darin für den Zeitraum zwischen 1990 und 2011 Projektionen mit tatsächlichen Messdaten. Der schnellere Anstieg des Meeresspiegels könnte darauf hinweisen, dass auch für die Zukunft die Berechnungen vom Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) zu niedrig sind,
Unternehmen in Österreich profitieren vom Emissionshandel und blockieren Reformen Ökologie Verbraucherberatung 26. November 2012 (WK-news) - Wien Energie profitiert von Gratiszertifikaten am meisten, Verbund klimaschädlichster E-Wirtschaftskonzern Österreichs Wien - Zum heutigen Start der Internationalen Klimaverhandlungen in Doha präsentiert GLOBAL 2000 die Hauptprofiteure unter den österreichischen Unternehmen in einem der wichtigsten Klimaschutzinstrumente der EU: dem Emissionshandel (ETS), in dem die Emissionen von Industrie und E-Wirtschaft erfasst sind. Während sich vor allem WirtschaftsvertreterInnen medienwirksam gegen höhere Klimaziele stellen, zeigt eine Auswertung von offiziellen Daten des Umweltbundesamts durch GLOBAL 2000, dass ein Großteil der Unternehmen in Österreich sogar vom Emissionshandel profitiert: Von 95 Unternehmen im ETS halten 77 Überschüsse aus der Gratiszuteilung von CO2-Zertifikaten, 4,6 Mio. CO2-Zertifikate wurden
UN-Umweltprogramm-Bericht ist Warnsignal an Weltgemeinschaft Mitteilungen Ökologie 22. November 2012 GLOBAL 2000: EU braucht ambitionierte Klimaschutzziele! Wien - Die österreichische Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 hält anlässlich des UNEP-Klimaberichtes und im Vorfeld der nächste Woche beginnenden UNO-Klimakonferenz in Doha fest, dass vor allem die Industrienationen ihren Treibhausgasausstoß verringern müssen. „Die EU muss in Sachen Klimaschutz wieder eine Vorreiterrolle einnehmen und sich vor allem ambitioniertere Ziele stecken“, betont Johannes Wahlmüller, Klima- und Energiesprecher von GLOBAL 2000. „Lediglich 20 Prozent der Treibhausgasemissionen bis 2020 zu reduzieren, ist definitiv zu wenig, um die globale Erderwärmung unter zwei Grad halten zu können!“ Bis dato wurden bereits 17,4 Prozent der Treibhausgase gegenüber 1990 reduziert, die EU hat ihr 2020-Ziel also
Neue Regeln für den sicheren Betrieb der Kernkraftwerke News allgemein Ökologie 22. November 2012 (WK-intern) - Bund und Länder einigen sich auf neue Regeln für den sicheren Betrieb der Kernkraftwerke Das Bundesumweltministerium und die Länder haben neue Sicherheitsanforderungen für den Betrieb der Kernkraftwerke beschlossen. Dieses kerntechnische Regelwerk beinhaltet grundlegende Regeln und übergeordnete sicherheitstechnische Anforderungen. Das neue kerntechnische Regelwerk wird ab sofort von den zuständigen Aufsichtsbehörden angewendet und im Vollzug der Aufsicht und bei anstehenden Verfahren zugrunde gelegt. Bundesumweltminister Peter Altmaier: "Bund und Länder haben nach jahrelanger, intensiver Arbeit eine gemeinsame, zeitgemäße Grundlage für die Arbeit der Sicherheitsbehörden geschaffen. Diese neuen Regeln beinhalten die heutigen sicherheitstechnischen Anforderungen für die Kernkraftwerke. Der sichere Betrieb der Kernkraftwerke muss bis zum
Ausschreibungsstart für die Deauville Green Awards 2013 Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen 21. November 2012 (WK-intern) - Paris - Vom 16. bis 18. April 2013 findet der Deauville Green Awards statt. Das internationale Festival für Unternehmens- und Fernsehfilme zum Thema Umwelt und nachhaltige Entwicklung prämiert vorbildliche Verhaltensweisen, die in der audiovisuellen Kommunikation von Unternehmen, Institutionen und öffentlichen Einrichtungen im Bereich Umweltschutz zum Ausdruck kommen. Im Jahr 2012 traten bei der Veranstaltung 170 Filme aus 14 Ländern zum Wettbewerb an. Die Jury bestand aus einem Dutzend angesehener Persönlichkeiten wie Valérie Martin, Vorsitzende der Kommunikations- und Informationsabteilung der französischen Agentur für Umwelt und Energiewirtschaft ADEME, Bernard Emsellem, Generaldirektor für Ökomobilität beim französischen Bahnunternehmen SNCF, Béatrice Delemasure, Kommunikationsdirektorin des französischen
Studie der Internationalen Finanzinstitutionen belegt Nutzen für Entwicklungs- und Schwellenländer Mitteilungen Ökologie 19. November 2012 (WK-intern) - Erfolgreiche Entwicklung durch den Privatsektor Entwicklungsfinanzierer übernehmen wichtige Funktion besonders in Krisenzeiten Finanzierungsvolumen hat sich innerhalb von zehn Jahren auf 40 Mrd. US-Dollar im Jahr 2011 vervierfacht Sub-Sahara-Afrika benötigt für den Ausbau seiner Infrastruktur jährlich rund 90 Mrd. US-Dollar? tatsächlich wird jedoch nur knapp die Hälfte investiert. In Entwicklungs- und Schwellenländern ist der unzureichende Zugang zu Finanzierungen an der Tagesordnung. Laut Bruno Wenn, Sprecher der Geschäftsführung der DEG ? Deutsche Investitions- und Entwicklungs-gesellschaft mbH, ist das eines der größten Hemmnisse für Wachstum in diesen Ländern: "Vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen in den Entwicklungs- und Schwellenländern fehlt Investitionskapital. Hier setzen wir als
Leben mit der Energiewende – kommt morgen auf die Leinwand Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Technik Veranstaltungen 19. November 201219. November 2012 (WK-intern) - Zum Preis der Erhöhung der EEG-Umlage 2013, welche den Strompreis ja angeblich unbezhalbar macht, kann man auch ins Kino gehen. Wenn der Film „Leben mit der Energiewende“ heißt. PREMIERE am Mittwoch, 21.11.2012 um 20:00 Uhr Erstmals ist für die Kinozuschauer das Mitschneiden und Mitfilmen des Geschehens auf der Leinwand ausdrücklich erlaubt. Zu Beginn des Films werden die Zuschauer sogar dazu aufgefordert. Denn „Leben mit der Energiewende“ ist der erste Open-Source-Kinofilm überhaupt. Das gesamte Projekt steht den Zuschauern barrierefrei zur Verfügung. Kopieren, weiterschicken, anschauen, wann, wo und wie - alles frei, erwünscht, kostenfrei. Was das bedeutet, bekommt das Publikum schon an der