EU-Ministerrat stimmt EU-Energieeffizienz-Richtlinie zu Behörden-Mitteilungen 7. Oktober 2012 (WK-intern) - Der Rat der Europäischen Union hat bei seiner Sitzung in Luxemburg die neue EU-Energieeffizienz-Richtlinie angenommen und damit den Weg für deren Inkrafttreten Ende November freigemacht. Mit einer Reihe von ambitionierten Maßnahmen soll das Ziel erreicht werden, die Energieeffizienz in der EU bis zum Jahr 2020 um 20 % gegenüber der prognostizierten Entwicklung zu steigern. Mit der Richtlinie wird beispielsweise der Bund verpflichtet, jährlich 3 % der in seinem Eigentum stehenden Gebäude energetisch zu sanieren. Zudem können die Mitgliedstaaten eine Energieeinsparquote für Energieunternehmen in Höhe von jährlich 1,5 % ihres durchschnittlichen Jahresabsatzvolumens der Jahre 2010-2012 einführen oder Einsparungen in gleicher Höhe durch staatliche
Bundesnetzagentur: Bürgerdialog in Erfurt zum Stromnetzausbau in Deutschland Behörden-Mitteilungen 6. Oktober 20126. Oktober 2012 (WK-intern) - Homann: Wir wollen die anstehenden Entscheidungen breit diskutieren. Mit einem Informationstag in Erfurt hat die Bundesnetzagentur den Bürgerdialog zum Ausbau des Stromnetzes in Deutschland fortgesetzt. Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur, begrüßte in Erfurt auch Matthias Machnig, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Technologie in Thüringen und Vorsitzender des Beirats bei der Bundesnetzagentur. Interessierte Bürger, Vertreter von Verbänden, Bürgerinitiativen, Behörden und Unternehmen diskutierten engagiert mit Experten der Bundesnetzagentur sowie externen Fachleuten über den im Zuge der Energiewende erforderlichen Ausbaubedarf für das Stromnetz und mögliche Auswirkungen auf die Umwelt. Für das Gelingen der Energiewende benötigen wir das aktive Engagement der Bürger. Nur so wird sich dieses
IWR: Strompreise fallen weiter – zweifelhafte Berechnungsmethode der Spitzenlastpreise Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 5. Oktober 2012 (WK-intern) - Münster - Die Strombörse in Leipzig hat gestern (04.10.2012) die Strompreise für den Monat September veröffentlicht. Danach hält der Rückgang der Börsen-Strompreise am Spotmarkt unvermindert an, teilte das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) in Münster mit. Für Grundlaststrom mussten nach Angaben der Strombörse im September 2012 durchschnittlich 4,47 Cent pro Kilowattstunde (kWh) bezahlt werden. Das ist ein kräftiger Rückgang um 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr (September 2011: 5,26 Cent pro kWh). Spitzenlaststrom kostete im September 2012 ebenfalls deutlich weniger. Laut der Strombörse in Leipzig wird ein Durchschnittswert von 5,47 Cent pro kWh (September 2011: 6,24 Cent pro kWh) angegeben.
Umsetzungsforum Industrie 4.0: Deutschland bricht auf in ein neues Zeitalter der Produktion Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen 5. Oktober 2012 (WK-news) - Deutschland läutet die vierte industrielle Revolution ein. Für diesen Transformationsprozess hat der Arbeitskreis Industrie 4.0 beim Umsetzungsforum der Forschungsunion Wirtschaft - Wissenschaft am 2. Oktober 2012 im Produktionstechnischen Zentrum Berlin Strategieempfehlungen an die Staatssekretäre Dr. Georg Schütte (BMBF) und Ernst Burgbacher (BMWi, MdB) übergeben. Industrie 4.0 ist ein Zukunftsprojekt der Hightech-Strategie 2020 der Bundesregierung. Deutschland als Hochlohnstandort konnte die Beschäftigung und das Lohnniveau in der herstellenden Industrie dank modernster Produktionstechnologie behaupten. Eine treibende Kraft ist die Verbindung von Produktion und IT, auf die schon heute 80 Prozent aller Innovationen in der Produktionstechnologie zurückgehen. Diesen grundlegenden Transformationsprozess beschleunigen Cyber-Physical Systems (CPS)
Studie: Welthandel gefährdet biologische Vielfalt Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 4. Oktober 20124. Oktober 2012 Ein internationales Team von WissenschafterInnen aus Australien, Japan und Italien konnte in einer neuen Studie nachweisen, dass der internationale Handel für die Gefährdung von rund einem Drittel der biologischen Vielfalt in Entwicklungsländern verantwortlich ist. Die WissenschafterInnen identifizierten Produkte und Lieferketten, die für den Verlust von biologischer Vielfalt und die Vernichtung des Lebensraums von Tieren und Pflanzen verantwortlich waren, und schlagen Lösungen vor, wie weitere Verluste verhindert werden können. Die WissenschafterInnen kritisierten zum Beispiel Kaffeeplantagen in Mexiko, Palmenölplantagen in Malaysia oder Rinderfarmen in Brasilien. Rund 7.000 bedrohte Arten, die auf der Roten Liste für gefährdete Arten stehen, konnten im Rahmen der Studie mit 15.000
Sicherheitsmängel: Europäische AKWs fallen durch Stresstest Behörden-Mitteilungen 4. Oktober 2012 (WK-intern) - Fast alle 134 Reaktoren der 68 europäischen AKWs weisen Sicherheitsmängel auf. Dies geht aus dem Abschlussbericht des Stresstests der EU-Kommission hervor, den EU-Umweltkommissar Oettinger heute offiziell in Brüssel vorstellt. Defizite bestehen besonders bei der Umsetzung der Leitlinien der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) für schwere Unfälle. Manche Staaten hatten noch nicht einmal die Sicherheitsstandards umgesetzt, die nach den Atomkatastrophen in Three Mile Island in den USA 1979 und in Tschernobyl 1986 vereinbart wurden. Verbesserungsbedarf herrscht auch bei der Kalkulation von Flut- und Erdbebenrisiken: zehn der insgesamt 134 Reaktoren haben gar keine seismischen Geräte installiert. In vier der Reaktoren wäre bei Stromausfall deren
Haushaltsstrompreise und Erneuerbare Energien Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 4. Oktober 2012 Die Energiepreise befinden sich seit Jahren im Aufwärtstrend. Dabei ausschließlich an den Strompreis zu denken, wäre jedoch zu kurz gegriffen. Wärme und Kraftstoffe nehmen in einem typischen Haushalt einen deutlich höheren Anteil an den Energiekosten ein. In welchem Verhältnis Ausgaben eines Musterhaushaltes für Wärme, Verkehr und Strom stehen, klärt das Hintergrundpapier der Agentur für Erneuerbare Energien. Der Strompreis ist in der Regel der kleinste Posten auf der Energierechnung eines Haushaltes Berlin – Weil die EEG-Umlage neben der Förderung der Erneuerbaren Energien mit vielen anderen industriepolitischen Funktionen aufgebläht ist, wird sie nach aktuellen Berechnungen des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) von heute 3,59 Cent/kWh im nächsten
Förderung von hocheffizienten Querschnittstechnologien im Mittelstand Behörden-Mitteilungen 3. Oktober 201227. Oktober 2012 (WK-intern) - Zuschüsse für Einzelmaßnahmen und systemische Optimierung Das BAFA bietet ab sofort interessante Fördermöglichkeiten für kleine und mittelständische Unternehmen, die Investitionen in hocheffiziente Technologien vornehmen und damit nachhaltig für sparsame und rationelle Energieverwendung in ihrem Betrieb sorgen. Hintergrund des neuen Programms sind bereits in den Jahren 2010 und 2011 gefasste Beschlüsse der Bundesregierung zur möglichst zielgerichteten Nutzung des Energie- und Klimafonds. Im Einzelnen beruhen die neuen Förderungen, die Unternehmen mit bis zu 500 Beschäftigten und einem maximalen Jahresumsatz von 100 Mio. Euro nutzen können, auf der am 18. September 2012 im Bundesanzeiger veröffentlichten Richtlinie für Investitionszuschüsse zum Einsatz hocheffizienter Querschnittstechnologien im Mittelstand. Ab
Bürgerdialog in Hamburg zum Stromnetzausbau in Deutschland Behörden-Mitteilungen 3. Oktober 201222. Oktober 2012 (WK-intern) - Homann: Wir wünschen uns konstruktive Gespräche mit den Bürgern vor Ort Mit einem Informationstag in Hamburg hat die Bundesnetzagentur den Bürgerdialog zum Ausbau des Stromnetzes in Deutschland fortgesetzt. Interessierte Bürger, Vertreter von Verbänden, Bürgerinitiativen, Behörden und Unternehmen diskutierten engagiert mit Experten der Bundesnetzagentur sowie externen Fachleuten über den im Zuge der Energiewende erforderlichen Ausbaubedarf für das Stromnetz und mögliche Auswirkungen auf die Umwelt. "Für das Gelingen der Energiewende benötigen wir das aktive Engagement der Bürger. Nur so wird sich dieses gesamtgesellschaftliche Projekt verwirklichen lassen. Umso erfreulicher ist das große Interesse hier in Hamburg an den Plänen zum Stromnetzausbau. Wir suchen den unmittelbaren
Schweiz veröffentlicht Energiestrategie für eine ökologische Steuerreform Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie 30. September 2012 (WK-news) - Energiestrategie 2050 und ökologische Steuerreform - Bundesrat eröffnet Vernehmlassung zur Energiestrategie 2050 Bern - Der Bundesrat hat ein erstes Massnahmenpaket für den schrittweisen Umbau der schweizerischen Energieversorgung in die Vernehmlassung geschickt. Damit will der Bundesrat den Energie- und Stromverbrauch pro Person senken, den Anteil fossiler Energie reduzieren und die nukleare Stromproduktion durch Effizienzgewinne und den Zubau erneuerbarer Energie ersetzen. Dazu beitragen sollen raschere, einfachere Verfahren sowie die Modernisierung und der Ausbau der Stromnetze. Zur Umsetzung der Massnahmen sind eine Totalrevision des Energiegesetzes sowie weitere gesetzliche Anpassungen nötig. Die Vernehmlassung dauert bis am 31. Januar 2013. Der Bundesrat hat zudem das Eidgenössische
Aktuelle Stunde zum Windenergie-Messe Husum im Landtag von S-H Behörden-Mitteilungen Husum Windmessen Schleswig-Holstein 29. September 20124. Oktober 2012 (WK-news) - Landespolitik steht hinter der "Husum WindEnergy" Kiel (SHL/26.09.) In dem seit Monaten brodelnden Streit mit Hamburg um die Ausrichtung der weltweit größten Windenenergie-Messe hat sich der Landtag erneut geschlossen hinter den Standort Husum gestellt. "Husum ist die Welthauptstadt des Windes. Und wir werden mit allen Mitteln dafür kämpfen, dass es auch so bleibt", sagte Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) in einer von der CDU beantragten Aktuellen Stunde. Um konkurrenzfähig zu bleiben, sollen unter anderem weitere Vorführ-Anlagen für Windenergie-Firmen ausgewiesen, die Bundesstraße 5 ausgebaut und das Messezentrum modernisiert werden. "Entscheidend seien nicht politische Resolutionen oder Beschimpfungen, sondern ob ein Konzept erfolgreich
Landwirtschafts-Staatssekretär Kämpfer: Neufassung der Düngeverordnung ist überfällig Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 28. September 201217. Oktober 2012 (WK-intern) - In den letzten 30 Jahren wurden alle oberflächennahen Brunnen von der Landwirtschaft vergiftet. Nitrate, Düngemittel, Phosphor, Antibiotika, Gülle von Kühen, Schweinen, Hühnern verseuchen das Grundwasser. Insektizide und Pestizide vergiften Bienen und alle Kleinlebewesen, die so dringend zum Kreislauf der Natur gehören. Natürlich hier nicht vorkommende Pflanzenarten, wie Mais, verändern unsere Umwelt radikal. Dafür muss der Landwirt belohnt werden, er bekommt für die „Erhaltung der Landschaft“ EU-Subventionen, je nach Größe seines Landbesitzes, natürlich auch Subventionen von Bund und Land. Viele Bauern sind auch Jäger, die so sehr darauf pochen als Heger des Wildes sich zu brüsten. Kaum ein Jäger sorgt sich jedoch um die