Schlechtes Zeugnis für Atommüll-Endlagersuche – Beteiligung ungenügend, Zwischenbericht mangelhaft Behörden-Mitteilungen Mitteilungen Ökologie 9. August 2021 Die Konferenz zur Atommüll-Endlagersuche ist vorbei - der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ist vom Ergebnis enttäuscht. (WK-intern) - Das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) hat die Forderung nach kontinuierlicher Öffentlichkeitsbeteiligung bei der Suche nach einem dauerhaften Lager für hochradioaktive Abfälle immer noch nicht umgesetzt. Für die Akzeptanz der Atommüll-Lagersuche in Deutschland ist das fatal. Antje von Broock, BUND-Geschäftsführerin: "Trotz Verbesserungen im Vergleich zum letzten Termin, blieb das Format weit hinter dem zurück, was man gute Beteiligung auf Augenhöhe nennen kann. Eine Verschiebung der Beratungen auf die Zeit nach der akuten Corona-Pandemie wäre wichtig gewesen. So brisante und
DLR: Klimawandel verstärkt Wetter- und Klimaextreme – Weltklimabericht Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 9. August 2021 Die Forschung, die Regierung und der Weltklimarat sind sich einig, der Mensch ist hautpverantwortlich an Flutkatastrophen und Erwärmung Weltklimarat IPCC veröffentlicht neuen Bericht, Band I: Naturwissenschaftliche Grundlagen des Klimawandels Mensch ist hautpverantwortlich für globale Erwärmung und Klimawandel Treibhausgas-Emissionen müssen sofort und drastisch reduziert werden, sonst ist 1,5 Grad-Begrenzung der Erwärmung unerreichbar DLR-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler waren als Autoren am neuen IPCC-Sachstandsbericht beteiligt Schwerpunkte: Klimawandel, Erdbeobachtung, Raumfahrt, Luftfahrt (WK-intern) - Eine Erkenntnis, die nicht überraschend aber dennoch gravierend ist: Der Mensch ist hauptverantwortlich für die globale Erwärmung und den beobachteten Klimawandel. Neu gewonnene Daten und verbesserte Modellsimulationen belegen dies noch deutlicher als zuvor, wie der Weltklimarat (Intergovernmental Panel on Climate
Wärtsilä liefert ein Batterie-Energiespeichersystem nach Australien Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik 9. August 2021 Der Technologiekonzern Wärtsilä liefert ein Batterie-Energiespeichersystem an AGL Energy Limited, eines der führenden integrierten Energieunternehmen Australiens. Die 250 MW / 250 MWh Anlage wird auf Torrens Island in Südaustralien installiert Es wird das erste BESS-Projekt von AGL und das zweitgrößte in Australien sein (WK-intern) - Wenn das System installiert ist, wird es ein breites Portfolio von thermischen und erneuerbaren Erzeugungsanlagen unterstützen und Australien bei der Dekarbonisierung und beim Übergang zu einer 100 % erneuerbaren Energiezukunft unterstützen. AGL ist ein integrierter wesentlicher Dienstleister mit einer Stromerzeugungskapazität von mehr als 11.000 MW, was etwa 20 Prozent der gesamten Stromerzeugungskapazität im australischen National Electricity Market (NEM) entspricht. AGL
Kreislaufwirtschaft: Balsaholz aus Rotorblättern zurückgewinnen für den Leichtbau Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 9. August 2021 Stand-up-Paddleboard aus nachwachsenden Leichtbau-Materialien (WK-intern) - Herkömmliche Surfbretter bestehen jedoch aus erdölbasierten Materialien wie Epoxidharz und Polyurethan. Forschende am Fraunhofer-Institut für Holzforschung, Wilhelm-Klauditz-Institut, WKI wollen die Kunststoff-Boards durch nachhaltige Sportgeräte ersetzen: Sie entwickeln ein Stand-up-Paddle, das zu 100 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen besteht. Das ökologische Leichtbau-Material ist vielseitig einsetzbar, etwa beim Bau von Gebäuden, Autos und Schiffen. Stand-up-Paddling (SUP) ist eine naturverbundene Sportart, doch die Kunststoffboards sind alles andere als umweltfreundlich. In der Regel werden zur Produktion der Sportgeräte erdölbasierte Materialien wie Epoxidharz, Polyesterharz, Polyurethan und expandiertes oder extrudiertes Polystyrol in Kombination mit Glas- und Carbonfasergeweben genutzt. In vielen Teilen der Welt werden diese
Abfall als erneuerbare Energiequelle nutzen Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Ökologie 9. August 2021 Internationales Verbundprojekt der TH Köln in Mali (WK-intern) - Die Stadt Bamako in Mali gehört zu einer der am schnellsten wachsenden Städten in Afrika und zählt heute mehr als zwei Millionen Einwohnerinnen und Einwohner. Die Urbanisierung stellt die Stadt vor Herausforderungen: eine funktionierende Abfallwirtschaft muss bereitgestellt und eine sichere Energieversorgung gewährleistet werden. Im internationalen Verbundprojekt ERA-SOLMAB arbeiten die TH Köln, die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, die University of Sciences, Techniques and Technologies of Bamako (Mali) und die University of Tlemcen (Algerien) gemeinsam an Konzepten und Strategien für eine energetische Verwertung von Reststoffen. „In Bamako gibt es derzeit keine umfassende Abfallsammlung, Müll wird nicht getrennt, und
Ohne Druck bleiben die Energiepreise hoch Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Solarenergie Verbraucherberatung Windenergie Windparks 7. August 2021 Das Problem wäre deutlich kleiner, wäre der politische Druck beim Ausbau der erneuerbaren Energien in den letzten Jahren größer gewesen. (WK-intern) - Anders als noch vor zehn Jahren ist beispielsweise die Photovoltaik heute preislich zwar wettbewerbsfähig. Doch auf deutschen Dächern werden trotzdem immer noch viel zu wenige Solaranlagen installiert. Bei der Windkraft ist die Lage noch gravierender, weil der Widerstand der Bevölkerung in einzelnen Regionen gegen neue Windräder immens ist. Finanzielle Anreize reichen nicht, es muss strengere Vorgaben geben. Der erforderliche Boom für grünen Strom aus Sonne und Wind kommt nur, wenn die Parteien auch mal in den Clinch mit der Bevölkerung gehen. Dann
Behördenchef warnt Bundesländer bei Suche nach Atommüll-Endlager vor Ausschluss-Signalen Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 7. August 2021 Wolfram König: Abwehrreaktionen legen "Axt an Fundament des Suchverfahrens an" - Aber: "Am Ende keine verfahrenslenkende Bedeutung" (WK-intern) - Die Bemühungen einzelner Bundesländer wie Bayern und Sachsen, den Bau eines Atommüll-Endlagers auf ihrem Gebiet abzuwehren, sollen keine Erfolgsaussichten haben. Das hat Wolfram König, Präsident des Bundesamtes für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung, im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ) bekräftigt. "Solche Ausschluss-Signale einzelner Länder legen die Axt an die ergebnisoffene Vorgehensweise und somit an das Fundament des Suchverfahrens an. Man sollte sie aber nicht überbewerten. Sie haben am Ende keine verfahrenslenkende Bedeutung", sagte der Chef des Bundesamtes, das laut König in dem
DNR und BDEW legen Papier zu den gewässerpolitischen Konsequenzen der Hochwasserkatastrophe vor Aktuelles Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 6. August 2021 Hochwasser- und Gewässerschutzpolitik muss neue Strategien im Umgang mit Extremwetterereignissen entwickeln (WK-intern) - Der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) und der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) haben als Konsequenz aus den verheerenden Hochwasserereignissen neue Strategien im Umgang mit Extremwetterereignissen gefordert. „Zu den Schwerpunkten einer gut durchdachten Hochwasser- und Gewässerschutzpolitik muss künftig gehören, die Auswirkungen von Extremwetterereignissen abzumildern“, so die beiden Organisationen in einem gemeinsamen Thesenpapier. Im Vordergrund stehe dabei, den Wasserrückhalt in der Fläche zu verbessern, die Flächenversiegelung zu stoppen und den Flüssen wieder mehr Raum zu geben. Zu diesem Zweck seien vorhandene Drainagen und Entwässerungsgräben möglichst zurückzubauen und die Flüsse wieder mit
DIW definiert den Weg zur Versorgungssicherheit mit 100% Erneuerbare Energien Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Solarenergie 6. August 2021 Ausschließlich grüne Energie für Deutschland: (WK-intern) - Versorgungssicherheit auch mit Erneuerbaren gegeben – Sun Contracting bietet zusätzliche Unterstützung durch Contracting Darüber, ob ein Leben und Wirtschaften ausschließlich mit erneuerbaren Energien möglich ist, ohne dadurch die Versorgungssicherheit zu gefährden, scheiden sich seit Jahren die Geister. Nun veröffentlichte DIW eine Studie, die diesbezüglich Klartext spricht. Unter der Voraussetzung, dass die Ausbauziele stark nach oben korrigiert werden, ist es laut Studie des Deutschen Wirtschaftsinstituts (DIW) definitiv möglich, Deutschland mit erneuerbaren Energien voll zu versorgen und somit den gesamten, nationalen Energiebedarf regenerativ zu beziehen. Mehr Tempo Um die erneuerbare Vollversorgung bis 2035 schaffen zu können kommt wieder der Zubauwert ins
Kurzstudie für Greenpeace: Wie wir mit Sonnenenergie einen Wirtschaftsboom entfesseln und das Klima schützen Forschungs-Mitteilungen Ökologie Solarenergie 6. August 2021 Im Auftrag von Greenpeace veröffentlicht das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE eine Kurzstudie zu Bedarf und Potenzialen der Photovoltaik und Solarthermie in Deutschland. (WK-intern) - Unter dem Titel »Solaroffensive - Wie wir mit Sonnenenergie einen Wirtschaftsboom entfesseln und das Klima schützen« werten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unter anderem Daten zum zukünftigen Energiebedarf, zur Verfügbarkeit von Flächen sowie Preis- und Arbeitsplatzentwicklung aus. Auf dem Weg zur Klimaneutralität wird der Strombedarf durch die zunehmende Elektrifizierung des Energie-, Gebäude- Verkehrs- und Industriesektors in Deutschland deutlich ansteigen: Bis 2030 um den Faktor 1,2 bis 1,4 im Vergleich zu heute, bis zur Vollendung der Energiewende 2045 um Faktor
Deutschland rettet jetzt die Welt: Klimaschutz-Sofortprogramm in Höhe von 8 Mrd. Euro beschlossen Behörden-Mitteilungen Ökologie Technik 6. August 2021 Bundesregierung beschließt Klimaschutz-Sofortprogramm für 2022 (WK-intern) - Die Bundesregierung hat zusätzlich zum aktualisierten Klimaschutzgesetz ein Klimaschutz-Sofortprogramm für 2022 in Höhe von rund 8 Mrd. Euro beschlossen. Die wichtigsten Inhalte im Überblick In der aktuellen Version des Klimaschutzgesetzes wurde das Ziel zur Treibhausgasneutralität von 2050 auf 2045 vorgezogen. Zusätzlich sollen 2030 die Emissionen auf nunmehr 65 Prozent im Vergleich zu 1990 gesenkt werden (für 2040 auf 88 Prozent). Ab dem Jahr 2050 strebt die Bundesregierung negative Netto-Treibhausgasemissionen an. Die CO2-Minderungsziele wurden dafür in den verschiedenen Sektoren ambitionierter gestaltet. Natürliche CO2-Senken wie Wälder und Moore, die Kohlenstoffdioxid auf natürlichem Wege speichern, werden zudem stärker gefördert. Ab
Minister*innen Walker besucht Konverter-Baustelle in Philippsburg nach spektakulären Sprengungs-Aktion Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik 6. August 20216. August 2021 Ein Meilenstein und sichtbares Zeichen für die Energiewende in Baden-Württemberg zugleich (WK-intern) - Auf Tour durchs ganze Land: Die dritte Station führte Umweltminister*innen Walker nach Philippsburg. Dort entsteht auf dem früheren Gelände des Kernkraftwerks ein Konverter, der Windstrom aus dem Norden umwandeln und für die Haushalte in Baden-Württemberg nutzbar machen wird. „Der Konverter in Philippsburg ist Meilenstein und sichtbares Zeichen für die Energiewende in Baden-Württemberg zugleich“, betont Minister*innen Walker bei ihrem Besuch. Das neue Umspannwerk in Philippsburg wird als südlicher Endpunkt der Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungsleitung Ultranet mit dafür sorgen, dass große Mengen umweltfreundlicher Strom aus erneuerbaren Energien von Norddeutschland nach Baden-Württemberg fließen können. Zentrale Bedeutung für die