Aktuelle Entwicklungen im Arbeits- und Umweltschutz in Hochschulen Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 3. Oktober 2011 Die HIS Hochschul-Informations-System GmbH informiert seit 1989 kontinuierlich viermal jährlich im HIS:Mitteilungsblatt über aktuelle Entwicklungen zum Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz in Hochschulen. Das Mitteilungsblatt liefert Berichte zu erprobten und innovativen Erfahrungen aus der Praxis und bezieht Position zu virulenten Fragestellungen. Das aktuelle HIS:Mitteilungsblatt Arbeit-, Gesundheits- und Umweltschutz 3|2011 steht zum kostenlosen Download bereit unter http://www.his.de/pdf/pub_mbl/MBL11-3.pdf. Der Begriff Bestandsschutz wird im Hochschulbereich häufig verwendet, um technische oder bauliche Veränderungen zu umgehen. Kann eine Hochschule tatsächlich diesen Anspruch für sich reklamieren? Der Brennpunkt des Mitteilungsblattes stellt klar, wer wann Bestandsschutz in Anspruch nehmen kann, wie der Geltungsbereich definiert ist und welche Voraussetzungen für
Umlage der Netzausbaukosten scheitert im Bundesrat Erneuerbare & Ökologie Verbraucherberatung 28. September 2011 Am vergangenen Freitag scheiterte die Forderung des Landes Brandenburg, die Kosten des Stromnetzausbaus bundesweit umzulegen. Der zunehmende Anteil erneuerbaren Stroms aus Wind, Sonne und Co. am deutschen Strommix erfordert einen beschleunigten Ausbau der Stromnetze. Um zu verhindern, dass durch den Netzausbau einzelne Regionen finanziell zu stark belastet werden, forderte das Land Brandenburg eine bundesweite Umlage der Netzausbaukosten. Diese Forderung wurde nun im Bundesrat abgelehnt. Für Höchstspannungsnetze (220 und 380 kV) existiert bereits eine solche Umlage, regionale Verteilnetze werden jedoch von den zuständigen Versorgern finanziert. Brandenburgs Wirtschaftsminister Ralf Christoffers (LINKE) sagte: „Es kann nicht sein, dass die Länder, die den Ausbau der Erneuerbaren
Die neue Feinstaubgefahr – Autoindustrie kämpft für schmutzige Benziner Forschungs-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 24. September 2011 Benzinmotoren mit Direkteinspritzung verschärfen das Feinstaubproblem in Ballungszentren – Deutsche Umwelthilfe und Verkehrsclub Deutschland fordern einheitliche Grenzwerte für Diesel und Benziner – Wissenschaftliche Unterstützung von Epidemiologen Prof. Erich Wichmann vom Helmholtz Zentrum München – Automobilindustrie will bei Benzinern zehnmal höheren Partikelgrenzwert als bei Dieselmotoren – DUH kündigt Klagen gegen lasche Umweltzonen an „Ich würde sagen, dass das Auftreten der ökologischen Bewegung seit den 70er Jahren … ein Schrei nach frischer Luft gewesen ist und bleibt, den man nicht überhören darf“ – Papst Benedikt XVI am 22.9.2011 vor dem Deutschen Bundestag. Berlin, 23. September 2011: Jahrelang bestimmte die Debatte über Feinstaubpartikel aus Dieselmotoren
Klima: Weltweiter Klima-Aktionstag am Samstag Ökologie Verbraucherberatung 22. September 2011 Diesen Samstag ist weltweiter Klima-Aktionstag. Unter dem Motto „Moving Planet“ werden Klima-Aktivist/innen aus der ganzen Welt mit kleinen und großen Aktionen zeigen, dass das Zeitalter der fossilen Energieträger vorbei ist. Bundesweit sind in 17 Städten Aktionen und Informationsveranstaltungen organisiert. Machen Sie mit!
Feldtest mit intelligentem Stromverbrauch in Mülheim Kooperationen Ökologie Verbraucherberatung 22. September 201122. September 2011 Mehr als 1.000 Bürger sind daran interessiert, am Feldtest des Forschungs-projekts E-DeMa zum intelligenten Stromverbrauch im Mülheimer Stadtteil Saarn teilzunehmen. Nahezu 5.000 Haushalte wurden von RWE Deutschland gefragt, ob sie am Forschungsprojekt teilnehmen möchten. Davon haben sich bis heute schon rund 400 Haushalte verbindlich angemeldet. Diese Zwischenbilanz zieht Professor Dr. Michael Laskowski, Projektleiter E-DeMa bei RWE Deutschland und betont: „Hier entsteht ein wichtiges Stück Energiewende“. „Der Zuspruch zu dem Feldtest ist schon nach wenigen Wochen außerordentlich hoch“, ergänzt Winfried Bappert von der RWE Vertrieb AG. „Die Saarner Bürger werden die ersten Nutznießer einer neuen Technologie sein und gestalten die Zukunft
Energie 2011: Wettbewerbsentwicklung mit Licht und Schatten Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Verbraucherberatung 21. September 2011 - 59. Sondergutachten der Monopolkommission, gemäß § 62 EnWG, Bonn, 13. September 2011 - Monopolkommission stellt fest, dass die Wettbewerbsentwicklung auf einzelnen Märkten im Strom- und Gassektor zwar Fortschritte macht, verschiedene erhebliche Wettbewerbshindernisse im Energiesektor jedoch fortbestehen Monopolkommission fordert klare wettbewerbskonforme Ausrichtung der staatlichen Energiepolitik insbesondere im Hinblick auf Konzepte zur Förderung Erneuerbarer Energien Monopolkommission legt umfassendes Konzept zur Förderung des Wettbewerbs auf den Energiemärkten vor Die Monopolkommission hat heute ihr drittes Sondergutachten § 62 des Energiewirtschaftsgesetzes mit dem Titel „Strom und Gas 2011: Wettbewerbsentwicklung mit Licht und Schatten“ vorgestellt. Die vertiefte Analyse des deutschen Strom- und Gasmarktes zeigt, dass auf vielen Märkten der
Die Erarbeitung des Rahmenkonzepts – das Arbeitshandbuch der kommenden Jahre für das Biosphärengebiet Schwäbische Alb Erneuerbare & Ökologie Ökologie Verbraucherberatung 14. September 2011 Informationsveranstaltung Donnerstag den 15. September 2011, um 19:00 Uhr, zu einem zukunftsweisenden Thema des Biosphärengebiets Die Erarbeitung des Rahmenkonzepts - das Arbeitshandbuch der kommenden Jahre für das Biosphärengebiet Schwäbische Alb - läuft derzeit auf Hochtouren. Die ersten thematischen Arbeitskreise mit über 160 mitwirkenden Akteuren aus der Region haben bereits stattgefunden. Für die nächsten Wochen sind begleitend drei Informationsveranstaltungen zu aktuellen Fragestellungen terminiert. Eine weitere Möglichkeit für die Bevölkerung, sich aktiv in die Zukunftsplanung des Großschutzgebiets mit einzubringen. Den Auftakt macht das Thema der erneuerbaren Energien. Das Biosphärengebiet wurde mit der Anerkennung durch die UNESCO zu einer Modellregion für nachhaltige Entwicklung. Im Zuge
Renaissance des Kaminofens: Umweltfreundlicher Heizen mit Pellets Erneuerbare & Ökologie Ökologie Verbraucherberatung 14. September 2011 Wenn die Temperaturen kühler werden, werben viele Unternehmen für die Anschaffung eines Kaminofens. Doch einige der so genannten Einzelraumfeuerungsanlagen arbeiten nicht so umweltfreundlich, wie manche glauben. Verbrennt Holz, entstehen Schadstoffe wie Schwefeloxide oder Feinstaub. Darum sollte nur Geräten mit geringem Schadstoff-Ausstoß ein Platz im Wohnzimmer eingeräumt werden. Die Verbraucherzentrale rät, auf Raumheizer wie Pelletöfen zu setzen, die das Umweltzeichen „Blauer Engel“ tragen. Sie werden mit kleinen gepressten Holzresten befeuert. Wer sein Wohnzimmer mit einem Ofen auf die richtige Temperatur bringen will, sollte außerdem folgende Hinweise beachten: Emissionswerte: Mit Holz zu heizen, ist kohlendioxidneutral und damit klimafreundlich. Denn Holz kann nur so viel
Automobilindustrie hebelt gezielt eine seit Jahresbeginn geltende Richtlinie aus Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 14. September 2011 Erneuter Rechtsbruch beim Klimaschutz: Krimi beim Autokältemittel geht weiter Autohersteller umgehen gezielt EU-Richtlinie zur Abschaffung extrem klimaschädlicher Kältemittel in Autoklimaanlagen – Trickserei bei Anträgen auf Typgenehmigung: 2011 nur zwei Genehmigungen für neue Fahrzeugtypen in ganz Europa – DUH und VCD nennen Verzögerungstaktik zu Lasten der Umwelt skandalös – Zukünftig geplanter Chemiecocktail 1234yf von DuPont und Honeywell gefährdet Autofahrer bei Fahrzeugbränden durch lebensgefährliche Flusssäure – Neun von zehn Autokäufern fordern verlässliche Angaben über Spritmehrverbrauch durch Autoklimaanlagen Frankfurt am Main, 14. September 2011: Die Automobilindustrie hebelt gezielt eine seit Jahresbeginn geltende Richtlinie aus, mit der die EU die Klimaschädlichkeit von Autoklimaanlagen eindämmen will. Dabei
Geplante Reform der Finanzmarktregulierung gefährdet europäischen Energiehandel / Steigende Preise befürchtet Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 14. September 2011 Verordnung „Transparenz und Integrität der Energiemärkte“ verabschiedet: Europa-Abgeordnete stärken Transparenz im europäischen Energiehandel BDEW: Geplante Reform der Finanzmarktregulierung gefährdet dagegen europäischen Energiehandel / Steigende Preise befürchtet Berlin, 14. September 2011 - „Wichtigste Bausteine für die von Politik und Wirtschaft angestrebte steigende Liquidität an den europäischen Strom- und Gashandelsmärkten sind Vertrauen und wirksame Kontrollmechanismen: Die Marktteilnehmer müssen darauf vertrauen können, dass ihre Handelsgeschäfte unter fairen Wettbewerbsbedingungen ablaufen, und sie müssen sicher sein können, dass es wirksame Kontrollmechanismen gegen Marktmissbrauch gibt. Das heute vom Europäischen Parlament verabschiedete Regelwerk leistet hierzu einen entscheidenden Beitrag“, sagte Hildegard Müller, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft
EU-Parlament nimmt Bericht zur Rohstoffstrategie an Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 14. September 2011 Der Bericht zur Rohstoffstrategie des Europaabgeordneten und Parlamentsberichterstatters Reinhard Bütikofer (Grüne/EFA) ist am Dienstag mit deutlicher Mehrheit vom EU-Parlament angenommen worden. Dadurch sei ein deutliches Signal für die künftige EU-Rohstoffpolitik gegeben worden, meldete die Informationsplattform EurActiv. Der Bericht, der bereits im Industrieausschuss diskutiert worden war (News vom 5. Juli 2011), beinhaltet Maßnahmen und Strategien, um die Ressourcennutzung effizienter zu gestalten, und zielt vor allem auf ein optimiertes Recyclingsystem ab. Dabei handelt es sich um Sammelquoten für Elektroabfälle, ein verbessertes Monitoring der europäischen Marktentwicklung und ein Zertifizierungssystem für die Herkunft von Rohstoffen. Außerdem fordert der Bericht die Kommission dazu auf, eine Arbeitsgruppe für
Festlegung von Eigenkapitalzinssätzen Strom- und Gas Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 8. September 201116. Oktober 2012 Die Bundesnetzagentur beabsichtigt in diesem Jahr, die kalkulatorischen Eigenkapitalzinssätze für Strom- und Gasnetzbetreiber für die Dauer der zweiten Regulierungsperiode festzulegen. Die Zinssätze sind Eingangsgrößen für die Ermittlung der zulässigen Erlösobergrenze eines Netzbetreibers. Die zweite Regulierungsperiode beginnt für Gasnetzbetreiber am 1. Januar 2013 und für Stromnetzbetreiber am 1. Januar 2014. Nach § 7 Abs. 6 der Netzentgeltverordnung Strom bzw. Gas entscheidet die Bundesnetzagentur über die Eigenkapitalzinssätze jeweils vor Beginn einer Regulierungsperiode. Die Festlegung der Eigenkapitalverzinsung für die erste Regulierungsperiode erfolgte erstmalig im Juli 2008. Für die Bestimmung der Eigenkapitalzinssätze hat die Bundesnetzagentur einen kapitalmarktorientierten Ansatz gewählt. Insgesamt orientiert sich die Festlegung für