BBU kritisiert Inkrafttreten der Änderungen des Wasserhaushaltsgesetzes: Freibrief für Fracking Aktuelles Ökologie 12. Februar 2017 Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU e.V.) hat das Inkrafttreten der Änderungen des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) am heutigen Samstag scharf kritisiert. (WK-intern) - Der Umweltverband bezeichnet die neu in das WHG eingefügten Bestimmungen als einen Freibrief für ein flächendeckendes Fracking in Niedersachsen und die Vorbereitung für Schiefergasfracking in ganz Deutschland ab 2021. Der BBU fordert ein ausnahmsloses Fracking-Verbot, das im Bundesberggesetz festgeschrieben werden muss. Oliver Kalusch vom Geschäftsführenden Vorstand des BBU erklärt hierzu: „Entgegen aller Beteuerungen von Umweltministerin Barabara Hendricks und der Regierungskoalition aus SPD und CDU/CSU wird mit Inkrafttreten dieser WHG-Änderungen der Weg für Fracking weiter frei gemacht. Fracking ist ab jetzt in spezifischen
BMUB: Fracking-Regelungen treten am 11. Februar in Kraft Behörden-Mitteilungen Ökologie 11. Februar 2017 Verbot für unkonventionelles Fracking, strenge Auflagen für konventionelles Fracking (WK-intern) - Am 11. Februar treten gesetzliche Regelungen zum Fracking in Kraft. Sie sehen weitreichende Verbote und Einschränkungen für die Anwendung der Frackingtechnologie in Deutschland vor. Sogenanntes unkonventionelles Fracking wird generell verboten. Lediglich zu wissenschaftlichen Zwecken können die Bundesländer bundesweit maximal vier Erprobungsmaßnahmen zulassen, um bestehende Kenntnislücken zu schließen. Dafür sind strenge Bedingungen vorgesehen. Konventionelle Fracking-Vorhaben, die in Deutschland seit den 1960er Jahren in anderen Gesteinsarten vorgenommen werden, können zukünftig nur noch nach einer Umweltverträglichkeitsprüfung unter Beteiligung der Öffentlichkeit realisiert werden. Bundesumweltministerin Hendricks: "Fracking wird in Deutschland keine wichtige Rolle spielen. Wir haben es geschafft,
Wenn dem Meeresboden der Atem stockt: Zeitweiliger Sauerstoffmangel hat jahrzehntelang Auswirkungen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 11. Februar 2017 Periodische Schwankungen im Sauerstoffgehalt des Bodenwassers können den Kohlenstoffspeicher im Meeresboden und seine Bewohner auf Jahrzehnte verändern. (WK-intern) - Das zeigt eine neue Untersuchung im Schwarzen Meer, die nun in der Fachzeitschrift Science Advances erscheint. Die Ergebnisse sind besonders bedeutsam, da Sauerstoff in immer größeren Bereichen der Meere Mangelware ist. Der Meeresboden spielt eine Schlüsselrolle in den weltweiten Stoffkreisläufen. Die Organismen, die dort leben, verzehren und verarbeiten herabsinkendes organisches Material. Ein kleiner Teil des eintreffenden Materials wird üblicherweise im Boden vergraben. Der Großteil wird von den Bodenbewohnern remineralisiert, also abgebaut und in seine Bestandteile zerlegt, und steht danach dem Ökosystem für neue Biomasseproduktion
BürgerEnergie Lübeck ist neuer Eigentümer der Wasserkraftanlage am Mühlendamm Bioenergie Ökologie 11. Februar 2017 Die BürgerEnergie Lübeck eG und die Stadtwerke Lübeck haben in einem gemeinsamen Projekt die Übernahme der Wasserkraftanlage am Mühlendamm von den Stadtwerken vereinbart. (WK-intern) - Die BürgerEnergie Lübeck wird demnach ab dem 10. Februar alleiniger Eigentümer und Betreiber der Anlage. Formal erfolgt die Übernahme durch die BürgerEnergie Erzeugungs GmbH, die eine 100-prozentige Tochter der BürgerEnergie Lübeck eG ist. Mit der Schlüsselübergabe nimmt die BürgerEnergie Lübeck ihre erste Anlage in Betrieb, die unter Nutzung erneuerbarer Energie Ökostrom erzeugt. Mit einem mittleren Jahres-Ertrag von 150 MWh werden etwa 50 bis 60 Haushalte mit regenerativem Strom versorgt. „Die BürgerEnergie Lübeck und die Stadtwerke Lübeck stehen schon seit
80 Prozent weniger CO2 im Wärmemarkt sind durch regeneratives Gas möglich Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik 11. Februar 2017 Studie zeigt den Weg zur Dekarbonisierung: Ausstieg aus Öl, hocheffiziente Technologien und Einstieg in regeneratives Gas (WK-intern) - Die Studie „Wärmemarkt 2050“, die Zukunft ERDGAS heute im Rahmen der E-world vorstellte, untersucht, wie sich der Wärmemarkt der Zukunft entwickelt, um die politisch anvisierten 80 Prozent CO2-Reduktion zu erreichen. Im Fokus steht dabei die Bezahlbarkeit aller Maßnahmen. Die Ergebnisse: Ein großer Hebel zum Erreichen des ehrgeizigen CO2-Reduktionsziels liegt im steigenden Einsatz regenerativer Gase. Durch die Steigerung des Anteils auf 35 Prozent bis zum Jahr 2050 sind 80 Prozent weniger CO2-Emissionen im Gebäudesektor möglich. Das CO2-intensive Heizöl wird im Wärmemarkt der Zukunft keine Rolle mehr
Klimapakt: Thermografiespaziergang auf der Rude Erneuerbare & Ökologie Ökologie 10. Februar 201710. Februar 2017 Das „Prima Klima auf der Rude“ Team lud am Donnerstag, den 09.02.2017, zu einem abendlichen Thermografiespaziergang ein. (WK-intern) - Bei dem Rundgang durch das Viertel kann auf einer Wärmebildkamera genau erkannt werden, an welchen Stellen an Gebäuden ein hoher Wärmeverlust austritt. Trotz der frostigen Temperaturen fanden sich interessierte Hausbesitzer*innen im Quartiersbüro (Tegelbarg 5) ein. Jan Lange vom Projektteam erklärte gleich zu Beginn: „Der Winter ist die beste Jahreszeit, um einen Thermografiespaziergang zu machen und die aktuellen kalten Tage bieten die perfekte Bedingung“. Die betrachteten Häuser erschienen auf dem Bildschirm der Wärmebildkamera in vielerlei Farben. Die rötlichen Flächen auf den Bildern zeigen den Wärmeverlust
GroKo-Fracking-Gesetzespaket tritt in Kraft Ökologie Verbraucherberatung 10. Februar 2017 Fracking torpediert Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens (WK-intern) - Am 11. Februar tritt das Fracking-Gesetzespaket der Großen Koalition in Kraft. Der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) mit seinen Mitgliedsorganisationen Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Naturschutzbund Deutschland (NABU) und Robin Wood sowie die Deutsche Umwelthilfe (DUH), das Umweltinstitut München, PowerShift und Food & Water Europe befürchten, dass es nun neue Fracking-Vorhaben geben könnte. Insbesondere das Fracking in dichtem Sandstein, sogenanntes Tight-Gas-Fracking, wird durch die neuen gesetzlichen Regeln explizit erlaubt und wäre selbst in Schutzgebieten möglich. Auch für Fracking in Schiefer-, Ton-, Kohleflöz- und Mergelgestein bleibt durch "Forschungsprojekte" eine Hintertür offen. Die Bundesregierung spricht mit dieser
Mehr Nachhaltigkeit für die Alpen! Ökologie 10. Februar 2017 Bayerns Grüne zur Generalversammlung der Europäischen Alpenstrategie (WK-intern) - Anlässlich der Eröffnung der ersten Generalversammlung der Europäischen Alpenstrategie (EUSALP) unter Vorsitz Bayerns am 13. Februar 2017 erklärt der bayerische Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Eike Hallitzky: Die Generalversammlung der Europäischen Alpenstrategie muss sich endlich klar und deutlich für eine nachhaltige Entwicklung und den umfassenden Schutz des Alpenraums aussprechen. Das ist die zentrale Voraussetzung, damit die Alpen als einzigartiger Lebens-, Wirtschafts- und Naturraum weiterentwickelt werden können. Deshalb fordern wir Grüne die Versammlung dazu auf, sich bei den Verhandlungen an den Vorgaben der 1994 ratifizierten Alpenkonvention zu orientieren. Zugleich erwarten wir von der Bayerischen Staatsregierung, die
Europäische Bürgerinitiative gegen Glyphosat Ökologie Verbraucherberatung 10. Februar 2017 Unterzeichnen Sie auch gegen Glyphosat? Ende 2017 steht in der EU eine wichtige Entscheidung an: Ob das Pestizid Glyphosat für weitere 10 bis 15 Jahre zugelassen wird. Die Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation hat es als "wahrscheinlich krebserregend beim Menschen" eingestuft. Gemeinsam können wir jetzt ein starkes Zeichen gegen das meistgespritzte Pestizid der Welt setzen! Wir fordern: Keine Wiederzulassung für Glyphosat und transparentere Zulassungsverfahren für Pestizide in der EU! Für die Europäische Bürgerinitiative gegen Glyphosat müssen wir europaweit in den kommenden Monaten mindestens eine Millionen Unterschriften sammeln. Werden Sie jetzt Teil der Europäischen Bürgerinititative gegen Glyphosat! Unter diesen Aufruf setzen Sie damit Ihren Namen: Unsere Europäische Bürgerinitiative
TÜV SÜD überprüft CO2-Emissionen von Hochseeschiffen Ökologie 8. Februar 2017 TÜV SÜD verifiziert CO2-Emissionen von Hochseeschiffen (WK-intern) - Mit der Verordnung (EU) 2015/757 hat die Europäische Union die Grundlage dafür geschaffen, die CO2-Emissionen und Transportdaten von Hochseeschiffen zu erfassen. Als akkreditierte Prüfstelle unterstützt TÜV SÜD die Schifffahrtsunternehmen mit der Überprüfung und Verifizierung von Monitoringkonzepten und Emissionsberichten. Die Verordnung (EU) 2015/757 für Monitoring, Reporting und Verification (MRV) betrifft alle Hochseeschiffe mit einer Bruttoraumzahl von mehr als 5.000, die Güter oder Personen gewerblich befördern und einen Hafen im Hoheitsgebiet eines EU-Staates nutzen. Für jedes dieser Schiffe müssen die Schifffahrtsunternehmen ein Monitoringkonzept erstellen, das die Methodik zur systematischen Erfassung von CO2-Emissionen und Transportdaten beschreibt. Nach dieser
VKU kritisiert Gesetz zur Modernisierung der Netzentgeltstruktur (NEMog) Aktuelles Mitteilungen News allgemein Ökologie 7. Februar 2017 Das Bundeskabinett hat heute das Gesetz zur Modernisierung der Netzentgeltstruktur (NEMoG) beschlossen. (WK-intern) - Dazu VKU-Hauptgeschäftsführerin Katherina Reiche: „Wir benötigen eine Reform der Netzentgeltsystematik, um die Kosten für die Energiewende gerechter zu verteilen. Die im Gesetzentwurf vorgeschlagenen Änderungen sind jedoch nicht geeignet, den Herausforderungen zu begegnen. Der Gesetzentwurf führt zu einer Schwächung der klimafreundlichen Kraft-Wärme-Kopplung, die wir für die Erreichung der Klimaschutzziele unbedingt benötigen.“ Der VKU kritisiert vor allem die geplante ersatzlose Streichung der so genannten vermiedenen Netznutzungsentgelte (vNNE). Diese sollen sukzessive reduziert und schließlich abgeschafft werden. Derzeit werden vNNE sowohl für steuerbare Erzeugung, wie die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK), als auch für volatile Erzeugung
Mehr Schutz für Fledermäuse im Wald beim Bau von Windrädern Forschungs-Mitteilungen Ökologie Techniken-Windkraft Windenergie 7. Februar 2017 Empfehlungen des BfN zur Lebensraumsicherung und Kollisionsvermeidung (WK-intern) - In Deutschland gibt es 25 Fledermausarten; sie alle sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz besonders und streng geschützt, viele sind darüber hinaus stark gefährdet. Fast alle Arten sind auf den Wald als Lebensraum angewiesen. Die fortschreitende Errichtung und der Betrieb von Windenergieanlagen in Wäldern stellen für Fledermäuse jedoch eine Gefahr dar. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) hat nun als Ergebnis eines Forschungsvorhabens Empfehlungen für die Erfassung von verschiedenen Fledermausarten und für Schutzmaßnahmen beim Bau und Betrieb von Windrädern im Wald veröffentlicht, mit denen sich solche Konflikte vermeiden oder zumindest erheblich verringern lassen. „Der Wald spielt für die