CertifHy-Projekt: Grexel wird Betreiber des ersten EU-weiten Herkunftsnachweisregisters für grünen Wasserstoff Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Technik Wasserstofftechnik 19. Dezember 202019. Dezember 2020 Werbung Grexel, ein Unternehmen der EEX Group, ist im Rahmen der dritten Phase des CertifHy-Projektes durch die Assoziation Fuel Cell and Hydrogen Joint Undertaking (FCH JU) zum Betreiber und Ausgabestelle des ersten europäischen Registers für Herkunftsnachweise (Guranteees of Orgin - GO) für grünen Wasserstoff ernannt worden. (WK-intern) - Das CertifHy-Projekt wurde auf Ersuchen der EU-Kommission im Jahr 2014 ins Leben gerufen. Das durch das Unternehmen HINICIO geführte und von der FCH JU finanzierte Konsortium bringt die Stakeholder zur Entwicklung eines gemeinsamen europaweiten Zertifizierungsystems für erneuerbaren und nicht erneuerbaren Wasserstoff zusammen. Grexel ist dabei Teil eines Konsortiums aus sechs Unternehmen (bestehend aus HINICIO, Grexel, Ludwig-Bölkow-Systemtechnik
Gutachten bestätigt großes Potenzial für grünen Wasserstoff in Schleswig-Holstein Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik Techniken-Windkraft Wasserstofftechnik Windenergie Windparks Wirtschaft 18. Dezember 2020 Werbung Energiewendeminister Albrecht: „Schleswig-Holstein ist prädestiniert als Hotspot und Drehscheibe für grünen Wasserstoff“ (WK-intern) - Schleswig-Holstein kann bundes- und europaweit eine Vorreiterrolle bei der Erzeugung, Verteilung und Nutzung von grünem Wasserstoff einnehmen. Das geht aus einem Gutachten hervor, das im Auftrag des Energiewendeministeriums von einem Konsortium aus Wissenschaft und Wirtschaft erstellt worden ist. Das Gutachten führt aus, dass im Jahr 2030 ca. 1,8 Terawattstunden CO2-neutraler Wasserstoff allein in Schleswig-Holstein nachgefragt sein werden. Hinzu kommen die enormen überregionalen Bedarfe, für die das Land durch seine besonders guten Bedingungen für Erzeugung, Lagerung und Import eine zentrale Rolle übernehmen wird. „Schleswig-Holstein ist prädestiniert als Hotspot und Drehscheibe für
WAB: Der EEG-Novelle fehlen Realitätsbezug und Roadmap Erneuerbare & Ökologie Offshore Ökologie Wasserstofftechnik Windenergie Windparks Wirtschaft 18. Dezember 2020 Werbung Die gestern im Bundestag verabschiedete EEG-Novelle stellt aus Sicht der WAB mittelfristig nicht nur die Klimaschutzziele der Bundesregierung, sondern auch die Versorgungssicherheit in Frage. (WK-intern) - Wie mit dieser Reform der notwendige Ausbau der erneuerbaren Energien und Emissionsziele gelingen soll, bleibt weitgehend unklar. "Mit der EEG-Novelle versäumt es die Bundesregierung, einen klaren und realistischen Pfad aufzuzeigen, wie wir die selbstgesetzten Klimaschutzziele und das langfristige Ziel der Treibhausgasneutralität erreichen können", kommentiert WAB-Geschäftsführerin Heike Winkler die Novelle. Das novellierte EEG liefert aus Sicht der WAB leider keine ausreichenden Antworten auf die grundsätzliche Frage, wie das EEG hin zu mehr Verteilungsgerechtigkeit, Marktintegration und Systemverantwortung für erneuerbare
Enel Green Power und NextChem planen Produktion von grünem Wasserstoff Kooperationen Solarenergie Wasserstofftechnik 16. Dezember 2020 Werbung Enel Green Power und NextChem der Maire Tecnimont Gruppe unterzeichnen Absichtserklärung für eine Anlage zur Produktion von grünem Wasserstoff in den Vereinigten Staaten (WK-intern) - Enel Green Power, über seine Tochtergesellschaft Enel Green Power North America, Inc. (EGPNA), und Maire Tecnimont S.p.A., über ihr Unternehmen für die Energiewende, NextChem, haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, um die Produktion von grünem Wasserstoff über Elektrolyse in den USA zu unterstützen. Enel wird NextChem's Wasserstofftechnologie und technische Expertise nutzen, um sein Geschäft mit grünem Wasserstoff in den USA auszubauen. Das Projekt, das voraussichtlich 2023 umgesetzt worden sein wird, wird erneuerbare Energie aus einer der EGPNA-Solaranlagen in den USA
PowerCell Brennstoffzellensysteme werden erstmals zum Testen in Traktoren eingesetzt E-Mobilität Ökologie Technik Wasserstofftechnik 16. Dezember 202016. Dezember 2020 Werbung PowerCell erhält Auftrag für zwei Brennstoffzellensysteme vom US-amerikanischen Hersteller von landwirtschaftlichen Geräten (WK-intern) - PowerCell Sweden AB hat einen Auftrag über zwei MS-100-Brennstoffzellensysteme von einem Hersteller von landwirtschaftlichen Geräten erhalten. Die Systeme werden zum Testen einer Elektrifizierung von Traktoren mit Brennstoffzellen und Wasserstoff eingesetzt und im vierten Quartal 2020 bzw. im ersten Quartal 2021 ausgeliefert. Das Brennstoffzellensystem MS-100 wurde zur Elektrifizierung von unter anderem Fahrzeugen im Offroad-Segment entwickelt, d. H. Materialtransportgeräten, Baumaschinen und verschiedenen anderen Fahrzeugtypen wie landwirtschaftlichen Geräten. Das Offroad-Segment erfordert zuverlässigen Betrieb, hohe Leistung und Flexibilität, aber auch eine gute Widerstandsfähigkeit gegen Stöße und Vibrationen. PowerCell recieves order for two fuel cell
TÜV Rheinland prüft Gasgeräte und Heizkessel für den Wasserstoffbetrieb Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Technik Verbraucherberatung Wasserstofftechnik 15. Dezember 2020 Werbung Zertifizierung für Hersteller und Energieversorger - Wasserstoff in privaten Haushalten nutzbar machen (WK-intern) - Grüner Wasserstoff wird mithilfe erneuerbaren Stroms unter anderem aus Wind, Wasser und Solaranlagen gewonnen und ist ein großer Hoffnungsträger in der Energiewende. TÜV Rheinland unterstützt Wirtschaft und Industrie dabei, Wasserstoff (H2) in allen Bereichen einsetzen zu können, beispielsweise bei der Verwendung in privaten Haushalten. "Wir untersuchen in unseren Laboren, welche technischen und baulichen Anforderungen erfüllt sein müssen, um Wasserstoff in Haushalten sicher nutzen zu können", erläutert Mario Reimbold, Experte für Verbrennungstechnik bei TÜV Rheinland. Hohe Anforderungen ans Material TÜV Rheinland prüft, ob bestehende Gasgeräte und Heizkessel von Herstellern auch für den
EU-Energieministerrat einigt sich auf Zusammenarbeit bei Wasserstoff aus Windenergie auf See Erneuerbare & Ökologie Offshore Wasserstofftechnik Windenergie Windparks 15. Dezember 2020 Werbung BDEW zum EU-Energieministerrat: „Basis für eine vertiefte Zusammenarbeit und grenzüberschreitende Kooperationen“ (WK-intern) - Der EU-Energieministerrat hat sich unter deutschem Vorsitz auf gemeinsame Positionen zu den Themen Wasserstoff und Windenergie auf See geeinigt. Hierzu erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung: „Die deutsche EU-Ratspräsidentschaft hatte sich zum Ziel gesetzt, den Aufbau eines europäischen Wasserstoffmarktes und den Ausbau der Windenergie auf See zu europäischen Projekten zu machen. Mit der Einigung auf gemeinsame Positionen aller EU-Mitgliedstaaten ist ihr hierzu ein wichtiger Schritt gelungen. Die Positionierung ist eine wichtige Basis für eine vertiefte europäische Zusammenarbeit, grenzüberschreitende Kooperationen und die Schaffung eines EU-Rechtsrahmens in diesen beiden bedeutenden Feldern der
Instituts der deutschen Wirtschaft Köln veröffentlicht erstes nationales Wasserstoff-Ranking Forschungs-Mitteilungen Wasserstofftechnik 14. Dezember 2020 Werbung Erstes nationales Wasserstoff-Ranking: Metropole Ruhr, Stuttgart und München bilden Spitzengruppe (WK-intern) - Laut einer aktuellen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) rangiert die Metropole Ruhr im Vergleich mit acht deutschen Wasserstoffregionen im Spitzenfeld. Für den Erfolg der nationalen Wasserstoffstrategie empfiehlt das IW eine regionale Spezialisierung der H2-Kompetenzen und den Aufbau einer bundesweiten Koordinierungsstelle. Wasserstoff gilt als Schlüsseltechnologie der Energiewende. Die heute veröffentlichte Studie des IW vergleicht und bewertet erstmals die Potenziale der neun wichtigsten Wasserstoffregionen in Deutschland über einen Index. Das Ranking gibt so Hinweise, mit welchen Kernkompetenzen die Vergleichsregionen zu einer erfolgreichen nationalen Wasserstoffstrategie beitragen können. Die Studie wurde vom
Dr. Oliver Weinmann zum Präsidenten des Deutschen Wasserstoffverbands gewählt Mitteilungen Wasserstofftechnik 11. Dezember 2020 Werbung Die Mitgliederversammlung des Deutschen Wasserstoff- und Brennstoffzellenverbands (DWV) hat unlängst beschlossen, dass der Verband in Zukunft von einem ehrenamtlich tätigen Präsidium und einem hauptamtlich tätigen Vorstand geleitet werden soll. (WK-intern) - Die konstituierende Sitzung des Präsidiums erfolgte am 10. Dezember. Darin wurde Dr. Oliver Weinmann, Geschäftsführer der Vattenfall Europe Innovation GmbH, zum Präsidenten des DWV gewählt. Anlässlich der Wahl zum Präsidenten des DWV erklärt Oliver Weinmann: „Wasserstoff hat in der jüngeren Vergangenheit eine beeindruckende Entwicklung durchlaufen, das leichteste chemische Element gilt wegen seiner vielfältigen Einsetzbarkeit als Energieträger der Zukunft. Dies gilt insbesondere für diejenigen Bereiche in Industrie, Verkehr und im Wärmesektor, die ohne
EU-Rat verlangt immer höhere Klimaziele Erneuerbare & Ökologie Ökologie Solarenergie Wasserstofftechnik Windenergie 11. Dezember 2020 Werbung EUCO-Beschluss zügig in nationale Ziele für Klimaschutz und Erneuerbare Energien umsetzen (WK-intern) - Der Europäische Rat hat nach langen Verhandlungen über das neue Klimaziel entschieden. Statt den bisher verankerten 40 Prozent Treibhausgasreduktion im Jahr 2030 gegenüber 1990, entschied sich der Rat für ein erhöhtes Ziel von 55 Prozent netto. „Eine Anhebung der Treibhausgasminderungs-Ziele ist dringend notwendig“, so Dr. Simone Peter, Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie e.V. (BEE). Der BEE spricht sich, wie auch das Europäische Parlament, für eine Erhöhung auf mindestens 60 Prozent aus. „Wir halten es für notwendig, dass in den nun anstehenden Trilog-Verhandlungen noch ein Zeichen für ambitionierten Klimaschutz gesetzt und ein
Grüner Wasserstoff ist wichtig für die Energiewende – Nicht jedoch in der Gebäudeheizung Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik Wasserstofftechnik 10. Dezember 2020 Werbung Als wäre der Kessel in zwei Jahren grün (WK-intern) - Grüner Wasserstoff ist wichtig für die Energiewende. Nicht jedoch in der Gebäudeheizung. Das bestätigt die aktuelle Studie von Agora Energiewende "Klimaneutrales Deutschland". Haustechnikhersteller Stiebel Eltron fordert eine bessere Aufklärung der Verbraucher "Kein vernünftiger Mensch hobelt sich Trüffel in den Kamillentee", ist Henning Schulz, Pressesprecher des Haustechnikherstellers Stiebel Eltron, überzeugt. Das ist zu teuer und ein geschmackliches Highlight sei auch nicht zu erwarten. Diese menschliche Vernunft vermisse er in der aktuellen Diskussion zum Thema "Wasserstoff". "Warum sollte man das, was sowieso zu wenig vorhanden ist, auf ineffiziente Weise verheizen?" Zumal funktionierende Verfahren zur ökologischen
Fraunhofer ISE bestätigt BEE-Prognose zu steigendem Bedarf an Strom aus Erneuerbarer Energie E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik Wasserstofftechnik 10. Dezember 2020 Werbung Wenn in den kommenden Tagen über ein neues EU-Emissionsminderungsziel entschieden wird, hat dies auch entscheidende Auswirkungen auf Deutschland und den hiesigen Ausbau Erneuerbarer Energien. (WK-intern) - Die heute hierzu vom Forschungsinstitut Fraunhofer ISE vorgestellten aktualisierten Erneuerbaren Ausbaupfade bestätigen klar die bereits vielfach vorgetragenen BEE-Prognosen und gehen sogar zum Teil weit darüber hinaus. „Wiederholt hat der BEE auf die künftigen Strom-Mehrbedarfe durch Grünen Wasserstoff, Elektromobilität und Wärmepumpen sowie auf die in diesem Kontext zu steigernden Ausbaupfade für Erneuerbare Energien hingewiesen. Nach zahlreichen Forschungsinstituten bestätigt nun auch das Fraunhofer ISE diese Annahmen und geht von einem Strombedarf von 700 bis 800 TWh im Jahr 2030