Weltweit wenig Landflächen um den zukünftigen Bedarf an Biomasse zu befriedigen Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 24. November 2014 Der potentielle Beitrag landbasierter Maßnahmen zur Abschwächung des Klimawandels ist gering. (WK-intern) - Die Landfläche der Erde reicht nicht, um den zukünftigen Bedarf an Biomasse zu befriedigen. Nicht überall wo Klimaschutz drauf steht, ist auch Klimaschutz drin. Einige Maßnahmen, die zwar den Kohlendioxid-Ausstoß verringern, sind nur auf den ersten Blick klimaschonend und nachhaltig. Bei genauerer Betrachtung haben sie keine oder sogar eine gegenteilige Wirkung. Letzteres gilt insbesondere für die Nutzung von Bioenergie, wie Forscher des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie in Jena und der CSIRO im australischen Canberra festgestellt haben. Die Wissenschaftler analysierten hierfür die Maßnahmen, die große Landflächen erfordern, wie zum Beispiel den Anbau
Marktanalyse 2014 untersucht Entwicklung erneuerbarer Energien weltweit Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 24. November 2014 Die dena hat im Rahmen der Exportinitiative Erneuerbare Energien des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie in einer vollständig aktualisierten und inhaltlich erweiterten Marktanalyse aktuelle Entwicklungen und Perspektiven für erneuerbare Energien in mehr als 120 Staaten untersucht. (WK-intern) - Mit der Studie unterstützt die dena Entscheider aus Wirtschaft und Politik bei ihrer Massnahmenplanung und Marktauswahl. Die über 90-seitige Publikation umfasst die zentralen Ergebnisse für ausgewählte Technologien wie etwa Wind-Onshore, Kleinwind, Photovoltaik, Solarthermie, moderne Biomassenutzung und Biogas sowie Offgrid-Anwendungen. Verbindliche Vorgaben in 20 Ländern In rund 70 der untersuchten Länder bestehen für Anbieter von Strom aus erneuerbaren Energien Einspeisetarife in Form von fixen monetären Vergütungen
PIK-Klimareport: Wetterextreme wie Hitzewellen, könnten bald die neue Normalität sein Forschungs-Mitteilungen Ökologie 24. November 2014 „Der neuen Normalität ins Auge sehen“: Weltbank veröffentlicht PIK-Klimareport (WK-intern) - Wetterextreme wie Hitzewellen, die bislang ungewöhnliche Ereignisse waren, könnten bald die neue Normalität sein. Das zeigt ein jetzt von der Weltbank veröffentlichter Bericht des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Die Folgen des Klimawandels sind schon heute spürbar und werden selbst dann noch weiter zunehmen, wenn die globale Erwärmung auf maximal zwei Grad Celsius begrenzt werden kann. Eine ungebremste Erwärmung auf wahrscheinlich 4 Grad noch in diesem Jahrhundert würde diese Folgen jedoch drastisch zunehmen lassen. Der Report ist der dritte in der „Turn down the heat“ Reihe von PIK und Weltbank. Er konzentriert
Klimawandel: Das Europäische Zentrum für Erneuerbare Energie gibt Antworten auf regionaler Ebene Forschungs-Mitteilungen Ökologie 22. November 2014 Klimawandel – heute Emissionen reduzieren, sich an morgen anpassen (WK-intern) - 62 % der befragten Europäer sind der Auffassung, dass der Klimawandel das wichtigste Problem ist, dem die Welt heute gegenübersteht. Ebenso betrachten auch die Regionalpolitik und die Europäische Kommission als Ganzes den Klimawandel als ernsthafte Bedrohung. Die EU erarbeitet derzeit eine Reihe von Maßnahmen, um den Auswirkungen des Klimawandels die Stirn zu bieten und die Emissionen zu reduzieren. Panorama nimmt diese Maßnahmen unter die Lupe und stellt Überlegungen dahingehend an, welche Auswirkungen der Klimawandel hat und wie Politik und vor Ort getroffene Maßnahmen kombiniert werden können, um die durch die Emissionen bereits
Projekt myCopter zeigt Wege zum individuellen Luftverkehr Forschungs-Mitteilungen 22. November 201422. November 2014 Stau auf den Straßen ist Alltag für viele. (WK-intern) - Ein zukünftiger Ausweg: Den Individualverkehr auf die Luft ausdehnen. Hoch über den Straßen sind die Wege flexibel und Reisende kommen schneller ans Ziel. Am Standort Braunschweig des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben Wissenschaftler nun die Ergebnisse des EU-Forschungsprojekts myCopter vorgestellt. Ein Highlight ist die im DLR entwickelte myCopter-Lenkradsteuerung, mit der sich Drehflügler von morgen nahezu wie ein heutiger PKW steuern lassen. Zahlreiche weitere Fragen wie Kollisionsvermeidung, Schwarmflug oder Pilotenausbildung wurden im Rahmen des vom Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik geleiteten Projekts untersucht, um mehr über die Möglichkeiten und Herausforderungen des individuellen
Innovationstreiber-Elektromobilität, die digitale bsiness excellence plant Strategien und Erfolgsfaktoren im E-Business E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 22. November 201421. November 2014 Elektromobilität: Marketing als Innovationstreiber (WK-intern) - Wenn es um Soziale Medien geht, ist „jede Entscheidung besser als keine Aktion“, rät Prof. Dr. Ralf E. Strauß Unternehmen. Berlin - Der Professor für Digitales Marketing & E-Business stellte am 19. November 2014 im Rahmen der Veranstaltungsreihe „HWR Berlin meets Marketing“ an der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) Berlin seine Studie „Digital Business Excellence. Strategien und Erfolgsfaktoren im E-Business“ vor. Eingeladen hatte die HWR Berlin gemeinsam mit dem Marketing Club Berlin (MCB). Nach einer von IBM in Auftrag gegebenen aktuellen Studie geben 85 Prozent der befragten Konsument/innen an, dass Soziale Medien ihre Kaufentscheidungen beeinflussen. Deshalb
Katastrophen entdecken, einschätzen, klassifizieren und dann die Welt informieren Forschungs-Mitteilungen 21. November 201421. November 2014 Über alle Kanäle - Cristina Párraga Niebla will die Welt ein bisschen sicherer machen (WK-intern) - Katastrophen entdecken, einschätzen, klassifizieren und dann die Welt informieren - ganz schön schwere Kost für eine 37-Jährige, die auch als junge Studentin durchgehen würde. Cristina Párraga Niebla liebt die Herausforderung. Genau damit konnte das EU-Projekt Alert4All dienen, das die DLR Wissenschaftlerin Ende des Jahres 2013 als Projektleiterin zu einem erfolgreichen Ende brachte. Bei Alert4All wurde ein Alarmierungssystem entworfen, implementiert und demonstriert. In Zukunft können Behörden, Sicherheitsverantwortliche oder Einsatzkräfte die Bevölkerung effizient alarmieren und den aktuellen Informationsstand zur Alarmierungslage in Krisenfällen in ganz Europa abrufen und sich dazu
Modernste Messtechnik für Untersuchungen von Strömungsgeschwindigkeit und Turbulenz Forschungs-Mitteilungen Neue Ideen ! 21. November 2014 „Wissenschaft lebt von der Vernetzung mit anderen Forschungseinrichtungen. Hierzu zählt insbesondere der Austausch von Wissen und Erfahrungen. (WK-intern) - Daher haben wir unsere einschlägigen Erfahrungen, die wir bei Strömungsmessungen mit akustischen Messgeräten - vorrangig unter Laborbedingungen - gesammelt haben und die auch für andere wasserbauliche Einrichtungen wertvoll sein können, in der BAWEmpfehlung „Messungen mit dem Vectrino" zusammengestellt.“ Dies sagte der Leiter der Bundesanstalt für Wasserbau (BAW), Prof. Dr.-Ing. Christoph Heinzelmann. Das akustische Funktionsprinzip der Messgeräte ermöglicht die berührungslose, dreidimensionale Erfassung von Strömungsgeschwindigkeiten in einem kleinen Messvolumen mit hoher Abtastrate. Hierbei wird ein akustisches Signal von gegebener Frequenz in Form eines Pulses ausgesendet, das
Biogene Rest- und Abfallstoffe in hydrothermalen Prozessen zur Energiegewinnung nutzen Bioenergie Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen 21. November 2014 Fachforum zu "hydrothermalen Prozessen" zeigt Potenzial für energetische Reststoffverwertung (WK-intern) - Biogene Rest- und Abfallstoffe, z.B. aus der Landschaftspflege, der Bioabfallsammlung, der Abwasserbehandlung oder der Industrie können energetisch genutzt werden und stehen nicht in Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion. Mittels "hydrothermaler Prozesse" (HTP) lassen sich diese zu ökologisch und sozial unbedenklichen Energieträgern auf Basis von Biomasse umwandeln. Auf der 1. HTP-Fachtagung am 11./12. November in Leipzig wurde der Bogen von den chemischen Grundlagen der HTP über verschiedene technische, ökonomische und ökologische Aspekte bis hin zur Präsentation von Demonstrationsanlagen in Theorie und Praxis gespannt. Hydrothermale Prozesse ermöglichen es, feuchte Biomasse wie Grünschnitt, Bioabfall oder kommunalen Klärschlamm
Herkömmlichen Solarzellen aus Silizium könnten künftig preiswerte Konkurrenz bekommen Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 21. November 2014 Forscher des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung in Mainz haben gemeinsam mit Wissenschaftlern aus der Schweiz und aus Spanien die Wirkungsweise eines neuartigen Typs von Solarzellen untersucht, bei denen eine organisch-anorganische Perowskit -Verbindung Licht absorbiert. (WK-intern) - Sie beobachteten, dass sich in diesen fotovoltaischen Elementen an einer bestimmten Schicht Ladungsträger stauen. Gelingt es, diesen Stau aufzulösen, könnte das die ohnehin schon beachtliche Effizienz der Solarzellen weiter steigern. Perowskit-basierte Solarzellen könnten unter den erneuerbaren Energieträgern zukünftig eine große Rolle spielen. Denn anders als die etablierten Solarzellen aus Silizium, die in der Herstellung sehr energieaufwändig und teuer sind, bestehen diese Zellen aus kostengünstigen Materialien und sind einfach
Kräftiger Schub für die Kommerzialisierung von Energiespeichern Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Neue Ideen ! Technik 19. November 2014 Anglo American Platinum Ltd. investiert in Hydrogenious Technologies GmbH – Schwerpunkt liegt auf Kommerzialisierung der Speichertechnologie (WK-intern) - Die Hydrogenious Technologies GmbH, eine Ausgründung der Universität Erlangen-Nürnberg, hat heute den Einstieg des britischen Rohstoffkonzerns Anglo American Platinum bekannt gegeben. Die erste Finanzierungsrunde des jungen Unternehmens wird damit vollständig durch den Weltmarkführer für Platinmetalle gesichert. ERLANGEN / LONDON – Hydrogenious Technologies – eine Ausgründung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) – entwickelt und vermarktet dezentrale Energiespeichersysteme auf Basis flüssiger Wasserstoffträger, sogenannter Liquid Organic Hydrogen Carrier (LOHC). LOHCs sind Diesel-ähnliche Flüssigkeiten mit hoher Wasserstoff-Speicherdichte, die eine sichere und einfache Handhabung von Energie ermöglichen. Damit lassen sich
Waldschutz allein reicht nicht – Emissionen aus veränderter Landnutzung Forschungs-Mitteilungen Ökologie 18. November 2014 Weltweiter Waldschutz allein, gedacht als Mittel gegen den Klimawandel, birgt ein bislang unterschätztes Risiko. (WK-intern) - Um den immer weiter wachsenden Hunger nach Anbauflächen zu stillen, könnten Felder statt in Wälder verstärkt in Savannen oder Buschland hinein ausgeweitet werden – und die veränderte Landnutzung würde erhebliche Mengen von Treibhausgasen freisetzen, wie eine neue Studie zeigt. Schutzprogramme müssten daher die ganze Bandbreite von Landtypen erfassen, um die globale Erwärmung wirkungsvoll zu begrenzen, so das Ergebnis von umfassenden Computersimulationen. Um eine Beschränkung der Landnutzung auszugleichen, ist für größere Erträge die Intensivierung der Landwirtschaft wichtig. „Der Schutz von Wäldern ist wichtig, aber er allein genügt nicht,