Nochten 2: Sonntagsspaziergang gegen geplanten Braunkohletagebau Ökologie Verbraucherberatung 10. April 2015 Juristischer Kampf gegen Nochten 2 geht weiter (WK-intern) - Das Bündnis „Strukturwandel jetzt – Kein Nochten II“ sieht trotz der heutigen Entscheidung des sächsischen Oberverwaltungsgerichtes gute Chancen, den Tagebau Nochten 2 zu verhindern. Schleife/Rohne - Zugleich lädt das Bündnis für Sonntag (12. April) um 14:00 Uhr zu einem Spaziergang durch die vom Braunkohlentagebau bedrohten Orte Schleife und Rohne ein. „Dass Vattenfall die Paraphierung jeglicher Umsiedlungsverträge ausgesetzt hat, zeigt deutlich, wie die Vorbereitungen zum Tagebau Nochten 2 bereits stocken. Wir gehen optimistisch in das weitere Verfahren.“ sagt Friederike Böttcher vom Bündnis „Strukturwandel jetzt – Kein Nochten II“. Das heutige Gerichtsurteil kommentiert Susanne Neubronner von Greenpeace: „Das Klagebündnis
Studie des Thünen-Instituts für Ländliche Räume fordert Gewässerschutz Forschungs-Mitteilungen Ökologie 8. April 2015 Landwirte sind beim Gewässerschutz gefordert „Guter chemischer Zustand“ von Oberflächengewässern und Grundwasser wird voraussichtlich auch 2021 nicht überall im Einzugsgebiet der Weser erreicht – Ausdehnung von Agrarumweltmaßnahmen und eine moderate Verschärfung der Düngeverordnung allein reichen nicht aus, um Stickstoffüberschüsse seitens der Landwirtschaft in notwendigem Umfang zu reduzieren. (WK-intern) - Mit der Wasserrahmenrichtlinie hat die Europäische Union 2000 ein Instrument geschaffen, um die Qualität von Grund- und Oberflächenwasser im Einzugsbereich von Flüssen europaweit zu verbessern. Die Richtlinie gibt Ziele für die Qualität von Oberflächengewässern und Grundwasser vor. Diese Ziele müssen 2015, in Ausnahmefällen bis spätestens 2021 oder 2027, erreicht werden. Welche Anstrengungen die
4. Umwelttechnikpreis Baden-Württemberg Behörden-Mitteilungen Ökologie 5. April 2015 Ab sofort Teilnahme am 4. Umwelttechnikpreis Baden-Württemberg möglich (WK-intern) - Franz Untersteller: „Innovative Entwicklungen, die das Klima und unsere Umwelt schonen, belohnen wir mit insgesamt 100.000 Euro.“ Umweltminister Franz Untersteller hat zur Teilnahme am 4. Umwelttechnikpreis Baden-Württemberg aufgerufen. Mit dem Preis unterstützt die Landesregierung Unternehmen dabei, ihre neuartigen, materialsparenden und umweltschonenden Produkte und Technologien bekannter zu machen. Das Preisgeld beträgt insgesamt 100.000 Euro. „Unternehmen, die mit technischen Innovationen dazu beitragen unsere natürlichen Ressourcen zu erhalten, leisten einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz, zugleich machen sie ihre Firma damit auch fit für die Zukunft“, erklärte Franz Untersteller. „Der Markt für Umwelttechnologien und Ressourceneffizienz ist einer der
Die Kohlelobby geht auf die Barrikaden Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 4. April 2015 Das politische Berlin ist in Aufruhr: (WK-intern) - Vor zwei Wochen hat Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel seinen Plan vorgelegt, besonders klimaschädliche Kohlekraftwerke stillzulegen. Doch prompt geht die Kohlelobby auf die Barrikaden: Vattenfall, RWE und der BDI vereint mit der Industriegewerkschaft IG BCE, Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft gemeinsam mit dem CDU-Wirtschaftsflügel. Dass bereits der moderate Vorschlag Gabriels einen solchen Aufstand provoziert, zeigt: Den Ausstieg aus dem Klimakiller Kohle durchzusetzen wird richtig schwer. Atomausstieg und Energiewende haben wir gemeinsam als breite Bürgerbewegung auf der Straße erstritten. Jetzt nehmen wir uns den Kohleausstieg vor. Dafür brauchen wir Sie. Wie Sie helfen können, erfahren Sie in diesem Video... Wir
Umweltverbände protestieren gegen Fracking Aktuelles Ökologie Verbraucherberatung 2. April 2015 Protest gegen Kabinettsbeschlüsse zu Fracking. "Probebohrung" am Bundeskanzleramt (WK-intern) - Berlin: Anlässlich der Kabinettsbeschlüsse zur Fracking-Technologie haben heute der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Campact, Deutscher Naturschutzring (DNR), Naturschutzbund Deutschland (NABU), Umweltinstitut München, Robin Wood, PowerShift, die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und die Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten in der EKD (AGU) vor dem Bundeskanzleramt eine symbolische Fracking-Probebohrung vorgenommen. Ihr Protest richtet sich gegen die Absicht von Energiekonzernen, in mehreren Regionen Deutschlands mit dem umstrittenen Fracking Erdgas aus tiefen Erdschichten zu gewinnen. Die Organisationen fordern ein Verbot dieser Technologie. "Fracking bedroht die Grundwasservorräte, die Böden und schadet dem Klima. Es ist eine Fossil-Technologie von
Bundesregierung erlaubt Fracking generell: Gesetzesentwurf ist nicht mehrheitsfähig Aktuelles Ökologie Verbraucherberatung 1. April 2015 Am heutigen Mittwoch hat das Bundeskabinett die umstrittenen Fracking-Gesetzesentwürfe verabschiedet. (WK-intern) - Die Kernforderungen von Umweltverbänden, Kirche und Bürgerinitiativen finden sich jedoch nach wie vor nicht in dem geplanten Gesetzesrahmen. „Es ist paradox: Die Bundesregierung erlaubt Fracking generell, obwohl sie selbst festgestellt hat und öffentlich kommuniziert, dass die umstrittene Fördertechnik weder einen Beitrag zum Klimaschutz noch zu unserer Versorgungssicherheit leisten kann“, so Franziska Buch, Energiereferentin am Umweltinstitut München. „Damit werden der Gesellschaft die volkswirtschaftlichen Kosten für die entstehenden ökologischen Schäden aufgebürdet, ohne dass dem ein gesellschaftlicher Nutzen gegenübersteht.“ Neu aufgenommen wurde eine Ausweitung der Verbotszonen auf die Einzugsgebiete von Wasserentnahmestellen für die öffentliche Wasserversorgung
BDEW begrüßt die von der Bundesregierung vorgelegten Gesetz- bzw. Verordnungsentwürfe zum Fracking Mitteilungen Ökologie 1. April 2015 BDEW zur Verabschiedung des Fracking-Gesetzespakets im Bundeskabinett (WK-intern) - Das Bundeskabinett hat heute ein Gesetzespaket zum Fracking verabschiedet. Hierzu erklärt der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW): Berlin - "Der BDEW begrüßt die von der Bundesregierung vorgelegten Gesetz- bzw. Verordnungsentwürfe zum Fracking mit der Zielrichtung, zum einen die Schutzbedürftigkeit der Trinkwasserressourcen sicherzustellen, zum anderen - bei Umsetzung von Sicherheits- und Umweltvorschriften - die grundsätzliche Möglichkeit der Nutzung unkonventioneller Erdgasressourcen in Deutschland zu erproben. Vor diesem Hintergrund bewertet der BDEW das in den Entwürfen vorgesehene Verbot von Fracking unter anderem in Wasserschutzgebieten, Talsperren und Einzugsgebieten von Wasserentnahmestellen für die öffentliche Wasserversorgung positiv. Ebenso positiv sieht
Bundeskabinett bringt Fracking auf den Weg Behörden-Mitteilungen Ökologie 1. April 20151. April 2015 Kabinett beschließt weitgehende Einschränkungen für Fracking (WK-intern) - Das Bundeskabinett hat heute strenge Regelungen zum Fracking auf den Weg gebracht. Das Gesetzespaket sieht Verbote zum Schutz von Trinkwasser, Gesundheit und Natur in bestimmten Regionen sowie generell weitgehende Einschränkungen für Fracking-Maßnahmen in Schiefer-, Ton-, Mergel- oder Kohleflözgestein vor. Das Paket enthält zudem ergänzende strengere Regelungen zur konventionellen Erdgas- und Erdölförderung. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: "Ich bin froh, dass wir nach langer Diskussion endlich Regelungen beschlossen haben für die bislang ungeregelte Fracking-Technologie. Mit diesem Gesetzespaket können wir Fracking so weit einschränken, dass es für Mensch oder Umwelt keine Gefahr mehr ist. Soweit Risiken nicht zu verantworten sind
Hydroconnect-Wasserkraftschnecke, ökologisch und energetisch ist das eine tolle Entwicklung Neue Ideen ! Ökologie Technik 1. April 20151. April 2015 HYDROCONNECT errichtet Schauwasserkraftschnecke: Landesrat Pernkopf besichtigte Baustelle in Neubruck (WK-intern) - Wasserkraftschnecken sind kompakte Restwassermaschine und ermöglichen Fischen erstmals eine völlig gefahrlose und kraftschonende Auf- und Abwärtswanderung an Staustufen und Wehranlagen. Vom Baufortschritt des innovativen Schauwasserkraftwerks der Firma Hydroconnect in Neubruck überzeugte sich am vergangenen Donnerstag Landesrat Dr. Stephan Pernkopf im Zuge eines Baustellenbesuchs. Hoher energetischer Wirkungsgrad Durch die spaltfreie Trommelausführung der HYDROCONNECT Wasserkraftschnecke gibt es keinerlei Wasserverlust. Auf Höhe des Aquädukts der 2. Wiener Hochquellwasserleitung entsteht in der Jeßnitz bis zur Eröffnung der Niederösterreichischen Landesausstellung 2015 eine „Schauwasserkraftschnecke“, die Fischen erstmals eine völlig gefahrlose Auf- und Abwärtswanderung ermöglicht und gleichzeitig Strom erzeugt. Wissenschaftlich betreut
Erreichen der Klimaschutzziele erfordert weitere Anstrengungen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 31. März 2015 Agentur für Erneuerbare Energien veröffentlicht Metaanalyse zu „Klimaschutz und Treibhausgasemissionen in Deutschland“ (WK-intern) - Ein heute von der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) veröffentlichter Vergleich wissenschaftlicher Szenarien zur Entwicklung der deutschen Treibhausgasbilanz zeigt, dass deutlich größere Anstrengungen als bisher erforderlich sind, um die politisch gesteckten Klimaschutzziele bis 2020 und darüber hinaus zu erreichen. Setzt sich lediglich der bisherige Trend fort, wird Deutschland die Zielmarke verfehlen, den CO2-Ausstoß bis 2020 um 40 Prozent im Vergleich zum Jahr 1990 zu verringern. „Dass laut aktueller Informationen des Umweltbundesamtes die Treibhausgasemissionen erstmals seit Jahren leicht rückläufig sind, bedeutet noch keine Entwarnung“, folgert AEE-Geschäftsführer Philipp Vohrer.
Verbände klagen: Umweltbeihilfe-Leitlinien widersprechen EU-Recht Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie 31. März 2015 Erneuerbare Energie Verbände klagen Europäische Kommission (WK-intern) - Die Europäische Kommission schreibt den Mitgliedstaaten seit Juli 2014 mittels der Leitlinien für Umweltbeihilfen für neue Ökostromförderungen spezielle Förderregime vor und will so eine Harmonisierung erreichen. Anstatt des bewährten Einspeisetarif-Modells sollen zukünftig nur mehr Ausschreibesysteme zugelassen werden, welche sich jedoch nachweislich in den letzten 15 Jahren nirgends bewährt haben. Damit greift die Kommission in EU-Primärrecht und geltende EU-Richtlinien ein. „EREF ist der Meinung, dass die Kommission mit diesen Leitlinien ihre Kompetenzen überschritten hat, und gleich gegen mehrere Teile des EU-Rechts verstößt“, erklärt Dörte Fouquet, Direktorin von EREF (Europäischer Dachverband der Ökoenergieerzeuger). Die Leitlinien für staatliche Beihilfen
Photonisches Kraftmikroskop beschleunigt Ausstieg aus der Atomkraft Forschungs-Mitteilungen Ökologie 31. März 2015 Die Technische Universität Ilmenau hat ein hocheffizientes photonisches Kraftmikroskop entwickelt, das zudem einen Beitrag zum Ausstieg aus der Kernkraft leistet. (WK-intern) - Es ersetzt herkömmliche Atom-Kraftmikroskope, wie sie auch an der Thüringischen Universität selbst unter anderem in der Grundlagenforschung von Nanotechnologien im Einsatz sind. Wissenschaftlern der TU Ilmenau ist es gelungen, ein innovatives photonisches Kraftmikroskop zu entwickeln, das auf der Wechselwirkung photonischer Kräfte mit Nanostrukturen basiert. Mit der aus wissenschaftlicher Sicht revolutionären Technologie sind die Forscher so weit wie nie zuvor in den Nanokosmos vorgedrungen. Der Leiter der Forschergruppe "Photonische Kraftmikroskoptechnologien", Professor Eberhard Manske, erklärt, weshalb die neuen Mikroskope wesentlich effizienter sind