trend:research erstellt fundierte Analyse und Prognose zu Auswirkungen der Coronakrise auf die Energiewirtschaft Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 22. Juli 2020 Studie zu den durch die COVID-19-Pandemie entstehenden Herausforderungen und Chancen für die Energiewirtschaft (WK-intern) - Die durch die COVID-19-Pandemie verursachte Coronakrise stellt die Weltwirtschaft vor eine Herausforderung, die für die letzten Jahrzehnte in diesem Ausmaß und dieser Komplexität einmalig ist. Auch in der Energiewirtschaft hat sie aufgrund der veränderten Stromnachfrage – insbesondere durch die Ausfälle in der produzierenden Industrie, aber auch im Gewerbe – starke Verluste auf vielen Stufen der Wertschöpfungskette sowie hohen Aufwand (z.B. Zahlungsmoratorium, Umsatzsteuerreduktion) verursacht, aber auf der anderen Seite auch mehr Umsatz (z.B. für IT-Dienstleister) oder langfristige Chancen wie eine höhere Flexibilität bzgl. mobile work gebracht. Die weitere wirtschaftliche
Bahnbrechende Alternative zu Oberleitungen für LKW auf Autobahnen und Fernstraßen E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Neue Ideen ! Technik 21. Juli 202021. Juli 2020 Die Elektromobilität wird immer weiter ausgebaut und das, obwohl die Akku-Technologie eine große finanzielle und ökologische Hürde darstellt. (WK-intern) - Mit einer in den Straßenbelag eingelassenen Stromschiene bieten wir für dieses Problem eine effiziente Lösung. Die darüber fahrenden Fahrzeuge (PKW, Bus, LKW) werden über einen am Fahrzeugunterboden angebrachten Schleifkontakt mit Strom versorgt. Externe Energieversorgung für alle Fahrzeugarten (PKW, LKW, Bus) Akkuladen während der Fahrt ermöglicht Akkus mit kleiner Reichweite Nonstop Fernverkehr Weitgehenden Verzicht auf Ladestationen in Städten Gleichzeitig dient dieser Stromnabnehmer zur Lenkung und Steuerung des Fahrzeugabstands. Das Ein- und Ausfädeln erfolgt dabei automatisch mit setzen des Blinkers, wobei die flache Ausführung der Stromschiene ein problemloses Überfahren ermöglicht. Durch
Forschungskonsortium will Stromversorgung in ländlichen Gebieten in Afrika verbessern Forschungs-Mitteilungen Geothermie Kooperationen Solarenergie Technik 21. Juli 2020 Solaranlage für die lokale Wirtschaft (WK-intern) - Ein Großteil der Menschen in Subsahara-Afrika hat keinen Zugang zu Strom. Darüber hinaus ist die Wasser- und Ernährungssicherheit kritisch. Mit einem Pilotprojekt in Niger will die TH Köln zusammen mit internationalen Partnern zeigen, dass eine Solaranlage nicht nur die Wasser-, Strom- und Nahrungsversorgung verbessert, sondern auch die ländliche Wirtschaft stärkt und für einheimische Investoren ein lohnendes Geschäftsmodell ist. „In Niger haben nach Angaben der dortigen Stromversorgungsbehörde nur 25 Prozent der Bevölkerung Zugang zu Strom. In den ländlichen Gebieten, in denen rund 84 Prozent der Menschen leben, beträgt der Anteil sogar nur acht Prozent“, erläutert Prof. Dr. Ramchandra
ICS entwickelte Technologieplattform kann den Energieertrag von Solarmodulen um bis zu 10 Prozent erhöhen Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 20. Juli 2020 Neue optische Lösung soll solare Energiegewinnung signifikant steigern (WK-intern) - Die vom finnischen Hightech-Unternehmen ICS entwickelte Technologieplattform kann den Energieertrag von Solarmodulen um bis zu 10 Prozent erhöhen. Damit kann die Solarenergie weltweit in die erste Reihe der regenerativen Energien aufrücken. Die Technologie basiert auf einer hauchdünnen Solarfolie mit integrierter Optik (Solar Energy Optics - SEO), welche die an die Photovoltaikzellen weitergeleitete Lichtmenge erhöht. Diese Lösung ist nachweislich effektiver als jedes bisher eingeführte und getestete Lichtabsorptionsverfahren. „Tests des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme haben ergeben, dass unsere Technologie die Effektivität von Solarmodulen um 5 bis 10 Prozent steigern kann, was den Energieertrag und die Rentabilität
Erstes Schachtkraftwerk mit Fischschutz am Netz – Neues Wasserkraftwerk verbindet Klima- und Naturschutz Bioenergie Forschungs-Mitteilungen Neue Ideen ! Ökologie Technik Videos 20. Juli 2020 Im bayerischen Fluss Loisach ist das weltweit erste Schachtwasserkraftwerk in Betrieb gegangen. (WK-intern) - Es produziert klimafreundlich Strom und schont gleichzeitig die Natur stärker als konventionelle Wasserkraftwerke. Die Turbine wird in einem Schacht im Flussbett versteckt. Fische können über das Kraftwerk hinweg flussabwärts wandern. Entwickelt wurde der neue Anlagentyp an der Technischen Universität München (TUM). Wasserkraftwerke tragen mit erneuerbarer Energie zum Klimaschutz bei, verursachen aber gleichzeitig ökologische Probleme: Bei herkömmlichen Flusskraftwerken wird das Wasser durch ein Maschinenhaus umgeleitet, um die Turbine anzutreiben. Von der Strömung können Fische zum Kraftwerk getrieben und an Turbine und Gittern tödlich verletzt werden. Natürliche Lebensräume, Fischwanderwege und Uferlandschaft
VARTA AG legt Grundstein für Erweiterung der Lithium-Ionen-Produktion in Nördlingen E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Technik 20. Juli 2020 Die VARTA AG hat heute offiziell den Grundstein für die Erweiterung ihrer Produktion am Standort Nördlingen gelegt. (WK-intern) - Der Neubau, der direkt an das bestehende Gebäude anschließt, wird eine Produktionsfläche von mehr als 15.000 Quadratmetern auf zwei Etagen umfassen. Ab Anfang kommenden Jahres werden dort Lithium-Ionen Zellen der neusten Generation mit hochautomatisierten Fertigungslinien hergestellt. „In Nördlingen entsteht die modernste Lithium-Ionen Batteriezellenfabrik für den großen Wachstumsmarkt der Wearables und des Internet of Things", sagt der Vorstandsvorsitzende der VARTA AG, Herbert Schein. „Sie ist einzigartig in der Welt. Hier werden wir die CoinPower-Zellenproduktion am Standort Nördlingen nochmals ausdehnen. Mittels innovativer Fabrikplanung, unter anderem unter
Supraleitung: Kuprat-ähnliches Verhalten in einem Nickeloxid-Film Forschungs-Mitteilungen Technik 20. Juli 2020 Supraleiter können Strom verlustfrei beliebig weit übertragen und spielen eine wichtige Rolle in Quantencomputern und der Medizin. (WK-intern) - Doch die Stars unter den elektrischen Leitern funktionieren meist nur bei extremer Kälte. Seit der Entdeckung der Hochtemperatur-Supraleitung 1986 in Kupraten versucht die Wissenschaft, ähnliches Verhalten in anderen Materialklassen zu realisieren. Erst 2019 wurde Supraleitung in einem Nickeloxid-Film nachgewiesen, doch worauf sie dort beruht, ist noch unklar. Theoretische Physiker vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) haben die elektronischen Eigenschaften des Materials untersucht und eine mögliche Erklärung gefunden. Da das Volumenmaterial des Neodym-Nickeloxids (NdNiO2), welches dieselbe Atomstruktur und Anzahl Valenzelektronen wie viele Kuprate
Fraunhofer und Universität gründen interdisziplinäres Zentrum für 3D-Druck in Bayreuth Forschungs-Mitteilungen Technik 20. Juli 2020 Die additive Fertigung (3D-Druck) ist eine Zukunftstechnologie, die in allen Industriezweigen eine zentrale Bedeutung gewinnt. (WK-intern) - Für die Erforschung, Weiterentwicklung und Nutzung dieser Technologie hat die Universität Bayreuth zusammen mit der Projektgruppe Prozessinnovation des Fraunhofer IPA im April 2020 die Forschungsstelle Campus Additive.Innovationen (CA.I) gegründet. Wissenschaftler aus fünf Fakultäten mit mehr als 26 Lehrstühlen der Uni sowie vier außeruniversitären Forschungseinrichtungen arbeiten gemeinsam an innovativen Lösungen. Zugleich werden sie als Anlaufstelle für alle Fragen der additiven Fertigung branchenübergreifend mit Unternehmen im regionalen Umfeld kooperieren. »Die additive Fertigung wird in der nationalen und internationalen Forschungslandschaft meistens durch die Brille eines Ingenieurs betrachtet. Doch nur wenn
Forschungsteam untersucht akustische und seismische Windenergieanlagen-Emissionen Forschungs-Mitteilungen Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks 19. Juli 2020 Windenergie – einzigartige Anwohnerbegleitforschung auf der Schwäbischen Alb (WK-intern) - Befragungen zum Windpark Tegelberg starten, Teilnehmer willkommen Ein interdisziplinäres Forschungsteam ist Geräuschen von Windenergieanlagen auf der Spur, die manche Anwohnerinnen und Anwohner belasten, bei anderen aber nicht auftreten. Ziel des Forschungsprojekts Inter-Wind (kurz für: Interdisziplinäre Analyse und Minderungsansätze – Anwohnererleben akustischer und seismischer Windenergieanlagen-Emissionen) ist es daher, besser als bisher zu verstehen, welche Faktoren bei der Belästigung durch Anlagengeräusche zusammenspielen – und aus diesem Wissen Verbesserungsansätze abzuleiten. Untersucht wird, wie Meteorologie und geologischer Untergrund bei der Schall- und Bodenbewegungsausbreitung zusammenwirken, wie Geräusche von Windenergieanlagen von den Menschen wahrgenommen und beurteilt werden, welche Faktoren die
Nachhaltigkeit durch Nutzung nachwachsender Rohstoffe: Rübenschnitzel für neue Werkstoffe Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 19. Juli 2020 Bei der deutschen Zuckerproduktion fallen Zuckerrübenschnitzel in großen Mengen als Nebenprodukt an. (WK-intern) - Kann man daraus Verbundwerkstoffe herstellen? Diese Frage prüften die Fraunhofer Institute WKI und UMSICHT in einem gemeinsamen Forschungsprojekt mit Partnern aus der Industrie und Landwirtschaft. Sie fanden heraus, dass Rübenschnitzel beispielsweise für leicht abbaubare Mulchfolien oder mitteldichte und hochdichte Holzfaserplatten mit reduziertem Klebstoffanteil verwendet werden können. Die Forschenden verfolgten im Projekt das Ziel, Rübenschnitzel in höherwertige Anwendungen jenseits des Energie- und Futtermittelmarkts zu bringen. Während der Rübenernte und Verarbeitung fallen allein bei den großen deutschen Zuckerherstellern Rübenschnitzel im siebenstelligen Tonnenbereich an. Diese sogenannten Pressschnitzel werden derzeit regional als Milchviehfutter oder
16 Millionen Euro für neues EU-Projekt sollen Batterieentwicklung beschleunigen E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Technik 18. Juli 2020 In der europäischen Initiative BATTERY 2030+ startet eine neuartige Batterieentwicklungsstrategie – Forschungsplattform CELEST mit KIT und Universität Ulm beteiligt (WK-intern) - Das von der Europäischen Union (EU) geförderte Projekt BIG-MAP soll die Geschwindigkeit, mit der neue Batterietypen entwickelt werden können, erheblich beschleunigen – und das mit einem besonderen Fokus auf Nachhaltigkeit. Über die Forschungsplattform CELEST beteiligen sich daran das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die Universität Ulm. Gleichzeitig verstärkt das Projekt die Forschungsaktivitäten im gemeinsamen Exzellenzcluster POLiS. Um die von der EU und Deutschland angestrebte Klimaneutralität bis 2050 zu erreichen, müssen unter anderem die Treibhausgasemissionen aus dem Straßenverkehr drastisch sinken. Wesentlich dazu
Hafenbetrieb Rotterdam erhält EU-Fördermittel für das Wasserstoffprojekt RH2INE E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Ökologie Technik 17. Juli 2020 EU-Fördermittel für RH2INE (WK-intern) - Der Gütertransport mittels Wasserstoff betriebener Binnenschiffe im Transportkorridor zwischen Rotterdam und Genua hat einen wichtigen Schritt nach vorne gemacht. Das Joint Venture RH2INE, zu dem auch der Hafenbetrieb Rotterdam gehört, hat von der Europäischen Kommission einen Zuschuss von einer halben Millionen Euro für weitere Forschungsvorhaben erhalten. Die niederländische Provinz Zuid-Holland (Südholland), das deutsche Bundesland Nordrhein-Westfalen sowie die Häfen Rotterdam, Duisburg und RheinCargo hatten einen Antrag gestellt. Sie selbst tragen ebenfalls eine halbe Millionen Euro zur Forschung bei. Ziel ist es, bis zum Jahr 2024 mindestens zehn wasserstoffbetriebene Schiffe auf den wichtigsten Handelsrouten zwischen dem Rotterdamer Hafen und Köln, dem