Bundesnetzagentur kritisiert dass die Verbraucher übermäßig von Preissteigerungen betroffen sind Erneuerbare & Ökologie Verbraucherberatung 18. Dezember 2011 Vielen der Versorger haben zum Jahreswechsel beim Strom Preiserhöhungen angekündigt. Der Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, geht in einem Interview in der Wirtschaftswoche auf die angekündigten Strompreiserhöhungen der Energieanbieter ein. „Ich kann die Energiebranche nur vor überzogenen Preisrunden warnen. Bei all den Anbietern, die höhere Kosten für den Stromtransport als Grund für die Preiserhöhung angeben, wird dieser Grund zumindest teilweise wieder entfallen“, sagte Kurth. Die stark erhöhten Netzentgelte seien die Begründung der Stromanbieter, doch die Preiserhöhungen hätten keinen Bestand, weil die Bundesnetzagentur auf die baldige Verabschiedung des neuen Gesetzes setzt, mit dem der Produktivitätsfortschritt der Netzbetreiber berücksichtigt werden könne. Dies werde zu einer Entlastung
Energiewende im Privatgelände? Verbraucher tappen im Dunkeln Erneuerbare & Ökologie Verbraucherberatung 18. Dezember 201117. Dezember 2011 Ohne Engagement der Verbraucher wird’s mit dem Klimaschutz nichts: Rund drei Viertel der Bürger sehen sich nach einer Umfrage der Verbraucherzentrale NRW selbst in der Pflicht, mit dem Energiesparen Ernst zu machen. Das Auto stehen lassen, Strom sparen, bewusster Heizen und die eigenen vier Wände dämmen – so liest sich das persönliche Klimaschutzprogramm derjenigen, die sich bereits vom Energieverbrauch XXL verabschiedet haben. Allerdings: Bei der Einschätzung der wahren Energiefresser im Haushalt und den in Gebäuden schlummernden Einsparpotenzialen waren die Befragten ziemlich unsicher. TNS Emnid hatte im November 2011 repräsentativ 1.000 Haushalte im Auftrag der Verbraucherzentrale telefonisch nach Einstellungen und Meinungen
Nachhaltige Geldanlagen: Bei grün nicht blauäugig rangehen Erneuerbare & Ökologie Verbraucherberatung 14. Dezember 201113. Dezember 2011 Wer sein Geld in klimaschonende Technologien und in nachhaltig wirtschaftende Unternehmen anlegt, kann so einen ökologischen und gesellschaftlichen Mehrwert leisten. Die meisten Kreditinstitute verkaufen Finanzprodukte mit sozialen, ethischen und/oder ökologischen Anlagekriterien. Viele planen sogar, ihre nachhaltige Produkt-Palette auszubauen. Allerdings werden diese Geldanlagen größtenteils nicht aktiv angeboten und eine Beratung findet in aller Regel nur auf konkrete Nachfrage der Kunden statt. Das ist das Ergebnis einer Befragung der Verbraucherzentrale NRW bei Volksbanken, Sparkassen und Privatbanken. Auf folgende Punkte sollte bei nachhaltigen Geldanlagen geachtet werden: Anlagekriterien berücksichtigen: Anbieter nachhaltiger Geldanlagen legen die Gelder nach sozialen, ethischen und ökologischen Grundsätzen an. Häufig orientieren sie
Oberlandesgeicht – Ankündigung von Preiserhöhungen per E-Mail unwirksam Verbraucherberatung 28. November 201127. November 2011 OLG Hamm kippt vage Strom- und Gaspreisklauseln: Ankündigung von Preiserhöhungen per E-Mail unwirksam. Vertragsklauseln von Energieversorgern, die nicht einmal die vom Bundesgerichtshof festgelegten Mindestanforderungen an die ohnehin vagen Preisanpassungsregeln der Strom- und Gas-Grundversorgungsverordnung (Strom- bzw. Gas-GVV) erfüllen, sind unwirksam: Strom- und Gaspreiserhöhungen, die den Kunden nur per „individueller Bekanntgabe“ angekündigt werden, genügen damit nicht den gesetzlichen Vorgaben. Dies hat das Oberlandesgericht Hamm auf Klage der Verbraucherzentrale NRW gegen die Energiehoch3 GmbH (AZ: I-19 U 51/11) sowie die Gelsenwasser AG (AZ: I-19 U 122/11) jetzt entschieden. Die Richter ließen keine Revision zu; damit sind die Entscheidungen vom 22.11.2011 praktisch rechtskräftig. Ein Richterspruch mit
GenoFutura AWARD 2011 für Stiftungsidee – Dieter Christoph – Bayern Erneuerbare & Ökologie Finanzierungen Mitteilungen Verbraucherberatung 25. November 201126. November 2011 Stiftungskonzept Erneuerbare Energien Der bei Erlangen ansässige Stiftungsexperte Dieter Christoph wurde jetzt im Rahmen des Kongresses „Kommunale Kooperation: Regionales Zukunftsmanagement“ mit dem bundesweit anerkannten Innovationspreis der Andramedos eG und des Genossenschaftsverband e.V. ausgezeichnet. Das Konzept „Stiftung Sonne für Badem“ ermöglichte den Gemeinden Kyllburg und Badem die Realisierung einer Photovoltaik-Freiflächenanlage und stellt eine herausragende Leistung zur Stärkung der Zukunftsfähigkeit der Gemeinden und Städte dar. Die gemeinnützige Stiftung Sonne für Badem wurde zur Realisierung einer 2,6 MWp großen Photovoltaik-Freiflächenanlage im Gewerbegebiet des IGZ Badem gegründet. Der Clou dabei: während viele Kommunen das Ertragspotenzial ihrer Liegenschaften privaten Investoren überlassen, erhalten die Gemeinden Badem und Kyllburg
Wer sind die Gewinner des EU-Emissionshandels? Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 7. November 2011 Neue Studie über EU-Emissionshandel: Industrie bunkert CO2-Zertifikate im Wert von vielen hundert Millionen Euro Die Hälfte aller in Deutschland ausgestoßenen CO2-Emissionen unterliegt dem europäischen Emissionshandel. Die Bundesregierung sollte also ein elementares Interesse am Funktionieren dieses zentralen Klimaschutzinstrumentes haben. In der Studie „Der Klimagoldesel: Wer sind die Gewinner des EU-Emissionshandels?“ weist die britische Umweltorganisation „Sandbag Climate Campaign“ nach, dass der Emissionshandel in Deutschland – statt die Industrie zum Klimaschutz zu motivieren – vor allem großen Unternehmen der Stahl-, Zement- und Chemiebranche als profitable Einnahmequelle dient. Welche Unternehmen sich am meisten am Emissionshandel bereichern und was die Politik dagegen tun sollte erläutern „Sandbag Climate Campaign“,
Kreislaufwirtschaftsgesetz/Biogas: Neuregelungen im Abfallrecht erschweren Genehmigung Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 2. November 20112. November 2011 Im Bundestag wurde jetzt das Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) verabschiedet. Grundlage ist die europäische Abfallrahmenrichtlinie, die Deutschland als EU-Mitgliedsstaat in nationales Recht umsetzen musste. Nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz unterliegt Gülle, die energetisch in Biogasanlagen genutzt werden soll, neben dem Veterinär- und Düngerecht künftig auch dem Abfallrecht. Diese Regelung stößt beim Fachverband Biogas auf Kritik. Es bleibe sachlich nicht nachvollziehbar, warum die Europäische Kommission, die von Deutschland vorgeschlagene Ausnahme so kategorisch ablehne, betont der Geschäftsführer des Fachverbandes Biogas e.V., Dr. Claudius da Costa Gomez. Denn Gülle, die unvergoren in der Landwirtschaft als Dünger eingesetzt wird, unterliege weiterhin nicht dem Abfallrecht. Der gleiche Status sollte
Windkraft: Drei Möglichkeiten einer Beteiligung Bayern Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Verbraucherberatung Windenergie 15. Oktober 2011 2. Informationsveranstaltung über Bürgermodelle. Syrgenstein Zur 2. Informationsveranstaltung über eine mögliche Bürgerbeteiligung am Windpark Kreuzbuche kamen kürzlich 120 interessierte ins Foyer der Bachtalhalle. Dabei wurden sie laut Pressemitteilung vom Vorstand der Bürgersolar Syrgenstein GbR sehr viel konkreter über ihre Beteiligungsmöglichkeiten informiert. Zum einen stellte Alexander Jall von der Raiffeisenbank Dillingen das Konzept der genossenschaftlichen Beteiligung vor, welches von seiner Bank geplant ist. Dazu wird es in nächster Zukunft gesonderte Informationsveranstaltungen geben. ... Lesen Sie mehr in der Augsburger Allgemeine Bild: Hermann Betken
Bis zu 80 Prozent weniger Stromverbrauch durch effiziente Heizungspumpen Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 14. Oktober 2011 Vor dem Start der Heizsaison lohnt es sich für Verbraucher, einen Blick auf den Stromverbrauch der Heizungspumpe zu werfen. Da sie während der gesamten Heizperiode im Einsatz ist, kann sie bis zu 10 Prozent des Stromverbrauchs in einem 4-Personen-Haushalt verursachen. Alte und ungeregelte Pumpen können die Stromkosten dabei pro Jahr um bis zu 120 Euro* nach oben treiben. Die Initiative EnergieEffizienz der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) empfiehlt daher den Austausch alter, ineffizienter gegen moderne Pumpen. Gerade in älteren Heizungssystemen kommen Heizungspumpen zum Einsatz, die überdimensioniert sind oder ohne Steuerung betrieben werden. Sie stellen wesentlich mehr Leistung zur Verfügung als eigentlich benötigt
Universität Rostock will Maßstäbe setzen – umweltfreundliche Aquakultur Forschungs-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 12. Oktober 201112. Oktober 2011 Deutschland als Standort umweltfreundlicher Aquakultur. Über 40 Wissenschaftler, Experten aus Wirtschaft und Politik sowie Vertreter aus Ministerien haben an der Universität Rostock eine Arbeitsgruppe „Aquakultur“ ins Leben gerufen. Geleitet wird sie von Professor Harry Palm vom Lehrstuhl für Aquakultur und Sea-Ranching an der Universität Rostock. „Wir laufen in Deutschland Gefahr, dass Problem der Aquakultur in andere Länder zu verschieben“, sieht Prof. Palm großen Handlungsbedarf. „Es ist berechtigt zu fragen, ob es für ein umweltbewusstes Deutschland zulässig ist, Fisch aus Regionen und Gebieten mit erheblich umweltkritischen Produktionskonzepten zu beziehen.“ Gerade aber für die Bundesrepublik sieht der Professor gute Möglichkeiten und Chancen für
Europäische Umweltagentur: Treibhausgasemissionen in 2010 gestiegen Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 10. Oktober 2011 Wie die Europäische Umweltagentur (EEA) berichtete, sind die Treibhausgasemissionen EU-weit 2010 im Vergleich zum vorherigen Jahr vermutlich um 2,4% gestiegen. Laut EEA sei der Anstieg auf die wirtschaftliche Genesung von der Wirtschaftskrise zu zurückzuführen. Aber auch der kalte Winter in 2010 habe Mehremissionen durch Heizungen verursacht. 2009 seien die Emissionen im Vergleich zu 2008 aufgrund der wirtschaftlichen Rezession und dem Ausbau erneuerbarer Energien um 7,1% gefallen. Die EEA ist der Ansicht, dass weitere Maßnahmen notwendig sind, um das CO2-Reduktionsziel von 20 Prozent bis 2020 zu erreichen. Bisherige Prognosen sehen Emissionseinsparungen von 19 Prozent im Vergleich zum Referenzjahr 1990. Der letzte Prozentpunkt könne
Röttgen eröffnet in Bonn Innovations- und Technologiezentrum für erneuerbare Energien Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Nordrhein-Westfalen Offshore Ökologie Solarenergie Verbraucherberatung Windenergie Windparks 7. Oktober 2011 Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen und Adnan Z. Amin, der Generaldirektor der Internationalen Organisation für Erneuerbare Energien (IRENA), haben heute in Bonn das Innovations- und Technologiezentrum (IITC) von IRENA eröffnet. Die von der Bundesregierung geförderte Beratungseinrichtung soll wissenschaftliche Szenarien zur Förderung erneuerbarer Energien in Industrieländern, aber insbesondere auch in Entwicklungs- und Schwellenländern erarbeiten und in Zusammenarbeit mit dem IRENA-Hauptsitz in Abu Dhabi zum weltweiten Umstieg auf Ressourcen schonende Technologien beitragen. Mit den Technologie- und Innovationsanalysen des IITC kann IRENA Unterstützung beim Aufbau geeigneter Rahmenbedingungen anbieten, Kompetenzen ausbauen und neue Finanzierungsmodelle entwickeln. Zu den Gastrednern gehörte auch Bundesaußenminister Guido Westerwelle. Bundesumweltminister Röttgen: „Bei