Fraunhofer ISI: Die regionale Verteilung der Stromnachfrage wird sich bis 2030 grundlegend ändern E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 8. Februar 2017 Das Fraunhofer ISI hat im Auftrag der deutschen Übertragungsnetzbetreiber die Stromnachfrage- und Lastentwicklung für den Zeitraum von 2013 bis 2030 und darüber hinaus analysiert. (WK-intern) - Dabei wurden drei Szenarien entwickelt, wobei der Strombedarf bis 2030 sinkt oder auf einem konstanten Niveau bleibt. Zudem könnte sich die Stromnachfrage in urbanen Regionen voraussichtlich konstant entwickeln oder ansteigen, während es in einigen ländlichen Regionen zu einem teilweise stärkeren Rückgang kommen könnte. Die Studie „Netzentwicklungsplan Strom – Entwicklung der regionalen Stromnachfrage und Lastprofile“ ist wichtig für die Planung des künftigen Netzausbaus. Die deutschen Übertragungsnetzbetreiber erarbeiten in regelmäßigen Abständen einen Netzentwicklungsplan (NEP), in dem künftige Netzbelastungen sowie der
Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE testet Zuverlässigkeit von TPedge-Modulen erfolgreich Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 8. Februar 2017 Das TPedge-Konzept reduziert die Material- und Produktionskosten von Modulen, indem es auf Einkapselungsfolien und den Laminationsprozess verzichtet. (WK-intern) - Gleichzeitig erhöht es die Alterungsstabilität der PV-Module erheblich. Im Projekt »TPedge« haben Forscher des Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern Prozesse entwickelt, um die neuartigen PV-Module industriell herzustellen. Zahlreiche Prototypen wurden jetzt umfangreich geprüft und die hohe Zuverlässigkeit des Modulkonzepts bestätigt. TPedge-Module sind randversiegelte Doppelglas-Module mit einer großen Ähnlichkeit zu Isolierglasfenstern. Die Solarzellen werden im gasgefüllten Scheibenzwischenraum mit Hilfe kleiner Klebstoff-Pins befestigt. TPedge verzichtet auf traditionelle Einkapselungsfolien sowie den Modulrahmen und spart daher nicht nur Materialkosten, sondern auch den zeitaufwendigen Laminationsprozess. Im Projekt »TPedge – Entwicklung
Mehr Schutz für Fledermäuse im Wald beim Bau von Windrädern Forschungs-Mitteilungen Ökologie Techniken-Windkraft Windenergie 7. Februar 2017 Empfehlungen des BfN zur Lebensraumsicherung und Kollisionsvermeidung (WK-intern) - In Deutschland gibt es 25 Fledermausarten; sie alle sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz besonders und streng geschützt, viele sind darüber hinaus stark gefährdet. Fast alle Arten sind auf den Wald als Lebensraum angewiesen. Die fortschreitende Errichtung und der Betrieb von Windenergieanlagen in Wäldern stellen für Fledermäuse jedoch eine Gefahr dar. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) hat nun als Ergebnis eines Forschungsvorhabens Empfehlungen für die Erfassung von verschiedenen Fledermausarten und für Schutzmaßnahmen beim Bau und Betrieb von Windrädern im Wald veröffentlicht, mit denen sich solche Konflikte vermeiden oder zumindest erheblich verringern lassen. „Der Wald spielt für die
Noch nie war der Strom so teuer: Umfeld für Transaktionen im Energiesektor bleibt positiv Forschungs-Mitteilungen 6. Februar 2017 Fundamentale Treiber für Fusionen und Übernahmen intakt – trotz angekündigter Änderung der Klimaschutzpolitik von US-Präsident Trump (WK-intern) - Interesse der Investoren an Unternehmen aus dem Bereich der Energiewirtschaft ist nach wie vor groß Wert der Fusionen und Übernahmen im Energiesektor steigt 2016 um 47 Prozent auf 293 Milliarden US-Dollar PwC-Analyse „Power and Renewables Deals 2017“ Die Energiebranche steht bei Investoren hoch im Kurs. Der Umbruch in der Energiewirtschaft, angetrieben durch erneuerbare Energien und die Digitalisierung, aber auch die stabilen Erträge in der Energiewirtschaft führten 2016 zu einem steigenden Interesse an Transaktionen. Im Vergleich zu 2015 wuchs der Wert der Übernahmen und Fusionen von 199
Erfolgreiche Inbetriebnahme – Brennstoffzellensystem für Schiffe produziert Strom Forschungs-Mitteilungen Technik 4. Februar 2017 Herzogenrath - Das im Forschungsprojekt „SchiffsIntegration Brennstoffzelle“ (SchIBZ) aufgebaute Stromaggregat auf Basis von Dieselkraftstoff und SOFC-Brennstoffzellen hat Ende 2016 die Stromproduktion aufgenommen. (WK-intern) - Nach der erfolgreichen Inbetriebnahme erreichte das System eine Leistungsabgabe von knapp 30 kW bei einem maximalen Bruttowirkungsgrad von 56 %. Im Vergleich zu klassischen Dieselgeneratoren, die Wirkungsgrade von bis zu 40 % erreichen, ist das Brennstoffzellenstromaggregat nicht nur energieeffizienter, sondern auch deutlich leiser und schadstoffärmer. Für die Schifffahrt ist die Reduzierung von Emissionen in Hafenbereichen sowie auf Küsten- und Flussfahrten aufgrund zunehmender nationaler und internationaler Reglementierungen zwingend erforderlich. Die Besonderheit des Projektes ist, dass der von den Brennstoffzellen benötigte Wasserstoff
Projekt „Electrific“: Universität Passau und TH Deggendorf gestalten Zukunft der Elektromobilität E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 4. Februar 2017 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Passau und der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) arbeiten im Rahmen des EU-Programms „Horizont 2020“ gemeinsam daran, die Nutzung von Elektrofahrzeugen für Endverbraucher attraktiver und nachhaltiger zu gestalten. (WK-intern) - Einfachere Ladevorgänge, längere Batterielebenszeiten und eine bessere Integration des Stromnetzes, auch hinsichtlich erneuerbarer Energien, stehen dabei im Mittelpunkt. Das interdisziplinäre Projekt „Electrific“ mit Partnern aus ganz Europa ist auf drei Jahre angelegt. Die Reichweite der Batterie ist häufig die Schwachstelle der Elektroautos. Dies liegt auch am Verhalten der Nutzerinnen und Nutzer. Ein Beispiel: Ein Fahrer muss am nächsten Tag die Kinder zur Schule bringen, anschließend zur Arbeit, dann zum
Energiequelle spendet 3.000 € für ein Forschungsprojekt über Wisente und Przewalski-Pferde Forschungs-Mitteilungen Ökologie 1. Februar 2017 Energiequelle spendet 3.000 € an die Heinz Sielmann Stiftung für ein Forschungsprojekt über Wisente und Przewalski-Pferde Kallinchen/Elstal - Am vergangenen Freitag überreichte René Krawczynski, Ökologe bei der Energiequelle GmbH in Zossen, dem Vorstand der Heinz Sielmann Stiftung, Michael Beier, einen symbolischen Scheck über 3.000 €. (WK-intern) - „Die Summe kommt einem Forschungsprojekt in der Döberitzer Heide (Brandenburg) zugute, sie wird für die Besenderung von Wisenten und Przewalski-Pferden eingesetzt. Mittels der GPS-Sender liefern die Tiere wertvolle Daten zu ihrer Lebensweise. Die Auswertung dieser und weiterer Daten hilft der Stiftung, die Ansprüche der großen Pflanzenfresser an ihren Lebensraum noch besser kennenzulernen“, erklärt Vorstand Michael Beier. Wisent und
Thermoelektrische Generatoren nutzen Abwärme von Verbrennungsmotoren zur Stromgewinnung E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 1. Februar 2017 DLR kooperiert mit Yamaha Corporation bei der Entwicklung Thermoelektrischer Fahrzeugsysteme (WK-intern) - Gemeinsam mit dem japanischen Unternehmen Yamaha Corporation arbeitet das DLR-Institut für Fahrzeugkonzepte an thermoelektrischen Fahrzeugsystemen. Im Zentrum der Kooperation stehen sogenannte thermoelektrische Module, die elementare Bestandteile eines Thermoelektrischen Generators sind. Thermoelektrische Generatoren nutzen Abwärme, zum Beispiel von Verbrennungsmotoren, um daraus Strom zu erzeugen. Vielversprechendes Anwendungsgebiet ist der Automobilbereich. Das Institut für Fahrzeugkonzepte des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelt gemeinsam mit der japanischen Firma Yamaha Corporation spezielle Fahrzeugsysteme auf Basis thermoelektrischer Effekte. Ziel der Zusammenarbeit ist, neuartige Module für den Einsatz in der Restenergienutzung von Straßen- und Schienenfahrzeugen prototypisch herzustellen.
Der vierte Jahrgang Windenergie an der University of the West Indies wird von der HS Flensburg unterstützt Forschungs-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Wirtschaft 31. Januar 2017 Der vierte Jahrgang im Masterstudiengang of Renewable Energy an der University of the West Indies in der Karibik hat im Wintersemester mit Unterstützung der Hochschule Flensburg begonnen. (WK-intern) - Den 26 Studierenden der University of the West Indies (UWI) brachte Dr. Hermann van Radecke die Materie der Windenergie näher, während Professor Jens Born das Thema der Bioenergie behandelte. „Es ist faszinierend festzustellen, dass noch vor vier Jahren niemand in der Region etwas von CO2 wusste. Jetzt freuen sich die Studierenden darauf, mit ihren Projekten, wie sie die Master-Thesis nennen, CO2-Footprints zu erstellen“, berichten die beiden Flensburger Wissenschaftler. Mit ihren Projekten untersuchen die Masterabsolventen
Hydrothermale Synthese : Wasser statt giftiger Lösungsmittel zur Farbstoffherstellung Forschungs-Mitteilungen Ökologie Solarenergie 31. Januar 201731. Januar 2017 Fluoreszierende Farbstoffe aus dem Druckkochtopf (WK-intern) - An der TU Wien wurde ein neues umwelt- und ressourcenschonendes Verfahren zur Herstellung organischer Pigmente entwickelt. Perylenbisimide stellen eine in der Wissenschaft sehr stark untersuchte Klasse an chemischen Stoffen dar, da sie interessante Farbstoffe sind. Werden diese rötlichen Pigmente aufgelöst, entstehen fluoreszierende Lösungen, die unter UV-Licht in einer gelblich-grünen Farbe leuchten. Neben der optisch sehr ansprechenden Farbe zeigen organische Moleküle, die unter Tageslicht gefärbt erscheinen, oft auch elektronische Eigenschaften. Dadurch sind sie vielversprechende Materialien für Anwendungen als organische Halbleiter, aber auch in LCD-Displays oder Solarzellen. Komplizierte Herstellung anders gedacht Dr. Miriam M. Unterlass vom Institut für Materialchemie der TU
Am Fraunhofer-ICT wird an einer Redox-Flow-Batterie für die Speicherung von Windstrom geforscht Finanzierungen Forschungs-Mitteilungen Neue Ideen ! Produkte Techniken-Windkraft Windenergie 30. Januar 2017 »RedoxWind« ist ein öffentlich gefördertes Projekt, das zu gleichen Anteilen durch das Land Baden-Württemberg und das Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wird. (WK-news) - Die Redox-Flow-Batterie wird im Endausbau eine Leistung von 2 MW und eine Kapazität von 20 MWh erreichen. Den Strom erzeugt Windenergieanlage mit 2 MW Leistung, 100 m Nabenhöhe und 82 m Rotordurchmesser Die Erzeuger-Speicher-Einheit wird durch Kopplung der Großbatterie an den Gleichstromzwischenkreis der Windkraftanlage angeschlossen Redox-Flow-Batterien besitzen eine hohe Effizienz und sind dabei bedeutend langlebiger als herkömmliche Batterien. Durch die Speicherung in externen Tanks lässt sich die Batterieleistung unabhängig von der Batteriekapazität skalieren. Lesen Sie mehr beim Fraunhofer-ICT und über die Redox-Flow-Batterie WK Foto: HB
EEG-Novelle 2017: Chancen und Risiken E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Windenergie 29. Januar 2017 Interview mit Prof. Erik Gawel, Energie- und Umweltökonom am UFZ (WK-intern) - Zum Jahreswechsel tritt die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) in Kraft. Es soll den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien besser planbar und günstiger werden lassen. Dazu wird der Ausbau an den Umbau des Stromnetzes angepasst. Da von nun an neue Wind- und Solaranlagen über Ausschreibungen erfolgen, warnen viele Kritiker vor einem Ausbremsen des Erfolgsmodells deutsche Energiewende. Im Interview beurteilt Prof. Dr. Erik Gawel, Energie- und Umweltökonom am UFZ in Leipzig, Chancen und Risiken der EEG-Novelle und beleuchtet den aktuellen Stand der Energiewende. Außerdem spricht er sich für eine unabhängige "Europäische Emissionsbank" aus,