Studie: Deutsches Biomasseforschungszentrum zur Energiegewinnung aus Stroh Bioenergie Forschungs-Mitteilungen Technik 12. November 2012 (WK-news) - DBFZ-Report zu Energiegewinnung aus Stroh Deutsches Biomasseforschungszentrum (DBFZ) veröffentlicht Report über Möglichkeiten der energetischen Nutzung von Stroh und präsentiert Tool zur Berechnung von Strohbereitstellungskosten. Stroh gehört zu den landwirtschaftlichen Nebenprodukten mit dem größten bislang ungenutzten Potenzial. So fallen in Deutschland im langjährigen Durchschnitt insgesamt rund 30 Millionen Tonnen Getreidestroh pro Jahr an. Die Projektergebnisse zeigen, dass davon 8-13 Millionen Tonnen nachhaltig für eine energetische Nutzung eingesetzt werden könnten. Aus diesem Grund wird die Mobilisierung dieser Ressourcen von der Bundesregierung unterstützt, um daraus Strom, Wärme und Kraftstoff bereit zu stellen. Der nun vom DBFZ veröffentlichte Report zum Forschungsvorhaben beinhaltet eine
FH Kiel eröffnet Campus für Wind Engineering auf Helgoland Forschungs-Mitteilungen Offshore Techniken-Windkraft Windenergie 12. November 2012 (WK-intern) - Schon jetzt fehlt der Windkraftbranche Fachpersonal und dieser Mangel wird sich durch die geplante Energiewende noch verschärfen. Um auf den wachsenden Bedarf zu reagieren, hat die Fachhochschule (FH) Kiel den Bachelorstudiengang „Offshore Anlagentechnik (OAT)“ eingeführt. Seit Beginn des Wintersemesters studieren 36 künftige Windkraftingenieurinnen und -ingenieure in Kiel und – zeitweise – auf Helgoland. Inselbürgermeister Jörg Singer und die Hochschule haben einen gemeinsamen Campus eingerichtet, der unter dem Namen COOL firmiert (Campus für Ocean und Offshore Learning). Vom 5. bis 8. November 2012 haben 40 Studierende der FH und ihre Professoren COOL in Betrieb genommen. Neben Erstsemestern hatten sich auch Studierende des
Green Day: an der Fachhochschule Flensburg Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Schleswig-Holstein Veranstaltungen 10. November 2012 (WK-intern) - Erstmals am 12. November 2012 treffen sich Unternehmen, Hochschulen und Jugendliche in ganz Deutschland zum „Green Day“, dem neuen Tag der Umweltberufe. Die Fachhochschule Flensburg ist natürlich dabei. In über 100 Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen bundesweit lernen tausende Schülerinnen und Schüler der 8. bis 13. Klasse Berufs- und Studienperspektiven im Umwelt- und Klimaschutz kennen. Der „Green Day - Schulen checken grüne Jobs“ wird von der Zeitbild Stiftung durchgeführt und vom Bundesumweltministerium aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert. Der „Green Day“ wird als jährlicher Berufsorientierungstag etabliert und findet auch in Zukunft am 12. November statt. An der Fachhochschule Flensburg informieren sich
800.000 Haushalten ist der Stromzähler derzeit abgeklemmt Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 10. November 2012 (WK-news) - Wie die unsoziale Sperrpraxis abgeschafft werden kann Prepaid(strom)zähler können zur sozial verträglichen Gestaltung der Energiewende beitragen. Ihre Installation verhindert, dass der Strom abgeklemmt wird. Davon betroffen sind derzeit rund 800.000 Haushalte. Jetzt, in der kalten Jahreszeit, ist das besonders hart, weil ohne Strom beispielsweise auch die Etagenheizung nicht mehr läuft. "Das Konzept 'zahlen nach Bedarf' ist uns beim Handy vertraut", sagt Dr. Michael Kopatz. Er ist Wissenschaftler am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie und befasst sich insbesondere mit dem Thema Energiearmut. Kopatz ergänzt: "Prepaid Handys schaffen Kostenkontrolle. Auf dem gleich Weg lässt sich inzwischen mit intelligenten Guthabenzählern Strom beziehen. Neigt
Kläranlagen als Energiespeicher für überschüssige Windenergie Forschungs-Mitteilungen Techniken-Windkraft Windenergie 9. November 2012 (WK-news) - Mit Unterstützung des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur, der Stadtwerke Emden (SWE) und anderer regionaler Partner kann die Hochschule Emden/Leer ein weiteres innovatives Projekt auf den Weg bringen. Die Idee ist, bei der Energiegewinnung durch das „Power to gas“-Prinzip, also der Umwandlung überschüssiger Windenergie in speicherbares Erdgas, das im Faulturm eines Klärwerks anfallende Kohlendioxid zu nutzen. Insgesamt stehen dafür Mittel in Höhe von fast 200 000 Euro zur Verfügung. Da Strom aus Windkraft nur bedingt verfügbar ist, werden neue Wege gesucht, Energie zu speichern. Einer davon geht mit der Umwandlung von Windstrom in Erdgas einher. Dabei wird die überschüssige Energie
Studie: Forscher erfassen Auswirkungen der Biogastechnologie auf Biobetriebe Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 9. November 2012 (WK-intern) - Biogasanlagen auf Ökobetrieben Die Bundesregierung hat sowohl bei der Bioenergienutzung als auch in Bezug auf den Ökolandbau hohe Ausbauziele. Beide zusammen sind noch besser erreichbar, wenn auch in Ökobetrieben mehr Bioenergie erzeugt wird. Einen Beitrag dazu soll das Verbundvorhaben der Ecofys GmbH, der FiBL Projekte GmbH und der Universität Kassel leisten. Die 3 Partner wollen den aktuellen Kenntnisstand im Bereich „Biogasanlagen im ökologischen Landbau“ systematisch erfassen, vorhandene Forschungslücken schließen und weitergehenden Handlungsbedarf identifizieren. Die Studie soll 2015 zur Verfügung stehen, ihre Erstellung wird vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) über seinen Projektträger, die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR), gefördert.
Saar-Uni entwickelt Speicherform für Wind- und Solarenergie Forschungs-Mitteilungen 9. November 20129. November 2012 (WK-intern) - Die Reaktorkatastrophe von Fukushima brachte in Deutschland die Wende: Statt auf Atomstrom setzt die Bundesregierung auf erneuerbare Energien. Wenn 2022 das letzte Atomkraftwerk vom Netz geht, soll der Strom zu einem großen Teil aus Wind- und Sonnenenergie stammen. Doch bis dahin ist es ein langer Weg. So müssen Speicherformen entwickelt werden, die die erzeugte Energie fast ohne Verluste zwischenspeichern können. An neuen Speichermöglichkeiten arbeiten derzeit Forscher um Rolf Hempelmann von der Saar-Uni: Sie wollen im Rahmen eines deutschlandweiten Forschungsverbunds wiederaufladbare Zink-Luft-Batterien entwickeln, die die Energie ohne große Verlust speichern und wieder abgeben können. Im Laufe eines Tages schwankt der Strombedarf bei
Forschungsprojekt Renewbility II: Klimaschutz im Verkehr, legt Potenziale bis 2030 offen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 9. November 2012 (WK-intern) - Bis 2030 kann der Verkehrssektor seine Treibhausgasemissionen um 37 Prozent im Vergleich zu 2005 reduzieren. Das entspricht etwa 84 Millionen Tonnen Treibhausgas-Äquivalenten. Zu diesem Ergebnis kommt das Forschungsprojekt Renewbility II, an dem das Institut für Verkehrsforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), das Öko-Institut und das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung gemeinsam arbeiten. Gefördert wurde das Projekt vom Umweltbundesamt sowie dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Diese Prognose kann freilich nur erreicht werden, wenn auch alle im Klimaszenario enthaltenen Maßnahmen umgesetzt werden. Zu den wichtigsten klimaschonenden Maßnahmen gehören der Einsatz effizienterer Fahrzeuge, die Verlagerung auf energieeffiziente Verkehrsmittel, die
Kupferrückgewinnung aus Altbeizsäuren und kupferhaltigen Abfallströmen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 7. November 2012 (WK-news) - Ziel des neu gestarteten bifa-Projekts ist die Entwicklung und Umsetzung eines Verfahrens zur kombinierten Verwertung der beiden Abfallströme Altbeizsäuren (aus den Produktionsprozessen der Wieland-Werke AG) und Composite-Verpackungen (aus der Knittel GmbH Abfallentsorgung) zur Gewinnung von Wertstoffen wie Kupfer, Aluminiumhydroxid und Polyethylen (PE). Untersucht werden optimale Prozessbedingungen wie pH-Wert, Verweildauer und Chloridzudosierung sowie der optimale Zerkleinerungsgrad. Die Umsetzung des Verfahrens in einen großtechnischen Maßstab führt über Voruntersuchungen und Laborversuche, auf deren Basis eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung durchgeführt wird. Als Zwischenschritte sind die Konzeption und der Bau einer Pilotanlage im Technikumsmaßstab erforderlich, bevor aus den Pilotversuchen die Parameter für die Auslegung einer großtechnischen Anlage
Ernteerträge in Zeiten der Klimaerwärmung: Hitzetod oder Zusatzdüngung? Forschungs-Mitteilungen Ökologie 7. November 2012 (WK-intern) - Getreide im Klima der Zukunft: Weltweit erstmals Feldstudien zur Wechselwirkung von Hitzeperioden und CO2-reicherer Atmosphäre bei Weizen Globale und regionale Klimamodelle stimmen darin überein, dass es im Zuge des Klimawandels nicht nur durchschnittlich wärmer wird, sondern dass auch die Anzahl heißer Tage während der Vegetationszeit deutlich zunimmt. Heiße Tage sind definitionsgemäß die Tage, an denen die Nachmittagstemperaturen oberhalb von 30 °C liegen. Extremtemperaturen wirken sich stark auf das reproduktive Wachstum bzw. die geschlechtliche Vermehrung von Kulturpflanzen aus. Aus Laborversuchen und aus einigen Feldbeobachtungen ist bekannt, dass Getreidepflanzen wie Weizen oder Reis besonders während der Blüte sehr temperaturempfindlich sind und auf Werte
Kohlenstoff-Nanoröhren sollen neue Grundlage für Photovoltaik-Materialien werden Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 7. November 20127. November 2012 (WK-news) - Forscher der Universität Würzburg sind maßgeblich am neuen europäischen Verbundprojekt POCAONTAS beteiligt. Dabei sollen aus Kohlenstoff-Nanoröhren neue Materialien für die Photovoltaik entwickelt werden. Die Europäische Union fördert das Vorhaben mit 3,5 Millionen Euro. Für die Bewältigung der Energiewende spielt die Umwandlung von Sonnenenergie in elektrische Energie eine herausragende Rolle. Herkömmliche Silizium-Solarzellen erreichen mittlerweile zwar hohe Wirkungsgrade, aber ihre Herstellung ist sehr teuer und mit großem Energieaufwand verbunden. Es liegt also nahe, nach Alternativen zu suchen. Eigenschaften des Materials versprechen Erfolg Ein neuer Forschungsverbund geht darum der Frage nach, welche Materialien sich für die Photovoltaik der Zukunft eignen. Winzige Röhren aus reinem
Leichtbau systematisch gestalten Forschungs-Mitteilungen 6. November 20126. November 2012 (WK-intern) - Das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU lädt am 13. und 14. November 2012 zur 4. Internationalen Konferenz »Accuracy in Forming Technology ICAFT 2012« sowie zur 19. Sächsischen Fachtagung Umformtechnik SFU 2012 nach Chemnitz ein. Zur zweitägigen Veranstaltung mit dem Thema »Umformen und Fügen – Technologien für Multimaterial-Design« werden rund 150 Teilnehmer erwartet. Leichter, effizienter und dabei sicher: Leichtbaustrategien sind eine Antwort auf die Anforderungen, sowohl die Herstellung als auch den Betrieb von Produkten für den Automobil- und Maschinenbau effizienter zu gestalten. In diesem Zusammenhang stellen insbesondere Multimaterial-Konzepte zunehmende Herausforderungen an die Umform- und Fügetechnologien. Die ICAFT 2012 und die SFU