Vizekanzler*in Habeck aktiviert die zweite Stufe im „Notfallplan Gas“ Aktuelles Behörden-Mitteilungen Mitteilungen Verbraucherberatung Videos 23. Juni 202223. Juni 2022 Aktuell keine Preiserhöhung durch Alarmstufe (WK-intern) - Nach der bereits geltenden Frühwarnstufe hat das Bundeswirtschaftsministerium heute die zweite Stufe im „Notfallplan Gas“ aktiviert: Weil Russland die Gaslieferungen durch Nord Stream 1 drosselt, gilt ab sofort die Alarmstufe. Kundinnen und Kunden von ESWE Versorgung müssen damit zum aktuellen Zeitpunkt aber noch nicht mit automatischen Preiserhöhungen rechnen. Energieversorger können innerhalb der Alarmstufe in die Lage versetzt werden, für alle ihre Verträge neue Preise festzulegen – diese gelten dann innerhalb einer Woche nach Ankündigung. Möglich macht das Paragraf 24 des Energiesicherungsgesetzes (EnSiG): Er soll verhindern, dass Energieversorger aufgrund massiv steigender Großhandelspreise in finanzielle Schieflage geraten. Das
Gasverbrauch im Strommarkt könnte massiv sinken Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 21. Juni 2022 Sofern das im Bundeskabinett beschlossene Ersatzkraftwerkebereithaltungsgesetz wie angekündigt im Juli in Kraft tritt, würde dies unmittelbar zu einer erheblichen Reduktion des Gasverbrauchs im Stromsektor führen. (WK-intern) - Die Energieökonomen der enervis energy advisors GmbH haben mögliche Effekte in unterschiedlichen Szenarien untersucht. Demnach würde noch im Jahr 2022 der Gaseinsatz in der Stromerzeugung um 30 TWh sinken. Auch in den kommenden Jahren wären die Einsparungen substanziell. „Unsere Prognosen zeigen, dass sich 2023 der Gaseinsatz im Strommarkt um ca. 100 TWh reduzieren könnte. Das entspricht etwa 80 Prozent der Gasmenge, die 2021 verstromt wurde bzw. knapp 10 Prozent des gesamten deutschen Gasbedarfs. Sofern das Gesetz
Habeck muss angesichts der Versorgungsdramatik alle Tabus auf den Prüfstand stellen Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 20. Juni 2022 Energiesparpläne - Kohle, Schiefergas, Kernkraft und heimisches Holz gegen Gas-Entzug (WK-intern) - Wie sehr würde es helfen, Kernkraftwerke etwas länger laufen zu lassen? Ist es vertretbar, für eine Übergangszeit auf die deutschen Schiefergas-Reserven zurückzugreifen, die durch die umstrittene Fracking-Methode gefördert werden könnten? Das fordert etwa die FDP. Sollte die Bundesregierung gerade jetzt nicht das Heizen mit Holz aus nachhaltiger heimischer Forstwirtschaft fördern statt weiter einschränken? Darüber braucht es eine offene Debatte und unorthodoxe Entscheidungen. Klar muss aber sein: Es geht darum, die Entzugserscheinungen vom russischen Gas so gering wie möglich zu halten. Am Ende kann nur eine nachhaltige Energiewirtschaft stehen, die nicht mehr auf den Raubbau
Rekordanstieg: Erzeugerpreise im Mai 2022 um 33,6 % gegenüber Mai 2021 gestiegen Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 20. Juni 2022 Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte im Inlandsabsatz sind im Mai 2022 nur um +33,6 % zum Vorjahresmonat und nur um 1,6 % zum Vormonat gestiegen. (WK-intern) - Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, war dies der höchste Anstieg gegenüber einem Vorjahresmonat seit Beginn der Erhebung im Jahr 1949. Damit verzeichneten die gewerblichen Erzeugerpreise seit Dezember 2021 jeden Monat neue Rekordanstiege im Vergleich zum jeweiligen Vorjahresmonat. Im April 2022 hatte die Veränderungsrate bei +33,5 % und im März bei +30,9 % gelegen. Im Vormonatsvergleich stiegen die Erzeugerpreise im Mai 2022 um 1,6 %. Hauptverantwortlich für den Anstieg der gewerblichen Erzeugerpreise im Vorjahresvergleich ist weiterhin die
Maßnahmen zur Erhaltung der Versorgungssicherheit müssen schnell und entschiedener angegangen werden Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 19. Juni 2022 Der VIK Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft e.V. fordert wegen des Rückgangs der Gaslieferungen aus Russland ein schnelles und entschiedeneres Handeln der Politik. (WK-intern) - Der Rückgang der täglichen Einspeicherung von Erdgas und bevorstehende planmäßige Instandhaltungen an Nord Stream 1, die für Juli 2022 angekündigt sind und sogar vorübergehend wieder Ausspeicherungen erforderlich machen könnten, dürften sich negativ auf die Erreichung der gesetzlich festgelegten Einspeicherziele für den Herbst/Winter 2022 auswirken. Das Risiko einer möglichen Gasmangellange zeichnet sich somit deutlicher ab. Um jeden möglichen Kubikmeter Erdgas zu sparen, ist es ein Gebot der Stunde, alle verfügbaren Ressourcen zur Entlastung beim Gasverbrauch zu aktivieren. Der
Dena fordert die Totalüberwachung der Heizungen Ökologie Verbraucherberatung 19. Juni 2022 Der gläserne Bürger muss auch offenlegen wie weit er seine Heizkörperthermostate nach rechts dreht (WK-intern) - Dena fordert gesetzliche Verpflichtung zum Einbau digitaler Heizkörperthermostate und Messsysteme Die drohende Gasversorgungskrise erfordert auch im Haushaltsbereich rasches Handeln - rechtzeitig bevor die nächste Heizperiode beginnt. Zur Debatte um eine gesetzlich verordnete Temperaturabsenkung in Mietwohnungen erklärt Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Energie-Agentur (dena): "Der Schlüssel für erhebliche Einsparungen bei der Heizenergie heißt Transparenz. Die Technologien sind vorhanden: Digitale Thermostate und Messsysteme müssen in einer konzertierten Aktion massiv in den Einsatz gebracht werden. Und zwar jetzt, damit in der nächsten Heizperiode ausreichend viele Haushalte versorgt sind. Die
EU: Geplante Wasserstoff-Kriterien drohen zum Bärendienst für den Klimaschutz zu werden Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 19. Juni 2022 Die EU-Kommission legt derzeit im Rahmen eines Delegierten Rechtsaktes die Kriterien für grünen Wasserstoff fest, der künftig im Verkehrs- und Transportsektor zum Einsatz kommen soll. (WK-intern) - Die Ökoenergiegenossenschaft Green Planet Energy kritisiert die geplanten Regelungen in einer heute nach Brüssel geschickten offiziellen Stellungnahme jedoch als Rückschritt für den Klimaschutz. Es kommentiert Marcel Keiffenheim, Leiter Politik und Kommunikation bei Green Planet Energy: "Der geplante Rechtsakt droht zu einem echten Bärendienst für den Klimaschutz zu werden. Denn sinnvollerweise sollten Elektrolyseure zur Wasserstoffproduktion nur dann anspringen, wenn - über die sonstige Nachfrage hinaus - ausreichende Mengen Ökostrom dafür im Netz sind. Laufen die Anlagen aber
Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen will nicht die Zimmertemperatur für Mieter reduzieren Behörden-Mitteilungen Mitteilungen Verbraucherberatung 17. Juni 2022 VNW-Direktor Andreas Breitner zum Vorschlag des Präsidenten der Bundesnetzagentur, die Vorgaben für die Zimmertemperatur zu reduzieren: "Wohnst Du noch oder frierst Du schon?" (WK-intern) - Der Präsident der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, hat vorgeschlagen, Vorgaben im Mietrecht zu verändern, wonach der Vermieter die Heizungsanlage während der Heizperiode so einstellen muss, dass eine Mindesttemperatur zwischen 20 und 22 Grad Celsius erreicht wird. Der Staat könnte die Heizvorgaben für Vermieter zeitweise senken, sagte Müller am Donnerstag. Dazu erklärt Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW): „In einer Krisensituation wie der jetzigen muss die eigene Wohnung als Rückzugsort in jeder Hinsicht sicher sein. Der Vorschlag, die Wohnungstemperatur
Die Itzehoer Prokon Windstrom erhält Siegel ‚Bester Kundenservice‘ Finanzierungen Mitteilungen Ökologie Produkte Technik Techniken-Windkraft Verbraucherberatung Windenergie Windparks Wirtschaft 15. Juni 2022 Magazin „Nachhaltig leben“ vergleicht Ökostromanbieter (WK-intern) - Auf den deutschen Ökostrommarkt drängt sich eine wachsende Anzahl von Anbietern. Unabhängige Siegel und Testergebnisse helfen Verbraucherinnen und Verbrauchern dabei, im großen Angebot einen passenden und seriösen Versorger zu finden. Das Magazin „Nachhaltig leben“ vergleicht in seiner aktuellen Ausgabe vom 15. Juni 2022 elf Ökostromanbieter. Zum Versorger mit dem besten Service kürt das Heft Prokon: „Der Kundenservice von Prokon konnte uns am meisten überzeugen, vor allem die schnelle Reaktion auf schriftliche Anfragen sowie die Lösungsorientiertheit sind echte Pluspunkte“, schreibt das Magazin „Nachhaltig leben“. Im April 2022 bewertete auch das Magazin Öko-Test den Prokon Windstrom als „sehr gut“. Welcher
SHS Viveon warnt: Heizkosten-Nachzahlungen im Herbst werden zu Ansturm bei Krediten führen Mitteilungen Verbraucherberatung 14. Juni 2022 Aufgrund der gestiegenen Energiekosten drohen im Herbst umfassende Nachzahlungen, die viele Haushalte und Unternehmen nur mit Krediten bedienen werden können. (WK-intern) - Kreditgeber sollten den Mehraufwand durch die hohe Zahl zu erwartender Kreditanträge nicht unterschätzen und sich bereits jetzt umfassend auf zunehmende Bonitätsprüfungen vorbereiten. Die SHS Viveon AG (m:access ISIN DE000A0XFWK2 / WKN A0XFWK), führender Anbieter einer modularen Plattform für die Digitalisierung von Fraud-, Risk- und Compliance-Prozessen, prognostiziert eine enorme Nachfrage nach Kreditprüfungen im kommenden Herbst, auf die sich Kreditgeber bereits jetzt einstellen sollten. Unternehmen und private Haushalte werden im Herbst 2022 mit enorm hohen Nachzahlungen für Energieträger konfrontiert sein. Ursache sind die
Bundeswirtschaftsminister*in Habeck plant Verschärfung des Wettbewerbsrechts Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 13. Juni 2022 Das Kartellamt soll missbrauchsunabhängige Eingriffsbefugnisse erhalten. (WK-intern) - Hürden für kartellrechtliche Gewinnabschöpfung sollen gesenkt werden Einleitung: Angesichts der aktuellen Diskussion um Tankstellenpreise plant Bundeswirtschaftsminister*in Robert Habeck eine Verschärfung des Wettbewerbsrechts. Eine Novelle des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen soll noch auf dieses Jahr vorgezogen werden. Ziel ist es, die Befugnisse des Kartellamts zu erweitern. Unter anderem sollen die Hürden für eine kartellrechtliche Gewinnabschöpfung gesenkt werden. Das Kartellamt soll zudem missbrauchsunabhängige Eingriffsbefugnisse erhalten. Eine solche Verschärfung des Wettbewerbsrechts kann zwar nicht kurzfristig in der aktuellen Situation wirken, aber dem Staat die nötige Stärke geben, zukünftig besser einzugreifen. Konkret soll die Novelle des Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) vorgezogen werden, unter
destatis.de: Kohle bleibt weiter wichtigster Energieträger Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 11. Juni 202211. Juni 2022 Stromerzeugung im 1. Quartal 2022: Kohle weiter wichtigster Energieträger Strom stammte zu 52,9 % aus konventionellen Energieträgern, Kohle hatte einen Anteil von 31,5 % an der Stromerzeugung Deutlich mehr Strom aus Kohle, Windkraft und Photovoltaik als im 1. Quartal 2021, deutlich weniger Strom aus Erdgas und Kernenergie (WK-intern) - WIESBADEN – Der in Deutschland erzeugte und in das Stromnetz eingespeiste Strom stammte auch im 1. Quartal 2022 mehrheitlich aus konventionellen Energieträgern. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sank die Stromerzeugung aus konventionellen Energieträgern gegenüber dem 1. Quartal 2021 nach vorläufigen Ergebnissen allerdings um 8,0 % und machte einen Anteil von 52,9 % an der