Verzeichnis radioaktiver Abfälle vergisst 126.000 Fässer mit radioaktivem Müll in der Asse Aktuelles Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 3. November 20143. November 2014 Verzeichnis radioaktiver Abfälle – Bestand zum 31. Dezember 2013 und Prognose Das Verzeichnis umfasst alle Arten radioaktiver Abfälle einschließlich bestrahlter Brennelemente und rückgeführter Abfälle aus der Wiederaufarbeitung, die in der Bundesrepublik Deutschland endgelagert werden sollen. Verzeichnis radioaktiver Abfälle (PDF barrierefrei, 1,2 MB) Des Weiteren umfasst das Dokument auch eine Prognose über den noch zu erwartenden Anfall solcher Abfälle bis zum Jahr 2080. Das Verzeichnis bietet eine Grundlage für die zukünftige Planung von Endlagervorhaben und zeigt die verschiedenen Abfallströme auf. Die Einlagerung von schwach- und mittelradioaktiven Abfällen in das Endlager für radioaktive Abfälle Morsleben ist beendet. Das Endlager soll nun stillgelegt werden. Im jetzt vorliegenden Verzeichnis
Handlungsoptionen für ein energiewendetaugliches Regulierungssystem Behörden-Mitteilungen 3. November 2014 4. Workshop zur Evaluierung der ARegV Homann: „Die Weiterentwicklung der Anreizregulierung ist ein wichtiger Baustein für ein erfolgreiches Gelingen der Energiewende“ (WK-intern) - Am 23.10.2014 fand in Bonn der vierte Workshop zur Evaluierung der Anreizregulierung statt. Auf Basis der Erkenntnisse aus dem Evaluierungsprozess zeichnen sich die zentralen Bausteine eines zukünftigen Regulierungssystems ab. Vier Anpassungsoptionen wurden durch die Bundesnetzagentur vorgestellt und mit der Branche diskutiert. „Die Weiterentwicklung der Anreizregulierung ist ein wichtiger Baustein für ein erfolgreiches Gelingen der Energiewende“, sagte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. Das bedeute eine Regulierung, die mit Augenmaß agiert, die zusätzliche Mittel dort zur Verfügung stellt, wo sie z. B.
Moore sind einmalige Lebensräume für seltene Pflanzen und Tiere und Klimaschützer, da sie CO2 binden Behörden-Mitteilungen Ökologie 3. November 2014 Umweltminister Robert Habeck zum Naturschutztag: „Moore sind einmalige Lebensräume und Klimaschützer“ (WK-intern) - RENDSBURG. Schleswig-Holsteins Umweltminister Robert Habeck hat die Bedeutung des Schutzes von Mooren und Auenwäldern hervorgehoben. Anlässlich des Naturschutztags in Rensburg sagte er: „Moore und Auenwälder stehen für die wiederzuentdeckenden Naturschätze Schleswig-Holsteins. Sie sind wunderbare und einmalige Lebensräume für seltene Pflanzen und Tiere. Moore sind unfassbare Klimaschützer, da sie CO2 binden. Auenwälder sind wichtige Pufferzonen, um die Gewässer zu schützen. Deshalb ist es so wichtig, dass sie endlich nach Jahrzehnten der Zerstörung wieder an Bedeutung gewinnen.“ Bis 1920 waren 190.000 Hektar des Landes Moore, 80 Prozent davon waren Niedermoor, der
Grundwasser in Deutschland immer weniger als Trinkwasser geeignet Behörden-Mitteilungen Ökologie 28. Oktober 201427. Oktober 2014 Umweltverbände fordern strenge Düngeverordnung Drei Viertel des Trinkwassers in Deutschland werden aus Grundwasser gewonnen. (WK-intern) - Doch dessen Qualität sinkt wegen steigender Nitratbelastung aus der intensiven Agrarwirtschaft rapide. Umweltverbände in Deutschland dringen daher in einem Eckpunktepapier auf eine Trendumkehr im Wasserschutz. Mit zehn Forderungen zur aktuellen Novelle der Düngeverordnung appellieren der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Greenpeace, Grüne Liga, Naturschutzbund Deutschland (NABU), WWF Deutschland und der Deutsche Naturschutzring (DNR) an die Bundesregierung, die Nitrat- und Phosphatbelastung zu minimieren. Die Verbände fordern von Bund und Ländern, Agrarbetrieben mit zu viel Gülle und zu wenig Fläche deutlich zu machen, dass sie gegen EU-Recht verstoßen.
Staatssekretär Beckmeyer: Erfolgreicher Testbetrieb für weltweit längstes Hochleistungskabel in Essen Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Technik 28. Oktober 201427. Oktober 2014 Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert mit dem Projekt "AmpaCity" ein innovatives Modell für die innerstädtische Stromübertragung der Zukunft. Der Parlamentarische Staatssekretär Uwe Beckmeyer gratulierte den Projektpartnern bei der Veranstaltung "180 Tage - 4.300 Stunden" an diesem Montag in Essen zum störungsfreien Testbetrieb des weltweit längsten Supraleiterkabels. (WK-intern) - Staatssekretär Beckmeyer: "Gerade in Ballungsräumen wie dem Ruhrgebiet ist der Strombedarf enorm. Kompakte Hochleistungskabel bieten im innerstädtischen Bereich große Vorteile, denn sie machen Hochspannungsstrecken und Umspannanlagen künftig schrittweise verzichtbar. Die Flächen können stattdessen zur Stadtentwicklung genutzt werden." Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert das Projekt "AmpaCity" im Rahmen des 6. Energieforschungsprogramms. "Die
Zusammenarbeit im Bereich erneuerbare Energien und Energieeffizienz mit der Mongolei Behörden-Mitteilungen Kooperationen 25. Oktober 201424. Oktober 2014 Rohstoffpartnerschaft mit der Mongolei ausgeweitet In der getigen Sitzung der Deutsch-Mongolischen Regierungsarbeitsgruppe in Berlin wurde vereinbart, die Zusammenarbeit im Bereich erneuerbare Energien sowie Energieeffizienz zu intensivieren und diese Themenfelder als neue Bereiche in die bestehende Zusammenarbeit im Rohstoff-, Industrie- und Technologiebereich einzubeziehen. (WK-intern) - Matthias Machnig, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, führte hierzu Gespräche mit einer hochrangigen mongolischen Delegation und betonte: „Die Mongolei hat ein großes Potential für erneuerbare Energien. Wir werden hier künftig unsere Zusammenarbeit vertiefen und unsere Erfahrungen einbringen, die wir in Deutschland beim Ausbau der erneuerbaren Energien gesammelt haben.“ Im Mittelpunkt der Gespräche standen weiterhin die Themen rechtliche
Bundesnetzagentur entscheidet im ersten Verfahren zur Zuweisung von Offshore-Anschlusskapazität Behörden-Mitteilungen Offshore Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 24. Oktober 2014 Homann: "Nur in einem Cluster ist die Versteigerung von Anschlusskapazität erforderlich." In ihrem ersten Verfahren zur Zuweisung von Anschlusskapazität auf Anbindungsleitungen für Windenergieanlagen auf See hat die Bundesnetzagentur jetzt über die Anträge auf Zulassung zur Teilnahme am Kapazitätszuweisungsverfahren und die jeweils zugelassene Anschlusskapazität entschieden. (WK-intern) - Von den insgesamt elf Anträgen, die Betreiber von Windenergieanlagen auf See bis zum Stichtag 1.Oktober 2014 eingereicht haben, wurden acht Anträge zugelassen. Drei Anträge wurden abgelehnt, da der Antrag nicht vollständig war bzw. die Windenergieanlage auf See des Antragstellers in einem Cluster liegt, für das im aktuellen Zuweisungsverfahren keine freie Anschlusskapazität zur Verfügung steht. Auf der Grundlage
4. Workshop zum Netzausbaukonzept der Bundesnetzagentur Behörden-Mitteilungen Techniken-Windkraft Windenergie Wirtschaft 24. Oktober 2014 Pressemitteilung zu den Handlungsoptionen für ein energiewendetaugliches Regulierungssystem (4. Workshop zur Evaluierung der ARegV) Homann: "Die Weiterentwicklung der Anreizregulierung ist ein wichtiger Baustein für ein erfolgreiches Gelingen der Energiewende" (WK-intern) - Am 23.10.2014 fand in Bonn der vierte Workshop zur Evaluierung der Anreizregulierung statt. Auf Basis der Erkenntnisse aus dem Evaluierungsprozess zeichnen sich die zentralen Bausteine eines zukünftigen Regulierungssystems ab. Vier Anpassungsoptionen wurden durch die Bundesnetzagentur vorgestellt und mit der Branche diskutiert. "Die Weiterentwicklung der Anreizregulierung ist ein wichtiger Baustein für ein erfolgreiches Gelingen der Energiewende", sagte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. Das bedeute eine Regulierung, die mit Augenmaß agiert, die zusätzliche Mittel
475 deutsche Abgeordnete für EU-AKW-Neubau mit EU-Steuer-Subventionen Behörden-Mitteilungen 16. Oktober 2014 Bundestag lehnt Antrag zu Hinkley Point C ab - Wie ernst nehmen deutsche Politiker den Atomausstieg noch? Der Bundestag hat am Donnerstag, 16. Oktober 2014, bislang folgende Beschlüsse gefasst: (WK-intern) - Keine Nichtigkeitsklage gegen Beihilfe-Genehmigung für britisches Atomkraftwerk: In namentlicher Abstimmung hat der Bundestag am 16. Oktober einen Entschließungsantrag von Bündnis 90/Die Grünen (18/2895) abgelehnt, der sich auf die Regierungserklärung von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel (CDU) zum Asien-Europa-Gipfel am 16. und 17. Oktober, zum Europäischen Rat am 23. und 24. Oktober und zum Euro-Gipfel am 24. Oktober bezog. 475 Abgeordnete lehnten den Entschließungsantrag ab, 118 stimmten ihm bei einer Enthaltung zu. Die
Besondere Ausgleichsregelung: Rückgang der beantragten privilegierten Strommenge Behörden-Mitteilungen 16. Oktober 2014 Dr. Wallraff: Neue Besondere Ausgleichsregelung leistet Beitrag zur Stabilisierung der EEG-Umlage Eschborn - Die Neugestaltung der Besonderen Ausgleichsregelung hat dazu geführt, dass die beantragte Strommenge, die für die Berechnung der EEG-Umlage maßgeblich ist, auf 117,8 TWh gesunken ist (2013: 119,3 TWh). (WK-intern) - Weiterhin ist die Zahl der beantragten Abnahmestellen – das BAFA begrenzt abnahmestellenbezogen – von 3.485 im Jahr 2013 auf nunmehr 3.391 gefallen. Die Anzahl der antragstellenden Unternehmen hat sich im Vorjahresvergleich nur leicht auf 2.452 erhöht (Vorjahr: 2.388). Diese leichte Verschiebung ergibt sich im Wesentlichen aus Unternehmensumstrukturierungen. „Die Neuregelung der Besonderen Ausgleichregelung leistet damit einen Beitrag zur Stabilisierung der EEG-Umlage“, so
Norwegen stimmt Seekabelverbindung mit Deutschland zu Behörden-Mitteilungen Techniken-Windkraft Windenergie Wirtschaft 14. Oktober 2014 Weg frei für neue Seekabelverbindung "Nord.Link" zwischen Norwegen und Deutschland Die norwegische Regierung hat heute die erforderlichen Lizenzen für den Bau der ersten Stromverbindung "Nord.Link" zwischen Norwegen und Deutschland an den norwegischen Stromnetzbetreiber Statnett erteilt. (WK-intern) - Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel, begrüßte die Entscheidung: "Ich freue mich, dass die norwegische Regierung die Lizenzen für das Nord.Link-Kabel erteilt hat. Auf der deutschen Seite liegen die notwendigen Genehmigungen bereits vor. Damit ist der Weg für eine neue Seekabelverbindung zwischen Norwegen und Deutschland frei. Mit dieser ersten direkten Verbindung zwischen unseren beiden Strommärkten schlagen wir ein weiteres Kapitel deutsch-norwegischer Zusammenarbeit auf. Nord.Link
1.400 MW- Gleichstrom-Seekabel: BSH genehmigt NordLink-Kabel nach Norwegen Behörden-Mitteilungen Techniken-Windkraft Windenergie Wirtschaft 12. Oktober 2014 Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat die Genehmigung für Verlegung und Betrieb des Seekabels „NordLink“ im Bereich der deutschen AWZ erteilt. Auch die weitere für diesen Meeresbereich erforderliche Genehmigung des Landesamts für Bergbau, Energie und Geologie (Hannover) liegt vor. (WK-intern) - Das NordLink-Kabel verbindet erstmalig den deutschen mit dem norwegischen Strommarkt. Es ermöglicht einen Austausch von norwegischer Wasserkraft und deutschem Windstrom in der Größenordnung eines Atomkraftwerks. Der Strom wird über die Strecke von insgesamt über 600 km als verlustarmer Gleichstrom mit einer Leistung von 1.400 MW übertragen. Da das NordLink-Seekabel im Bereich der deutschen ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) durch Vogel- und Naturschutzgebiete