Wasserstoff für eine saubere Energiegewinnung nutzbar machen Forschungs-Mitteilungen Technik 11. Februar 2018 EU fördert Projekt von Düsseldorfer Max-Planck-Wissenschaftler mit zwei Millionen Euro (WK-intern) - Wasserstoff, das erste und leichteste Element im Periodensystem, ist Segen und Fluch zugleich: er kann zur Energiegewinnung genutzt werden, ist gleichzeitig aber auch in Kontakt mit Sauerstoff explosiv und schädigt Jahr für Jahr vor allem höchstfeste Materialien, die in der Automobil-, Luftfahrt-, Chemie- sowie Öl- und Gasindustrie eingesetzt werden. Um diesem Phänomen der Wasserstoffversprödung auf die Spur zu kommen und gleichzeitig Wasserstoff für eine saubere Energiegewinnung nutzbar zu machen, fördert der Europäische Forschungsrat das Projekt „SHINE“ von Dr. Baptiste Gault, Leiter der Gruppe Atomsondentomographie am Düsseldorfer Max-Planck-Institut für Eisenforschung (MPIE),
Das Kraftwerk der Zukunft – UDE an großem EU-Projekt beteiligt Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Windenergie 11. Februar 2018 Die EU hat ehrgeizige Klimaziele: Sie will die Treibhausemissionen bis 2030 drastisch senken. (WK-intern) - Dafür müssen auch Kraftwerke effizienter werden. Brüssel fördert daher die Forschung an einer neuen Technik. Sie wird in den kommenden drei Jahren im Projekt sCO2-Flex erprobt. Hierbei arbeiten zehn europäische Partner aus Industrie und Forschung zusammen, darunter die Universität Duisburg-Essen (UDE). Die Idee ist, eine Anlage von 25 Megawatt im überkritischen Bereich von Kohlendioxid (sCO2) zu betreiben. „In diesem Zustand bekommt Kohlendioxid die Dichte einer Flüssigkeit und behält die Zähigkeit eines Gases. So betriebene Kraftwerke haben einen höheren Wirkungsgrad, geben aber weniger Schadstoffe an die Umwelt ab“, erklärt
Deutsch-australisches Zentrum für Elektrochemische Technologien zur Speicherung erneuerbarer Energien beabsichtigt Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 9. Februar 2018 Die Universität New South Wales in Sydney (UNSW) und die Fraunhofer Gesellschaft unterzeichnen Absichtserklärung zur Zusammenarbeit bei Speichern erneuerbarer Energien (WK-intern) - UNSW und Europas größte Forschungseinrichtung, die Fraunhofer-Gesellschaft für ihr Institut für Chemische Technologie (Fraunhofer ICT), haben eine Absichtserklärung zur Gründung des Deutsch-Australischen Zentrums für Elektrochemische Technologien zur Speicherung erneuerbarer Energien in Sydney unterzeichnet. Die Vereinbarung im Wert von rund 2 Millionen australische Dollar wird es der Universität und dem Fraunhofer ICT in den kommenden fünf Jahren ermöglichen, gemeinsam Forschungsarbeiten zu tätigen, die sich auf elektrochemische Energiespeichersysteme für erneuerbare Energien konzentrieren. Der Standort der gemeinsamen Forschungspräsenz ist Sydney, Australien. Mit dem stetig steigenden
Koalitionsvertrag zeigt gute Ansätze mit Luft nach oben Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 9. Februar 2018 Im vorgestern veröffentlichten Koalitionsvertrag gibt es aus Sicht des VfW – die führende Interessensvertretung für Contracting und Energiedienstleistungen gute Ansätze für eine erfolgreiche Energiewende. (WK-intern) - Besonders lobenswert sind die Bemühungen zum Thema Digitalisierung und Energieeffizienz, die sich als roter Faden durch viele Bereiche des Vertrages ziehen. Allerdings bleibt noch Luft nach oben. Mit den geplanten Maßnahmen wurden auch einige der Forderungen aus dem VfW-Maßnahmenkatalog zu den Koalitionsverhandlungen Ende letzten Jahres umgesetzt. Allerdings gibt es weiterhin noch Handlungsbedarf, insbesondere bei den Themen Wärmewende sowie Gleichstellung von Eigenversorgern und Energiedienstleistern. Verbesserung der Rahmenbedingungen für Quartierslösungen Eine Verbesserung der Rahmenbedingungen durch einen geplanten Quartiersansatz ist aus
Modernste Energienetzleitwarte an Uni Magdeburg eröffnet Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 8. Februar 2018 An der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg wurde am 8. Januar 2018 eine der modernsten Leitwarten zur Überwachung und Steuerung des gesamten europäischen Energienetzes in Betrieb genommen. (WK-intern) - Das mit einer 5 mal 1.5 Meter großen Projektionswand ausgestattete Kontrollzentrum wurde in einem Labor der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik aufgebaut und ermöglicht eine präzise Nachbildung des realen europäischen Energienetzes. Es kann Störungen und Havarien sekundenschnell erkennen und lokalisieren sowie Bedarfe und unterschiedliche Einspeisungen regenerativer Energien steuern. Zur feierlichen Inbetriebnahme hat der Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt, Prof. Armin Willingmann, das Netzleitsystem hochgefahren. Anschließend wurde gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Fakultät
dena startet Studie zur urbanen Energiewende Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 8. Februar 2018 Viele Städte und Kommunen in Deutschland stehen mit der Energiewende noch am Anfang (WK-intern) - Unternehmen und Institutionen als Partner für Hauptstudie gesucht Die Deutsche Energie-Agentur (dena) beginnt eine groß angelegte Studie, um einen strategischen und politischen Orientierungsrahmen für die urbane Energiewende in Deutschland zu entwickeln. Im Fokus stehen dabei Herausforderungen wie die Koordinierung der vielen Akteure, die Suche nach geeigneten Technologien und zukunftsfähigen Geschäftsmodellen, die zunehmende Digitalisierung sowie die Weiterentwicklung von Infrastrukturen. Das Vorhaben baut auf einer vom ifeu-Institut für Energie- und Umweltforschung im Auftrag der dena durchgeführten Vorstudie zum Stand der urbanen Energiewende in Deutschland auf. Die Auswertung umfasst 200 Studien
PALFINGER MARINE erhält Auftrag für die Lieferung von Freefall-Rettungsbooten für Johan Castberg FPSO Mitteilungen Offshore 8. Februar 20188. Februar 2018 PALFINGER MARINE awarded contract to deliver Freefall Lifeboat systems for Johan Castberg FPSO (WK-intern) - The Johan Castberg field is situated approximately 100 kilometres north of the Snøhvit field in the Barents Sea. Recoverable resources are estimated at 450–650 million barrels of oil equivalent. The Johan Castberg development is planned to consist of a large subsea system tied into an FPSO vessel. PALFINGER MARINE is proud to be chosen as the supplier of four Freefall Lifeboat systems of type FF1200. The field is operated by Statoil, with Eni and Petoro as partners. “We have worked with the owner, design companies and yards since the
Gemeinsam gegen Cyberattacken: TÜV Hessen steigt bei Infraforce ein Mitteilungen Technik 8. Februar 2018 Darmstadt. TÜV Hessen beteiligt sich am IT-Security-Dienstleister Infraforce GmbH aus Marburg. (WK-intern) - Das Engagement ist ein wesentlicher neuer Bestandteil der Business Unit „IT Security & Datenschutz“. Mit dem seit dem 1. Januar 2018 bestehenden Geschäftsbereich bündelt TÜV Hessen seine Fachkompetenz als professioneller Partner für Informations-, IT- und Datensicherheit. Seit mehr als einem Jahrzehnt ist das Unternehmen bereits im Bereich Cyber-Security aktiv und bietet ein breites Portfolio rund um die Sicherheit von Daten und Informationen. Bisher agierte TÜV Hessen als strategischer Partner von Infraforce. Die zunehmende Vernetzung intelligenter Systeme, hohe Datenverfügbarkeit und ein stärkeres Miteinander von Mensch und Maschine stellen neue Anforderungen an
Genehmigungsbescheid für die Stilllegung und den Abbau des Atomkraftwerks Unterweser übergeben Behörden-Mitteilungen 8. Februar 2018 Der Niedersächsische Umweltminister Olaf Lies hat heute (Dienstag) der PreussenElektra GmbH (vormals E.ON Kernkraft GmbH) den Genehmigungsbescheid für die Stilllegung und den Abbau (Phase 1) des Atomkraftwerks Unterweser (KKU) nach § 7 Absatz 3 Atomgesetz (AtG) übergeben. (WK-intern) - Der Genehmigungsbescheid stellt die erste von zwei vorgesehenen atomrechtlichen Genehmigungen für die Stilllegung und den Abbau der Anlage dar. Der Antrag hierzu war am 4. Mai 2012 gestellt und mit Schreiben vom 20. Dezember 2013 erweitert worden. "Nach der im vergangenen Jahr erfolgten gesetzlichen Neuordnung der Entsorgung ist das Kernkraftwerk Unterweser direkt abzubauen, ein sicherer Einschluss und späterer Abbau der Anlage ist nicht zulässig",
Koalitionsverhandlungen: Energiepolitik ist kein großer Wurf, sondern mutloses Mikromanagement Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen News allgemein 7. Februar 2018 Stefan Kapferer zu den Ergebnissen der Koalitionsverhandlungen (WK-intern) - Zu den Ergebnissen der Koalitionsverhandlungen, erklärt Stefan Kapferer, Vorsitzender der BDEW-Hauptgeschäftsführung: "Erfreulich ist, dass das Wirtschaftsministerium weiterhin für Energie zuständig sein wird, denn wir brauchen einen ganzheitlichen Blick auf die Energiewende. Dieser ganzheitliche energiepolitische Blick fehlt im ausgehandelten Koalitionsvertrag leider allzu häufig. Die Vereinbarungen im Bereich Energiepolitik sind kein großer Wurf, sondern mutloses Mikromanagement. Der Vertrag enthält zwar einige sinnvolle und wichtige Maßnahmen wie zum Beispiel den beschleunigten Ausbau der Erneuerbaren Energien und ein klares Bekenntnis zum Netzausbau. Auch dass bei den Koalitionsparteien die Erkenntnis vorhanden ist, dass Gas im Transformationsprozess eine wichtige Rolle
Untergang der Kohle zu früh ausgerufen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 7. Februar 2018 Der Rückgang neuer Kohlekraftwerke in China und Indien wird durch den geplanten Zubau in schnell wachsenden Schwellenländern wie etwa der Türkei, Indonesien und Vietnam teilweise zunichte gemacht. (WK-intern) - Nur wenn die Staaten der Welt diesem Trend aktiv entgegen wirken, können sie die im Pariser Abkommen vereinbarten Klimaziele erreichen. Das sind Ergebnisse der Studie „Reports of coal’s terminal decline may be exaggerated“. Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) haben sie in der Fachzeitschrift Environmental Research Letters veröffentlicht. „Das Kohleproblem erledigt sich trotz aller Fortschritte bei den erneuerbaren Energien keinesfalls von selbst. Wenn
26,1 % Rekordwirkungsgrad für p-Typ kristalline Si-Solarzellen Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 7. Februar 2018 Das Institut für Solarenergieforschung Hameln (ISFH) und die Leibniz Universität Hannover haben die Herstellung einer kristallinen Silizium-Solarzelle auf p-Typ Wafermaterial mit einem unabhängig bestätigten Wirkungsgrad von (26,10 ± 0,31) % unter einer Sonne demonstriert. (WK-intern) - Dies ist ein Weltrekord für p-Typ-Si-Material sowie ein europäischer Rekord für kristallines Si. Die weiteren Kenndaten der Strom-Spannungs-Kurve der Rekordsolarzelle sind: Leerlaufspannung (726,6 ± 1,8) mV, Kurzschlussstromdichte (42,62 ± 0,4) mA/cm2, Füllfaktor (84,28 ± 0,59) %, ausgewiesene Zellfläche 4 cm2. Die Messung wurde im ISO 17025-akkreditierten Kalibrier- und Testzentrum ISFH-CalTeC durchgeführt. Gegenwärtig werden rund 90 % des Photovoltaik-Weltmarkts mit p-Typ-Silizium-Material bedient. Wirkungsgrade über 25 % wurden bisher