Stromnetzwerke der Zukunft erfordern ein Denken in ganz neuen Dimensionen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 19. März 201218. März 2012 Ein Chemnitzer und ein Münchner Professor plädieren für ein internationales „SuperGrid für erneuerbare Energien“ Fachkonferenz an der TU Chemnitz widmet sich auch dem Thema Stromnetzwerke der Zukunft Um Europa mit möglichst viel Strom aus regenerativen Quellen zu versorgen, würden angesichts des schwankenden Angebots von Sonne und Wind große zusätzliche Energiespeicher wie Pumpspeicherkraftwerke notwendig. „Doch wenn wir das im europäischen Rahmen durchdenken und für die jeweilige Form der regenerativen Energie jeweils die ertragreichsten Standorte wählen, so können sich regionale Erzeuger und industrielle Großtechnik sinnvoll ergänzen“, meint Prof. Dr. Josef Lutz, Inhaber der Professur Leistungselektronik und elektromagnetische Verträglichkeit an der Technischen Universität Chemnitz. „Um dies zu
Wie man Boden und Wasser vor Tierarzneimittel-Rückständen schützen kann Forschungs-Mitteilungen 19. März 201218. März 2012 Gießener Forscherinnen und Forscher an BMBF-gefördertem Verbundprojekt zu nachhaltigem Wassermanagement beteiligt Übergabe des Bewilligungsbescheides durch den Parlamentarischen Staatssekretär Dr. Helge Braun am 16. März 2012 Die Abwässer von Betrieben mit intensiver Tierhaltung können Rückstände von Tierarzneimitteln sowie antibiotikaresistente Bakterien enthalten – eine Belastung für den Boden, aber auch für Grund- und Oberflächenwasser. Mit dieser Problematik beschäftigen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) um Prof. Dr. Gerd Hamscher, Institut für Lebensmittelchemie und Lebensmittelbiotechnologie (ILL) am Fachbereich 08, und Prof. Dr. Dr. Peter Kämpfer, Institut für allgemeine Mikrobiologie (IAM) am Fachbereich 09, höchst erfolgreich. Sie erhalten für ihre Arbeit nun eine Förderung
Erstes Micro Smart Grid wurde auf dem EUREF-Campus in Berlin eingeweiht Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen 18. März 2012 Energiewende in Berlin-Brandenburg: Einweihung Micro Smart Grid auf dem EUREF-Campus Die Energiewende ist gesetzt. Doch noch kann man sich so recht keine sichere Energieversorgung vorstellen, wenn der Wind nicht weht oder die Sonne nicht scheint. Dabei haben wir viel mehr natürliche Energien, als wir tatsächlich brauchen. Was fehlt, ist eine stabile Versorgung, die aber nur mit neuen Speichern funktioniert. Je höher der Anteil der Regenerativen ist, umso volatiler wird die Versorgung und umso kostbarer wird die Speicherung. Elektrische Autos, die in Flotten betrieben werden, können hierzu einen wesentlichen Beitrag liefern. Eine intelligen-te Poolsteuerung ermöglicht eine Speicherverfügbarkeit, ohne dass die Nutzung der Fahrzeuge eingeschränkt
Windkraft-Zulieferer SIAG Schaaf Industrie AG ist insolvent Mitteilungen Windenergie 18. März 2012 Am 15. März 2012 stand folgende kleine Meldung auf der Homepage der SIAG: Die SIAG Schaaf Industrie AG, Dernbach, ist insolvent und wird in Kürze Insolvenzantrag stellen. Diese wurde nun ergänzt und somit erneut bestätigt: Die SIAG Schaaf Industrie AG, Dernbach, reicht am Montag, dem 19.03.2012 Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen beim zuständigen Amtsgericht Montabaur ein. Die SIAG Schaaf Industrie AG ist aus dem klassischen Stahlbau zu einem der führenden Zulieferer der Energiebranche gewachsen mit Werken in Deutschland, Tschechien, Frankreich, USA und in Ägypten. Mit 1.800 Mitarbeitern sieht die SIAG ihre Aufgabe darin mit den Kunden zu expandieren und bestmögliche Qualität
Schwerkraft ist Klima – Zehn Jahre Klimaforschungssatelliten GRACE Forschungs-Mitteilungen 18. März 2012 Wieviel Eis verliert Grönland wirklich? – Bewegung im Erdmantel? – Genug Wasser für alle? „Schwerkraft ist Klima“ – Zehn Jahre Klimaforschungssatelliten GRACE Wieviel Eis verliert Grönland wirklich? – Bewegung im Erdmantel? – Genug Wasser für alle? Der Gletscherschwund auf Grönland konnte jetzt erstmals mit hoher Genauigkeit aus dem All gemessen werden. Pünktlich zum zehnten Geburtstag der ZwillingssatellitenGRACE (Gravity Recovery and Climate Experiment) ergibt sich ein scharfes Bild, das auch die räumliche Verteilung der Gletscherschmelze präzisiert. Bis zu 240 Gigatonnen Massenverlust musste der grönländische Eisschild zwischen 2002 und 2011 verkraften. Das entspricht einem Meeresspiegelanstieg von etwa 0,7 mm pro Jahr. Möglich wurden diese Aussagen
Forschung: Elektromobilität birgt keine unbekannten Risiken für Beschäftigte E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 17. März 201216. März 2012 BAuA-Gutachten schätzt Technikfolgen für Arbeitsschutz ab Dortmund - Nach dem Entwicklungsplan Elektromobilität der Bundesregierung sollen sich künftig deutlich mehr elektrisch betriebene Fahrzeuge im Verkehr bewegen. Die dafür notwendige Einführung der neuen Technologie birgt keine unbekannten Risiken für Beschäftigte in Produktion, Wartung und Entsorgung. Zu diesem Ergebnis kommt ein Gutachten, das die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) jetzt veröffentlicht hat. „Mittel- bis langfristig besteht kein außergewöhnlicher oder spezifischer Handlungsbedarf für den Arbeitsschutz“, sagt BAuA-Experte Tobias Bleyer. „Zwar muss man mit Risiken durch höhere Spannungen und neue Gefahrstoffe rechnen. Diese lassen sich aber durch die konsequente Umsetzung bestehender Sicherheitsanforderungen bewältigen.“ Der Nationale Entwicklungsplan Elektromobilität soll
Hoffnungsträger Lithium-Batterie E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen 17. März 201216. März 2012 Sei es bei der Energieversorgung oder der Elektromobilität – Batterien sind eine Schlüsselkomponente. Auf der Hannover-Messe vom 23. bis 27. April stellen Forscher Lithium-Batterien mit verbesserten Eigenschaften vor: Sie sind schnell aufladbar, biegsam, druckstabil oder optimal gekühlt. Elektrofahrzeugen gehört die Zukunft – davon sind die Experten überzeugt. Doch bis die leise surrenden Stromer den Verbrennungsmotor gänzlich ablösen können, müssen noch einige Herausforderungen gemeistert werden. Etwa die Energieversorgung: Die Batterien müssen sicher, zuverlässig und preisgünstig sein. Vielversprechend sind unter anderem Lithium-Zellen, sie haben die höchste Energiedichte. Doch nicht nur in Elektroautos finden diese Batterien Anwendung – auch zum Speichern von Wind- und Sonnenenergie, für
VDMA Windbranche mit neuer Spitze Mitteilungen News allgemein 17. März 201216. März 2012 Frankfurt - Andreas Nauen, Vorstandsvorsitzender der REpower Systems SE, wurde diese Woche einstimmig zum neuen Vorsitzenden der Windenergieanlagenhersteller im VDMA gewählt. Er folgt Thomas Richterich, der nach seinem Ausscheiden als Vorstandsvorsitzender der Nordex SE auch als Vorsitzender im VDMA ausscheidet. „Thomas Richterich hat die Windbranche im VDMA sehr erfolgreich geführt und sowohl auf nationaler als auch europäischer Ebene in der Politik ein klares Profil gegeben“, erklärt Thorsten Herdan, Geschäftsführer von VDMA Power Systems. „Mit Andreas Nauen haben wir in der Nachfolge von Thomas Richterich eine Persönlichkeit finden können, mit der wir den erfolgreichen Kurs fortsetzen können.“ Drohende energiepolitische Verwerfungen in den USA, den
Oliver Klitzke Neuer Chief Operating Officer bei GE Germany Mitteilungen News allgemein 17. März 201216. März 2012 Seit März 2012 ist Oliver Klitzke COO (Chief Operating Officer) von GE Energy Germany. Er wird dabei den Aufbau der Geschäftsstrukturen für die Produktbereiche von GE Energy für den deutschen Markt begleiten und die operative Umsetzung leiten. Er unterstützt dabei die integrierte „go to market“ – Strategie für den deutschen Markt, die seit September 2011 von dem Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr.-Ing. Reimelt angestossen wurde. Klitzke hat seinen Dienstsitz in der GE Deutschland Zentrale in Frankfurt. Die Stadt am Main ist zugleich auch die Heimatstadt des gebürtigen Hessen. Nach seinem Diplomabschluß der Verfahrenstechnik an der Technische Universität Karlsruhe startete Klitzke seine Karriere im Bereich der Energie-
Masterplans Offshore Windenergie – Hildegard Müller vom BDEW äußert sich Mitteilungen Offshore 16. März 2012 "Die Initiative der norddeutschen Bundesländer ist ein wichtiger Beitrag zu einer effektiveren Koordinierung der energiepolitischen Aktivitäten von Bund und Ländern. Dies ist für einen erfolgreichen Umbau der Energieversorgung dringend geboten. Gerade am Ausbau der Offshore-Windkraft wird sich beweisen müssen, ob die Politik es weiter ernst meint mit der Energiewende. Die zunehmend auftretenden Probleme bei der Netzanbindung von Offshore-Windparks haben zu Recht zu Warnrufen von Seiten der betroffenen Akteure geführt. Der BDEW, in dem Windpark- und Netzbetreiber engagiert sind, hat bereits Vorschläge für einen besseren Ablauf der Planungen vorgelegt. Diese können nach unserer Auffassung zu einem deutlich effizienteren und strukturierteren Ausbau der
Die sechsten Leipziger Biogas-Fachgespräche finden am 21. März 2012 statt Forschungs-Mitteilungen Sachsen Solarenergie 16. März 2012 Der Anlagenbetrieb in der Zukunft steht im Mittelpunkt der Märzausgabe der Leipziger Biogas-Fachgespräche. Es sind dabei wieder Referenten zu Gast, die unterschiedliche Aspekte des Themas betrachten. Peter Vaßen vom Ingenieurbüro Vaßen - Büro für Energie und Umwelt wird die Voraussetzungen für den zukünftigen Betrieb von Biogasanlagen aus Sicht eines Umweltgutachters beleuchten. Die Sicht der Genehmigungsbehörde in Bezug auf die Anlagengenehmigung steht im Fokus des Vortrages von Angelika Jerchau-Lahr der Landesdirektion Chemnitz. Danach referiert Christian Krebs zur Identifikation und Quantifizierung von Emissionen aus Biogasanlagen und zum Schluss stellt Peter Gamer des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) das Thema Methanemissionen –
ROEMHELD wird Partner des englischen Manufacturing Technology Center (MTC) Forschungs-Mitteilungen News allgemein 14. März 2012 Laubach - Wie ROEMHELD am Rande der Leitmesse für Metallbearbeitung METAV in Düsseldorf bekanntgegeben hat, ist ihre englische Tochterfirma Roemheld Limited (UK) eine Partnerschaft mit dem größten britischen Zentrum für innovative Produktionsforschung MTC eingegangen. Das Manufacturing Technology Center (MTC) bringt führende Akademiker aus der universitären Forschung mit Ingenieuren und Technikern aus der Industrie zusammen, um gemeinsam fortschrittliche Fertigungstechnologien zu entwickeln. Das MTC mit Sitz in Ansty Park bei Coventry sieht sich als Brücke zwischen innovativer universitärer Forschung und angewandten Produktionslösungen. Zu den Schwerpunkten des Forschungszentrums gehört neben intelligenten Automationslösungen die Entwicklung integrierter Produktionsprozesse, fortschrittlicher Werkzeugtechnologien und Spannvorrichtungen. Hochschulpartner sind unter anderem die Universitäten