Bundesnetzagentur übernimmt Aufgaben bei der Regulierung von Wasserstoffnetzen Behörden-Mitteilungen Wasserstofftechnik 27. Juli 2021 Die Bundesnetzagentur übernimmt mit dem heute in Kraft getretenen Energiewirtschaftsgesetz neue Aufgaben im Bereich der Regulierung von Wasserstoffinfrastrukturen. (WK-intern) - „Durch die neuen Regelungen werden die notwendigen Rahmenbedingungen für einen zügigen Markthochlauf für Wasserstoff geschaffen“, sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. Freiwillige Regulierung für Betreiber von Wasserstoffnetzen Die Betreiber von Wasserstoffnetzen haben von nun an die Möglichkeit, sich durch Abgabe einer sogenannten „Opt-In-Erklärung“ regulieren zu lassen. Betreiber von Wasserstoffspeicheranlagen können ebenfalls erklären, dass der Zugang zu ihren Anlagen entsprechend den Regelungen des Energiewirtschaftsgesetzes erfolgen soll. Jährlicher Plan-Ist-Kostenabgleich Ein jährlicher Plan-Ist-Kostenabgleich durch die Bundesnetzagentur stellt eine stabile und zukunftssichere Finanzierung der regulierten Wasserstoffinfrastruktur sicher. Die Bedingungen
Wasserstoff-Speicherkraftwerk soll im Industriepark Schwarze Pumpe errichtet werden Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Technik Wasserstofftechnik 26. Juli 2021 Reallabor in Schwarze Pumpe beschlossen (WK-intern) - Der Zweckverband Industriepark Schwarze Pumpe (ZV ISP) errichtet in Kooperation mit den Unternehmen Energiequelle GmbH und ENERTRAG sowie der Universität Rostock bis 2024 ein Wasserstoff-Speicherkraftwerk am Industriestandort Schwarze Pumpe. Das Reallabor Referenzkraftwerk Lausitz (RefLau) ist einer der Gewinner des Ideenwettbewerbs „Reallabore der Energiewende“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Das Kraftwerk am Industriepark Schwarze Pumpe soll unter ausschließlicher Nutzung erneuerbarer Energien die Möglichkeiten der Sektorenkopplung aufzeigen und neue Wertschöpfungspotenziale erschließen. Dabei soll grüner Wasserstoff für die Nutzung in den Sektoren Verkehr, Industrie und Wärme erzeugt werden. Zudem ist der Nachweis zu erbringen, dass ein Kraftwerk auf
Grüner Wasserstoff: Projektträger Jülich veröffentlicht Geschäftsbericht 2020 Forschungs-Mitteilungen Wasserstofftechnik 24. Juli 2021 Der Projektträger Jülich (PtJ) hat seinen Geschäftsbericht 2020 veröffentlicht. (WK-intern) - Im diesjährigen Dossier stellt der Projektträger ausgewählte Projekte vor, mit denen eine künftige Wasserstoffwirtschaft entlang der gesamten Wertschöpfungskette etabliert und umgesetzt werden kann. Darüber hinaus gibt er einen Überblick über die von ihm im Jahr 2020 betreuten Förderprogramme und -initiativen. In Summe hat PtJ im vergangenen Jahr mit 1.372 Mitarbeitenden 30.350 laufende Vorhaben mit einem Fördervolumen von 2,19 Milliarden Euro betreut. Deutschland steht mit dem tiefgreifenden Umbau des Energiesystems vor einer großen Herausforderung. Gleichzeitig ist die Umsetzung der Energiewende eine große Chance für einen nachhaltigen, innovationsbasierten Strukturwandel. Themenschwerpunkt des diesjährigen Geschäftsberichts ist daher
Studie zu einem großskaligen Offshore-Wasserstoffpark in der deutschen Nordsee Kooperationen Offshore Wasserstofftechnik Windenergie Windparks Wirtschaft 23. Juli 202123. Juli 2021 AquaSector: Studie untersucht Potenzial für ersten großskaligen Offshore-Wasserstoffpark in der deutschen Nordsee RWE, Shell, Gasunie und Equinor unterzeichnen Absichtserklärung Die Partner beabsichtigen bis 2028 rund 300 MW Elektrolyseurleistung für grünen Wasserstoff auf See zu errichten Machbarkeitsstudie angestoßen (WK-intern) - Die Projektpartner RWE, Shell, Gasunie und Equinor haben eine Absichtserklärung zur Stärkung ihrer Zusammenarbeit im Projekt AquaSector unterzeichnet. Hierbei geht es um die Vision des ersten großskaligen deutschen Offshore-Wasserstoffparks. Das Projekt soll zeigen, dass in Deutschland die Wasserstoffproduktion auf See eine effiziente, kostengünstige und nachhaltige Option zur Herstellung von grünem Wasserstoff ist. Im Rahmen von AquaSector ist die Installation von rund 300 Megawatt (MW) Elektrolyseurleistung geplant, mit der
Solar-Wasserstoff-Kraftwerk Hersteller wird ausgezeichnet Mitteilungen Solarenergie Wasserstofftechnik 22. Juli 2021 HPS Home Power Solutions wird mit Innovationspreis „The smarter E Award“ ausgezeichnet (WK-intern) - HPS Home Power Solutions GmbH (HPS), Anbieter des weltweit ersten Solar-Wasserstoff-Kraftwerk für das Eigenheim zur netzunabhängigen und CO2-freien Stromversorgung, erhält für ihren Wasserstoff-Stromspeicher picea den Innovationspreis „The smarter E Award 2021“ in der Kategorie „Smart Renewable Energy“. Der Preis der Innovationsplattform „The smarter E“ zeichnet zukunftsweisende Projekte und Produkte für eine nachhaltige Energiewirtschaft aus, wobei die Kategorie „Smart Renewable Energy“ den Fokus auf Lösungen zur Sektorkopplung und auf die intelligente Betriebsführung von Energieanlagen legt. In der Begründung für die Auszeichnung betont die Jury die wegweisende Entwicklung dieses einzigartigen Produkts
Fachgroßhändler GC-GRUPPE nimmt Solidpower Brennstoffzellen im Produktportfolio auf Dezentrale Energien Technik Wasserstofftechnik 22. Juli 2021 Solidpower und GC-Gruppe schließen Kooperation - Flächendeckender Roll Out des Bluegen über das Filialnetz des Fachgroßhändlers (WK-intern) - Mit Bluegen Brennstoffzellen lässt sich hoch-effiziente und klimafreundliche Energie dezentral und autonom herstellen. Mit einem Roll Out bei über 100 Fachgroßhändlern an mehr als 850 Standorten gelingt Solidpower in Zusammenarbeit mit der GC-Gruppe ein weiterer Meilenstein im Vertrieb der innovativen Brennstoffzellen Bluegen. Nur mit zukunftsfähigen Lösungen lassen sich die Klimaziele erreichen: "Wir sehen uns hier ganz klar in der Verantwortung unseren Kunden emissionsarme Energiesysteme anzubieten und so die Erreichung der Klimaziele zu unterstützen" betont Jörn Hedtke - Verkaufsleitung Heizung der GC-Gruppe. Gerade im Gebäudebereich müssen CO2
TÜV NORD GROUP ist neues Mitglied im H2-Beirat der Stadt Essen Kooperationen Wasserstofftechnik 21. Juli 2021 Wasserstoff-Know-how für die hybride Energieversorgung, -vernetzung, -verteilung und -speicherung (WK-intern) - Als Energiehauptstadt Europas beheimatet Essen Top-Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die ein komplettes Wasserstoff-Ökosystem abbilden. Auf Initiative von Oberbürgermeister*innen Kufen bringt die Stadt diese regelmäßig in einem H2-Beirat zusammen. Ziel ist, die Kräfte auf höchstem Niveau zu bündeln, gemeinsam Projekte zu entwickeln und aktiv umzusetzen. Ab sofort ist die TÜV NORD GROUP neues Mitglied im H2-Beirat. renntag, con|energy, Evonik Industries, EWG – Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft, Gas- und Wärme-Institut Essen, MESSE ESSEN, Open Grid Europe, RAG-Stiftung, Ruhrbahn, RWE, Stadtwerke Essen, thyssenkrupp, TRIMET ALUMINIUM und Westenergie – dies sind die Gründungsmitglieder des H2-Beirates der Stadt Essen. Zu diesem
Lindner will freien Wind für Offshore-Windparkprojekte Offshore Ökologie Videos Wasserstofftechnik Windenergie Windparks 19. Juli 2021 FDP-Chef Lindner kritisierte "bürokratische Selbstfesselung" bei der Einführung klimafreundlicher Technologien (WK-intern) - FDP-Chef Christian Lindner hat im phoenix-Interview bürokratische Hemmnisse bei der Einführung neuer Technologien für den Klimaschutz kritisiert. Als Beispiel nannte Lindner ein Offshore-Windparkprojekt des Energiekonzerns RWE und des Chemiekonzerns BASF vor den Küsten Deutschlands. Mit dem Windpark solle Energie für die Wasserstoffproduktion gewonnen werden, um "den größten Energieverbraucher unseres Landes", den Chemiepark Ludwigshafen, klimaneutral zu machen. Die beiden Unternehmen verlangten keine Subventionen, sondern schnelle Planungs- und Genehmigungsverfahen für das Projekt. "Das muss doch in diesem Land möglich sein, dass wir die bürokratische Selbstfesselung überwinden, damit die Technologien, die zur Verfügung stehen,
Wasserstoff ist wichtiger Bestandteil der Energiewende E-Mobilität Wasserstofftechnik 14. Juli 2021 (WK-intern) - TÜV SÜD ist neues Mitglied im Hydrogen Council, einer von Unternehmensvorständen getragenen, weltweiten Initiative. Der internationale Prüf- und Zertifizierungsdienstleister bringt seine Kompetenzen und Erfahrungen in die Entwicklung von sicheren und zuverlässigen Wasserstoff-Technologien ein. Der Hydrogen Council wurde im Jahr 2017 auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos gegründet, um den Einsatz von Wasserstoff für die Energiewende voranzubringen und die Klimaziele des Pariser Abkommens zu erreichen. Dafür arbeiten der Hydrogen Council und seine Mitgliedsunternehmen weltweit mit politischen Entscheidungsträgern, internationalen Behörden und der Öffentlichkeit zusammen. Zurzeit gehören 124 Unternehmen aus mehr als 20 Ländern dem Hydrogen Council an. Sie kommen aus unterschiedlichen Branchen
Testprogramm für reine Wasserstoffmotoren E-Mobilität Wasserstofftechnik 14. Juli 2021 (WK-intern) - Wärtsilä legt ein umfangreiches Testprogramm für reine Wasserstoffmotoren auf. Das Ziel: Künftig vollständig dekarbonisierte Energiesysteme ermöglichen. Der Technologiekonzern Wärtsilä hat mit der Erprobung seiner Balancer-Motoren mit reinem Wasserstoffantrieb begonnen. Bis 2025 rechnet das Unternehmen damit, ein zu 100 Prozent wasserstoffbetriebenes Motoren- und Kraftwerkskonzept zur Verfügung stellen zu können, das den Übergang zu dekarbonisierten Energiesystemen auf der ganzen Welt ermöglicht. Prognosen zufolge wird grüner Wasserstoff bis 2070 rund 13 Prozent des globalen Energiebedarfs decken (1). Derzeit gibt es jedoch keine kommerziell verfügbaren Motoren, die den Kraftstoff effektiv nutzen können. Dies könnte die globalen Ziele der Netto-Null-Emissionen gefährden. Wärtsilä leistet nun Pionierarbeit
Siemens realisiert in Wunsiedel eine der größten CO 2-freien Wasserstoffproduktionen Deutschlands Kooperationen Ökologie Technik Wasserstofftechnik 10. Juli 2021 Ministerpräsident*innen Söder gibt Startsignal für H 2-Leuchtturmprojekt für die Energiewende in Deutschland (WK-intern) - Mit 8,75 Megawatt elektrische Leistung entsteht eine der größten CO 2-freien Wasserstofferzeugungsanlagen in Deutschland Siemens Financial Services, Rießner Gase GmbH und SWW Wunsiedel GmbH investieren als Betreibergesellschaft WUN H2 in Wunsiedel Inbetriebnahme erfolgt im Sommer 2022 mit einer jährlichen Erzeugung von bis zu 1.350 Tonnen Wasserstoff und CO 2-Einsparungen von bis zu 13.500 Tonnen WUN H2 versorgt Raum Nordbayern, Thüringen und angrenzenden Bereich in Tschechien mit Wasserstoff Startschuss für eines der größten grünen Wasserstoffprojekte in Deutschland: Mit dem offiziellen Spatenstich in Wunsiedel begannen die Bauarbeiten für eine Wasserstofferzeugungsanlage mit einer Anschlussleistung
Proton Motor präsentiert neuen Brennstoffzellen-Rail-Antrieb Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik Wasserstofftechnik 8. Juli 2021 Bayerischer Staatsminister*innen Aiwanger bei Proton Motor: Präsentation von neuem Brennstoffzellen-Rail-Antrieb (WK-intern) - Puchheim bei München – Wasserstoff als umweltfreundlicher Energieträger ist auch für die Eisenbahn ein Zugewinn – und das nicht nur beim Personentransport. Für die Schieneninstandhaltung sind abgas- und lärmfreie Cleantech-Innovationen gefragt. Die Weltneuheit des Schienenfräszuges mit Wasserstoff-Brennstoffzellen-Antrieb basiert auf der Qualitätsentwicklung des Technologie-Experten „Proton Motor Fuel Cell GmbH“ (www.proton-motor.de). Für das Leitprojekt eines österreichischen Auftraggebers ist die alternative Antriebslösung erfolgreich designed und gefertigt worden. Im aktuellen Kontext der für Juli 2021 geplanten Auslieferung des maßgeschneiderten Wasserstoff-Brennstoffzellen-Systems mit 214 kW installierter Leistung – bestehend aus zwei voll redundanten Systemen à 107 kW