CIVD fordert Berücksichtigung des Caravaning-Sektors im Masterplan Ladeinfrastruktur E-Mobilität Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 1. Dezember 2025 Der Caravaning Industrie Verband (CIVD) hat sich mit einem Schreiben an den Bundesminister für Verkehr, Patrick Schnieder, gewandt. (WK-intern) - Hintergrund ist der kürzlich vorgestellte Masterplan Ladeinfrastruktur. Der CIVD begrüßt die Strategie der Bundesregierung, weist jedoch auf eine zentrale Lücke hin: Reisemobile und Pkw-Caravan-Kombinationen werden im Masterplan nicht als Nutzergruppe berücksichtigt. „Deutschland hat inzwischen über eine Million Reisemobile und rund 800.000 Caravans im Bestand. Jährlich kommen mehr als 90.000 Neuzulassungen hinzu. Für viele Regionen ist Caravaning ein wichtiger Wirtschaftsfaktor“, betont CIVD-Geschäftsführer Daniel Onggowinarso. Ohne klare Vorgaben bestehe das Risiko, dass Ladebuchten und Stellflächen entstünden, die nicht für Reisemobile und Pkw-Caravan-Kombinationen ausgelegt sind. Das
Umsetzung der europäischen Richtlinie zur strafrechtlichen Vermögensabschöpfung Aktuelles Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 1. Dezember 20251. Dezember 2025 Regierung veröffentlicht Gesetzentwurf zum Vermögensregister und Einzug des Vermögens im Namen des EU-Verbraucherschutz (WK-intern) - Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit bei der strafrechtlichen Vermögensabschöpfung soll verbessert werden. Das sieht ein Gesetzentwurf vor, den das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz heute veröffentlicht hat. Mit dem Gesetzentwurf sollen europäische Vorgaben in deutsches Recht umgesetzt werden. Unter Vermögensabschöpfung wird die Einziehung von Vermögenswerten verstanden, die durch eine Straftat erlangt oder die zu ihrer Begehung verwendet wurden. Der europäische Gesetzgeber hat im vergangenen Jahr eine neue Richtlinie über die Abschöpfung und Einziehung von Vermögenswerten erlassen. Das deutsche Strafrecht bietet den zuständigen Behörden bereits ein breites Spektrum an Möglichkeiten zur
MEW richtet gemeinsamen Appell aus der Biokraftstoffbranche Bioenergie Ökologie Technik Verbraucherberatung 1. Dezember 2025 Die Mittelständische Energiewirtschaft Deutschland appelliert gemeinsam mit einem breiten Bündnis aus Unternehmen und Verbänden der Biokraftstoffbranche an das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN), im laufenden Gesetzgebungsverfahren zur Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote) umgehend Rechtssicherheit zu schaffen. (WK-intern) - Hintergrund ist der am 19. Juni 2025 vorgelegte Entwurf eines zweiten Gesetzes zur Weiterentwicklung der THG-Quote, dessen weitere Behandlung im Kabinett mehrfach verschoben wurde. Die verpflichteten Unternehmen müssen bereits jetzt ihre Kraftstoffverträge und Lieferketten für 2026 vorbereiten. Dafür benötigen sie klare Zeitvorgaben, insbesondere mit Blick auf die geplante Abschaffung der Doppelzählung für fortschrittliche Biokraftstoffe und die damit verbundenen Marktveränderungen. Die Unterzeichner fordern daher,
Wirtschafts-Akademie rät Menschen zum Jobwechsel von der Auto- zur Kriegsindustrie Kooperationen Verbraucherberatung 28. November 202528. November 2025 Bonner Wirtschafts-Akademie: Jobwechsel von der Auto- zur Rüstungsindustrie wird zur Normalität der Ukraine-Krieg schafft in Deutschland endlich wieder sichere Arbeitsplätze auch Totengräber könnten laut Kanzler Merz eine erfolgreiche Karriere erleben Rüstungsindustrie wird zum Auffangbecken Zehntausender Beschäftigter deutsche Soldat*innen erfahren endlich eine hautnahe Kriegs-Karriere bei der Bundeswehr (WK-intern) - Harald Müller, Geschäftsführer Bonner Wirtschafts-Akademie (BWA): „In Transfergesellschaften befinden sich Tausende qualifizierter Fachkräfte, die von Rheinmetall, Hensoldt, Krauss-Maffei, Diehl, MBDA, Wegmann und so weiter kurzfristig übernommen werden können.“ BWA: Zeitfenster der kurzfristigen Verfügbarkeit ist „Riesenchance“ für Rüstung, Robotik und Space „Die Rüstungsindustrie wird zum Auffangbecken Zehntausender Beschäftigter, die ihren Arbeitsplatz in der Autoindustrie verlieren“, weist Harald Müller, Geschäftsführer der
Koalitionsausschuss zur CO2-Flottenregulierung Behörden-Mitteilungen E-Mobilität Ökologie Verbraucherberatung 28. November 2025 Carsten Schneider zum Koalitionsausschuss (WK-intern) - Bundesumweltminister Carsten Schneider: „Deutschland bringt sich mit einer pragmatischen Position in die europäische Debatte ein: Förderprogramm soll Klima durch Plug-In-Hybride oder Elektroautos retten Die Klimawirkung bleibt, aber die Industrie bekommt mehr Flexibilität auf dem Weg zum Ziel Nullemissionen für Neuwagen 2035. Auch nach 2035 sollen neben rein batterieelektrischen Fahrzeugen weiterhin Autos neu zugelassen werden, die einen doppelten Antrieb haben. Das betrifft Plug-In-Hybride oder Elektroautos mit Range Extender. Im Gegenzug sollen die Mehremissionen ausgeglichen werden, etwa durch den Einsatz von grünem Stahl in der Automobilproduktion oder erneuerbare Kraftstoffe. In der Summe bleibt die Klimawirkung der geltenden Regelung so
First verlängert bis 31.12.: Jetzt bewerben für geförderte Beratung zu Windprojekten! Erneuerbare & Ökologie Finanzierungen Techniken-Windkraft Verbraucherberatung Windenergie Windparks Wirtschaft 28. November 2025 Eure Kommune möchte ein Windprojekt umsetzen, mit dem Ihr die Bürger*innen vor Ort beteiligt und die Wertschöpfung vor Ort stärkt? (WK-intern) - Dann bewerbt Euch für unsere geförderte Beratung! Wir beraten Euch zur Kooperation mit Bürger*innen und Projektierer*innen mit dem Ziel, dass die Wertschöpfung und Gestaltungshoheit vor Ort bleiben. Das Angebot: Das Bündnis Bürgerenergie e.V. führt maßgeschneiderte Beratung für zwei ausgewählte Kommunen durch. Mit der Beratung vermitteln wir Wissen, unterstützen bei der Planung und begleiten Sie im Prozess. Der Fokus liegt auf Kooperationsmodellen von Kommunen, Bürger*innen und ggf. Projektierern. Dafür kombinieren wir Fachberatung und Prozessbegleitung, um sowohl technische als auch organisatorische Fragen
Vom Feld zur Fassade: Ceresana-Event zu bio-basierten Baumaterialien Bioenergie Ökologie Technik Veranstaltungen Verbraucherberatung 25. November 2025 Neue Fachkräfte für unsere Baustellen müssen nicht unbedingt Roboter sein: (WK-intern) - Schafe produzieren Dämm-Matten, Pilze lassen Paneele wachsen, Blaualgen liefern Kalksteine. Innovative Baumaterialien aus nachwachsenden Rohstoffen sind nicht nur aus ökologischen Gründen interessant. Klimafreundliche, gesunde Alternativen zu konventionellen, fossilen Baustoffen gewinnen auch wirtschaftlich zunehmend an Bedeutung. „Future of BioBuilding“, das nächste internationale Online-Event von Ceresana, informiert zu den Chancen, die bio-basierte Lösungen für die Baubranche eröffnen. Vor allem europäische Fachleute diskutieren dort aber auch über die Hürden und Herausforderungen auf dem Weg zu einer „grünen“ Bauwirtschaft: von der Sicherung der biogenen Rohstoffe über die industrielle Skalierung bis zur erfolgreichen Durchsetzung auf dem
Neues kommerzielles Energiespeichersystem von Tesvolt generiert hohe Umsätze im Energiehandel Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 25. November 2025 Feldtests abgeschlossen: Das virtuelle Energiespeicherkraftwerk wächst (WK-intern) - Wittenberg – Das neue kommerzielle Energiespeichersystem Tesvolt Forton hat sich im Praxiseinsatz bewährt. Dies gaben der Batteriespeicheranbieter Tesvolt und seine Tochtergesellschaft Tesvolt Energy bekannt. Über mehrere Monate wurde das Speichersystem im Außenbereich in zehn verschiedenen Kundenprojekten getestet. Die ausschließlich im Energiehandel eingesetzten Speichersysteme generieren bereits monatliche Umsätze im vier- bis fünfstelligen Bereich. Tesvolt Forton hat seine Leistungsfähigkeit auch in klassischen Anwendungsbereichen wie der Optimierung des Eigenverbrauchs und der Lastspitzenkappung unter Beweis gestellt. Erkenntnisse „Feldtests sind extrem wichtig – insbesondere beim Einsatz von Batteriespeichersystemen für den Energiehandel, da dies die Anforderungen an Hardware, Software und technischen Support deutlich erhöht“,
Umweltinstitut kritisiert Unverbindlichkeit und überzogene Ankündigungsfristen Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 24. November 2025 Verbändeanhörung zur EnWG-Novelle (WK-intern) - Das Umweltinstitut München kritisiert in einer Stellungnahme den Referentenentwurf des Wirtschaftsministeriums zur Umsetzung des EU-Gaspakets. Zwar begrüßt die Organisation, dass in Zukunft die Stilllegung von Gasnetzen möglich sein soll. Sie warnt jedoch vor einem widersinnigen Regelwerk, solange Netzbetreiber weder zu einer verbindlichen Netzplanung verpflichtet sind noch flexibel auf die sinkende Gasnachfrage reagieren können. Kernpunkt der Kritik ist die Ankündigungsfrist von zehn Jahren, die der Entwurf vorsieht. Diese würde faktisch dazu führen, dass die Gasnetzbetreiber nahezu das gesamte Netz bis Ende der 2030er Jahre aufrechterhalten müssten. Wissenschaftlichen Prognosen zufolge wird der Gasverbrauch in derselben Zeitspanne um mehr als die Hälfte
Vattenfall untersucht Energiewende-Tools Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 24. November 2025 Energiewende-Tools: Großes Potenzial - wenig Wissen und Vertrauen (WK-intern) - Smart Meter, dynamische Stromtarife, Energiemanagement-Apps: Die technischen Möglichkeiten, durch digitale Anwendungen im Alltag Strom und Kosten zu sparen, entwickeln sich stetig weiter. Als Taktgeber im Eigenheim fördern Energiewende-Tools das intelligente Zusammenspiel aller Energieflüsse und steuern Stromerzeugung, Speicherung und Verbrauch im Haus. Das Wissen und die Bereitschaft, die Chancen dieser Möglichkeiten tatsächlich zu nutzen, ist auf Seiten der Verbraucher bislang jedoch gering. Das geht aus einer aktuellen Umfrage unter bundesweit 2.500 repräsentativ befragten Personen hervor, die Vattenfall auf Basis einer Civey-Erhebung ausgewertet hat. Konkret geben lediglich 29 Prozent der Befragten an, sehr gut oder gut
Monopolkommission mahnt mehr Transparenz in der Lebensmittellieferkette an Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 23. November 2025 Seit 2020 sind die Lebensmittelpreise in Deutschland durchschnittlich um mehr als 35 Prozent gestiegen und damit stärker als in anderen Ländern der EU. (WK-intern) - Ob alle Preissteigerungen gerechtfertigt sind, lässt sich nicht abschließend sagen. Es fehlen notwendige Daten. Das ist das Ergebnis eines Sondergutachtens der Monopolkommission. Der Verbraucherzentrale Bundesverband fordert die Bundesregierung auf, für mehr Transparenz bei den Lebensmittelpreisen zu sorgen. „Das Sondergutachten der Monopolkommission zeigt: Es braucht mehr Transparenz bei Lebensmittelpreisen. Verbraucher:innen müssen darauf vertrauen können, dass sich die Preise entlang der Wertschöpfungskette – vom Bauern bis zum Supermarkt – fair bilden. Nur wenn die notwendigen Daten vorliegen, lassen sich unfaire Preiserhöhungen
DUH kritisiert neues Energy-Sharing-Gesetz als Papiertiger Erneuerbare & Ökologie Technik Verbraucherberatung 22. November 2025 Die DUH begrüßt die längst überfällige Einführung eines Rechts auf Energy Sharing, kritisiert jedoch dessen Ambitionslosigkeit. (WK-intern) - Das heute vom Bundesrat verabschiedete Energiewirtschaftsgesetz mit Paragraph 42c braucht dringend Nachbesserungen, damit das volle Potential von Energy Sharing im dezentralen erneuerbaren Energiesystem für die Bürgerinnen und Bürger genutzt werden kann. DUH-Bundesgeschäftsführerin Barbara Metz: "Sechs Jahre hat die deutsche Politik gebraucht, das gemeinsame Erzeugen und Teilen lokal erzeugten Stroms über das öffentliche Netz gesetzlich zu regeln. Das Gesetz für Energy Sharing ist leider an Praxisuntauglichkeit kaum zu überbieten. Komplexe Vertragsmodelle, fehlende finanzielle Anreize sowie der in Deutschland weiterhin lahmende Smart-Meter-Rollout sind nur einige der Gründe,