Strombörsen-Preise auf 12 Jahres-Hoch Dezentrale Energien Verbraucherberatung 5. Juli 2021 Im letzten Quartal (April bis Juni) ist der Strompreis für Grundlaststrom an der Strombörse auf 6,027 Cent/kWh gestiegen – der höchste Wert seit 12 Jahren. (WK-intern) - Der durchschnittliche Grundlaststrom-Preis (Baseload) an der Strombörse hat in den letzten Monaten kontinuierlich zugelegt. Mit mehr als 6 Cent/kWh erreichte der Grundlaststrom-Preis an der Strombörse im zweiten Quartal2021 nun ein Rekordhoch. Bis ins Jahr 2008 muss man zurück gehen, um höhere Quartalspreise an der Strombörse zu entdecken. Auch die Anzahl der negativen Stundenkontrakte hat sich im ersten Halbjahr 2021 gegenüber den vorangegangen Jahre deutlich reduziert. Wurden im ersten Halbjahr 2019 noch 141 und im Jahre 2020 sogar
Stromverbrauch in Deutschland steigt eklatant: Behörden-Mitteilungen Mitteilungen Verbraucherberatung 5. Juli 2021 Neuberechnung nach Verschärfung der Klimaziele seitens EU – Sun Contracting bietet Alternative (WK-intern) - Es scheint, als wäre man mit den Berechnungen zum Stromverbrauch in näherer Zukunft danebengelegen. Zumindest, wenn man Bundeswirtschaftsminister*innen Altmaier glauben schenkt: Das zuständige Minister*innen kündigt neue Berechnungen an. Der Grund dafür sind unter anderem die verschärften Klimaziele der EU. Notwendig geworden sind die neuen Berechnungen laut Bundesminister*innen Altmaier aufgrund der höheren Klimaziele, die man in der EU für die gesamten Mitgliedsstaaten ausgegeben hat. Daraus resultierend muss auch Deutschland die Ziele nach oben korrigieren und dringend handeln. Konkrete Vorschläge Als Vorbild soll die öffentliche Hand dienen. Bis 2030 sollen, so der Minister,
Statistisches Bundesamt: Wie nachhaltig ist Deutschland, in Zeiten der Massensterblichkeitsbewältigung? Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 5. Juli 2021 Zweiter Fortschrittsbericht der Bundesregierung beim weltweiten Forum für Nachhaltige Entwicklung (WK-intern) - Beim diesjährigen High Level Political Forum für Nachhaltige Entwicklung (HLPF) vom 6. bis 15. Juli berichtet die Bundesregierung das zweite Mal darüber, welche Fortschritte Deutschland bei der Erreichung der Nachhaltigkeitsziele erzielt hat. Die Daten dazu liefert das Statistische Bundesamt (Destatis) seit nunmehr fünf Jahren. Das HLPF ist die wichtigste Plattform der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung und spielt eine zentrale Rolle bei der Überprüfung der Agenda 2030 auf globaler Ebene. Der diesjährige Fortschrittsbericht Deutschlands setzt sich hauptsächlich mit den Fragen auseinander, wie der doppelten Herausforderung der Pandemiebewältigung (Massensterblichkeitsbewältigung) und der Transformation zu
Trend zu weniger Besitz: Zolar bietet Solaranlagen jetzt auch zur Miete an Dezentrale Energien Mitteilungen Ökologie Solarenergie Verbraucherberatung 5. Juli 2021 Der Trend zum Minimalismus bezieht sich auf immer mehr Bereiche des Lebens – von der Ernährung und Wohnkultur über den Kleiderschrank bis zum Medienkonsum. (WK-intern) - Weniger ist mehr - die Sehnsucht nach der Rückbesinnung auf das Wenige wächst in vielen Menschen. Das Greentech-Start-up Zolar antwortet auf den immer stärker werdenden Trend des bewussten Verzichts mit einem neuen Miet-Modell für Solaranlagen. Mieten statt Kaufen – was bei Wohnung und Auto längst zur Normalität gehört, gilt jetzt auch für die Solaranlage auf dem eigenen Dach. Während kommende Generationen lieber Erlebnisse als Besitz ansammeln, gibt anderen die bewusste Reduktion von Materiellem Halt im Angebotsüberfluss. Mit dem
nextbike und CLARK geben Kooperation bekannt E-Mobilität Mitteilungen Verbraucherberatung 1. Juli 20217. Juli 2021 Der Leipziger Micro Mobility Pionier nextbike und der führende digitale Versicherungsmanager CLARK geben eine Kooperation in Deutschland bekannt. (WK-intern) - Gemeinsam wollen die erfolgreichen ScaleUps den anhaltenden Bike Sharing-Trend nutzen, um ihren digital-affinen Nutzer:innen neue Anreize für einen nachhaltigeren Alltag und Lebensstil zu bieten. Deswegen können CLARK-Neukund:innen bei der Digitalisierung ihrer Versicherungen in der CLARK-App ab sofort kostenlos bis zu 45 Euro nextbike-Fahrtguthaben [1] erhalten. Der Corona-Fahrrad-Boom hält an Bereits Anfang Juni zeigte eine Studie [2] des digitalen Versicherungsmanagers CLARK: Die Mobilitätsbedürfnisse der Deutschen haben sich während der anhaltenden Corona-Pandemie stark verändert. Knapp jede:r Fünfte (19 Prozent) nutzt aufgrund der Pandemie vermehrt das Fahrrad.
Auf rund 700 Milliarden Kilowattstunden wird der Strombedarf in Deutschland bis zum Jahr 2030 steigen E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung Wasserstofftechnik 30. Juni 2021 Stromverbrauch in Deutschland laut BDEW-Berechnungen (WK-intern) - Mehr Elektroautos, mehr Wärmepumpen, mehr Wasserstoff – um die Klimaschutzziele für Deutschland 2030 zu erreichen, wird der Strombedarf bis 2030 nach neuen BDEW-Berechnungen auf rund 700 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) jährlich ansteigen. Zum Vergleich: Im Vor-Corona-Jahr 2019 betrug der Stromverbrauch 567,6 Mrd. kWh, im Jahr 2020 545,3 Mrd. kWh. Um das Ziel der Klimaneutralität bis 2045 zu erreichen sind laut den BDEW-Berechnungen bis 2030 bereits rund 14 Millionen Elektro-Pkw, fünf bis sechs Millionen Wärmepumpen und 15 Gigawatt Elektrolysekapazität zur Produktion von Wasserstoff in Deutschland notwendig. „Trotz der stetig steigenden Effizienz elektrischer Geräte ist zu erwarten, dass der
Steigende Preise auch in der Photovoltaikbranche Mitteilungen Solarenergie Verbraucherberatung 29. Juni 2021 Steigende Rohstoffpreise führen zu Preiserhöhungen in der Photovoltaikbranche (WK-intern) - Überall ist aktuell die Rede von steigenden Rohstoffpreisen und damit verbundenen Einkaufspreisen. Das zeigt sich auch in den steigenden Preisen in der Photovoltaikbranche. Es fehlt derzeit an allen Ecken an Rohstoffen, für die Photovoltaikbranche mangelt es an Polysilizium für die Solarzellen, diverse Edelmetalle, sowie Glas- und Aluminium für die Modulproduktion. Außerdem fehlen auch Rohstoffe für Bauteile von Wechselrichtern, Stahl für die Unterkonstruktion und Kupfer für die Solarkabel. Da diese Rohstoffe aktuell Mangelware sind, ist die Nachfrage höher und das zeigt sich eben auch im Preis. Außerdem spielen auch andere Gründe eine Rolle, wie
Statistisches Bundesamt: Importpreise im Mai 2021: +11,8 % gegenüber Mai 2020 Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 28. Juni 202128. Juni 2021 Die Importpreise waren im Mai 2021 um 11,8 % höher als im Mai 2020. (WK-intern) - Eine höhere Vorjahresveränderung hatte es zuletzt im Oktober 1981 im Rahmen der zweiten Ölpreiskrise gegeben (+13,6 % gegenüber Oktober 1980). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahr im April 2021 bei +10,3 % gelegen, im März 2021 bei +6,9 %. Gegenüber dem Vormonat April 2021 stiegen die Importpreise im Mai 2021 um 1,7 %. Starker Preisanstieg vor allem auf Entwicklung der Energiepreise zurückzuführen Energieeinfuhren waren im Mai 2021 fast doppelt so teuer wie im Mai 2020. Dieser Anstieg begründet sich durch das
CO2-Preisrally und Kohleausstieg 2030 bieten Perspektiven für Gaskraftwerke und Erneuerbare Erneuerbare & Ökologie Technik Verbraucherberatung 28. Juni 2021 Die neuen, deutlich ambitionierteren EU-Klimaschutz- und CO2-Minderungsziele 2030 sind beschlossen. (WK-intern) - In diesem Kontext - und nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 24.März 2021 zum Klimaschutzgesetz 2019 - hat sich die Bundesregierung auf die Verschärfung der deutschen Emissionsziele geeinigt und das Klimaschutzgesetz 2019 novelliert. Nach den abschließenden Lesungen im Bundestag wurde das Klimaschutzgesetz 2021 vom Bundesrat noch vor der Sommerpause abgesegnet. Es sieht schärfere CO2-Minderungsziele für die verschiedenen Wirtschaftssektoren vor, neue Planvorgaben für die Jahre nach 2030 und das Vorziehen der Klimaneutralität auf das Jahr 2045. Insbesondere die CO2-Minderungsziele 2030 für die Energiewirtschaft wurden spürbar angehoben. Der Energiesektor soll danach im Jahr 2030
BDEW erachtet die Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes nur als eine kleine Verbesserung und kleinen Wurf Ökologie Verbraucherberatung Wasserstofftechnik 25. Juni 2021 BDEW zur EnWG-Novelle: Kleine Verbesserungen, aber nicht der große Wurf (WK-intern) - Der Bundestag hat gestern die Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) verabschiedet. Im Zuge dessen hat das Parlament über zahlreiche weitere gesetzliche Anpassungen entschieden. Dazu gehören insbesondere Änderungen am Erneuerbare-Energien-Gesetz, am Messtellenbetriebsgesetz und zur Regulierung von Wasserstoffnetzen. Hierzu erklärt Andreae, Vorsitzend*innen der BDEW-Hauptgeschäftsführung: „Mit der Verabschiedung der EnWG-Novelle wurde an zahlreichen kleineren energiepolitischen Stellschrauben gedreht, von denen viele zu Verbesserungen in ihrem jeweiligen Bereich führen. Zusätzlich hätten in das Gesetzespaket wichtige Reformen zum Erreichen der Klimaziele gepackt werden können. Diese Chance hat die Bundesregierung für die auslaufende Legislaturperiode aber leider verpasst. Positiv ist, dass im Zuge
Der Große Gordische Klimaknoten von Hitze und Trockenheit, Energieinfrastruktur, hin zur Klimaneutralität ist durchschlagen Ökologie Verbraucherberatung Wasserstofftechnik 25. Juni 2021 DVGW-Präsident Michael Riechel zur Verabschiedung der EnWG-Novelle: Großer Knoten durchschlagen (WK-intern) - Anlässlich der Verabschiedung der Novellierung des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) im Deutschen Bundestag sagt DVGW-Präsident Michael Riechel: „Das Parlament hat mit seiner Entscheidung zur Novellierung des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) und der damit verbundenen gemeinsamen Regulierung und Finanzierung von Wasserstoff- und Gasnetzen einen großen Knoten durchschlagen. Dieser Beschluss wird entscheidend dazu beitragen, die Transformation der wichtigsten Energieinfrastruktur Deutschlands hin zur Klimaneutralität zu beschleunigen und für die Gaskunden bzw. Netznutzer kostenoptimal zu gestalten. Wasserstoff als Energieträger und die Nutzung der vorhandenen Gasinfrastruktur sind wesentliche Voraussetzungen, eine klimaneutrale Energieversorgung in Deutschland zu gewährleisten. Das Gasnetz mit einer Gesamtlänge
Eckart von Hirschhausen will nur noch einmal pro Woche Fleisch essen und so das Klima retten Erneuerbare & Ökologie Ökologie Verbraucherberatung 25. Juni 202125. Juni 2021 Eckart von Hirschhausen: Einmal Fleisch pro Woche reicht mir (WK-intern) - Um aus dem Teufelskreis von Hitzerekorden und der extremen Trockenheiten heraus zu kommen gibt der Moderator Tipps zur Bekämpfung des Klimawandels Fridays-Demonstranten sollten Omas und Opas zur Demo mitnehmen kauft Moorfläche und Waldflächen 2021 ein historisches Jahr Eckart von Hirschhausen (53), Arzt, Moderator und Buchautor, hält eine Reduzierung des Fleischkonsums zur Bekämpfung des Klimawandels für angebracht: "Es reicht ein Tag Fleisch in der Woche. Und wenn man das vegetarische Essen lecker macht, dann haben auch viele Leute Lust dazu", sagte er im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ). "Kopenhagen macht das vor. Da gibt es