Modellvergleich: So geht Klimaneutralität 2045 Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 11. Oktober 2021 So geht Klimaneutralität 2045: Was der erste Modellvergleich für Deutschland zeigt (WK-intern) - Um Deutschland in weniger als 25 Jahren klimaneutral zu machen, muss die nächste Bundesregierung sehr schnell sehr viel auf den Weg bringen. Das zeigt der Ariadne-Szenarienreport, der Transformationspfade zur Klimaneutralität 2045 erstmals im Modellvergleich ausbuchstabiert. Die Studie von mehr als 50 Forschenden aus mehr als 10 Instituten, darunter dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE sowie weiteren Fraunhofer-Instituten, belegt: Die Stromerzeugung aus Wind und Sonne müsste bis 2030 etwa 50 Prozent größer sein als bislang angepeilt. Der Ausstieg aus der zunehmend unwirtschaftlichen Kohlestromerzeugung würde für die Klimaneutralität 2045 bereits um 2030
Weihbischöf*innen Lohmann will China zu mehr Biodiversität bekehren Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Technik 11. Oktober 2021 Anlässlich der 15. UN-Weltbiodiversitätskonferenz ("COP 15"), die vom 11. bis 15. Oktober 2021 virtuell und in Kunming, China, stattfindet und im April 2022 fortgesetzt werden soll, erklärt Weihbischöf*innen Lohmann (Münster), der in der Deutschen Bischofskonferenz für Klima- und Umweltfragen zuständig und Vorsitzender der Arbeitsgruppe für ökologische Fragen der Kommission für gesellschaftliche und soziale Fragen ist: (WK-intern) - "'Alles ist miteinander verbunden' lautet einer der zentralen Sätze in Päpst*innen Franzi Umweltenzyklika Laudato si'. Das gilt auch für uns Mensch*innen und die uns umgebenden Tiere und Pflanzen. In seiner Ansprache an Religionsführer*innen am 4. Oktober 2021 im Vatikan hat das Päpst*innen es so ausgedrückt: 'Kein
PIK und RWI schlagen Sozialausgleich der CO2-Steuer vor: zuerst über die Stromabgaben, später als Pro-Kopf-Auszahlung Forschungs-Mitteilungen Ökologie 11. Oktober 2021 Die CO2-Steuer ist eine hocheffektive Maßnahme im Kampf gegen den Klimawandel. (WK-intern) - Allerdings muss die CO2-Steuer ergänzt werden durch einen breit angelegten Ausgleichsmechanismus, damit sie einkommensschwache Haushalte nicht überproportional belastet. Die beste Lösung wäre hierfür, mit den Einnahmen aus der CO2-Steuer zunächst die Steuern und Abgaben auf Strom zu reduzieren. Hierfürplädieren das RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) auf Basis einer neuen Analyse. Bei höheren CO2-Steuern sollten zusätzliche Einnahmen durch eine Pro-Kopf-Rückerstattung an die Bevölkerung zurückfließen. Ohne einen solchen Ausgleich könnte die Bepreisung langfristig soziale Sprengkraft, bergen, da die CO2-Steuer in den kommenden Jahren stark steigen muss,
Wissenschaftler der Bayes Business School erklärt den Energiepreisanstieg Forschungs-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 11. Oktober 202111. Oktober 2021 Was steckt hinter den steigenden Gaspreisen? (WK-intern) - Professor der Bayes Business School erklärt die Gründe für die steigenden Energiekosten, darunter die Verengung der Importströme, die geringere Verfügbarkeit von Alternativen und der steigende Verbrauch in Asien. Die steigenden Gaspreise haben weitgehend das Besorgnis darüber ausgelöst, wie viele Verbraucher es sich leisten können, ihre Häuser in diesem Winter zu heizen. Der Kostenanstieg hat ebenfalls zum Konkurs mehrerer Versorger geführt. Professor Michael Tamvakis, Professor für Rohstoffökonomie und -finanzierung an der Bayes Business School (ehemals Cass), erläutert die Ursachen dieses Anstiegs und unterbreitet seine Empfehlungen, um die Situation zu entschärfen und zu einem nachhaltigen Modell für
Fachkongress präsentiert Forschungsergebnisse beim Zukunftsforum Energie & Klima Bioenergie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Solarenergie Veranstaltungen Windenergie 11. Oktober 2021 AEE präsentiert erste ReWA-Forschungsergebnisse beim Zukunftsforum Energie & Klima (WK-intern) - IZES, IÖW und AEE stellen auf dem Zukunftsforum Energie und Klima am 15. November 2021 erste Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt ReWA unter dem Titel „Transformation zwischen Beteiligung, Wertschöpfung und Akzeptanz: Wie hängt alles zusammen und was hilft Kommunen bei der erfolgreichen Umsetzung?“ vor. ReWA steht für regionale Wertschöpfung, Beteiligung und Akzeptanz in der Energiewende. In der empirischen Untersuchung hat das Konsortium, bestehend aus dem Institut für ZukunftsEnergie- und Stoffstromsysteme (IZES), dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und der Agentur für Erneuerbare Energien e.V. (AEE), erstmals den Zusammenhang von regionaler Wertschöpfung, Beteiligungsmodellen und
Ariadne-Report: Deutschland auf dem Weg zur Klimaneutralität 2045 Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Solarenergie Wasserstofftechnik Windenergie 11. Oktober 2021 So geht Klimaneutralität 2045 – Was der erste Modellvergleich für Deutschland zeigt (WK-intern) - Um Deutschland in weniger als 25 Jahren klimaneutral zu machen, muss die nächste Bundesregierung sehr schnell sehr viel auf den Weg bringen. Das zeigt der Ariadne-Szenarienreport, der Transformationspfade zur Klimaneutralität 2045 erstmals im Modellvergleich ausbuchstabiert. Die Studie von mehr als 50 Forschenden aus mehr als 10 Instituten belegt: Die Stromerzeugung aus Wind und Sonne müsste bis 2030 etwa 50 % größer sein, als bislang angepeilt. Der Ausstieg aus der zunehmend unwirtschaftlichen Kohle würde auf einem Kurs zur Klimaneutralität bereits um 2030 erfolgen. Erhebliche zusätzliche Kraftanstrengungen sind notwendig, um die
Impulspapier zum Ausbau der Windenergie an Land: Klimaschutz braucht Rückenwind Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Offshore Ökologie Windenergie Windparks Wirtschaft 11. Oktober 2021 Die Energiewende kann nur gelingen, wenn die Windenergie schnellstmöglich weiter ausgebaut wird. (WK-intern) - In den letzten Jahren ist der Ausbau aber dramatisch eingebrochen. Wie die Probleme der Windenergie an Land überwunden werden können, analysiert der SRU in einer ausführlichen Stellungnahme, die Anfang 2022 veröffentlicht wird. Heute legt er mit Blick auf die anstehende Regierungsbildung ein Impulspapier vor, das die zentralen Empfehlungen in folgenden Bereichen vorab zusammenfasst: Ausreichend Flächen zur Verfügung stellen Wohnumfeld schützen und Länderöffnungsklausel streichen Naturschutz und Windenergienutzung in Einklang bringen Planungs- und Genehmigungsverfahren effizienter gestalten Finanzielle Teilhabe stärken und Öffentlichkeitsbeteiligung erweitern Den Ausbau der Windenergie konsequent fördern Zum Impulspapier Weitere Informationen erhalten Sie bei Dr. Julia Hertin, Tel.
Breite Unternehmensallianz fordert Umsetzungsoffensive für Klimaneutralität in Deutschland Erneuerbare & Ökologie Kooperationen Ökologie 11. Oktober 2021 Zum Auftakt der Sondierungsverhandlungen fordert eine breite Allianz deutscher Unternehmen aus allen Schlüsselsektoren der Wirtschaft eine ambitionierte sektorübergreifende Klimapolitik, die den Zielen des Pariser Klimaschutzabkommens gerecht wird. (WK-intern) - Auch Stiebel Eltron, Hersteller umweltfreundlicher Haus- und Systemtechnik, hat unterzeichnet. Mit ihrem Appell fordern 69 Unternehmen – darunter viele Großunternehmen und Vertreter des deutschen Mittelstands – die verhandelnden Parteien auf, Deutschland auf einen klaren, verlässlichen und planbaren Pfad zur Klimaneutralität zu bringen. Sie fordern von der neuen Bundesregierung, innerhalb der ersten 100 Tage eine Umsetzungsoffensive für Klimaneutralität aufzusetzen. Damit setzen deutsche Unternehmen ein deutliches Signal für ambitionierten Klimaschutz in der neuen Legislaturperiode. Dr. Nicholas Matten,
Ørsted unterzeichnet neue revolvierende Kreditfazilität in Höhe von 2 Mrd. EUR Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Wasserstofftechnik 11. Oktober 2021 Ørsted hat heute eine 5-jährige, nachhaltigkeitsbezogene, syndizierte revolvierende Kreditfazilität mit zwei einjährigen Verlängerungsoptionen in Höhe von 2,0 Mrd. EUR unterzeichnet. (WK-intern) - Die Fazilität dient allgemeinen Unternehmenszwecken und ersetzt Ørsteds bestehende, nicht in Anspruch genommene syndizierte revolvierende Kreditfazilität in Höhe von 1,4 Mrd. EUR, die im Dezember 2015 abgeschlossen wurde. Um die Bemühungen zur Erreichung der ehrgeizigen Nachhaltigkeitsziele von Ørsted voranzutreiben, wird die Zinsspanne der Fazilität (nach oben oder unten) basierend auf Ørsteds Fähigkeit, zwei vordefinierte strategische Nachhaltigkeitsziele jährlich zu erreichen, angepasst. Das erste Ziel ist das wissenschaftsbasierte Ziel von Ørsted, die CO2-Emissionen aus seiner Energieerzeugung und seinem Betrieb (Bereiche 1-2) bis 2025
Führt jetzt die Energieplanwirtschaft zu Inflation und Massenverarmung? Mitteilungen Ökologie 11. Oktober 2021 Inflation: Verbraucherschützer und Sozialverbände warnen vor dramatischen sozialen Folgen (WK-intern) - Angesichts der hohen Inflation fordern Verbraucherschützer und Sozialverbände die Politik auf, gegenzusteuern und die Bürger zu entlasten. Wenn der Anstieg der Energie- und Benzinpreise ungebremst weitergehe, drohe eine "dramatische soziale Schieflage", sagte Klaus Müller, Chef des Bundesverbands der Verbraucherzentralen (VZBV), dem Tagesspiegel (Montagausgabe). "Die Politik muss dringend die gegenwärtige Abhängigkeit von Energieimporten reduzieren, auf Energieeinsparungen setzen und Energiearmut verhindern", betonte Müller. "Aktuell fließen die Einnahmen aus den höheren Benzin- und Gaspreisen unter anderen an Russland, Norwegen und die arabischen Staaten", kritisiert der Verbraucherschützer. Damit stünden sie nicht für ökologische Investitionen und Pro-Kopf-Erstattungen
Recycling trägt erheblich zur CO2-Einsparung bei Mitteilungen Ökologie 8. Oktober 2021 Wir haben ein Klimawandelproblem, erklärte Dr.-Ing. Janz vom Umweltbundesamt auf der bvse-Jahrestagung 2021 Anfang Oktober in Marienfeld. (WK-intern) - Allerdings machte er auch klar, dass wir nicht nur das Problem der Klimaerwärmung haben, sondern dass die Umweltwissenschaft insgesamt neun globale Umweltprobleme identifiziert hat, die es zu bewältigen gilt. Janz zählte beispielhaft neben der Klimaerwärmung die Themen Biodiversität, Versauerung der Meere oder auch die Süßwassernutzung auf. "Sobald wir die planetaren Belastungsgrenzen auch nur eines dieser neun Umweltprobleme dauerhaft überschreiten, kann dies erhebliche Auswirkungen auf die Menschheit haben", erläuterte Janz. Deshalb appellierte er eindringlich: "Wir müssen mehr dafür tun, um die globalen Umweltprobleme, welche die
Düngemittellösung: Biofilter aus der Raumfahrt verwandelt Gülle in hochwertigen Dünger Bioenergie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 7. Oktober 2021 C.R.O.P.®-Verfahren kann Nährstoffkreisläufe nachhaltig und umweltfreundlich gestalten. (WK-intern) - Biologisch hergestellte Düngemittellösung trägt zum Boden- und Gewässerschutz bei. Entwickelt wurde der Biofilter für Astronautinnen und Astronauten, um die Versorgung mit frischen Lebensmitteln auf Langzeitmissionen zu gewährleisten DLR im Überblick Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist das Forschungszentrum der Bundesrepublik Deutschland für Luft- und Raumfahrt. Gedacht war die Technologie fürs Weltall: Aus Urin und Abfällen entsteht ein Dünger – und dieser unterstützt Astronautinnen und Astronauten zum Beispiel beim Anbau von Tomaten oder Salat. Möglich wird das durch den Biofilter C.R.O.P.® (Combined Regenerative Organic food Production), der im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt