Deutschland bewirbt sich um den Sitz des Grünen Klimafonds Behörden-Mitteilungen 22. März 201221. März 2012 Das Bundeskabinett hat heute die Kandidatur Deutschlands als Sitzstaat des “Green Climate Fund” (GCF) beschlossen. Sitz des Fonds soll die Bundesstadt Bonn werden. Ziel des Fonds ist, Entwicklungsländern Finanzmittel zur Verfügung zu stellen, um ihre Volkswirtschaften klimafreundlich umzugestalten und sich an die nicht vermeidbaren Folgen des Klimawandels anzupassen. Der Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Dr. Norbert Röttgen, unterstreicht die besondere Bedeutung des Fonds: “Der Grüne Klimafonds wird ein zentraler neuer Baustein in der Architektur der internationalen Klimafinanzierung werden. Für uns geht es darum, dass der Fonds baldmöglichst in einem Umfeld angesiedelt ist, in dem er wirkungsvoll und effizient arbeiten kann. Der Standort
Forscher optimieren Erschließung der tiefen Geothermie mit MeProRisk II Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Nordrhein-Westfalen Technik 21. März 201221. März 2012 Hochschulübergreifendes Forschungsprojekt zur Risikominimierung geht in Phase II Die Nutzung der tiefen Geothermie für die Wärme- und Stromversorgung kann nur wirtschaftlich sein, wenn millionenteure Fehlbohrungen vermieden werden. Die sichere Beurteilung von geothermischen Reservoiren ist deshalb besonders wichtig für den Erfolg von Geothermieprojekten. Dazu wenden wir gemeinsam mit Kollegen aus Aachen, Berlin, Freiberg und Kiel in unserem neuen Forschungsprojekt ‚MeProRisk II – Optimierungsstrategien und Risikoanalyse für tiefe geothermische Reservoire‘ Methoden an, die wir zuvor im Projekt MeProRisk I arbeitsteilig entwickelt haben“, erklärte Prof. Dr. Christoph Clauser vom Institut für Applied Geophysics and Geothermal Energy anlässlich der Bewilligung der Mittel für MeProRisk II durch das
BDEW vertritt Position der Wasserwirtschaft im Europäischen Parlament Mitteilungen 21. März 2012 Anhörung im Binnenmarkt-Ausschuss des Europäischen Parlaments: Kommission sollte Richtlinien-Vorschlag überdenken / Bestehender Rahmen zur Vergabe von Dienstleistungskonzessionen völlig ausreichend Berlin, 21. März 2012 - Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hat sich heute in Brüssel mit Nachdruck gegen eine EU-Richtlinie zur Vergabe von Konzessionen ausgesprochen. "Überall in Europa wird das Phänomen einer Überregulierung beklagt. Seit Jahren gibt es EU-weit Initiativen, Bürokratie abzubauen. Es ist deshalb umso unverständlicher, warum sich die Europäische Kommission zur Vorlage eines Vorschlags einer Konzessionsvergaberichtlinie entschlossen hat. Die Wasserwirtschaft hat sich von Beginn an gegen eine solche EU-Richtlinie ausgesprochen, da sie die Handlungsfreiheit der Kommunen einschränken und
Auftaktkonferenz der German RETech Partnership in Berlin Mitteilungen Veranstaltungen 21. März 201220. März 2012 Parlamentarische Staatssekretärinnen Reiche (BMU) und Kopp (BMZ) begrüßen die Gründung Im Dezember 2011 wurde aus der Ressourcen- und Effizienztechnik-Initiative des Bundesumweltministeriums (RETech-Initiative) der Verein German RETech Partnership. Der neu gegründete Verein wird von deutschen Unternehmen der Kreislaufwirtschaft sowie Hochschulen getragen. Die durch das Bundesumweltministeriumvor vier Jahren gegründete RETech-Initiative ist somit erfolgreich in private Trägerschaft überführt worden. Die German RETech Partnership will die Exportchancen für Hersteller, Berater und Dienstleister der Entsorgungsbranche verbessern. Hauptziel des Vereins ist es, eine Plattform für deutsche Unternehmen der Kreislaufwirtschaft, die auf ausländischen Märkten expandieren wollen, darunter Maschinenbauer, Entsorger und Berater, aufzubauen. Dem Verein gehören Unternehmen und Hochschulen, die ihr Know-how
Bis zu 90 Prozent Energieeinsparung möglich Behörden-Mitteilungen Ökologie 21. März 201220. März 2012 Jürgen Becker zeichnet Preisträger des 4. Deutschen Kältepreises 2012 aus Das Potenzial innovativer Kältetechnik zur Energieeinsparung und für die Netzintegration der erneuerbaren Energien hat heute der Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Jürgen Becker, betont. "Energieeffizienz und erneuerbare Energien verschränken sich zunehmend. Innovative Kältetechnik kann mit ihrem Speichervermögen die fluktuierende Stromerzeugung durch Solar- und Windkraft ausgleichen und damit zur Integration der Erneuerbaren in unsere Stromnetze beitragen", sagte Becker bei der Übergabe des 4. Deutschen Kältepreises. Rund 15 Prozent des Stromverbrauchs in Deutschland verschlingt die Erzeugung von Kälte. Das Potenzial zur Verbesserung der Energieeffizienz und zur Reduzierung der gesamten Treibhausgasemissionen ist sehr hoch. Denn Kälte- und Klimaanlagen
E.ON fördert Smart-Home-Technologie mit E.ON Research Award Forschungs-Mitteilungen Technik 21. März 201220. März 2012 Insgesamt 19 Millionen Euro für internationale Energieforschung E.ON verleiht zum vierten Mal den E.ON Research Award für Energieforschung. Die diesjährigen Gewinner sind drei internationale Forscherteams aus Italien, Spanien, Großbritannien und Deutschland, die Projektvorschläge zum Thema „Smart Home“ eingereicht haben. Diese Projekte werden von E.ON mit rund einer Million Euro unterstützt. Unter dem Oberbegriff „Smart Home“ werden die Bereiche Energieversorgung, Haustechnik, Mobilität, Sicherheit und Unterhaltungselektronik immer stärker zusammenwachsen und das Endkundengeschäft durch neue Produkten und Dienstleistungen revolutionieren. Die drei Gewinnerprojekte untersuchen, wie sich die intelligente Haustechnik überdies auf die künftige Beziehung von Energieversorgern zu ihren Kunden auswirken wird. Das Team der IMDEA Energia, Spanien und der
Holzleichtbeton als Material für die Sanierung von Außenwänden Forschungs-Mitteilungen 21. März 201220. März 2012 Neues Forschungsprojekt an der Ohm-Hochschule wird von der Stiftung Bayerisches Baugewerbe mit 40.000 Euro gefördert Holzverbundwerkstoffe sind vielfältig einsetzbar und werden auch immer mehr im Hochbau verwendet. Ein neues gemeinsames Forschungsprojekt von Prof. Dr. Roland Krippner von der Fakultät Architektur und Prof. Dr. Thomas Freimann von der Fakultät Bauingenieurwesen der Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg befasst sich deshalb mit „Holzleichtbeton als Material für die Sanierung von Außenwänden“. Die Stiftung Bayerisches Baugewerbe unterstützt das Forschungsprojekt, das im Januar startete und bis März 2013 läuft, mit einer Förderung in Höhe von 40.000 Euro. Kooperationspartner ist die Firma L. u. H. Keilholz GmbH in Nürnberg. „Es bestehen eine Reihe von
Neue Impulse für die europäische Energieforschung Forschungs-Mitteilungen 20. März 201219. März 2012 Im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) findet heute die Fachkonferenz "Energieforschung in Europa: Deutschlands Beitrag zum SET-Plan" statt. Rund 120 Teilnehmer, darunter Vertreter der Europäischen Kommission, der Europäischen Mitgliedstaaten, Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft sowie Vertreter der am Energieforschungsprogramm beteiligten Bundesressorts, suchen gemeinsam nach Wegen einer verbesserten Zusammenarbeit bei Forschung, Entwicklung und Demonstration im Energiebereich. Der Staatssekretär im BMWi, Stefan Kapferer: "Der Umbau unserer Energiesysteme kann nur mit neuen und innovativen Technologien gelingen. Das ist die zentrale Botschaft des neuen Energieforschungsprogramms der Bundesregierung, das wir im August letzten Jahres verabschiedet haben. Zur Umsetzung des Programms haben wir beschlossen, die Fördermittel insbesondere
Weltrekord: Jülicher Brennstoffzelle bricht 40.000-Stunden-Marke Dezentrale Energien Forschungs-Mitteilungen Nordrhein-Westfalen Technik 19. März 2012 Mit neuer Bestmarke erstmals fit für stationäre Anwendungen Jülich, 19. März 2012 – Eine planare Festoxid-Brennstoffzelle aus Jülich hat die Grenze von 40.000 Betriebsstunden überschritten. Damit übertraf sie weltweit erstmalig den Grenzwert für den wirtschaftlichen Einsatz in stationären Anwendungen, der einer Betriebszeit von 5 Jahren entspricht. Wegen des guten Wirkungsgrads und der hohen Betriebstemperatur zielt die Entwicklung dieses Brennstoffzellentyps insbesondere auf ortfeste Anwendungen ab, wie etwa dezentrale Anlagen zur Versorgung privater Haushalte. Der Jülicher Teststack wird noch in einer Laborumgebung betrieben, besteht aber bereits aus allen Komponenten, die ein mögliches kommerzielles Produkt später enthalten wird. Er wird betrieben mit Wasserstoff, der mit
Bildungszentrum für erneuerbare Energien – BZEE mit neuem Vorstand Mitteilungen Windenergie 19. März 2012 Im März 2012 wurden Dr. Klaus Rave, Präsident des GWEC (Global Wind Energy Council) und Vize-Präsident der EWEA (European Wind Energy Association), Michael John, Geschäftsführer der Allcon GmbH sowie Horst Doering, Geschäftsführer der Verkehrsinstitut Nord GmbH von der 45-köpfigen Mitgliederversammlung des BZEE e.V. einstimmig und für drei Jahre in den Vorstand berufen. Foto (neuer Vorstand): Neuer BZEE-Vorstand: Michael John, Dr. Klaus Rave, Horts Doering (von links nach rechts), Bildquelle: BZEE/A. Birresborn Klaus Markmann, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK zu Flensburg und Friedrich Preissler-Jebe, Geschäftsführer der FPJ-Firmengruppe, die seit der Gründung des BZEE e.V. im Jahr 2000 dem Vereinsvorstand angehörten, wurden mit herzlichem Dank für ihre jahrelange
METALLVERKNAPPUNG BETRIFFT ENERGIEWENDE: PROJEKT „FEASIBLE FUTURES“ Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 19. März 2012 Das vom Österreichischen Klima- und Energiefonds (KLIEN) der Österreichischen Bundesregierung geförderte Forschungsprojekt „Feasible Futures“ untersucht, in welchem Ausmaß Versorgungskrisen bei fossilen und metallischen Stoffen die Wende hin zu erneuerbaren Energien beeinflussen und vielleicht gefährden. Erneuerbare Energietechnologien wie etwa Photovoltaik oder die für den Ausgleich von Schwankungen erneuerbarer Energiequellen verwendeten Speichertechnologien verwenden Metalle, die nicht endlos vorhanden sind. Dazu kommt, dass viele Metalle nicht nur für erneuerbare Energietechnologien, sondern auch für andere industrielle Nutzungen von großer Bedeutung sind. Natürliche Ressourcengrenzen können so durch Nutzungskonkurrenz verschärft werden. Auch bei Massenmetallen wie etwa Kupfer ist eine problemlose Verfügbarkeit nicht garantiert. Dr. Werner Zittel, Energieexperte der Ludwig-Bölkow-Systemtechnik GmbH
Forschung: kostengünstige Massenfertigung von leitfähigen organischen Molekülen für Photovoltaikanlagen Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 19. März 201218. März 2012 Leuchtend weiß, lösungsmittelfreie lumineszierende organische Flüssigkeiten für die organischen Elektronik Die Zukunft wird von einer organischen Elektronik dominiert werden, im Gegensatz zur aktuellen Siliziumtechnologie. Ein internationales Forscherteam stellt in der Zeitschrift Angewandte Chemie jetzt eine leuchtende organische Flüssigkeit vor, die wie Tinte aufgetragen werden kann. Werden zwei weitere Farbstoffe darin gelöst, entsteht eine weiß leuchtende Paste, die einen neuen Weg zu Anwendungen wie großflächigen Displays und weißen Leuchtdioden eröffnen könnte. Heutige Ansätze für eine organische Elektronik bestehen meist aus Kunststoff-Folien als Träger, auf die Leiterbahnen und Bauelemente aus leitfähigen organischen Molekülen kostengünstig aufgedruckt oder aufgeklebt werden. Daher ist die organische Elektronik als „Wegwerfelektronik“