Power-to-Heat: Damit die Energiewende gelingt: SIJ baut neuartigen Stromspeicher Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Technik 28. November 2017 Wenn die Energiewende gelingen soll, muss vor allem ein Problem gelöst werden: die Speicherung von Strom. (WK-intern) - Das Solar-Institut Jülich (SIJ) der FH Aachen entwickelt gemeinsam mit Partnern aus der Industrie den multifunktionalen thermischen Stromspeicher multiTESS. Kern des neuen Konzeptes ist die Umwandlung von Strom in Wärme – auch Power-to-Heat genannt –, kombiniert mit einem Hochtemperatur-Wärmespeicher, wodurch deutlich niedrigere Speicherkosten als bisher möglich werden. Das Projekt hat ein Gesamtvolumen von rund 3,6 Mio. Euro, wovon das SIJ aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie knapp 1,8 Mio. Euro erhält. Das SIJ forscht bereits seit Jahren an Strom- und Wärmespeichern, sie werden
Wie wirtschaftlich sind energieoptimierte Gebäude? Forschungs-Mitteilungen Technik 28. November 2017 Methoden und Benchmarks für die Praxis (WK-intern) - Neubauten und sanierte Gebäude mit einem minimalen Energiebedarf zu realisieren, ist technisch problemlos möglich. Wann, für wen und in welchem Ausmaß der gewählte Baustandard aber wirtschaftlich ist, wird innerhalb der Fachwelt und der Politik kontrovers diskutiert. Das neue BINE-Themeninfo „Wirtschaftlichkeit energieoptimierter Gebäude“ (III/2017) stellt Betrachtungsweisen, Berechnungsmethoden sowie Projekte aus Immobilienwirtschaft und Forschung vor. Diese zeigen, dass ein energieoptimiertes Gebäude durch eine integrierte, ganzheitliche Planung in Verbindung mit einem Monitoring die Wirtschaftlichkeit erreichen kann. Wenn die Wirtschaftlichkeit eines energieoptimierten Gebäudes beurteilt wird, spielen die eingenommene Perspektive und Annahmen zu Energiepreisen, Kapitalmarktentwicklung und Nutzungsdauer eine große Rolle. Für
Induktion: E-Tanken ohne Stecker E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 27. November 2017 Start-up Blue Inductive gewinnt Businessplanwettbewerb (WK-intern) - Das Freiburger Start-up Blue Inductive hat beim diesjährigen Businessplanwettbewerb »CyberOne Hightech Award Baden-Württemberg« im Branchenschwerpunkt Industrielle Technologien den 1. Platz belegt. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Das im April 2016 aus dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE heraus gegründete Unternehmen entwickelt berührungslose Ladesysteme für das Aufladen von Akkus in mobilen Transportsystemen. Bei der etaLINK-Technologie von Blue Inductive wird ähnlich wie bei Induktionsherden und Ladestationen für Elektrozahnbürsten die Energie über ein Magnetfeld übertragen. Eine Leistung von 3 kW ist momentan mit dem System möglich. Sender und Empfänger können bis zu 20 Zentimeter voneinander entfernt sein,
ReaLCoE senkt Stromgestehungskosten zukünftiger 10MW+ Offshoreturbinen deutlich Forschungs-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks 27. November 2017 Senvion-geführtes Konsortium beantragt Horizont 2020 Förderung (WK-intern) - Hamburg: Senvion, ein führender Hersteller für Windenergieanlagen weltweit, hat in Zusammenarbeit mit Partnern entlang der Wertschöpfungskette der Offshore-Windenergiebranche einen Projektvorschlag bei der Europäischen Kommission im Rahmen des Förderprogramms Horizont 2020 eingereicht. Aus dem Projektvorschlag gehen Investitionen im Umfang von mehreren hundert Millionen Euro in den europäischen Sektor für saubere Technologien hervor. Im Rahmen des Projekts "ReaLCoE" will das paneuropäische Konsortium unter Federführung von Senvion eine robuste, zuverlässige Offshore-Windenergieanlage der nächsten Generation im Leistungsbereich von über 10 Megawatt (MW) entwickeln. Jürgen Geißinger, CEO von Senvion, sagt: "Senvion ist im Offshore-Geschäft bei Multimegawattturbinen einer der Vorreiter. Die Vision
Neuer Biotreibstoff unter einen Euro pro Liter Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 27. November 2017 Auf dem Weg zum umweltfreundlichen Treibstoff (WK-intern) - Wird es in Zukunft CO2-neutralen Treibstoff für Verbrennungsmotoren geben? Das Forschungsprojekt „Heat-to-Fuel“, mit Beteiligung der TU Wien, arbeitet daran. Fast ein Drittel des europäischen Energiebedarfs wird im Transportbereich benötigt. Nach wie vor werden dafür große Mengen an Diesel und Kerosin eingesetzt. Um den CO2-Ausstoß zu reduzieren, sollen in Zukunft in neuartigen Bio-Raffinerien Bio-Treibstoffe hergestellt werden. Dass das prinzipiell möglich ist, konnte bereits gezeigt werden. Ein EU-Forschungsprojekt mit 14 Partnern aus ganz Europa – darunter auch die TU Wien – soll diese Technologien nun effizienter und kostengünstiger machen. Lokales Biomaterial statt Erdöl Auch wenn der Anteil von Elektrofahrzeugen
Hochschule Emden/Leer plant Ausbildung für Offshore-Spezialisten Forschungs-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 26. November 2017 Offshore-Stammtisch traf sich bei Rolf Janssen in Aurich (WK-intern) - Zum traditionellen Offshore-Stammtisch haben sich am Mittwoch rund 60 Vertreter aus der regionalen Wirtschaft in Aurich getroffen. Gastgeber war diesmal die Firma Rolf Janssen Elektrotechnische Werke. Das Unternehmen ist für Kunden auf internationalem Gebiet in der Planung, Entwicklung und Fertigung komplexer elektrotechnischer Großanlagen an Land und auf See tätig. Im Offshore-Sektor ist das Auricher Traditionsunternehmen ebenfalls aktiv: So wurde unter anderem eine große Offshore-Konverterplattform für die Werftengruppe Nordic Yards in Wismar (heute MV Werften) mit Niederspannungsanlagen durch Janssen ausgerüstet. Geschäftsführer Dieter Janssen zählte den Besuchern des Stammtisches viele weitere Geschäftsfelder und Beispiele auf. Ein
Ruß- und schadstoffarm: Synthesetechnik gewinnt Kraftstoff aus Wasser und der Umgebungsluft Forschungs-Mitteilungen Neue Ideen ! Technik 24. November 2017 Ein Kraftstoff, fast abgasfrei: Das ermöglicht eine neu entwickelte Synthesetechnik. (WK-intern) - Spezielle Reaktoren erzeugen Kohlenwasserstoffe, die so rein sind, dass sie ruß- und schadstoffarm verbrennen. Als Rohstoffe werden nur Wasserstoff und Kohlendioxid benötigt – gewonnen aus Wasser und der Umgebungsluft. Betrieben mit Windkraft oder Photovoltaik lassen sich so große Mengen natürlicher Energien effektiv in Kohlenwasserstoffe umwandeln und speichern. Wie die Kraftstoffsynthese im Detail abläuft und in welchen Projekten und Anlagenverbünden sie derzeit getestet wird, steht in den „Nachrichten aus der Chemie“. Wind- und Sonnenenergie fallen zeitlich fluktuierend an, werden aber gerade dann oft nicht benötigt. Umgewandelt in synthetische Kohlenwasserstoffe lassen sich große Mengen
Wind-Service-Markt: Wettbewerbsintensiver und digitaler Forschungs-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 24. November 201724. November 2017 Der Windenergie-Markt bleibt einer der dynamischten, internationalen Märkte: (WK-intern) - 94,4 Milliarden Dollar wurden 2016 weltweit in neue Anlagen investiert, die Mitspieler auf dem internationalen Windmarkt nehmen zu und die Konkurrenz im Markt für Wind-Service-Leistungen steigt an. So das Ergebnis einer Studie von Taylor Wessing in Kooperation mit dem Beratungs- und Marktforschungsunternehmen Frost & Sullivan. Markt für Windenergie wird immer globaler Der Markt für Windenergie ist in den vergangenen Jahren immer globaler geworden. 2016 hat China Europa über-holt und ist heute weltweit der größte, regionale Markt. Spielte Indien in der Studie von Taylor Wessing und Deloitte 2012 noch kaum eine Rolle im Bereich der
Aktuelle Ausgabe des Quartalsberichts der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) Aktuelles Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 24. November 2017 Energieverbrauch in Deutschland - Daten für das 1. - 3. Quartal 2017, mit vorläufigen Daten ist jetzt abrufbar. (WK-intern) - Der Bericht knüpft mit ausführlichen Informationen an die Pressemitteilung der AGEB vom 11. November 2017 zur Entwicklung des Energieverbrauchs in den ersten neun Monaten des Jahres 2017 an. Er liefert eine aktuelle, verlässliche und umfängliche Zusammenstellung aller wichtigen Informationen. Ansprechpartner zu den einzelnen Energieträgern finden Sie auf der letzten Seite des Berichts. Link zum Quartalsbericht PM: AG Energiebilanzen e.V. / c.o. Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) Grafik: Energieverbrauch in Deutschland Daten für das 1. - 3. Quartal 2017 / Quelle: AGEB
Wissenschaftler der HTWK Leipzig präsentieren besonders effiziente Design-Solarfassade Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 24. November 2017 Maximale Sonnenenergie aus der Hausfassade (WK-intern) - Ästhetisch und effizient zugleich: Die von Architekten der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) entwickelte Solar-Fassade „SOLAR.shell“ erzeugt dank ihres außergewöhnlichen Designs bis zu 50 Prozent mehr Energie als herkömmlich angebrachte Solarmodule – und sieht dabei auch noch gut aus. Der Trick: Die Solarmodule in der dreidimensional gefalteten Fassade sind alle so ausgerichtet, dass sie am jeweiligen Gebäude im Jahresverlauf möglichst viel Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind. Eine maßstäblich verkleinerte Version der „SOLAR.shell“ wird vom 30. November bis zum 20. Dezember 2017 in der HTWK Leipzig öffentlich ausgestellt (Foyer, Nieper-Bau, Karl-Liebknecht-Straße 134, 04277 Leipzig). Über
Neuer Prüfstand der genaue Drehmomentmessung an Windkraftanlagen verbessert Forschungs-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Wirtschaft 24. November 2017 Genaue Drehmomentmessung für die Windkraft (WK-intern) - Riesen-Drehmomentsensor aus der PTB bringt Präzision vom Labor in den Prüfstand Der größte Drehmomentsensor, der je an der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) kalibriert worden ist, wurde in einem Teststand in Aachen eingebaut. Mithilfe dieses neuen Transfernormals konnte ein neuer Kalibrierablauf getestet werden, der die Präzision aus der PTB in die Aachener Anlage übertragen soll. Das Ganze findet im Rahmen eines internationalen Projektes statt, an dem mehrere nationale Metrologieinstitute und mehrere Teststandbetreiber beteiligt sind. Mithilfe der Ergebnisse aus der großangelegten Messkampagne wollen die Wissenschaftler zum einen die Genauigkeit herkömmlicher Drehmomentmessungen bestimmen und zum anderen eine allgemeingültige Vorgehensweise empfehlen,
Neue Produktionsstätte für Mikrokraftwerke auf Brennstoffzellenbasis Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 24. November 2017 Solidpower erweitert seine Produktionskapazitäten (WK-intern) - Neue Produktionsstätte in Italien Vor wenigen Monaten sicherte sich Solidpower, weltweit agierender Hersteller für Mikrokraftwerke auf Brennstoffzellenbasis, von einem Investor eine strategische Finanzspritze in Höhe von 40 Millionen Euro. Im ersten Investitionsschritt werden nun die Produktionskapazitäten des Unternehmens am Standort Italien erweitert, das Gebäude hierfür in Kooperation mit der Provinz Trentino und der regionalen Entwicklungsgesellschaft Trentino Sviluppo umgebaut. Außerdem investiert Solidpower in die weitere Forschung der Festoxid-Brennstoffzellentechnologie (SOFC). Insgesamt schafft Solidpower in Italien bis zum Jahr 2020 circa 80 neue Arbeitsplätze und erhöht seinen dortigen Mitarbeiterstab von derzeit 71 auf gut 150. Zusammengenommen mit den Standorten im Nordrhein-Westfälischen