Bundesländern fordern vom Bund deutsche Klimaschutzziel nicht zu gefährden Behörden-Mitteilungen Ökologie 21. November 2014 Energie- und Klimaschutzministerinnen und –minister aus sieben Bundesländern fordern vom Bund ehrgeizigeres Handeln gegen die deutsche Klimalücke (WK-intern) - Die sieben Ministerinnen und Minister für Umwelt und Energie der Länder Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Bremen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen fordern die Bundesregierung dazu auf, den Entwurf für den Aktionsplan Klimaschutz 2020 und den Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz mit wirkungsvolleren Maßnahmen auszustatten, um das deutsche Klimaschutzziel nicht zu gefährden. „Die Klimakanzlerin ist zur Kohlekanzlerin geworden: Ohne energisches Handeln in Sachen Klimaschutz wird die Bundesregierung ihr Ziel verfehlen, bis zum Jahr 2020 die erforderlichen 40 Prozent des Treibhausgasaufkommens gegenüber 1990 zu reduzieren. Wir reden hier über
Wir brauchen ein klares Verbot von Fracking über das Bundesbergrecht und kein Flickwerk mit Schlupflöchern Behörden-Mitteilungen Ökologie 20. November 2014 Umweltminister Habeck fordert: Frackingverbot nicht aufweichen (WK-intern) - Zum heute bekannt gewordenen Gesetzesentwurf der Bundesregierung zum Fracking erklärt Schleswig-Holsteins Energiewendeminister Robert Habeck: „Fracking verlängert das Zeitalter der fossilen Energieträger – auf Kosten des Klimas und zum Preis von unwägbaren Risiken für Mensch und Umwelt. Deshalb lehnt die Landesregierung Schleswig-Holsteins Fracking ab. Im Land hier will keiner Fracking – wir bekommen nahezu täglich entsprechende Post von Bürgern und Gemeinden. Wir brauchen ein klares Verbot von Fracking über das Bundesbergrecht und kein Flickwerk mit lauter Schlupflöchern. Genau das scheint der Bund aber nun zu wollen: Sogar das Umweltministerium weicht seine eigenen Eckpunkte auf. Das in den
WWEA – RE-Energizing cities: Global 100% RE & ICLEI join forces Ökologie Windenergie Wirtschaft 19. November 2014 The Global 100% RE campaign, co-initiated by WWEA, and ICLEI-Local Governments for Sustainability (ICLEI) have signed an agreement to jointly facilitate and foster the progress towards 100% Renewable Energy among local governments around the globe. (WK-intern) - The partnership is aimed at speeding up the transition to a sustainable energy future, with a focus on optimizing the use of available RE sources – using renewables to generate energy in the electricity, heating/cooling and transport sectors in cities. By building a network among local governments, the partners will provide a platform for knowledge exchange, engagement and policy dialogue. Seemingly scattered local actions are powerfully
Atommüll: Haben Betreiber und Behörden gegen Vorschriften verstoßen? Mitteilungen Ökologie 19. November 2014 Verantwortliche müssen zur Rechenschaft gezogen werden (WK-intern) - Zu den Ursachen der undichten Atommüll-Fässer erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: "Es reicht nicht aus, die Schäden an Atommüll-Fässern einfach festzustellen, sondern jetzt muss ermittelt werden, wer die Verantwortung für dieses Desaster trägt. Und die Verantwortlichen müssen zur Rechenschaft gezogen werden. An 17 Standorten in Deutschland sind etwa 2.000 Atommüll-Fässer beschädigt oder undicht. Als Begründung weisen die Eigentümer des Mülls und die Behörden unisono darauf hin, dass ursprünglich eine frühere Einlagerung in Schacht Konrad geplant gewesen sei und niemand damit gerechnet habe, dass diese Fässer so lange oberirdisch aufbewahrt werden müssen. Dabei ist seit
Doppelt so viele radioaktive Abfälle, als bisher angenommen Mitteilungen Ökologie 18. November 2014 Die Hiobsbotschaften in Sachen Atommüll häufen sich (WK-intern) - Atomkraftgegner: Produktion strahlender Abfälle muss sofort gestoppt werden Zu den neusten Meldungen zum Atommüll-Desaster erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: "Doppelt so viele radioaktive Abfälle, als bisher angenommen. 2.000 beschädigte Strahlen-Fässer bundesweit. Die Hiobsbotschaften in Sachen Atommüll häufen sich. Es ist kein gutes Gefühl, als Atomkraftgegner mit seinen Warnungen so oft richtig zu liegen. Nötig sind jetzt Konsequenzen aus den unhaltbaren Zuständen in Sachen Atommüll. Wenn selbst schwach radioaktive Abfälle nicht einmal über wenige Jahrzehnte sicher gelagert werden können, wenn die Hälfte des vorhandenen Atommülls über Jahre verschwiegen wurde, wenn niemand weiß, wo diese
Green Economy Konferenz 2014 am 18. November 2014 Behörden-Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen 18. November 2014 Die Green Economy bietet die Chance für eine international wettbewerbsfähige, umwelt- und sozialverträgliche Wirtschaft. (WK-intern) - Doch welche Innovationen – technologisch und gesellschaftlich – sind notwendig, um den gesamtgesellschaftlichen Wandel zur Green Economy voranzutreiben? Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat gemeinsam mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) das zentrale Thema des Umweltgipfels Rio+20 aufgegriffen und 2012 den Agendaprozess Green Economy gestartet. Stakeholder und Akteure aus Wirtschaft, Forschung, Politik und Zivilgesellschaft haben in den letzten beiden Jahren gemeinsam die Forschungsagenda Green Economy erarbeitet. Am 18. November 2014 stellen das BMBF und das BMUB auf der Green Economy Konferenz
Mehr Aufmerksamkeit für Klimawandel durch das Climate Resilience Toolkit Ökologie Technik 18. November 2014 Weißes Haus nutzt Wiener Technologie für Klimaschutz (WK-intern) - Mehr Aufmerksamkeit für Klimawandel durch das "Climate Resilience Toolkit" von NOAA und webLyzard Washington, Wien - In der Nacht auf heute präsentierte US-Vizepräsident Joe Biden im Namen des Weißen Hauses eine neue Klimaschutz-Initiative, die innovative Web Intelligence Technologien des österreichischen Startups webLyzard nutzt. Die US-Regierung möchte damit ein umfassendes Wissensarchiv schaffen und die öffentliche Auseinandersetzung mit dem Klimawandel als zentrale Frage unserer heutigen Zeit fördern. Dazu bündelt die als "Climate Resilience Toolkit" bezeichnete Initiative aktuelle Berichte von den Websites der beteiligten US-Regierungsorganisationen mit den Erkenntnissen regionaler Klimazentren. Neben modernsten Technologien für die Extraktion von
Waldschutz allein reicht nicht – Emissionen aus veränderter Landnutzung Forschungs-Mitteilungen Ökologie 18. November 2014 Weltweiter Waldschutz allein, gedacht als Mittel gegen den Klimawandel, birgt ein bislang unterschätztes Risiko. (WK-intern) - Um den immer weiter wachsenden Hunger nach Anbauflächen zu stillen, könnten Felder statt in Wälder verstärkt in Savannen oder Buschland hinein ausgeweitet werden – und die veränderte Landnutzung würde erhebliche Mengen von Treibhausgasen freisetzen, wie eine neue Studie zeigt. Schutzprogramme müssten daher die ganze Bandbreite von Landtypen erfassen, um die globale Erwärmung wirkungsvoll zu begrenzen, so das Ergebnis von umfassenden Computersimulationen. Um eine Beschränkung der Landnutzung auszugleichen, ist für größere Erträge die Intensivierung der Landwirtschaft wichtig. „Der Schutz von Wäldern ist wichtig, aber er allein genügt nicht,
Frühwarnsystem für Deiche besteht Praxistest Ökologie Technik 17. November 2014 Sensoren und eine intelligente Auswertung ihrer Daten können Schäden an Deichen frühzeitig erkennen und so auch größere Abschnitte absichern. (WK-intern) - Die von Siemens entwickelte Technologie hat ihren Praxistest bestanden: Derzeit ist eine Kette von Sensoren auf einer Länge von fünf Kilometern an einem Deich in Amsterdam installiert und liefert permanent Informationen über dessen Zustand. Nach Abschätzungen von Experten könnte das automatische Deichmonitoring die Instandhaltungskosten um zehn bis maximal 20 Prozent senken. Deichschutz bekommt angesichts steigender Meeresspiegel und zunehmender Stürme weltweit zunehmende Bedeutung. Mehr als zwei Drittel der Städte in Europa setzen sich bereits jetzt damit auseinander, wie sie sich vor Hochwasser schützen
Neues Gutachten: Fracking ist in Deutschland nun nicht mehr grundsätzlich verboten! Behörden-Mitteilungen Ökologie 17. November 2014 Eine Kommission aus sechs Wissenschaftlern kann jetzt darüber entscheiden ob es Sinn macht Schiefergas zu fördern. Solche Gutachten-Kommissionen kennen wir von der Asse, von Gorleben, Atomendlager-Kommission ..., sie bestehen immer aus den Wissenschaftlern, welche von Umweltorganisationen abgelehnt werden. Umweltministerin Barbara Hendricks und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel lockern Fracking-Methode und stellen neues Gutachten 2014 vor: Umweltauswirkungen von Fracking bei der Aufsuchung und Gewinnung von Erdgas insbesondere aus Schiefergaslagerstätten Teil 2 zum Grundwassermonitoringkonzept, Frackingchemikalienkataster, Entsorgung von Flowback, Forschungsstand zur Emissions- und Klimabilanz, induzierte Seismizität, Naturhaushalt, Landschaftsbild und biologische Vielfalt Im Gutachten werden in der Vorgängerstudie benannte offene Fragen sowie weitere Gesichtspunkte, die die momentanen umweltrelevanten Themen bei
Studie: Klimaschutzziel 2020 ohne erste Einschnitte bei Kohle nicht erreichbar Ökologie 16. November 2014 Klima oder Kohle? Studie von Germanwatch und WWF zeigt: Klimaschutzziel 2020 ohne erste Einschnitte bei Kohle nicht erreichbar Berlin - Das deutsche Klimaschutzziel - 40 Prozent weniger Treibhausgase bis 2020 - ist im Koalitionsvertrag bestätigt worden. Die Maßnahmen, mit denen dieses in den verbleibenden 6 Jahren erreicht werden soll, müssen jetzt im Aktionsprogramm Klimaschutz der Bundesregierung beschlossen werden. Germanwatch und WWF zeigen in einer Kurzstudie auf, dass das Klimaschutzziel ohne eine deutliche Reduzierung der Kohleverstromung nicht zu erreichen ist. Die Autoren rechnen vor, dass gegenüber 2013 wenigstens 100 Millionen Tonnen CO2 bis zum Jahr 2020 in der Stromerzeugung eingespart werden müssen, damit
Internationale Energieagentur unterstreicht hochriskante Versorgungslage in Europa Behörden-Mitteilungen Ökologie 15. November 2014 Schultes: Zittern um Öl- und Gasversorgung nimmt noch weiter zu (WK-intern) - Beim Gestern in Wien präsentierten World Energy Outlook 2014 (WEO 2014) der Internationalen Energieagentur (IEA) hat Chefökonom Fatih Birol die hochriskante Versorgungslage mit Erdöl und Erdgas in Europa unterstrichen. „Die Lage hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich verschlechtert, der derzeit fallende Erdölpreis darf über die zunehmende Abhängigkeit Europas von immer weniger Ölproduzenten im hochexplosiven Krisengebiet des Nahen Ostens nicht hinwegtäuschen. Das Jahr 2020 wird laut IEA zum kritischen Scheidepunkt für die Versorgungslage, da sich ab diesem Zeitpunkt der bereits sichtbare Rückgang der nordamerikanischen Ölproduktion mit den durch Kriege ausfallenden Investitionen in