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Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) in Dresden positiv evaluiert

Das IÖR gehört zur Spitze der deutschen raumwissenschaftlichen Forschung.„Sehr gute Arbeitsergebnisse und eine überzeugende Nachwuchsförderung“ lautet – kurz gefasst – das Ergebnis der jüngsten Evaluierung des IÖR. „Es ist eine Bestätigung unserer Bemühungen und eine Anerkennung unserer Kompetenz in Sachen nachhaltiger Stadt- und Regionalentwicklung!“, sagt der Direktor des IÖR, Professor Bernhard Müller, der sich hoch zufrieden mit den Ergebnissen der Evaluierung zeigt.
„Das Dresdner Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung fügt sich mit seinen Forschungsfeldern hervorragend in die sächsische Wissenschaftslandschaft ein. Mit der Nachhaltigkeit beschäftigt sich das Institut nicht nur in seinen Forschungsfeldern, sondern leistet auch – gemeinsam mit der Dresdner Leibniz Graduate School – eine überzeugende Nachwuchsförderung. Die positive Entwicklung ist auch ein Indiz dafür, dass das Haus in der deutschen Raumwissenschaft sehr gut verankert ist“, freut sich die Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Sabine von Schorlemer, über das positive Votum des Leibniz-Senats.

Das Institut wurde in diesem Jahr vom Senat der Leibniz-Gemeinschaft evaluiert. Im Januar prüfte eine unabhängige Kommission das Institut eingehend. Die wissenschaftlichen Leistungen standen zur Diskussion, die Beratung von Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft stand auf dem Prüfstand, die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses wurde unter die Lupe genommen, die Organisation und das Management des Instituts wurden analysiert.
Auf der Grundlage all dessen attestierte der Senat der Leibniz-Gemeinschaft dem Institut, dass es ein international relevantes Themenfeld erfolgreich und mit breiter Interdisziplinarität bearbeitet und sehr gut in der deutschen raumwissenschaftlichen Forschung verankert ist. Das IÖR sei auf lokaler und regionaler Ebene hervorragend vernetzt und pflege zahlreiche produktive Kooperationen. Es arbeite konstruktiv mit der Landeshauptstadt Dresden zusammen. Die Kooperation mit anderen raumwissenschaftlichen Einrichtungen habe sich gut entwickelt.

Insbesondere würdigt der Senat die enge Zusammenarbeit mit der TU Dresden. Gemeinsame Berufungen und insbesondere die vom IÖR initiierte internationale Dresden Leibniz Graduate School (DLGS) sind Ausdruck dessen. An der DLGS entstehen Doktorarbeiten zu Themen nachhaltiger Stadt- und Regionalentwicklung. Sie geht im kommenden Jahr in ihre dritte Runde. Das Evaluierungsergebnis bietet eine hervorragende Voraussetzung für die gemeinsame Weiterführung und Finanzierung der Graduiertenschule in den kommenden Jahren.

„Ich bin sehr glücklich über das Ergebnis der Evaluierung. Es gibt uns Auftrieb für die Zukunft. Ein Schwerpunkt der kommenden Jahre wird die noch stärkere internationale Präsenz des Instituts sein. Zudem wollen wir noch zielgenauer auf den Beratungsbedarf aus Politik, Verwaltung und Gesellschaft reagieren“, sagt Professor Bernhard Müller.

Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) ist eine Forschungseinrichtung der Leibniz-Gemeinschaft. Das IÖR erarbeitet wissenschaftliche Grundlagen für eine dauerhaft umweltgerechte Entwicklung von Städten und Regionen im nationalen und internationalen Zusammenhang. Die Ausrichtung der Forschung zielt auf Antworten für ökologische Fragen nachhaltiger Entwicklung.

PM: Katlen Trautmann
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e. V.








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