Sturmtief Ignatz: Störungen durch starkes Unwetter Mitteilungen Verbraucherberatung 24. Oktober 2021 Alle Kunden wieder mit Strom versorgt (WK-intern) - Seit den frühen Morgenstunden des 21. Oktober 2021 zieht das Sturmtief „Ignatz“ großflächig über das Netzgebiet der WEMAG Netz GmbH. Dabei kam es zu zahlreichen Störungen an Mittel- und Niederspannungsnetzen. Die gute Nachricht ist: Derzeit sind alle Kunden wieder mit Strom versorgt. In der Spitze waren gestern 5.000 Haushalte von der Stromversorgung getrennt. „Dank des großen Einsatzes der Mitarbeitenden des Netzbetriebes konnten fast alle Kundinnen und Kunden schnell wieder mit Strom versorgt werden“, sagt Julian Bade, Abteilungsleiter der Netzdienststellen bei der WEMAG Netz GmbH. Stark betroffen waren die Regionen um Hagenow, Neustadt-Glewe und Perleberg. Das Sturmtief hatte starke
Energieagentur Rheinland-Pfalz hat die Stromnetze im Ahrtal für den Winter noch immer nicht im Griff Aktuelles Mitteilungen Verbraucherberatung Verschiedenes 23. Oktober 2021 Stromnetze im Ahrtal hoch belastet und vollkommen unerwartet hohe Belastung für das Stromnetz im Ahrtal durch Elektroheizungen (WK-intern) - Zurzeit sind im Ahrtal zahlreiche Bautrockner im Einsatz, um die Wasserschäden zu beseitigen, die die Flut in den Gebäuden angerichtet hat. Da auch die Wärmeversorgung noch nicht in allen Haushalten wiederhergestellt werden konnte, greifen zusätzlich viele Betroffene auf strombasierte Elektroheizungen zurück. Das könnte am Ende zu einer Überlastung des Stromnetzes führen, die es unbedingt zu vermeiden gilt. Nach der Flutkatastrophe im Ahrtal waren weite Teile der Infrastruktur beschädigt – auch die Gas- und Stromnetze. Die Energieversorger haben in den vergangenen Wochen und Monaten alles darangesetzt,
Bundesgerichtshof entscheidet über die Sonderrechtsfähigkeit von Modulen in Freiland-Photovoltaikanlagen Behörden-Mitteilungen Solarenergie Verbraucherberatung 22. Oktober 2021 Urteile vom 22. Oktober 2021 – V ZR 225/19, V ZR 8/20, V ZR 44/20 und V ZR 69/20 (WK-intern) - Der unter anderem für das Sachenrecht zuständige V. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat sich heute in vier Parallelverfahren zu der Frage geäußert, unter welchen Voraussetzungen Solarmodule, die in eine Freiland-Photovoltaikanlage eingebaut sind, Gegenstand besonderer Rechte sein können. Sachverhalt: Kläger ist in allen vier Verfahren der Insolvenzverwalter einer Gesellschaft, die im Jahr 2010 eine Freiland-Photovoltaikanlage mit insgesamt 5.000 Photovoltaikmodulen, neun Wechselrichtern und einer Gesamtleistung von 1.050 kWp erwarb, welche zuvor auf dem Grundstück eines Dritten errichtet worden war. Die Gesellschaft erhielt an dem Grundstück
Finanz-Thinktanks: Gaskraftwerke sind bei den hohen Gaspreisen nicht mehr rentabel Forschungs-Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 22. Oktober 2021 Versorgungsunternehmen riskieren Milliardenverluste, da steigende Kraftstoffpreise die Probleme der Gasindustrie verschlimmern (WK-intern) - Mehr als ein Fünftel der europäischen Gaseinheiten und fast ein Drittel in den USA laufen mit Verlust LONDON/NEW YORK – Mehr als ein Fünftel der europäischen Gaskraftwerke und fast ein Drittel der US-amerikanischen Kraftwerke machen Verluste, und steigende Kraftstoffpreise riskieren, viele weitere in die roten Zahlen zu treiben, findet ein Bericht des Finanz-Thinktanks Carbon Tracker wurde heute veröffentlicht. Es stellt auch fest, dass die Entwickler der meisten geplanten oder im Bau befindlichen Gasanlagen ihre Anfangsinvestition niemals zurückerhalten werden. In den USA sind mehr als 24 Milliarden US-Dollar und in Großbritannien
Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums: Steuereinnahmen steigen nur um 23 Prozent Aktuelles Behörden-Mitteilungen News allgemein Verbraucherberatung Verschiedenes 21. Oktober 2021 Verteilung auf Bund, Länder und Gemeinden (WK-intern) - Die Steuereinnahmen des Bundes nach Verrechnung von Bundesergänzungszuweisungen verzeichneten im September 2021 einen Anstieg um 19,9 Prozent gegenüber dem Ergebnis vom September 2020. Die Einnahmen des Bundes aus den Gemeinschaftsteuern stiegen mit 33,0 Prozent stärker als das Steueraufkommen der Gemeinschaftsteuern (+28,6 Prozent). Dies war darauf zurückzuführen, dass der Bundesanteil am Aufkommen der Steuern vom Umsatz einen Zuwachs von 32,2 Prozent verzeichnete, obgleich das Aufkommen der Steuern vom Umsatz nur um 21,3 Prozent anstieg. Der Bund ist gemäß § 1 Abs. 1 Finanzausgleichsgesetz mit rund 52,81 Prozent am Aufkommen beteiligt. Dieser Anteil wird im Weiteren durch die Zuweisung
Vorsitzend*innen Kutschaty von der NRW-SPD will schneller aus der Kohleverstromung Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 21. Oktober 2021 Das Chef*innen der NRW-SPD ist offen für früheren Kohleausstieg (WK-intern) - Vor Beginn der Koalitionsverhandlungen über eine Ampel-Bundesregierung hat sich das nordrhein-westfälische SPD-Vorsitzend*innen Kutschaty offen gezeigt für einen früheren Kohleausstieg. "Jeder weiß, dass der Kohleausstieg eher früher als später kommen muss. Auch die Energiekonzerne bezweifeln längst, dass sich Kohleverstromung wegen der Klimaschutz-Auflagen bis 2038 noch rechnet", sagte Kutschaty der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ, Donnerstagausgabe). Zugleich mahnte es an, das Abrücken vom bundesweit verabredeten Kohlekompromissen sozial abzufedern. "Das SPD ist wichtig, dass wir uns um die Beschäftigt*innen kümmern. Wenn Kraftwerke früher vom Netz gehen, brauchen die Mensch*innen eine berufliche Perspektive", so Kutschaty weiter." PM: Westdeutsche Allgemeine Zeitung Der
BAFA: Rohölimporte sinken und werden teurer Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 21. Oktober 2021 RohölINFO August 2021 (Rohölimporte) (WK-intern) - Im August 2021 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 7,0 Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das waren 1,2 % weniger als ein Jahr zuvor (7,1 Millionen Tonnen). Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl frei deutsche Grenze betrug im August 442,29 Euro und lag damit um 55,9 % über dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (283,75 Euro). Gegenüber Juli (454,56 Euro) ist der Grenzübergangspreis um 2,7 % gefallen. Die deutsche Rohölrechnung belief sich im August auf 3,1 Milliarden Euro und lag damit um 1,1 Milliarden Euro höher als im Vorjahresmonat. Im Vergleich
Windanlage für die Steckdose zur Einspeisung ins Hausnetz: Geht das? von Patrick Jüttemann Dezentrale Energien Finanzierungen Kleinwindanlagen Verbraucherberatung 20. Oktober 2021 Gibt es Stecker-Windräder? (WK-news) - Eine Mikrowindanlage am Balkon befestigen und in die Steckdose im Haus stöpseln. Stecker-Solaranlagen haben es vorgemacht: Einfacher geht die Selbstversorgung mit sauberem Strom nicht. Wie sieht es bei Kleinwindanlagen aus? In diesem Video erfährst du das Wichtigste zu Stecker-Windanlagen: Technik, Markt und Bürokratie. Wichtig: es geht auch um Sicherheitsaspekte. Erwähntes Videos: 6 Tipps zum Kauf einer Kleinwindanlage: https://youtu.be/QU3HzkwWJDc Redaktionelle Unterstützung: Immanuel Dorn Verpasse keine Videos! Jetzt auf „Subscribe“ klicken. **** Über den Kleinwindkraft-Kanal **** Hallo, mein Name ist Patrick Jüttemann. Als neutraler Experte und Fachautor zeige ich Gewerbebetrieben und Privatleuten, worauf es bei Kleinwindkraftanlagen ankommt. Dazu
Verbraucherportal Kassensuche: Erhöhung der Beiträge für die Krankenversicherung ist nur vermeidbar Aktuelles Mitteilungen News allgemein Verbraucherberatung Verschiedenes 20. Oktober 2021 Sieben-Milliarden-Loch bei gesetzlichen Krankenkassen: Wer zahlt? (WK-intern) - Es fehlen rund sieben Milliarden Euro! Zu diesem Ergebnis kommt der sogenannte Schätzerkreis mit Blick auf die Finanzlage der gesetzlichen Krankenkassen – obwohl der Bund bereits einen üppigen Zuschuss von rund 21,5 Milliarden Euro aus Steuergeldern zugesagt hat. Kein Pappenstiel! Wer zahlt jetzt also die Zeche der Pandemie, die Maßnahmen für die Massensterblichkeit? Drohen saftige Beitragserhöhungen für Versicherte und Arbeitgeber? Oder fließen weitere Steuergelder? Gibt es bis Ende Oktober keine Zusage der Kostenübernahme vom Bund, werden die gesetzlichen Krankenkassen mit deutlich höheren Beiträgen für 2022 planen. Diese Debatte droht in den Koalitionsverhandlungen unterzugehen. Gesundheitsminister Jens Spahn zeichnet
Eigenkapitalzinssatz sinkt: Bundesnetzagentur veröffentlicht Festlegung der Eigenkapitalverzinsung Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Verbraucherberatung 20. Oktober 2021 Präsident Homann: „Zinssätze sichern attraktive Investitionsbedingungen“ (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur hat heute ihre Festlegungen der zukünftigen Eigenkapitalzinssätze für die Elektrizitäts- und Gasnetzbetreiber veröffentlicht. „Die gesunkenen Zinssätze spiegeln das geringere Zinsniveau an den Kapitalmärkten wider. Investitionen in die Netze bleiben dauerhaft attraktiv. Wir haben Hinweise aus dem Konsultationsverfahren berücksichtigt“, sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. „Gleichzeitig gilt aber: Die Renditen der Netzbetreiber werden von den Netznutzern bezahlt, also Verbrauchern, Industrie und Gewerbe. Diese dürfen nicht unnötig belastet werden.“ Eigenkapitalzinssatz sinkt Die Bundesnetzagentur hat für Strom- und Gasnetzbetreiber einheitlich einen Eigenkapitalzinssatz für Neuanlagen von 5,07 Prozent vor Körperschaftsteuer ermittelt. Für Altanlagen wurde ein Zinssatz von 3,51 Prozent
Die geschürte Angst durch alarmistische Berichterstattung könnte die Inflation antreiben Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 20. Oktober 2021 Die Wissenschaft hat zur Inflation festgestellt: Die Gefahr droht von psychologischer Seite DIW-Studie untersucht klassische Inflationstreiber wie Lohndruck, Konsum oder Produktionskosten Viele Faktoren wie Konjunkturpakete oder Lieferengpässe treiben Teuerung nur temporär Risiko einer Lohn-Preis-Spirale aber nicht ausgeschlossen, wenn Inflationserwartungen steigen EZB sollte rechtzeitig kommunikativ gegensteuern (WK-intern) - Die Inflationsrate in Deutschland, aber auch im gesamten Euroraum ist seit dem Sommer sprunghaft gestiegen. Viele Bürgerinnen und Bürger sorgen sich, dass die Preise in diesem Tempo weiterhin so zulegen könnten. Derzeit tragen vor allem die höheren Energiepreise zur Gesamtinflation im Euroraum bei – mit knapp 50 Prozent. Die klassischen Inflationstreiber wie Lohndruck, Konsum oder Produktionskosten entwickeln sich hingegen eher
Mit der CO2-Steuer wird ein um sich greifender und alles in sich aufsaugender Mehrpreisstrudel erzeugt Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 20. Oktober 2021 Der gewünschte Inflationsbeschleuniger, offengelegt durch das Statistisches Bundesamt: (WK-intern) - Erzeugerpreise September 2021: +14,2 % gegenüber September 2020 Erzeugerpreise gewerblicher Produkte (Inlandsabsatz), September 2021 +2,3 % zum Vormonat +14,2 % zum Vorjahresmonat Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte waren im September 2021 um 14,2 % höher als im September 2020. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war dies der höchste Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat seit Oktober 1974 (+14,5 %), als die Preise im Zusammenhang mit der ersten Ölkrise stark gestiegen waren. Gegenüber August 2021 stiegen die gewerblichen Erzeugerpreise um 2,3 %. Hauptverantwortlich für den Anstieg der gewerblichen Erzeugerpreise gegenüber September 2020 war die Preisentwicklung bei der Energie. Starke Preissteigerungen