Bundesnetzagentur bietet Erörterungstermin zur Windstromleitung von Emden nach Philippsburg Behörden-Mitteilungen Offshore Technik Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 11. Juni 2020 Präsident Homann: „Passen Bürgerbeteiligung an die Bedingungen von Corona an“ (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur hat vom 9. bis zum 10. Juni 2020 in Düsseldorf einen Erörterungstermin für den nördlichen Abschnitt der Stromleitung Ultranet erfolgreich durchgeführt. „Wir konnten seit Beginn der Corona-Pandemie keine Veranstaltungen mit der Öffentlichkeit durchführen. Wir sind froh, dass wir nun unter Einhaltung aller Vorsichtsmaßnahmen wieder Termine vor Ort durchführen können“, sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. „Unser Ziel ist weiterhin, eine breite Einbindung der Öffentlichkeit zu ermöglichen. Wir machen keine Abstriche an der gesetzlich vorgesehenen Beteiligung.“ Ultranet: Abschnitt Osterath – Rommerskirchen Der Erörterungstermin in Düsseldorf wird zum Abschnitt Osterath – Rommerskirchen
BSE Engineering und IRES demonstrieren erfolgreich die Umwandlung von Windstrom zu Methanol Forschungs-Mitteilungen Ökologie Produkte Technik Techniken-Windkraft Windenergie Wirtschaft 11. Juni 2020 Der Betrieb einer neuen Anlage zur Umwandlung von regenerativem Strom zu Biomethanol ist in Stralsund erfolgreich gestartet. (WK-intern) - Die Anlage soll im Dauerbetrieb für ein Jahr mit einer maximalen Kapazität von 28 Liter Rohmethanol pro Tag betrieben werden. - Hohes Interesse der Industrie, Verbände und Politik Stralsund und Leipzig - Der Gruppe aus Ingenieuren und Forschern gelang es erstmals, Windstrom chemisch in einer Flüssigkeit zu speichern. Im Zuge der Energiewende steigt der Anteil erneuerbarer Energiequellen kontinuierlich im Bereich der Stromerzeugung und beträgt aktuell in Deutschland 56 %. Um die Nutzung fossiler Brennstoffe wie Erdöl, Erdgas und Kohle effektiv zu verringern, müssen regenerative
Siemens baut Hochspannungsgleichstromübertragung von Kreta zum griechischen Festland Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Technik 11. Juni 2020 HGÜ-Technik von Siemens verbindet Kreta mit dem griechischen Festland Attika-Kreta-Interkonnektor erhöht die Versorgungssicherheit und vereinfacht die Einbindung erneuerbarer Energien HGÜ-Projekt verringert CO2-Emissionen um eine halbe Millionen Tonnen im ersten Betriebsjahr Gesamter Auftragswert für das von Siemens geführte Konsortium beträgt 370 Millionen Euro (WK-intern) - Ein Konsortium unter der Führung von Siemens Gas and Power (Siemens Energy) hat einen Auftrag für die schlüsselfertige Lieferung von zwei Konverterstationen für eine Hochspannungsgleichstromübertragungs(HGÜ)-Verbindung in Griechenland erhalten. Dieser wird Kreta, die größte und bevölkerungsreichste Insel Griechenlands, mit dem griechischen Festland verbinden. Das Projekt wird einen Stromaustausch von bis zu 1.000 Megawatt (MW) ermöglichen. Damit wird es die Zuverlässigkeit der Stromversorgung erhöhen
Sinkende Kosten für erneuerbare Energie fördern Klimaschutzmaßnahmen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Solarenergie Windenergie 11. Juni 2020 2019 wurden 184 GW saubere Stromkapazität hinzugefügt, ein Anstieg von 20 GW gegenüber 164 GW im Jahr 2018 (WK-intern) - Diese neue Kapazität wurde mit fast der gleichen Investition wie 2018 geliefert - 282,2 Mrd. USD - und zeigt sinkende Kosten Bis 2030 sind 826 GW neuer nicht aus Wasserkraft stammender erneuerbarer Strom geplant, der voraussichtlich rund 1 Billion USD kosten wird. Dies ist weniger als die 1.200 GW, die im letzten Jahrzehnt hinzugefügt wurden, und weit weniger als für das Pariser Abkommen erforderlich. Falling clean energy costs can provide opportunity to boost climate action in COVID-19 recovery packages 184 GW of clean power
Grüner Wasserstoff für die Stahlproduktion Erneuerbare & Ökologie Kooperationen Mitteilungen Ökologie Technik 10. Juni 2020 RWE und thyssenkrupp planen Zusammenarbeit CO2-Emissionen bei Roheisenproduktion sollen reduziert werden 100 MW Elektrolyseur könnte 70 % des H2-Bedarfs eines thyssenkrupp-Hochofenabdecken Schnelle Umsetzung der Nationalen Wasserstoffstrategie hilfreich für Investitionsentscheidungen (WK-intern) - Grüner Wasserstoff aus einem Elektrolyseur der RWE Generation könnte thyssenkrupp Steel Europe künftig helfen, die CO2-Emissionen aus der Stahlherstellung nachhaltig zu senken. Das Energieunternehmen und der Stahlerzeuger haben sich darauf verständigt, gemeinsam auf eine längerfristige Wasserstoffpartnerschaft hinzuarbeiten. Nach Möglichkeit soll bis Mitte des Jahrzehnts der erste Wasserstoff in Richtung des Duisburger Stahlwerks strömen. Wasserstoff aus dem Emsland für Duisburger Stahlproduktion Der für die Roheisenproduktion benötigte Wasserstoff soll auf dem Weg der Elektrolyse hergestellt werden, bei dem
Vattenfall startet die weltweit erste Pilotanlage zur fossilfreien Stahlproduktion mit Hilfe von Wasserstoff Mitteilungen Ökologie Technik 10. Juni 2020 Vattenfall zur Verabschiedung der Nationalen Wasserstoffstrategie (WK-intern) - Zur heutigen Verabschiedung der Nationalen Wasserstoffstrategie durch das Bundeskabinett erklärt Gunnar Groebler, Senior Vice President und Chef des Geschäftsbereichs Wind bei Vattenfall: „Die Nationale Wasserstoffstrategie ist ein Meilenstein für mehr Klimaschutz und Innovation. Grüner Wasserstoff ist Energiespeicher, Kraftstoff für den Transportsektor und Grundstoff in der Industrie zugleich. Damit werden jetzt die Weichen für die weitere Dekarbonisierung dieser Sektoren gestellt. Es kann sich nun ein Markt für europäischen, grünen Wasserstoff entwickeln, der jedoch durch den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien flankiert werden muss. Nur grüne Elektronen aus Erneuerbaren liefern diesen grünen Wasserstoff. Es ist zugleich ein wichtiges
Kabinettsbeschluss zur Nationalen Wasserstoff-Strategie ist ein wichtiges Signal für die Gasbranche Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 10. Juni 2020 Das Bundeskabinett hat in seiner heutigen Sitzung die Nationale Wasserstoff-Strategie verabschiedet. Dazu äußern sich die Vorstandsvorsitzenden des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches (DVGW) und des Deutschen Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verbands (DWV): (WK-intern) - Prof. Dr. Gerald Linke, Vorstandsvorsitzender DVGW: „Mit Blick auf die Corona-Pandemie hat das Bundeskabinett erst jetzt die lang erwartete Wasserstoff-Strategie auf die Agenda gesetzt und verabschiedet. Das ist nachvollziehbar, der Beschluss heute war jedoch überfällig. Er ist in vielen Aspekten der lang erwartete Durchbruch für Wasserstoff und bietet eine Perspektive für die deutsche Wirtschaft in der Zeit nach der Krise. Wir stehen bereit, die sehr guten strategischen Ansätze zum Markthochlauf
Das erste kommunale Mieterstromprojekt geht an den Start Mitteilungen Solarenergie 10. Juni 2020 Baubeginn des Mieterstromprojektes mit 128 kWp in Walsleben Amt Temnitz und Solarimo starten erstes kommunales Projekt im Verwaltungsbezirk Amt Temnitz in der Region Ostprignitz-Ruppin Baubeginn trotz Covid-19-Krise für Mitte Juni geplant (WK-intern) - Das erste kommunale Mieterstromprojekt im Bereich des Amtes Temnitz geht an den Start: Das Amt Temnitz setzt zusammen mit dem Mieterstromanbieter Solarimo das Projekt um, mit dem die Gemeinde Walsleben einen großen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit geht und gleichzeitig den Bewohnern der kommunalen Mietobjekte einen finanziellen Vorteil ermöglicht. Mehr Klimaschutz in der Gemeinde Walsleben durch 72 Tonnen CO2 Einsparung pro Jahr Trotz Covid-19-Krise verliert das Amt Temnitz die Klimaschutzziele nicht aus den
VDI: Nationale Wasserstoffstrategie vernachlässigt Potenziale der Brennstoffzellenfahrzeuge Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 10. Juni 2020 VDI bemängelt unkonkrete Hinweise in der Nationalen Wasserstoffstrategie der Bundesregierung hinsichtlich Förderung von mit Wasserstoff und Brennstoffzellen betriebenen Fahrzeugen im ÖPNV VDI begrüßt geplante Förderung des Exports deutscher Wasserstofftechnologien (WK-intern) - Im Rahmen des Corona-Konjunkturpakets beschließt die Bundesregierung nun endlich die längst überfällige nationale Wasserstoffstrategie. Wenn Deutschland bis zum Jahr 2050 Treibhausgasneutralität erreichen will, braucht es zweifelsohne Wasserstofftechnologien. Neben ihrem Beitrag zum Klimaschutz bieten sie für Deutschland auch große wirtschaftliche Chancen für den Export. In der Wasserstoffstrategie finden sich allerdings zu wenig konkrete Hinweise zur Förderung von mit Wasserstoff und Brennstoffzellen betriebenen Fahrzeugen im ÖPNV. Diese Fahrzeuge sind leicht zu versorgen, denn sie weisen
Die atomsichersten Gebäude der Welt werden abgerissen und Atommüll wird in einfachen Hallen gelagert Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 9. Juni 2020 Kraftwerk Brunsbüttel: 2. Abbaugenehmigung beantragt Rückbau der Anlage in mehreren Phasen Berlin - Das Kernkraftwerk Brunsbüttel (KKB) hat gestern bei der Atomaufsichtsbehörde des schleswig-holsteinischen Ministeriums für Energie, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung (MELUND) die zweite Abbaugenehmigung beantragt. Die Rückbauplanung des KKB sieht den Abbau der Anlage in mehreren Phasen mit jeweils eigenen Genehmigungen vor. Die jetzt beantragte Phase II betrifft den Abbau des Reaktordruckbehälters und des Biologischen Schildes, der Bereiche um das Brennelementlagerbecken, des Abstell- und Reaktorraums sowie den Abbau der noch bestehenden Teile des Sicherheitsbehälters und des darunter befindlichen Sumpfes. Zum beantragten Abbauumfang gehören jeweils auch alle zugehörigen Hilfs- und Versorgungseinrichtungen. Es sollen
Fraunhofer IWES begleitet 10 Jahre Forschung am ersten deutschen Offshore-Windpark alpha ventus Forschungs-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 9. Juni 2020 Der erste deutsche Offshore-Windpark alpha ventus wurde im Frühjahr 2010 eingeweiht. (WK-intern) - Er dient gleichzeitig auch als Forschungsplattform für die weitere Entwicklung der Offshore Windenergie. Die begleitende Forschungsinitiative RAVE (Research at alpha ventus) hat den Windpark seit seiner Errichtung mit umfangreicher Messtechnik vermessen und in zahlreichen Forschungsprojekten wichtige Fragestellungen bearbeitet. Das Ergebnis nach 10 Jahren ist durchweg positiv: Der Bereich Forschung und Entwicklung hat dazu beigetragen, dass heute Windparks mit rund 7.500 Megawatt installierter Leistung in deutschen Gewässern Strom produzieren. Der in RAVE entstandene weltweit einmalige Datensatz steht jetzt in einer vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) betriebenen Datenbank allen Forscherinnen
40 Prozent energieeffizienter ist die Produktion in den letzten 30 Jahren geworden Mitteilungen Technik 9. Juni 2020 40 Prozent weniger Energie als noch 1991 ist notwendig, um 1000 Euro Bruttoinlandsprodukt zu erwirtschaften. (WK-intern) - In den vergangenen rund 30 Jahren hat sich die Energieeffizienz in Deutschland deutlich verbessert. Im Jahr 2019 waren 3.960 Megajoule (MJ) Energie notwendig, um 1.000 Euro Bruttoinlandsprodukt (preisbereinigt) zu erwirtschaften. Im Jahr 1991, dem ersten Jahr, in dem diese sogenannte Energieintensität für Gesamtdeutschland erfasst wurde, waren es noch 6.593 MJ. Das entspricht einer Minderung der Energieintensität von rund 40 Prozent. Im Mittel war damit seit 1991 pro Jahr 1,80 Prozent weniger Primärenergie als im Vorjahr notwendig, um dieselbe Menge an Gütern und Dienstleistungen zu erzeugen. Der Strombedarf