Tarifexperten: Neuer Hartz-IV-Satz deckt Stromkosten nicht ausreichend ab Aktuelles Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen News allgemein Verbraucherberatung 31. August 2020 Der Hartz-IV-Satz für das Jahr 2021 enthält zu wenig Geld für Strom. (WK-intern) - Nach Berechnungen des Vergleichsportals Verivox beläuft sich der Fehlbetrag für Alleinlebende auf durchschnittlich 94 Euro pro Jahr. Besonders Haushalte in der Grundversorgung sind betroffen. Bis zu 197 Euro müssen Haushalte im kommenden Jahr an anderer Stelle einsparen, um ihre Stromkosten zu begleichen. Das ist so viel wie nie zuvor. Strompauschale im Durchschnitt 22 Prozent zu niedrig bemessen Zum 1. Januar 2021 soll der Regelsatz für einen alleinstehenden Erwachsenen um mindestens 7 Euro auf 439 Euro* pro Monat steigen. Die zugrundeliegende Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) sieht davon 35,30 Euro zur Begleichung der
Verbände rufen zur Überprüfung der staatlichen Corona-Maßnahmen auf Aktuelles News allgemein Verbraucherberatung 31. August 2020 Offener Brief von Vier NGOs - Corona-Krise und Maßnahmen müssen aufgearbeitet werden (WK-intern) - Deutschland hat im weltweiten Vergleich die direkten gesundheitlichen Folgen der Corona-Krise gut gemeistert. Die besonnene Reaktion der Politik und einer großen Mehrheit der Bevölkerung haben Schlimmeres verhindert. Angesichts der vielfältigen Maßnahmen, die bis zu der Einschränkung von Grundrechten reichten, muss nun Bilanz gezogen werden, fordern Mehr Demokratie, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Bund der Steuerzahler und Foodwatch in einem Offenen Brief. „Demokratien sind in der Lage, ihre Entscheidungen selbst zu überprüfen. Das stärkt die Demokratie“, heißt es in dem Schreiben an die Bundestagsfraktionen weiter. Darin rufen die Verbände
Zivilgesellschaftliches Bündnis fordert vor Wirtschaftsministerium Stärkung der Solarenergie in Bürgerhand Ökologie Solarenergie Veranstaltungen Verbraucherberatung 31. August 2020 Der Solarenergie-Förderverein Deutschland, das Bündnis Bürgerenergie und das Umweltinstitut München in Zusammenarbeit mit WeAct laden ein: (WK-intern) - Gehen Sie uns aus der Sonne, Herr Altmaier! Protestaktion und Petitionsübergabe an Bundesminister Altmaier – mit Energiewende-Experte Prof. Volker Quaschning. Wann: Donnerstag, 3. September, 10:40-11:15 Uhr Wo: gegenüber Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Scharnhorststr. 35, 10115 Berlin (Invalidenpark) Sehr geehrte Damen und Herren, am Donnerstag werden BürgerInnen mit einer großen symbolischen Solaranlage und Protestschildern in Sonnenform vor dem Bundeswirtschaftsministerium protestieren. Damit will ein Bündnis mehrerer Organisationen Bundesminister Peter Altmaier (CDU) auffordern, im Rahmen der unmittelbar bevorstehenden EEG-Reform endlich die Hürden für die dezentrale Produktion von klimafreundlichem Solarstrom zu
Wie schädlich ist das Handy für die Augen beim Spielen? Verbraucherberatung 29. August 202029. August 2020 (WK-news) - Die Entwicklung der Mobiltelefone hat unbestreitbar einen langen Weg hinter sich gelegt und dieser war sicherlich zum Besten. Das Mobiltelefon hat sich von einem unkomplizierten Werkzeug zu demjenigen innovativen Smartphone „gemausert“, für das es heutzutage bekannt ist. Mithilfe eines Mobiltelefons können wir jetzt praktisch alles mit einem Fingerdruck erledigen. Von Anfang an wurden zusätzliche Funktionen integriert, die Arbeit und Freizeit unterwegs ermöglichen. Dies trug dazu bei, den Status des Mobiltelefons als eines der unverzichtbaren Dinge, die ein Mensch besitzen kann, zu festigen. Spielen mit Mobiltelefonen Auch Spiele für Unterhaltungszwecke werden ständig weiterentwickelt und auf den Markt gebracht – zur Freude
CO2-Mehrkosten: Deutsche halten CO2-Abgaben für zu hoch Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 28. August 2020 Ab dem kommenden Jahr verteuert der nationale CO2-Preis schrittweise das Heizen und Tanken in Deutschland. (WK-intern) - Die Mehrheit der Deutschen findet die CO2-Kosten zu hoch, wie eine repräsentative Umfrage im Auftrag von Verivox zeigt. Unterschiede zeigen sich bei den Generationen: Je jünger die Befragten, desto eher sind sie dazu bereit, für den Klimaschutz in die Tasche zu greifen. Mit der Einführung des CO2-Preises wollen viele Verbraucher außerdem auf die Kostenbremse treten, dabei möchten sie allerdings lieber beim Heizen sparen als beim Autofahren. Durchschnittsfamilie zahlt im kommenden Jahr bis zu 216 Euro mehr Ab Januar 2021 kostet der Ausstoß einer Tonne Kohlendioxid 25 Euro. Eine
Volksinitiative für Klima-Bürgerrat in Berlin Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 27. August 2020 Zunehmende Zahl von Bürgerrat-Initiativen in ganz Deutschland (WK-intern) - Die Initiative „Klimaneustart Berlin“ sammelt Unterschriften für einen Klima-Bürgerrat in der Hauptstadt. Mit ihrer Volksinitiative will das Klimaschutz-Bündnis erreichen, dass „Bürgerinnen und Bürger aus allen Bevölkerungsschichten Berlins (...) zusammenkommen, fundiert informiert werden und zu konkreten Maßnahmen beraten, um dann Empfehlungen an die Politik auszusprechen.“ Die Frage soll lauten, wie Berlin im Einklang mit dem 1,5 Grad-Ziel von Paris klimaneutral werden kann. Mit einer Volksinitiative kann dem Berliner Abgeordnetenhaus ein Gesetz oder Anliegen vorgelegt werden. Dafür müssen sich binnen sechs Monaten mindestens 20.000 Einwohner Berlins in die Unterschriftenlisten eingetragen haben. Die Initiative „Klimaneustart Berlin“ kritisiert, dass die
Wolfgang Schäuble übernimmt die Schirm-Herrschaft des Bürgerrates Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 27. August 2020 Bundesweiter Bürgerrat unter Schirmherrschaft Schäubles (WK-intern) - Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble übernimmt die Schirmherrschaft zu einem Bürgerrat, mit dem eine neue Form der Bürgerbeteiligung erprobt werden soll. Die Ergebnisse und Empfehlungen des Bürgerrats sollen dem Bundestag noch in dieser Wahlperiode zur Beratung vorgelegt werden. Das bundesweite Bürgerprojekt wird vom Verein „Mehr Demokratie e.V.“ finanziert und organisiert. Ende 2019 hatte der „Bürgerrat Demokratie“ dem Bundestagspräsidenten ein Bürgergutachten übergeben, demzufolge die parlamentarisch-repräsentative Demokratie durch weitere Elemente der Bürgerbeteiligung ergänzt werden solle. Diese Idee aufgreifend, werden 160 per Los ausgewählte Bürgerinnen und Bürger an drei Wochenenden im Austausch mit Expertinnen und Experten eine bundespolitische Fragestellung diskutieren und
Protest in der Nordsee und Köln gegen Shells zerstörerisches Vorgehen Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 27. August 2020 Greenpeace: Shell vergiftet unsere Umwelt (WK-intern) - Gegen das umweltfeindliche Vorgehen des Ölkonzerns Shell protestieren Greenpeace-Aktivistinnen und -Aktivisten heute zeitgleich in der Nordsee mit dem Greenpeace-Schiff Esperanza im Brent-Ölfeld und vor dem Kölner Dom gegen die Shell Rheinland Raffinerie in Köln. Im April wurden durch ein Leck bei der Raffinerie Erdreich und Grundwasser mit hunderttausenden Litern Öl verseucht. Zudem plant der Konzern, Teile von vier alten Öl-Plattformen mit 11.000 Tonnen Öl in der Nordsee verrotten zu lassen und deren giftigen Inhalt nicht umweltgerecht an Land zu entsorgen. Greenpeace fordert Shell auf, jetzt aus dem Öl- und Gasgeschäft auszusteigen und komplett auf Erneuerbare Energien
Endlagersuche: Pseudo-Beteiligung löst den Konflikt nicht Ökologie Veranstaltungen Verbraucherberatung 26. August 2020 Rahmenbedingungen für Teilgebiete-Konferenz machen zivilgesellschaftliche Beteiligung wertlos (WK-intern) - Zu den heute vom Atommüll-Bundesamt angekündigten nächsten Schritten bei der Standortsuche für ein dauerhaftes Atommüll-Lager erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: „Das Bundesamt spricht von Beteiligung und von inhaltlicher Diskussion, dabei ist im Oktober lediglich eine sehr einseitige Online-Informationsveranstaltung vorgesehen, bei der nur die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) zu Wort kommt, aber keine kritischen Fachleute. Betroffene können lediglich Fragen stellen. Für die Menschen in den für die weitere Suche ausgewählten Teilgebieten ist die Zeit zwischen der Veröffentlichung des Zwischenberichts am 28. September und der Konferenz am 17. Oktober viel zu kurz, um sich
Die Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle geht im Herbst in eine neue Phase über. Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 26. August 2020 Bundesweiter Start in die inhaltliche Diskussion zur Endlagersuche (WK-intern) - Im Oktober startet die Fachkonferenz Teilgebiete, zu der das BASE einlädt; das Anmeldeverfahren für die Fachkonferenz ist ab sofort geöffnet „Wenn die Bundesgesellschaft für Endlagerung ihren Arbeitsstand veröffentlicht, wird es dann erstmals um inhaltliche Fragen gehen und nicht mehr nur um das Suchverfahren selbst“, sagt Ina Stelljes, Abteilungsleiterin für die Öffentlichkeitsbeteiligung im Standortauswahlverfahren im Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE). Das mit der Suche beauftragte Unternehmen, die Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH, will nach eigenen Angaben einen Zwischenbericht zum Stand ihrer Arbeiten am 28. September 2020 veröffentlichen. Darin schlägt sie vor, welche
Elektro-Auto-Förderung wird von 3.000 Euro auf 1.000 Euro reduziert Behörden-Mitteilungen E-Mobilität Verbraucherberatung 25. August 2020 Verkehrsministerium passt Förderung von elektrischen Fahrzeugen an (WK-intern) - Amtschef Lahl: E-Autos sind sehr gefragt, aber es gibt regionale Unterschiede Das Verkehrsministerium sieht in der hohen Nachfrage nach E-Autos in den vergangenen Monaten eine positive Entwicklung. „Nachdem das Wachstum jahrelang im Promillebereich lag, beträgt der Zuwachs 2020 etwa zehn Prozent an den Neuwagen. Elektro-Autos haben damit erstmals einen spürbaren Effekt für den Klimaschutz! Damit noch mehr Fahrzeuge unsere Förderung bekommen können, werden wir allerdings die Fördersätze reduzieren“, teilte der Amtschef des Ministeriums, Prof. Uwe Lahl am Montag in Stuttgart mit. Das Ministerium für Verkehr wird zum 1. September 2020 die Förderung für elektrisch betriebene
Green Bonds: Bund sammelt grünes Mehrwert-Geld im Euroraum mit Laufzeit und grüner Renditekurve Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 24. August 2020 Bund begibt ab 2020 Grüne Bundeswertpapiere (WK-intern) - Heute veröffentlicht die Bundesrepublik Deutschland ihr erstes Rahmenwerk für Grüne Bundeswertpapiere. Mit Grünen Bundeswertpapieren will die Bundesregierung Transparenz schaffen über die „grünen“ Haushaltsausgaben des Bundes und gleichzeitig den Sustainable Finance Standort in Deutschland stärken. Perspektivisch wird der Bund als Benchmark-Emittent im Euroraum verschiedene Laufzeiten anbieten, eine grüne Renditekurve für Green Bonds aufbauen und so einen Mehrwert für den Sustainable Finance-Markt in Europa schaffen. Die grünen Ausgaben dienen vielfältigen Zielen. Es sollen saubere Verkehrssysteme gefördert und CO2-Emissionen von Fahrzeugen reduziert werden. Der Übergang zu einer weitgehend mit erneuerbaren Energien arbeitenden Wirtschaft und einem effizienteren Energieverbrauch soll beschleunigt