VDI: Klimaschutz wird teurer – mehreren Hundert Milliarden – doch eins darf nicht vergessen werden Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 20. Oktober 2022 Wie viel darf und muss Klimaschutz kosten? VDI-Podcast "Technik aufs Ohr" gibt Antworten (WK-intern) - Die Klimawende soll und muss so schnell es geht gelingen. Dafür muss beispielsweise der bisherige Ausstoß von CO₂ drastisch gesenkt werden. Das wirkt sich wiederum auf die Preise aus. Wie viel darf und muss Klimaschutz eigentlich kosten? Darüber sprechen die Hosts von „Technik aufs Ohr“ mit Karen Pittel, Leiter*in des ifo Zentrums für Energie, Klima und Ressourcen. „Klimaschutz an und für sich ist bezahlbar. Wir dürfen nicht vergessen, dass das, was wir jetzt erleben, ja nicht der Klimaschutz ist. Es handelt sich um Turbulenzen auf dem fossilen Energiemarkt, die
Energiepreiskrise macht ordentlich Druck auf G20: Turbo für Erneuerbare und Energieeffizienz jetzt nötig Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 20. Oktober 2022 Climate Transparency-Report: Energiepreiskrise treibt Subventionen für fossile Energien in neue Rekordhöhen Anteil Erneuerbarer Energien wächst - aber nicht schnell genug Pro-Kopf-Emissionen in Deutschland binnen fünf Jahren um 12 Prozent gesunken, aber noch über G20-Durchschnitt (WK-intern) - Trotz Fortschritten bei Erneuerbaren Energien und Energieeffizienz drohen sich die G20-Staaten in die falsche Richtung zu bewegen Rekord-Subventionen für fossile Energien und Infrastruktur im Zuge der Energiepreiskrise erschweren das Erreichen der gesetzten Klimaziele, so eine der Kernaussagen des heute erschienenen Berichts von Climate Transparency. Das Netzwerk besteht aus 16 Denkfabriken und Organisationen aus 14 G20-Staaten, darunter die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch. Der jährlich erscheinende Report verzeichnet einen rasanten Anstieg der
Forscher vom Potsdam-Institut finden den Weg aus Gaskrise und Energiepreisexlosion Forschungs-Mitteilungen Ökologie 20. Oktober 2022 Deutschland auf dem Weg aus der Gaskrise: Wie sich Klimaschutz und Energiesouveränität vereinen lassen Einsparungen beim Gasverbrauch CO2-Emissionshandel (WK-intern) - Knappheiten und hohe Preise: Wege aus der Gaskrise zeigt jetzt eine neue Studie für Deutschland auf. Von kurzfristigen Interventionen für die Energiesicherheit bis hin zu längerfristigen Weichenstellungen für den Kurs auf Klimaneutralität sind in den Sektoren Gebäude, Industrie und Energiewirtschaft massive Einsparungen beim Gasverbrauch unerlässlich. Mehr als 30 Fachleute des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Kopernikus-Projekts Ariadne buchstabieren erstmals im Modell- und Szenarienvergleich aus, welche Stellschrauben und Spielräume zur Verfügung stehen. Sie zeigen, dass Klimaschutz und Energiesouveränität miteinander vereinbar sind. „Deutschland braucht nicht
Bewusst werden beim neuen Atomausstieg wieder keine Abschaltkosten bekannt gegeben Behörden-Mitteilungen Ökologie 19. Oktober 2022 Kabinett beschließt Novelle des Atomgesetzes (WK-intern) - Das Bundeskabinett hat heute den Entwurf für eine 19. Atomgesetznovelle beschlossen. Damit werden die atomrechtlichen Voraussetzungen für einen befristeten Streckbetrieb der Atomkraftwerke Emsland, Isar 2 und Neckarwestheim 2 bis spätestens zum 15. April 2023 geschaffen. Der Gesetzentwurf schreibt vor, dass für den weiteren Leistungsbetrieb der Anlagen nur die in der jeweiligen Anlage noch vorhandenen Brennelemente zu nutzen sind. Der Einsatz neuer Brennelemente ist nicht zulässig. Am 15. April 2023 müssen die Kraftwerke dann spätestens ihren Leistungsbetrieb einstellen. Bundesumweltminister*in Lemke: „Es bleibt beim Atomausstieg. Deutschland wird zum 15. April 2023 endgültig aus der Atomkraft aussteigen. Es wird keine Laufzeitverlängerung
Niederösterreich fordert Windzonenerweiterung und Gaskraftwerksabschaltung Finanzierungen Ökologie Produkte Technik Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 19. Oktober 2022 Neues Windkraftziel in NÖ kann nur erster Schritt sein (WK-intern) - IG Windkraft: „Energiekrise erfordert weiterhin mehr Ambition in NÖ“ Heute hat Landeshauptfrau Mikl-Leitner neue Ziele für den Windkraftausbau in Niederösterreich präsentiert. „Die IG Windkraft begrüßt den neuen Rückenwind in Niederösterreich“, so Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft: „Die neuen Ansagen zur Windkraft können aber nur ein erster Schritt sein. Angesichts der Dringlichkeit der Klima- und Energiekrise müssen weitere, deutlich größere Schritte folgen. Windräder sind ein unerlässlicher Beitrag zur Sicherung der niederösterreichischen Energieversorgung. Wir brauchen angesichts einer akuten Energiekrise mehr Ambitionen.“ Heute hat die niederösterreichische Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner neue Ziele für den Ausbau der
Ein Klimaneutrales Stromsystem ist politisch bisher nicht präzisiert – Strommarktdesign ist ungeeignet fürs Klima Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 19. Oktober 2022 Klimaneutrales Stromsystem kommt nur mit Strommarktreform - Erkenntnisse aus einer Experten-Umfrage (WK-intern) - Die Bundesregierung hat sich vorgenommen, dass das Stromsystem in wenigen Jahren klimaneutral sein. Was das „Klimaneutrale Stromsystem“ ist und wie es gestaltet werden kann, das hat das Team des EnergieSystemWende-Kollegs der Reiner Lemoine Stiftung untersucht. Die Ergebnisse einer diesbezüglichen Experten-Umfrage mit über 130 Teilnehmern wurden nun in einem Impulspapier veröffentlicht. „Eines der wichtigsten Ergebnisse der Umfrage ist, dass das „Klimaneutrale Stromsystem“ nicht eindeutig definiert ist. Daher sollte seitens der Politik präzisiert werden, dass es dabei um 100 % Erneuerbaren Energien geht. Zudem muss klar gemacht werden, dass ein klimaneutrales Stromsystem nur
Energiecharta-Vertrag (ECT) ermöglicht fossilen Konzernen, gegen die Energiewende zu klagen Ökologie 19. Oktober 2022 Neues Rechtsgutachten zeigt: Energiecharta-Vertrag verstößt gegen EU-Unionsrecht (WK-intern) - Ein dreißig Jahre alter Vertrag zementiert Europas Abhängigkeit von Öl, Kohle und Gas: Der Energiecharta-Vertrag (ECT) ermöglicht fossilen Konzernen, gegen die Energiewende zu klagen und schränkt damit den Handlungsspielraum der Regierungen ein. Ein neues Rechtsgutachten im Auftrag des Umweltinstituts München zeigt nun: Der ECT ist nicht nur klimaschädlich und teuer, sondern verstößt auch gegen Unionsrecht. Auch die Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen kann dem Gutachten zufolge wirksam angefochten werden. Das Umweltinstitut fordert, dass die Bundesregierung sofort aus dem ECT aussteigt und im EU-Rat gegen die Ratifizierung des modernisierten Vertragstextes stimmt. Das Gutachten der für Umwelt- und Staatsrecht
Die Energiekrise darf die globalen Klimaziele der EU nicht gefährden Ökologie Veranstaltungen 18. Oktober 202218. Oktober 2022 Der Europäischer Ausschuss der Regionen fragt sich: Wenn es zu wenig oder unbezahlbar teure Energie gibt, wie könnte dann diese Kriese die globalen Klimaziele gefährden? (WK-intern) - AdR schlägt als Beitrag den Gebietskörperschaften vor die Menschen mit den teuersten Nahrungsmittel- und Energiepreisen aller Zeiten zum Hungern und Frieren für das Ende des Klimanotstands vorzubereiten. Weniger als einen Monat vor der 27. Vertragsstaatenkonferenz (COP 27) der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) hat der Europäische Ausschuss der Regionen (AdR) erneut gefordert, den subnationalen Gebietskörperschaften eine bedeutendere Rolle bei den weltweiten Klimaverhandlungen zu geben und ihren Beitrag zur Umsetzung des Übereinkommens von Paris stärker anzuerkennen. Der
Offener Brief: Unternehmen, Branchenführer und die Zivilgesellschaft fordern immer höhere Energieziele der EU Kooperationen Mitteilungen Ökologie 18. Oktober 2022 Hinweis: In den letzten Tagen wurde bekannt, dass die EU-Länder die im REPowerEU-Paket der EU-Kommission vorgeschlagenen ehrgeizigeren EU-Energieziele und die von den Abgeordneten im EU-Parlament im vergangenen Monat vereinbarten ehrgeizigeren EU-Energieziele zurückdrängen. (WK-intern) - Stattdessen unterstützen die EU-Energieminister im Einklang mit der allgemeinen Ausrichtung des Rates „Energie“ vom vergangenen Juni die im Paket „Fit für 55“ vorgeschlagenen Ziele ab Juli 2021. Dies angesichts eines Krieges in der Ukraine und einer EU-weiten Energiepreiskrise, die Haushalte und Unternehmen in den Mitgliedstaaten betrifft. Mit einer Sitzung des Energierates nächste Woche und den bevorstehenden Trilogverhandlungen über die EU-Richtlinien zu Energieeffizienz und erneuerbaren Energien wurde ein gemeinsamer offener
NGO IIASA sieht Zusammenhänge von Pandemie, Krieg, Energieverteuerung und -Verknappung Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 17. Oktober 2022 Drei Faktoren die das Leben der westlichen Zivilisation jetzt erschüttern, wie es Klaus Schwab, die Bilderberger und die Young Global Leaders mit dem Great Reset heraufbeschworen haben (WK-intern) - Fluch oder Segen? Wie sich Pandemie (Massensterblichkeit) und Krieg auf die Energiewende auswirken Die Covid-19-Pandemie und die Rückkehr militärischer Konflikte nach Europa sind zwei der bestimmenden Krisen der Gegenwart. Eine neue IIASA-geführte Studie beleuchtet ihre Auswirkungen auf das globale Energiesystem. Die rasche Ausbreitung des Coronavirus hat tiefgreifende und beispiellose Veränderungen in allen Bereichen der Gesellschaft bewirkt, wobei der Energiesektor keine Ausnahme bildet. Weniger Reisen, geänderte Arbeitsregelungen und veränderte Verbrauchsmuster wirkten sich erheblich auf die
Studie: Umstellung von Ölheizungen auf Flüssiggas-Heizungen oder Flüssiggas-Hybridheizungen sinnvoll Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 17. Oktober 2022 Aktuelle Studie zeigt: Klimaziele im Wärmemarkt nur unter Nutzung aller Technologien erreichbar 827.000 Gebäude mit alten Ölheizungen können das 65%-Erneuerbare-Energien-Ziel bis 2035 kaum anders als durch einen Umstieg auf Flüssiggas-Hybridheizungen oder Flüssiggas-Heizungen mit regenerativem Flüssiggas (LPG) erreichen. Umstellung dieser 827.000 Gebäude auf Flüssiggas-Heizungen mit anteilig regenerativem Flüssiggas (LPG) kann bis zu 3,8 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent pro Jahr gegenüber dem Ausgangszustand einsparen. Der Einsatz von regenerativem Flüssiggas (LPG) hat gebäudebezogen einen vergleichbaren Klimaschutzeffekt wie eine vollständige Modernisierung der Gebäudehülle. (WK-intern) - 27 Millionen Menschen in Deutschland leben im ländlichen Raum – viele in unsanierten bzw. nur teilsanierten Ein- und Mehrfamilienhäusern. In rund 4,6 Millionen dieser Gebäude
Während in Westeuropas Städten immer mehr Elendsviertel entstehen blühen Osteuropas Städte auf Behörden-Mitteilungen Ökologie Technik 17. Oktober 2022 Die Hightech-Stadt: Tech-Ökosystem von Vilnius vereinigt sich unter „Vilnius TechFusion“ (WK-intern) - Jedes Jahr zieht es ein breiteres Spektrum an Technologieakteuren aus der ganzen Welt nach Litauen, aufgrund der dynamischen Fachleute und des technologischen Umfelds des Landes. Um Wachstum, Wissensaustausch und engere Verbindungen zwischen verschiedenen Technologieunternehmen voranzutreiben, vereint Vilnius verschiedene Akteure in seinem Ökosystem unter „Vilnius TechFusion“. Vilnius ist eine Stadt der technischen Innovationen, wie die rasche Expansion ihres Technologie-Ökosystems und die Erfolgsgeschichten von Industrie und Forschung belegen. Diese Faktoren sind nun in einer Initiative vereint – die von Go Vilnius, der offiziellen Tourismus- und Wirtschaftsentwicklungsagentur der Stadt – mit dem Titel Vilnius