Neues Verfahren ermöglicht Lithiumabbau aus den Tiefengewässern in Geothermie-Anlagen in Deutschland E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Neue Ideen ! Ökologie Technik 1. Juli 20202. Juli 2020 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des KIT patentieren minimalinvasive Technologie zur Gewinnung von Lithium in Geothermieanlagen (WK-intern) - Ob Netzspeicher, Elektromobilität oder tragbare Elektronik – Lithiumionen-Akkus sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Für die Produktion werden jedes Jahr Millionen Tonnen Lithium gefördert – bislang allerdings fernab von Deutschland. Eine Erfindung aus dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) könnte nun aber auch hierzulande einen wirtschaftlichen Abbau ermöglichen. Lithium soll dabei minimalinvasiv in Geothermieanlagen aus den Tiefengewässern des Oberrheingrabens gefördert werden. In tiefen Gesteinslagen unter dem Oberrheingraben liegt ein mineralischer Schatz verborgen: Gelöst in salzigen Thermalwasserreservoiren befinden sich beträchtliche Mengen des Elements Lithium. „Nach unseren Kenntnissen können
Gesetzentwurf zu den Ausbauzielen für Offshore-Wind macht den Strom unnötig teuer Finanzierungen Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Offshore Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 1. Juli 2020 enervis-Studie zeigt deutliche Vorteile einer symmetrischen Marktprämie für den zukünftigen Ausbau von Offshore Wind (WK-intern) - Die Einführung einer symmetrischen Marktprämie (analog eines Contract for Difference, CfD) macht die ambitionierten Ausbauziele für Offshore-Wind in Deutschland mit hoher Verlässlichkeit erreichbar und kann den Ausbau zu geringeren Kosten realisieren, als das in einem Gesetzentwurf des BMWi alternativ vorgeschlagene Modell der asymmetrischen Marktprämie mit zweiter Gebotskomponente. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der energiewirtschaftlichen Beratung enervis energy advisors GmbH im Auftrag der RWE AG. Aufgrund der historischen „Null-Cent-Gebote“ und der Neuausrichtung des Ausbaupfads für Wind auf See läuft derzeit die notwendige Novellierung des Wind-See-Gesetzes. Hierbei sind
Digitalisierung und Daten: Ergebnisse der Anhörung zur Blockchain-Technologie in den Netzsektoren Behörden-Mitteilungen Technik 1. Juli 2020 Präsident Homann: „Blockchains bieten große Potenziale, müssen aber fortentwickelt werden. (WK-intern) - Bundesnetzagentur steht für weiteren, vertieften Austausch zur Verfügung.“ Die Bundesnetzagentur hat heute die Ergebnisse ihrer Anhörung zur Blockchain-Technologie in den Netzsektoren Telekommunikation, Post, Energie und Eisenbahnen veröffentlicht. „Trotz ihrer bedeutenden Entwicklungsfortschritte in den vergangenen Jahren befindet sich die Blockchain-Technologie noch in einem recht frühen Entwicklungsstadium“, sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. „Im Wesentlichen werden in den Netzsektoren derzeit Pilotprojekte durchgeführt und Konzepte zum Einsatz der Technologie erarbeitet. Vereinzelt werden bereits marktreife Anwendungen eingesetzt.“ Potenziale und Herausforderungen der Blockchain-Technologie Die Blockchain-Technologie ermöglicht vor allem eine direkte, transparente und sichere Abwicklung und Speicherung von Transaktionen
Vermögensverwalter First State Investments wird größter Minderheitsaktionär der MVV Energie AG Kooperationen Mitteilungen 1. Juli 2020 Startschuss für langfristige Partnerschaft: First State Investments hat den Erwerb der Aktien am Mannheimer Energieunternehmen MVV erfolgreich abgeschlossen (WK-intern) - MVV-Vorstandsvorsitzender Dr. Müller: „Mit First State haben wir nun dauerhaft einen erfahrenen Investor an unserer Seite.“ First State Investments (“First State”) ist neuer größter Minderheitsaktionär der MVV Energie AG. Ein von First State verwalteter Fonds hat nach dem Erhalt aller erforderlichen behördlichen Genehmigungen und dem erfolgreichen Abschluss des öffentlichen Angebots den Erwerb von 45,8 Prozent der Aktien an der MVV abgeschlossen. Das teilten First State, MVV und die Stadt Mannheim am Dienstag gemeinsam mit. Bereits Anfang April hatte First State mit der EnBW
Was Autoherstellern droht, wenn sie die CO2-Vorgaben der EU überschreiten E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Ökologie 1. Juli 2020 Die Automobilindustrie steht unter enormen Druck. (WK-intern) - Die Corona-Krise legte die Produktion über Wochen lahm, die erhoffte Verkaufsprämie für Autos mit Verbrennungsmotor hat die Bundesregierung abgelehnt. Jetzt droht den zehn größten Automobilherstellern darüber hinaus für das Jahr 2021 eine Geldbuße von insgesamt bis zu 114,6 Milliarden Euro, wenn sie die Vorgaben der Europäischen Union (EU) zur Senkung der CO2-Emissionen nicht einhalten. Das ist das Ergebnis verschiedener Studien und Analysen. Doch von diesen Grenzwerten sind die Automobilunternehmen weit entfernt. Ganz hinten liegt die Daimler AG, wie der Emissionsbericht der Automobilindustrie zeigt. Der Konzern allein müsse mit einer Strafe in Höhe von 13,3 Milliarden Euro
Phoenix Contact E-Mobility expandiert nach Polen E-Mobilität Mitteilungen Technik 30. Juni 2020 Phoenix Contact E-Mobility erweitert seine Produktionskapazitäten mit einem neuen Werk in Polen. (WK-intern) - Im Wissenschafts- und Technologiepark Rzeszów-Dworzysko wird die geplante 15.000-m²-Anlage von dem Full-Service-Entwickler für Industrieimmobilien Panattoni gebaut. Das neue Werk wird zum Jahreswechsel 2020/2021 fertiggestellt. Am neuen Produktionsstandort in Rzeszów wird der Hersteller von Ladetechnologie zukünftig unter anderem verschiedene AC- und DC-Ladekabel fertigen und testen, die führenden Automobil- als auch Ladeinfrastruktur-Herstellern geliefert werden. Das neue Gebäude umfasst eine Gesamtfläche von 15.000 m². Davon sind 14.000 m² Produktions- und Lagerfläche sowie 1.000 m² Bürofläche. Geplant ist ein Produktionsstart Anfang 2021 sowie ein Ausbau der Belegschaft auf mehr als 250 Mitarbeiter innerhalb
Expertenkommission Fracking übergibt zweiten Bericht an den Deutschen Bundestag Behörden-Mitteilungen Ökologie Technik 30. Juni 2020 Expertenkommission Fracking übergibt zweiten Bericht an den Deutschen Bundestag (WK-intern) - Die Expertenkommission Fracking hat zum 30. Juni 2020 den zweiten Bericht über ihre Tätigkeit vorgelegt. Die Kommission wurde von der Bundesregierung berufen, um eventuelle Erprobungsmaßnahmen zum Fracking in unkonventionellen Lagerstätten wissenschaftlich zu begleiten und die erzielten Ergebnisse fachlich zu bewerten sowie zum Stand der Technik Erfahrungsberichte zum 30. Juni eines Jahres zu erstellen. Im Wasserhaushaltsgesetz (WHG), Paragraph 13a ist das generelle Verbot von Fracking von unkonventionellen Lagerstätten in Deutschland festgeschrieben. Möglich sind lediglich bis zu vier Erprobungsmaßnahmen zu ausschließlich wissenschaftlichen Zwecken, um bestehende Kenntnislücken zu schließen. Die Erprobungsmaßnahmen, die nach § 13a
IASS-Nachhaltigkeitsforschung zu den Auswirkungen der Pandemie auf die weltweite Energiepolitik Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen News allgemein Ökologie 30. Juni 202030. Juni 2020 Der Covid-19-Ausbruch führt zu einer wirtschaftlichen Rezession, die möglicherweise schwerwiegender ausfällt als nach der Finanzkrise 2008. (WK-intern) - Damit einher geht ein weltweiter Rückgang der Energienachfrage. Wie sich die Pandemie auf den globalen Energiesektor auswirkt, ob politische Entscheidungen in der Krise den Wandel der Energiesysteme beschleunigen oder ob weiterhin auf fossile Energieträger gesetzt wird, wurde für eine aktuelle Studie des Instituts für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) untersucht. Darin enthalten eine Analyse der Energiepolitik Argentiniens, Chinas, Deutschlands, Indiens, Israels und der USA. Die Auswirkungen der Coronakrise auf die Energiemärkte ähneln sich zwar einerseits, andererseits sind unterschiedliche nationale politische Reaktionen zu erwarten, so das Autorenteam. Ihre Begründung:
Wie sich regenerative Energien für Elektrofahrzeuge intelligent und komfortabel nutzen lassen E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 30. Juni 2020 Elektromobilität im Fokus: Beim klimaneutralen Laden von Elektrofahrzeugen gibt es eine versorgungsbedingte Herausforderung (WK-intern) - Regenerativer Strom aus Wind- und Sonnenenergie ist nicht durchgehend in den erforderlichen Mengen verfügbar. Zwischenspeicher und intelligente Systeme, die Lademengen möglichst exakt vorhersagen, sollen die Umweltbilanz und den Nutzerkomfort der Elektromobilität steigern und so die Verkehrswende unterstützen. Ein entsprechendes Gesamtkonzept hat das Verbundprojekt OptiCharge PLUS im Blick. Aufgabe der TU Kaiserslautern (TUK) als Forschungspartner ist es, eine cloudbasierte Lösung für ein angebotsgesteuertes Ladungsmanagement zu entwickeln. Als Forschungsplattform steht eine regenerativ versorgte, speichergestützte Ladeinfrastruktur zur Verfügung. Diese besteht aus einer Photovoltaik-Anlage als Energiequelle, einer Vanadium-Redox-Flow-Batterie als Energiespeicher und vier Ladestationen für
E.ON und thyssenkrupp kooperieren bei Wasserstoff-Elektrolyseanlage in Duisburg Kooperationen Mitteilungen Solarenergie Technik Windenergie 30. Juni 2020 E.ON und thyssenkrupp bringen Wasserstofferzeugung an den Strommarkt Elektrolyseanlagen werden an Virtuelles Kraftwerk gekoppelt Industrieunternehmen können am Strommarkt teilnehmen (WK-intern) - E.ON und thyssenkrupp machen die Wasserstofftechnologie intelligenter: Großtechnische Elektrolyseanlagen, die der Anlagenbauer thyssenkrupp für die Industrie herstellt, können ab sofort über das Virtuelle Kraftwerk von E.ON mit dem Strommarkt in Deutschland gekoppelt werden. Die Anlagen werden dadurch „Strommarkt ready“. So kann industrielle Wasserstoffproduktion dazu beitragen, grünen Strom effizient in das Energiesystem zu integrieren. Das Prinzip: Bei einem hohen Bedarf im Stromnetz fährt die Anlage die Wasserstoffproduktion herunter, so dass die Energie, die für die Elektrolyse benötigt wird, der öffentlichen Stromversorgung zur Verfügung steht. Umgekehrt
Klima-Selbstverpflichtung des deutschen Bankenbereichs mit mehr als 5,5 Billionen Euro Mitteilungen Ökologie 30. Juni 2020 16 Akteure des deutschen Finanzsektors, mit Aktiva von mehr als 5,5 Billionen Euro und über 46 Millionen Kundenverbindungen in Deutschland, haben eine Selbstverpflichtung unterzeichnet, ihre Kredit- und Investmentportfolien im Einklang mit den Zielen des Pariser Klimaabkommens auszurichten. (WK-intern) - Durch die vereinbarte Messung, Veröffentlichung und Zielsetzung zur Reduzierung der mit den Kredit- und Investmentportfolios verbundenen Emissionen, will der Finanzsektor einen Klimaschutzbeitrag leisten und eine nachhaltige und zukunftsfähige Weiterentwicklung der Wirtschaft unterstützen. Damit kommt der deutsche Finanzplatz dem von der Bundesregierung Anfang 2019 gesetzten Ziel einen Schritt näher, Deutschland zu einem der führenden Standorte für nachhaltige Finanzen (Sustainable Finance) zu machen. Diese aus dem
Versorger EWE investiert in regionalen Gasnetzausbau Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Technik 30. Juni 2020 c-Port: Energieversorger schafft Lagerkapazitäten am Küstenkanal (WK-intern) - Der Energieversorger EWE will mit seinem für die Versorgungsnetze zuständigen Tochterunternehmen in den kommenden Monaten in das lokale und regionale Gasnetz investieren. Aus diesem Grund wird in einem ersten Schritt in den kommenden Wochen ein Lagerplatz für Rohre für den Ausbau des lokalen und regionalen Gasnetzes geschaffen. Das hat c-Port-Geschäftsführer Arno Djuren mitgeteilt. Der Energieversorger habe ein Grundstück vom Zweckverband gekauft, das perspektivisch auch für den Bau einer Hochdruckleitung für die im c-Port ansässigen Firmen genutzt werden könne. Djuren: „Wir freuen uns, dass wir als c-Port so indirekt auch einen Anteil an der Erneuerung und