B.A.U.M.-Jahrestagung und Preisverleihung 2012 – 4./5. Juni in Berlin Erneuerbare & Ökologie Ökologie Veranstaltungen 14. März 2012 Die Energiewende, zunehmende Ressourcenknappheit, der Klimawandel, die abnehmende Biodiversität und auch der demographische Wandel in unserer Gesellschaft sind fast täglich Gegenstand öffentlicher Diskussionen. Die Herausforderungen und die Dringlichkeit zu reagieren, um eine nachhaltigere Zukunft zu schaffen, sind unbestritten! Die größte Umweltinitiative der Wirtschaft in Europa, B.A.U.M. e.V., nimmt sich dieser Thematik unter der Fragestellung Nachhaltigkeit nur durch Kulturwandel? auf ihrer Jahrestagung am 4./5. Juni auf vielfältige Weise an. Der renommierte B.A.U.M.-Umweltpreis wird in diesem Jahr bereits zum 20. Mal verliehen und bietet einen guten Anlass die Tagung in diesem Jahr im Umfeld der „Woche der Umwelt“ in der Hauptstadt stattfinden zu lassen. Neben
NABU begrüßt Deutschlands Engagement für Aufstockung des EU-Umweltfonds Ökologie 14. März 201213. März 2012 Miller: Hilfen aus Brüssel für Naturschutz lebensnotwendig Brüssel/Berlin – Derzeit gibt die EU nicht einmal ein viertel Prozent ihrer Subventionen direkt für den Umweltschutz aus, gleichzeitig fließt mehr als das 160-Fache davon (über 50 Milliarden Euro pro Jahr) in die Landwirtschaft. Obwohl sich der europäische Umweltfonds („LIFE“) als besonders wirkungsvoll und kosteneffizient bewährt hat, will die EU-Kommission ihn auch in Zukunft ein Schattendasein fristen lassen. Vor diesem Hintergrund begrüßt der NABU, dass sich die Bundesregierung am vergangenen Freitag im EU-Ministerrat für eine deutliche Aufstockung von LIFE stark gemacht hat. Bundesumweltminister Röttgen fordert ab dem Jahr 2014 mindestens zehn Prozent des EU-Schutzgebietsnetzwerks Natura 2000
Dr. Bernd Hirschl zum Stiftungsprofessor: Management regionaler Energieversorgungsstukturen, ernannt Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 14. März 201213. März 2012 Dr. Bernd Hirschl (*1969) tritt zum Sommersemester 2012 seinen Dienst als Stiftungsprofessor für das Berufungsgebiet „Management regionaler Energieversorgungsstrukturen“ an der Hochschule Lausitz (FH) an. Die in der Fakultät für Ingenieurwissenschaften und Informatik angesiedelte Professur wurde gemeinsam von den Stiftern - der Vattenfall Europe Mining AG, der Vattenfall Europe Generation AG, der EMIS Electrics GmbH, der Vestas Blades Deutschland GmbH, der Sparkasse Niederlausitz, der Stadt Cottbus und der Stadt Senftenberg - ins Leben gerufen. Unterstützt wird die Professur auch seitens der Stadtwerke Spremberg und der Energieregion Lausitz. Mit der neu geschaffenen Stiftungsprofessur wollen die Hochschule Lausitz und die Stifter einen Beitrag zur Stärkung der
Wasserstoffantrieb in der Praxis: sauber und energieeffizient Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 14. März 201213. März 2012 Seit 2009 wird ein wasserstoffbetriebenes Kehrfahrzeug auf Basels Strassen erprobt. Das Projekt soll den Wasserstoffantrieb «vom Labor auf die Strasse» bringen, um Praxiserfahrung sammeln zu können. Fazit des Pilotversuchs: Wasserstoff als Treibstoff für Kommunalfahrzeuge spart Energie, schont die Umwelt und ist technisch machbar. Um rentabel zu sein, müssen Brennstoffzelle, Druckspeichertank und Elektroantrieb allerdings noch deutlich günstiger werden. Einen Prototypen zu entwickeln und diesen auch gleich noch im Alltagsbetrieb einzusetzen, ist kein einfaches Unterfangen – und meist mit Rückschlägen verbunden. Das nach rund einjähriger Entwicklungsarbeit 2009 in Basel in Betrieb genommene wasserstoffbetriebene Kehrfahrzeug ist keine Ausnahme. «Es stellte sich relativ schnell heraus, dass das Brennstoffzellensystem
Düngung durch Bio-Invasoren bedroht nährstoffarme Ökosysteme Forschungs-Mitteilungen Ökologie 14. März 201213. März 2012 Biologinnen der Universität Bielefeld entwickeln eine neue Methode, um den Einfluss eingeschleppter Pflanzen auf Ökosysteme zu messen Bio-Invasoren sind eingeschleppte Pflanzen oder Tiere, die sich in einem Ökosystem ausbreiten und es dadurch aus dem Gleichgewicht bringen und seine natürlichen Funktionen stören können. In einem gemeinsamen Projekt mit der Universität Lissabon haben Biologinnen der Universität Bielefeld um die Juniorprofessorin Dr. Christiane Werner eine Methode entwickelt, mit der sie messen können, welchen Einfluss solche Eindringlinge auf das Ökosystem haben, in dem sie sich vermehren. Sie untersuchen, ob heimische Pflanzen in der Nachbarschaft von Bio-Invasoren sich von dem Stickstoff ernähren, den die Eindringlinge einbringen. Dies haben
Fortbildungsveranstaltung für Lehrer: Bioenergien Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen 13. März 2012 Eine Fortbildungsveranstaltung für Lehrer weiterbildender Schulen zum Thema Bioenergie findet am Dienstag, 24. April, von 9 bis 16 Uhr im DLR in Bitburg statt. Veranstalter sind das Beratungszentrum Nachwachsende Rohstoffe des DLR Eifel sowie die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung. Programm: Ressourcenschonung und der Schutz von Umwelt und Klima zählen zu den globalen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Im Hinblick auf die Erhaltung von Natur und Lebensqualität der eigenen und zukünftigen Generationen ist es unumgänglich, Jugendlichen das Thema der erneuerbaren Energien zu vermitteln. Sie erkennen bereits in ihrer Umgebung Klimaveränderungen und Wandel im Energiesektor. In der Region Eifel zum Beispiel spielen Windenergie und Biogas
SWM Vision: Fernwärmeversorgung bis 2040 zu 100 % aus erneuerbaren Energien Bayern Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik 13. März 2012 • München belegt bei der umweltschonenden Fernwärmeversorgung aus KWK schon heute einen Spitzenplatz in Europa • Nachfrage ungebrochen: Erneut Rekordanschlusswert 2011 • SWM nutzen geologischen Standortvorteil und erschließen weitere geothermische Potenziale für die Fernwärme • SWM wollen als erste deutsche Großstadt eine Fernwärmeversorgung zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien Wie schon beim Ausbau der erneuerbaren Energien 1) nehmen die SWM auch bei der umweltschonenden Fernwärmeerzeugung aus Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) europaweit einen Spitzenplatz ein. Heute zählt das Münchner Fernwärmenetz mit rund 800 Kilometern Länge zu einem der größten Europas. Im Bundes- sowie im EU-Durchschnitt liegt der KWK-Anteil der Stromproduktion bei 12 Prozent. Die SWM hingegen erzeugen rund 70
Wirtschaftsministerium wertet ersten Entwurf des Geothermie-Mediationspapiers positiv Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik 13. März 2012 „Der Dialog zwischen den Parteien über die Nutzung der Tiefen Geothermie in der Vorderpfalz war umfassend, sachlich und beispielhaft fair“, lobte Wirtschaftsstaatssekretär Ernst-Christoph Stolper in der achten Mediationssitzung zur Geothermie in Speyer Bürgerinitiativen und Unternehmen. Zwar bestünden weiterhin unterschiedliche Auffassungen was die ökonomische und ökologische Bewertung der Geothermie anginge. Aus dem Entwurf des Abschlussdokuments ginge jedoch ebenfalls deutlich hervor, dass Lösungen für mehr Transparenz und Beteiligung der Bevölkerung gefunden wurden, die bestehende Konflikte lösen könnten und die Ausweisung zukünftiger Projekte erleichtern würden. „Die Landesregierung begrüßt die angesprochenen Möglichkeiten, die Öffentlichkeit in Zukunft beim Thema Geothermie umfassend und rechtzeitig einzubinden. Auch mit der
Ein Jahr nach Fukushima: Atomausstieg macht noch keine Energiewende. Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik 12. März 2012 dena-Chef Kohler fordert mehr Engagement für Gebäudesanierung und Stromsparen. „Ein Atomausstieg macht noch keine Energiewende, er kann aber ein zusätzlicher Antrieb sein“, sagt Stephan Kohler, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena), zum Stand der Energiewende ein Jahr nach dem Atomunfall im japanischen Fukushima. „Das Ziel der Energiewende ist die Umgestaltung der Energieversorgung hin zu einem intelligenten Energiesystem, in dem sich Energieeffizienz und erneuerbare Energien ergänzen. Dafür benötigen wir in der Energiepolitik einen klaren Paradigmenwechsel: Einsparung muss künftig vor Erzeugung gehen. Deshalb sollten wir die Priorität entschlossen auf die Themen setzen, auf die es wirklich ankommt: Energieeffizienz, Energieeffizienz, Energieeffizienz – und der
Energie-Check: Partner zeigen bei Messe, was in ihnen steckt Erneuerbare & Ökologie Ökologie Veranstaltungen 12. März 201212. März 2012 Kostenloser Energie-Check von „Haus sanieren – profitieren“ für Sanierungswillige – Themen: Sonne, Holz und Wärme Osnabrück. Am 24. und 25. März findet zum mittlerweile achten Mal die Energiemesse im Zentrum für Umweltkommunikation (ZUK) der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) in Osnabrück statt. Die zweitätige Veranstaltung hat dieses Mal „Energie aus Holz“, „Dämmstoff Holz“ und „erneuerbare Energien“ als Thema. Partner der DBU-Klimaschutz- und Beratungskampagne „Haus sanieren – profitieren“ bieten an einem Stand im Eingang den kostenlosen Energie-Check an, mit dem der energetische Zustand von Immobilien grob eingeschätzt werden kann. Das Energiesparmobil des Naturschutzbundes (NABU) Niedersachsen informiert über Altbausanierung, Energieeinsparung und Fördermitteln sowie über
Strategiepapier: Regionale Kompetenzfelder beschlossen – Zukunft in der Energieeffizienz E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Ökologie 11. März 201210. März 2012 „Mannheim. Zukunft in der Energieeffizienz“ lautet die thematische Klammer eines Strategiepapiers, das gemeinsam vom Fachbereich für Wirtschafts- und Strukturförderung mit Mannheimer Unternehmen, Hochschule Mannheim und IHK-Rhein-Neckar entwickelt wurde. Das Strategiepapier wurde dem Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit und Soziales gestern vorgestellt und dessen Umsetzung beschlossen. Vier von der Mannheimer Wirtschaft angestoßenen Projektansätze werden in diesem Strategiepapier der Wirtschaftsförderung konkretisiert: Ein unternehmensübergreifender Zuliefererpark, ein Kooperationsprojekt für Aus- und Weiterbildung, ein Innovations-Campus sowie attraktives Wohnen für Fach- und Führungskräfte. „Allen Projektansätzen ist gemeinsam, dass sie unter Zukunftsaspekten der Energieeffizienz, Energiespeichersysteme und Elektromobilität entwickelt werden sollen“, erläutert Bürgermeister Michael Grötsch. Besonders im Fokus stehen dabei die
Überhitzter Wasserdampf trocknet Lebensmittel Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 10. März 2012 Zur Trocknung von Lebensmitteln kommt meist energieaufwendige Heißluft zum Einsatz. Am Fraunhofer IGB wurde ein Verfahren zur Trocknung mit überhitztem Wasserdampf entwickelt und in einer kontinuierlichen Anlage realisiert, die bei Atmosphärendruck arbeitet. Damit kann der Energieverbrauch um bis zu 50 Prozent und die Trocknungszeit um bis zu 80 Prozent gesenkt werden. Das zu trocknende Gut wird zudem hygienisiert. Für die Herstellung von Trockenobst, Kartoffelchips, Instantprodukten und Trockenfutter muss den Nahrungsmitteln Wasser entzogen werden. In der Regel werden die Lebensmittel in großen Trocknungsanlagen mit Heißluft getrocknet. Doch hierbei wird viel Energie verbraucht: Allein die Trocknung kann bis zu 90 Prozent der gesamten für die