Studie: Klimawandel beeinflusst Wasserkreislauf Forschungs-Mitteilungen 9. Dezember 2013 Ob die Klimaerwärmung zu mehr Verdunstung und mehr Niederschlag führt, wurde in den letzten Jahren heiß diskutiert. Eine Studie mit TU Wien-Beteiligung untersuchte diesen Effekt nun mit Satellitendaten. (WK-intern) - Man kennt den Effekt aus dem eigenen Garten: In der Nacht ist der Rasen nass, doch kaum kommt die Sonne heraus kann die erwärmte Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen und der Tau verdunstet. Dementsprechend würde man auch erwarten, dass durch die Klimaerwärmung feuchte Böden und Ozeane mehr Wasser an die Luft abgeben. In einer Studie, erschienen im Journal „Nature Climate Change“, werden nun Klimadaten aus über drei Jahrzehnten präsentiert. In nördlichen Regionen steigen Verdunstung
Schwingungen von Windkraftanlagen aktiv begrenzen Forschungs-Mitteilungen Techniken-Windkraft Windenergie 6. Dezember 2013 Für Hersteller von Windkraftanlagen ist bei der Sicherheit der rotierenden Stromproduzenten noch Luft nach oben. Insbesondere Schwingungen setzen den exponierten Energiemühlen zu. Mit Versuchen an einer Kleinwindanlage hat das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF am LOEWE-Zentrum AdRIA ein neues Projekt mit dem Ziel gestartet, die Konstruktion von Windkraftanlagen sicherer zu machen. (WK-intern) - Dazu werden die Schwingungen der Anlage analysiert, um zu klären, mit welchen Maßnahmen sich diese am wirksamsten reduzieren lassen. Hersteller von Windkraftanlagen setzen bereits während der Entwicklung darauf, die Anlagen möglichst schwingungsarm zu konstruieren. Das Fraunhofer LBF bietet im Gegensatz dazu zusätzliche Schwingungsreduktionsmaßnahmen an. Aktive Maßnahmen leiten mit einer
Herausforderung: Alternativenergie braucht Speicherkraftwerke Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 4. Dezember 2013 Wohin mit der Energie? Ein höherer Anteil an Alternativenergie erhöht auch den Bedarf an Speicherkraftwerken. (WK-intern) - An der TU Wien wurden Szenarien bis 2050 durchgerechnet: Österreich ist in einer deutlich besseren Situation als Deutschland. Variable Energiequellen wie Sonne und Wind sollen in den nächsten Jahren noch weiter erschlossen werden. Doch wohin mit der Energie, wenn man sie gerade nicht braucht? Und woher bekommt man sie, wenn das Wetter nicht mitspielt? Die TU Wien hat im Rahmen des von der EU-Kommission mitfinanzierten Forschungsprojekts „stoRE“ die Zukunft der Alternativenergie und des Speicherbedarfs untersucht. Österreich ist durch die Kapazitäten der heimischen Pumpspeicherkraftwerke in einer günstigen
In der Fabrik der Zukunft sprechen Maschinen miteinander Forschungs-Mitteilungen 4. Dezember 2013 Wissenschaft und Industrie arbeiten gemeinsam an intelligenter Fabrik Industrie 4.0: Intelligente Fördertechnik macht die Produktion flexibler (WK-intern) - In der Fabrik der Zukunft sprechen Maschinen miteinander, Förderbänder denken mit und Produkte finden wie von selbst den besten Weg durch die Produktion. An diesem Ziel arbeiten die Ingenieure des Instituts für Integrierte Produktion Hannover (IPH) in einem neuen Forschungsprojekt. Gemeinsam mit Projektpartnern aus Industrie und Wissenschaft wollen sie Produktionsprozesse flexibler machen und so an der vierten industriellen Revolution mitarbeiten, der Industrie 4.0. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Die starre Produktion am Fließband könnte bald der Vergangenheit angehören. Künftig könnte
Innovatives Design für getriebelose und effizientere Windenergieanlagen Forschungs-Mitteilungen Techniken-Windkraft Windenergie 4. Dezember 20133. Dezember 2013 Für das Projekt „Leichtbau-Windturbine mit direktangetriebenem Nabengenerator“ ist der Startschuss gefallen. Gemeinsam wollen Forscher des Fraunhofer IWES und der Forschungsgruppe Windenergie (FITT gGmbH) ein neues Designkonzept für eine getriebelose Windenergieanlage mit einer Leistung von 3 MW entwickeln. (WK-intern) - Hannover - Effizienter, kostengünstiger und weniger wartungsintensiv sollen künftige Windenergieanlagen (WEA) sein. Hierfür sind Veränderungen am Antriebsstrang von WEA notwendig, denn wenn hier eine zentrale Komponente aufgrund eines Schadens ausfällt, kann es zu einem längeren Stillstand der Anlage und damit zum Ausfall der Windstromproduktion kommen. Da getriebelose bzw. direkt angetriebene WEA mit einer geringeren Anzahl an Komponenten auskommen und auf diese Weise weniger
7. Kolloquium mit Konzepten für eine nachhaltige Bioökonomie Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 4. Dezember 20133. Dezember 2013 Verschiedene Aspekte der nachhaltigen Bioökonomie, vor allem der stofflichen und energetischen Nutzung von Biomasse, behandelt das 7. Kolloquium „Sustainable BioEconomy“ am Montag, 9. Dezember 2013, am KIT Campus Nord. Referenten aus Forschung und Industrie betrachten die gesamte Biomasse-Wertschöpfungskette vom Anbau bis zur Verwertung. Im Fokus stehen dieses Jahr Biomasse-Zwischenprodukte sowie die großtechnische Nutzung von Biomasse. (WK-intern) - Die Forschung zur Bioökonomie gewinnt weltweit an Bedeutung und kann in Zukunft entscheidend zur Lösung von Ernährungs-, Rohstoff- und Energiefragen beitragen. Die Bioökonomie orientiert sich an natürlichen Stoffkreisläufen und umfasst alle Bereiche nachwachsender Ressourcen sowie deren Produkte. Der Bezug auf die Ökonomie impliziert die Betrachtung
Uni Stuttgart erforscht solar-thermochemischen Langzeit-Wärmespeicher Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Technik 3. Dezember 2013 Universität Stuttgart erhält Forschungshaus für Solar-Wärmespeicherung Sommersonne für Heizung im Winter (WK-intern) - An der Universität Stuttgart wurde ein Forschungshaus für energieeffizientes Wohnen errichtet. In dem Gebäude entwickelt das Forschungs- und Testzentrum für Solaranlagen (TZS) des Instituts für Thermodynamik und Wärmetechnik (ITW) der Universität Stuttgart im Rahmen des Projekts „Solspaces“ gemeinsam mit der Firma SchwörerHaus ein neues Heizungskonzept, das eine Solarheizung mit der Langzeitwärmespeicherung verbindet. Zentrales Element ist ein hocheffizienter thermochemischer Wärmespeicher, der es ermöglicht, die solare Wärme des Sommers zur Beheizung des Gebäudes im Winter zu nutzen. Nach mehrjähriger Entwicklungszeit soll dieses Konzept jetzt erstmals in einem Wohnhaus erprobt werden. Hierzu wurde
Forschungsprojekt Kombikraftwerk 2 beweist Erneuerbare betreiben stabiles Stromnetz Forschungs-Mitteilungen Techniken-Windkraft Windenergie Windparks 3. Dezember 2013 Studie zeigt: Regelenergie mit Erneuerbaren möglich Die Erneuerbaren Energien werden im Stromerzeugungsmix weltweit immer größere Bedeutung bekommen. Vorreiter hier ist Deutschland. Während die Diskussionen um das richtige Marktmodell für eine erfolgreiche Energiewende noch laufen, zeigt sich auf technischer Seite, dass die große Herausforderung, nämlich die natürlichen Schwankungen von Wind- und Solarenergie, künftig beherrschbar sein werden. (WK-intern) - Das Forschungsprojekt Kombikraftwerk 2 beweist, dass ein nur mit regenerativem Strom gespeistes deutschlandweites Netz in Zukunft stabil betrieben werden kann. Die Partner - darunter die globale Siemens-Forschung Corporate Technology - zeigten zudem, dass Solar-, Wind- und Biogaskraftwerke bereits heute einen Beitrag zur Systemstabilität leisten können,
Forschungskooperation für intelligente Netze startet heute in Lübeck Dezentrale Energien Forschungs-Mitteilungen Technik 1. Dezember 2013 Forschungskooperation für intelligente Netze Lübeck - Die Fachhochschule zu Lübeck und die Stadtwerke Lübeck Netz GmbH haben am Freitag eine Kooperationsvereinbarung für ein gemeinsames Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zur Untersuchung intelligenter Energienutzung unterzeichnet. (WK-intern) - Vor dem Hintergrund der Energiewende und dem damit verbundenen Trend zur dezentralen Energieerzeugung und Einspeisung sollen in der Forschungskooperation Technologien und Lösungen für eine effiziente und umweltfreundliche Energienutzung und –verteilung untersucht werden. Verbunden mit dem Projekt ist eine Forschungsstelle am Wissenschaftszentrum für Intelligente Energienutzung (WiE) an der FH, die von der Netzgesellschaft gefördert wird. Die Vereinbarung ist zunächst auf 2 Jahre angelegt. „Smart Grids und intelligente Netze und
Neue Turmkonzepte für Windenergieanlagen Forschungs-Mitteilungen Neue Ideen ! Techniken-Windkraft Veranstaltungen 30. November 201329. November 2013 Forschung am Wind Energy Technology Institute (WETI) Die letzte Ringvorlesung „Windenergie“ an der für das Wintersemester 2013/14 steht an. (WK-intern) - Diesmal informiert der Leiter des WETI, Herr Prof. Dr. Torsten Faber, über die Forschung des Instituts. Das Institut für Windenergietechnik, „Wind Energy Technology Institute (WETI)“, ist ein Stiftungsinstitut, das aus Mitteln der Fachhochschule Flensburg, der Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein sowie einer Gruppe von Unternehmen aus der Windbranche gefördert wird. Es wurde am 01.November 2010 gegründet und setzt seitdem den Schwerpunkt auf die Kooperation zwischen Hochschule und Wirtschaft. Die Aufgaben liegen dabei in der Ausbildung qualifizierter Studierender, in der Umsetzung angewandter
Studie: Ökologische und ökonomische Wirkungen von Photovoltaik-Systemen Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 29. November 2013 Ökoeffizienzanalyse von Photovoltaikmodulen Neuer bifa-Text veröffentlicht (WK-intern) - Die neue Studie vom bifa Umweltinstitut zeichnet ein zukunftsgerichtetes Bild der ökologischen und ökonomischen Wirkungen von Photovoltaik (PV)-Systemen entlang des gesamten Lebenszyklus. Bewertet wurden die Herstellung der PV-Systeme, deren Betrieb in verschiedenen Anwendungsfällen sowie unterschiedliche Recyclingszenarien. Untersucht wurden Wafer- sowie Dünnschicht-Technologien. Die Bewertung erfolgt nicht nur als Momentaufnahme, sondern beschreibt auch die Potenziale mittelfristiger Entwicklungen. Die Studie wurde im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz realisiert und durch eine Vielzahl von in der Photovoltaik-Branche tätigen Unternehmen unterstützt. PV ist eine besonders umweltfreundliche Art der Stromerzeugung, deren Umweltwirkung (u.a. Klimawandel, saurer Regen, Ressourcenverbrauch) um den
Grundfinanzierung von Wissenschaft im Koalitionsvertrag enttäuscht HAW Präsidenten Forschungs-Mitteilungen 29. November 201329. November 2013 HAW Präsident äußert sich enttäuscht über den Koalitionsvertrag „Selten habe ich einen Text gelesen, der bei einem so wichtigen Thema wie die Grundfinanzierung von Wissenschaft derart vage Aussagen macht.“ (WK-intern) - Der Präsident der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Prof. Dr. Michael Stawicki, kommentiert den Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD. Hier heißt es unter der Überschrift: „Verbesserung der Grundfinanzierung der Hochschulen“: „Die Hochschulen stehen im Zentrum des Wissenschaftssystems. Ihnen verlässliche Perspektiven und Planungssicherheit zu geben, muss im Zentrum der Wissenschaftspolitik der nächsten Jahre stehen. Wir werden in den nächsten vier Jahren seitens des Bundes den Hochschulen mehr Geld zur Grundfinanzierung zur Verfügung