Magnesium-Batterien mit höherer Energiedichte: Aufbruch ins Post-Lithium-Zeitalter E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Technik 4. Januar 2019 Leistungsfähiger, günstiger und sicherer als Lithium-Ionen-Batterien: (WK-intern) - Das erhoffen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) sowie ihre Kooperationspartner von neuartigen Magnesium-Batterien, die sie im Forschungsprojekt E-MAGIC entwickeln wollen. Das von der Europäischen Union (EU) mit über 6,5 Millionen Euro finanzierte Forschungsprojekt bündelt relevante Aktivitäten verschiedener europäischer Wissenschaftsinstitutionen. Eine Magnesiumbatterie hätte im Vergleich zu konventionellen Lithium-Ionen-Batterien entscheidende Vorzüge: Magnesium als Anodenmaterial ermöglicht eine höhere Energiedichte und wäre auch viel sicherer. „Magnesium ist ein vielversprechendes Material und einer der wichtigsten Kandidaten unserer Post-Lithium-Strategie“, sagt Professor Maximilian Fichtner, der stellvertretende Leiter des Helmholtz-Instituts Ulm (HIU), einem vom KIT in Kooperation mit
Kompetenz- und Informationszentrum Wald und Holz nimmt seine Arbeit auf Forschungs-Mitteilungen Ökologie 4. Januar 2019 Das bundesweit agierende Kompetenz- und Informationszentrum Wald und Holz hat am 1. Januar 2019 seine Arbeit aufgenommen. (WK-intern) - Erster Auftritt auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat zu Jahresbeginn den Startschuss für das Kompetenz- und Informationszentrum Wald und Holz (KIWUH) unter dem Dach der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) gegeben. „Mit dem Kompetenz- und Informationszentrum bündeln wir wichtige Aufgaben und Kompetenzen im Bereich Wald und Holz an einem Standort. Gleichzeitig schaffen wir weitere hochqualifizierte Arbeitsplätze im ländlichen Raum in den neuen Bundesländern“ erklärt die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, anlässlich der Eröffnung
Neue Wege in der Nutzung biogener Rohstoffe Bioenergie Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen 4. Januar 2019 Fossile Rohstoffe wie Erdöl sind endlich. (WK-intern) - Gleichzeitig verlangen die Industrie und die moderne Gesellschaft nach immer mehr Produkten und Energie. Perspektivisch müssen nachhaltige Alternativen her. Eine Alternative ist die Bioraffinerie, in der nachwachsende Rohstoffe zu den verschiedensten Produkten weiterverarbeitet werden. Die Kongressreihe »BIO-raffiniert« beschäftigt sich mit dieser Thematik – am 26. und 27. Februar 2019 zum bereits zehnten Mal. Anmeldungen sind ab sofort möglich. Sichern sie sich bis zum 15. Januar 2019 ihr Early-Bird-Ticket zum Vorzugspreis. »BIO-raffiniert« hatte von Beginn an das Ziel, die Meinungsbildung rund um die Nutzung nachwachsender Rohstoffe zu gestalten und den Austausch zwischen Wissenschaft, Politik und Wirtschaft zu fördern.
Flexible Technologien für Strom aus erneuerbaren Energien Forschungs-Mitteilungen Technik 4. Januar 2019 Im Virtuellen Institut »Strom zu Gas und Wärme« arbeitet ein Konsortium aus Forschungseinrichtungen an adaptiven Technologiemaßnahmen für das Strom-, Gas- und Wärmesystem. (WK-intern) - Die Ergebnisse aus drei Jahren Forschungsarbeit wurden jetzt veröffentlicht – inklusive Handlungsempfehlungen für Kommunen. Eine lautet: Power-to-X-Anlagen integrieren, um das Stromnetz zu entlasten. Durch den kontinuierlich wachsenden Anteil erneuerbarer Energien an der Stromversorgung entstehen zunehmend temporäre und räumliche Unterschiede zwischen Erzeugung und Nachfrage von Strom. Um diese Diskrepanz möglichst effizient und kostengünstig zu beheben und gleichzeitig die nötige Versorgungssicherheit zu gewährleisten, sind flexible Maßnahmen für eine adaptive Nutzung von Strom aus volatilen erneuerbaren Energien nötig. Power-to-X (PtX) ist eine Möglichkeit
Solarenergie Plus von 16 %, Windenergie Plus 5,4 %: Erneuerbare Energiequellen erreichen in Deutschland über 40 % Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Windenergie 2. Januar 2019 Öffentliche Nettostromerzeugung in Deutschland 2018. (WK-intern) - Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE haben die Jahresauswertung zur Stromerzeugung in Deutschland im Jahr 2018 vorgelegt. Danach verzeichnete die Solarenergie mit einem Plus von 16 Prozent den größten Zuwachs, vor der Windenergie mit 5,4 Prozent. Die Nettostromerzeugung aus Kohle, Gas und Wasserkraft nahm dagegen ab. Der Anteil aller erneuerbaren Energiequellen an der öffentlichen Nettostromerzeugung, d.h. dem Strommix, der tatsächlich aus der Steckdose kommt, lag bei über 40 Prozent. Die deutschen Photovoltaikanlagen speisten 2018 etwa 45,7 TWh ins öffentliche Netz ein, das waren 16 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Zubau von 3,2 Gigawatt erhöhte die
Klimawandel: Energieverbrauch in Deutschland auf dem niedrigsten Niveau seit Anfang der 1970er Jahre – CO2-Ausstoß gesunken Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 1. Januar 20191. Januar 2019 AGEB: Energieverbrauch 2018 deutlich gesunken Geringster Verbrauch seit Anfang der 1970er Jahre / CO2-Ausstoß gesunken (WK-intern) - Der Energieverbrauch in Deutschland ist 2018 deutlich zurückgegangen. Nach Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen sank der Verbrauch gegenüber dem Vorjahr um 5 Prozent auf 12.900 Petajoule (PJ) beziehungsweise 440,2 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE). Damit liegt der Energieverbrauch in Deutschland auf dem niedrigsten Niveau seit Anfang der 1970er Jahre. Da die Verbrauchsrückgänge alle fossilen Energieträger betreffen, Zuwächse dagegen nur bei den erneuerbaren Energien zu verzeichnen sind, geht die AG Energiebilanzen von einem Rückgang bei den energiebedingten CO2-Emissionen in einer Größenordnung von reichlich 6 Prozent aus. Für den geringeren
Konsultation zum Bodenschutz beim Stromnetzausbau Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 20. Dezember 2018 Präsident Homann: "Schutz des Bodens ist zentrales Anliegen bei Erdkabelprojekten" (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur startet heute die Konsultation eines Rahmenpapiers zum Bodenschutz bei Erdkabelprojekten des Stromnetzausbaus. Öffentlichkeit, Behörden, Umwelt- und Bodenexperten aber auch Land- und Forstwirte sowie Verbände können dazu nun Stellung nehmen. „Wir können das Stromnetz nur langfristig erfolgreich ausbauen, wenn wir das umweltverträglich gestalten“, sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. „Erdkabel greifen stärker in den Boden ein als Freileitungen. Daher gilt es den Boden und seine natürliche Funktion besonders zu schützen. Dafür schaffen wir die entsprechenden Rahmenbedingungen.“ Die Übertragungsnetzbetreiber sollen sich in den einzelnen Planungsstufen des Stromnetzausbaus an dem Leitfaden zum Bodenschutz
Sichere und effiziente Endlagerung: Framatome entwickelt mobile Technologie zur zerstörungsfreien Analyse von radioaktiven Abfällen Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 19. Dezember 201819. Dezember 2018 Der Kerntechnikspezialist Framatome entwickelt zusammen mit seinen deutschen Partnern AiNT GmbH und Fraunhofer INT und mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung die Analysetechnologie QUANTOM. (WK-intern) - Mit QUANTOM können Endlagergebinde an ihrem Lagerort zuverlässig von außen analysiert werden. Dabei ermöglicht Neutronenbeschuss eine Detektion der einzelnen Stoffe sowie eine Berechnung der quantitativen Zusammensetzung des Fassinhalts. QUANTOM ist damit deutlich effizienter und kostengünstiger als bisherige Verfahren. „Mit unserer neuartigen Technologie machen wir das Öffnen und Neuverpacken der Abfälle überflüssig und vermeiden zugleich tausende Nukleartransporte aus den Landessammelstellen in die Speziallabore“, erläutert Catherine Cornand, Leiterin der Business Unit Installed Base von Framatome, die Vorteile
Windpark-Projektierer Energiequelle eröffnet 13. Standort in Rostock Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 17. Dezember 2018 Energiequelle GmbH weiht neues Büro in Rostock ein (WK-intern) - Das Brandenburger Unternehmen, das seit 1997 Anlagen im Bereich der Erneuerbaren plant und betreibt, eröffnet einen neuen Standort in Mecklenburg-Vorpommern (MV). Die Energiequelle GmbH wächst. Nach der Übernahme der Projekte und Fachleute Matthias Heinicke und Martin Weiße von M & M Erneuerbare Energien GbR, setzt das Unternehmen den Markteinstieg in MV zielgerichtet fort. Dazu fand letzte Woche Donnerstag eine große Eröffnungsfeier im neuen Rostocker Büro statt, zu der mehr als 45 Teilnehmer erschienen sind. Zu Gast waren unter anderem Vertreter des Ministeriums für Energie, des Landrates, der Staatskanzlei MV, des Bundesverbands Windenergie, des
Umweltschadstoffe schneller abbauen oder chemische Produkte ressourcenschonender herstellen Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 16. Dezember 2018 Da stimmt die Chemie: Aufbau einer gemeinsamen Plattform für die Katalyseforschung (WK-intern) - Die Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) wächst weiter zusammen: Prof. Dr. Malte Behrens wird in den kommenden vier Jahren als UA Ruhr-Professor für Materialchemie von Katalysatoren an der Universität Duisburg-Essen (UDE) und der Ruhr-Universität Bochum (RUB) lehren und forschen. Der UDE-Chemiker ist bereits Sprecher eines gemeinsamen Sonderforschungsbereichs (SFB) mit der RUB und der vierte standortübergreifende UA-Ruhr-Professor. Das Mercator Research Center Ruhr (MERCUR) fördert das Vorhaben mit einer Million Euro. Mit Katalysatoren laufen chemische Reaktionen effizienter ab: Mit ihnen lassen sich beispielsweise Umweltschadstoffe schneller abbauen oder chemische Produkte ressourcenschonender herstellen. Prof. Behrens:
Europäische Innovationsgemeinschaft mit fünf strategischen Zielen für urbane Mobilität Forschungs-Mitteilungen Kooperationen 16. Dezember 2018 Fraunhofer IAO bringt »EIT Urban Mobility« mit 48 Partnern auf den Weg (WK-intern) - Das Europäische Innovations- und Technologieinstitut (EIT) hat am 5. Dezember 2018 das vom Fraunhofer IAO mit initiierte MOBiLus-Konsortium als Sieger für die Innovationsgemeinschaft im Bereich urbane Mobilität bekannt gegeben. Die Partner haben sich zum Ziel gesetzt, Europa wettbewerbsfähiger, Mobilität leichter zugänglich und Städte attraktiver zu machen. Megaprobleme brauchen Megaprojekte. Die europa- und weltweiten Herausforderungen rund um Mobilität und Stadtentwicklung können nicht lokal auf Länderebene gelöst werden, sondern erfordern eine länderübergreifende Innovationsgemeinschaft. Diese hat das Fraunhofer IAO in den letzten zwei Jahren mit »MOBiLus« aktiv mitgestaltet Das Konsortium besteht aus
Siemens Gamesa, Uni Aalborg und Projektpartnerunternehmen forschen daran Offshore-Windkraftanlagen kostengünstiger zu machen Finanzierungen Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 14. Dezember 2018 Siemens Gamesa and Aalborg University to lead EU-funded R&D project to make offshore wind one of the most affordable energy sources i4Offshore project to receive almost 20 million euro in support over five-year duration Goal is to deliver offshore wind solutions making consumers' electricity bills both lower and greener compared to fossil fuel or other renewable energy sources Technologies tested to include 1,000-ton bucket foundation, steel jacket, a concrete transition piece, new cable connection 15 project partners companies include experts from all fields within the offshore wind industry; one of the largest offshore wind energy R&D projects ever Official title: "Integrated Implementation of Industrial Innovations