BEE stellt sich neu auf Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 7. Juli 2022 BEE wird zentraler Verband der modernen Energiewirtschaft (WK-intern) - Mit der heutigen BEE-Delegiertenversammlung ist ein weiterer Schritt zur Stärkung der politischen und fachlichen Interessenvertretung der Erneuerbaren Energien vollzogen. Für alle Fragen der modernen Energieversorgung bietet er Politik, Medien, Unternehmen und Gesellschaft eine Anlaufstelle. Gemeinsam vertreten die beteiligen Verbände aus dem Haus der Erneuerbaren Energien auf dem innovativen EUREF-Campus in Berlin ihre Interessen. Nach den Satzungsänderungen im Dezember wurde heute das erste Mal die BEE-Delegiertenversammlung abgehalten. Sie kennzeichnet den Neuaufbruch des Verbandes durch die Wahl eines deutlich verbreiterten Vorstandes. Erstmals werden damit die Landesstrukturen der Erneuerbaren Energien im Vorstand des Bundesverbandes abgebildet. Der BEE unterstreicht
Agri-PV: 500m-Streifen für PV-Anlagen gehen zu Lasten der Landwirtschaft Mitteilungen Solarenergie 6. Juli 2022 DBV-Generalsekretär Krüsken zur EEG-Novelle im Bundestag (WK-intern) - (DBV) Zum Beschluss der Regierungskoalition im Bundestag über die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes EEG ("Osterpaket") am Donnerstag erklärt Bernhard Krüsken, Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes: "Bei den Freiflächen-Photovoltaikanlagen sehen wir die erneute Ausweitung der Streifen an Autobahnen und Eisenbahnen auf nun 500 Meter außerordentlich kritisch. Das führt zu agrarstrukturell nachteiligen Flächenzerschneidungen und fördert den Verlust hochproduktiver Agrarflächen. Stattdessen sollten PV-Freiflächenanlagen vorrangig auf ertragsschwachen Flächen und Standorten errichtet werden. Die Möglichkeit, Agri-PV auch auf Grünland zu errichten, bewerten wir positiv. Gleiches gilt für die verbesserten und vereinfachten Förderbedingungen für PV-Dachanlagen." Enttäuschend sind aus Sicht des DBV die Entscheidungen bei
Energiesicherungsgesetz: Bundesregierung wappnet sich weiter für eine Zuspitzung der Lage auf den Energiemärkten Behörden-Mitteilungen 6. Juli 20226. Juli 2022 Bundeskabinett beschließt Anpassung des Energiesicherungsgesetzes (WK-intern) - Die Bundesregierung wappnet sich weiter für eine Zuspitzung der Lage auf den Energiemärkten. Dazu hat das Bundeskabinett heute in einem schriftlichen Umlaufverfahren eine Formulierungshilfe für eine Anpassung des Energiesicherungsgesetzes und weiterer Folgeänderungen, u.a. des Energiewirtschaftsgesetzes beschlossen. Die Formulierungshilfe wird in einem nächsten Schritt über die Fraktionen der Regierungskoalition in den Bundestag eingebracht. Ziel ist ein schneller Abschluss des parlamentarischen Verfahrens. Vizekanzler und Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck erklärte dazu: „Die Lage am Gasmarkt ist angespannt und wir können eine Verschlechterung der Situation leider nicht ausschließen. Wir müssen uns darauf vorbereiten, dass sich die Lage zuspitzt. Deshalb schärfen
Ampel-Monitor: Energiewende muss erheblich beschleunigt werden E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 6. Juli 2022 WissenschaftlerInnen des DIW Berlin haben „Ampel-Monitor Energiewende“ entwickelt Monitor verfolgt, inwiefern energiepolitische Agenda der Regierung umgesetzt wird Immense Anstrengungen nötig, um Lücke zwischen avisierten Zielen und aktuellem Stand zu schließen (WK-intern) - Will die Bundesregierung ihre energiepolitischen Ziele erreichen, muss sie aufs Tempo drücken. Besonders große Lücken zwischen der aktuellen Entwicklung und den Zielen klaffen bei grünem Wasserstoff, Elektromobilität und erneuerbarer Wärme, wie der „Ampel-Monitor Energiewende“ des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) zeigt. DIW-WissenschaftlerInnen haben den Monitor entwickelt, um anhand von 15 Indikatoren den Fortgang der Energiewende auf dem Weg zur Klimaneutralität zu verfolgen. Der Monitor, der sich auf offene Daten stützt, begleitet die
Bundesverband Solarwirtschaft nimmt Stellung zum EEG 2023 mit Investitionsbremsen Mitteilungen Solarenergie 6. Juli 2022 EEG 2023: Solar-Fesseln gelockert, nicht gelöst (WK-intern) - Das am Donnerstag zur Beschlussfassung im Bundestag anstehende Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG 2023) strebt für den künftigen Ausbau der Solarenergie ehrgeizige Ziele an. In seinen Reformen bleibt es aber hinter den Erwartungen der Solarwirtschaft zurück. „Dies kann nur der erste Schritt zur Entfesselung der Solarenergie gewesen sein. Die Fesseln wurden gelockert, aber noch nicht vollständig gelöst.“ So kommentiert Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW), die am heutigen Abend dem Ausschuss für Klimaschutz und Energie im Rahmen des sogenannten energiepolitischen „Osterpaketes“ zur Beschlussfassung vorgelegte Gesetzesreform. Erfreut zeigt sich die Solarbranche über die deutliche Heraufsetzung der Photovoltaik-Ausbauziele. Demnach soll
Ampel-Koalition hat sich beim Klima-Reformpaket – dem sogenannten Osterpaket – geeinigt Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Solarenergie Windenergie 6. Juli 2022 Klimapaket verbindet Klimaschutz, Bürgerbeteiligung und Innovation: In dieser Woche soll es im Deutschen Bundestag verabschiedet werden. (WK-intern) - Es schafft die Voraussetzungen für den deutlich beschleunigten Ausbau erneuerbarer Energien, insbesondere Wind- und Solarenergie. Der stellvertretende energiepolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Bengt Bergt begrüßt die Ergebnisse: „Durch den deutlich beschleunigten Ausbau der Erneuerbaren schützen wir das Klima und machen den Strom nach und nach günstiger. Wir erleichtern die finanzielle Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger und Kommunen an der Energiewende und stärken die heimische Wirtschaft. Das sind Punkte, die der SPD in den Verhandlungen besonders wichtig waren.“ Damit Deutschland seine Klimaziele erreicht, muss die heutige Stromproduktion aus
Kartellrechtsänderung: Monopolkommission übergibt Gutachten an Habeck Behörden-Mitteilungen 6. Juli 2022 Der Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz hat heute das XXIV. Hauptgutachten der Monopolkommission mit dem Titel „Wettbewerb 2022“ entgegengenommen. (WK-intern) - Die Monopolkommission befasst sich mit den vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz vorgeschlagenen Maßnahmen zur Verschärfung des Wettbewerbsrechts, dem Digital Markets Act, Nachhaltigkeit im Kartellrecht sowie Unternehmenskonzentration und Preisaufschlägen. Bundesminister Robert Habeck: „Funktionierender Wettbewerb schafft faire Preise, Innovationen und Arbeitsplätze. Ich habe daher Maßnahmen vorgeschlagen vor, die Befugnisse des Bundeskartellamtes zu erweitern, damit der Staat bei Problemen effektiver eingreifen kann. Ich freue mich, dass die Monopolkommission dieses Ziel unterstützt.“ In Ihrem Gutachten thematisiert die Monopolkommission, wie marktmächtigen Unternehmen präventive Auflagen erteilt werden
Entwicklung der Wasserstoffwirtschaft nimmt Fahrt auf Behörden-Mitteilungen Veranstaltungen Wasserstofftechnik 6. Juli 2022 Die Wasserstoff-Vollversammlung ist die zentrale Veranstaltung zum aktuellen Stand der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie und der marktreifen Produkte. (WK-intern) - Die zweitägige hybride Konferenz startet heute, am zweiten Tag zieht der Bundesminister für Digitales und Verkehr Dr. Volker Wissing Bilanz über die Aktivitäten und Förderungen des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr. Die Wasserstoff-Vollversammlung gilt als eine zentrale Veranstaltung für den aktuellen Stand der Technologie und der marktreifen Produkte im Bereich Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie. Sie schafft Sichtbarkeit für die zahlreichen Aktivitäten und Projekte. Im Fokus der Veranstaltung steht die Umsetzung der Nationalen Wasserstoffstrategie, die in diesem Rahmen auf hoher politischer Ebene diskutiert werden soll. Der
Ergebnisse der Ausschreibung für Solaranlagen des ersten Segments zum Gebotstermin 1. Juni 2022 Mitteilungen Solarenergie 29. Juni 2022 (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur hat heute die erfolgreichen Gebote der Ausschreibung für Solarenergie des ersten Segments des Gebotstermins 1. Juni 2022 bekanntgegeben. Ausschreibung für Solaranlagen des ersten Segments („Freiflächenanlagen“) Die Solarausschreibung für Freiflächenanlagen und für Solaranlagen die auf, an oder in baulichen Anlagen errichtet werden, die weder Gebäude noch Lärmschutzwände sind, (Solaranlagen des ersten Segments) zum Gebotstermin 1. Juni 2022 ist unterzeichnet. Bei einer ausgeschriebenen Menge von 1.126 MW wurden 116 Gebote mit einem Volumen von 714 MW eingereicht. Der Hauptgrund für die Unterzeichnung dürfte in der Erhöhung des Ausschreibungsvolumens in diesem Jahr auf 3.600 MW liegen (2021 wurde mit 1.850 MW nur
Neue Technik für den Klimaschutz: Aus CO2 wird Methanol Mitteilungen Technik 28. Juni 2022 (WK-intern) - Die TU Wien entwickelte ein chemisches Verfahren, bei dem mit Hilfe spezieller Katalysatoren aus klimaschädlichem Kohlendioxid wertvolles Methanol entsteht. Aus Klimaschutzgründen steht fest: Kohlendioxid darf nicht in die Atmosphäre. Dort, wo sich die Entstehung von Kohlendioxid nicht verhindern lässt, sollte es abgeschieden und in andere Stoffe umgewandelt werden. Am besten ist es freilich, wenn dadurch Substanzen entstehen, die Wert haben und verkauft werden können. An der TU Wien wurde dafür nun eine neue Methode entwickelt: Mit Hilfe eines speziellen Katalysatormaterials aus Schwefel und Molybdän wird aus CO2 flüssiges Methanol. Die neue Technologie wurde bereits patentiert, gemeinsam mit Industriepartnern soll das
Der BDEW zur Ausrufung der Alarmstufe Gas Mitteilungen Windenergie 24. Juni 2022 (WK-intern) - Das Bundeswirtschaftsministerium hat heute die Alarmstufe ausgerufen. Hierzu erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung: „Die Ausrufung der Alarmstufe ist richtig. Derzeit ist die Versorgung gewährleistet, aber wir müssen unseren Blick auf den kommenden Winter richten. Es geht darum, alles für möglichst hohe Speicherfüllstände zu tun und die Einspeicherziele zu erreichen. Die Energiewirtschaft steht hierzu in engem Austausch mit der Bundesregierung und der Bundesnetzagentur. Wir brauchen jetzt eine gemeinsame Kraftanstrengung. Die Bundesregierung hat eine Reihe von Instrumenten eingeführt, um die Versorgungssicherheit zu stärken und die Einspeicherung von Gas zu beschleunigen. Besonders wichtig ist eine enge europäische Abstimmung. Die Energiewirtschaft
Vizekanzler*in Habeck aktiviert die zweite Stufe im „Notfallplan Gas“ Aktuelles Behörden-Mitteilungen Mitteilungen Verbraucherberatung Videos 23. Juni 202223. Juni 2022 Aktuell keine Preiserhöhung durch Alarmstufe (WK-intern) - Nach der bereits geltenden Frühwarnstufe hat das Bundeswirtschaftsministerium heute die zweite Stufe im „Notfallplan Gas“ aktiviert: Weil Russland die Gaslieferungen durch Nord Stream 1 drosselt, gilt ab sofort die Alarmstufe. Kundinnen und Kunden von ESWE Versorgung müssen damit zum aktuellen Zeitpunkt aber noch nicht mit automatischen Preiserhöhungen rechnen. Energieversorger können innerhalb der Alarmstufe in die Lage versetzt werden, für alle ihre Verträge neue Preise festzulegen – diese gelten dann innerhalb einer Woche nach Ankündigung. Möglich macht das Paragraf 24 des Energiesicherungsgesetzes (EnSiG): Er soll verhindern, dass Energieversorger aufgrund massiv steigender Großhandelspreise in finanzielle Schieflage geraten. Das