An geltendes EU-Recht angepasst: Bundesrat stimmt neuen Regeln für nitratbelastete und eutrophierte Gebiete zu Behörden-Mitteilungen Ökologie 8. Juli 20228. Juli 2022 Der Bundesrat hat heute der Novelle der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Ausweisung von mit Nitrat belasteten und eutrophierten Gebieten (AVV Gebietsausweisung) zugestimmt. Deutschland schafft Klarheit und Sicherheit für Landwirte und Umwelt Wichtiger Schritt zur Vermeidung hoher Strafzahlungen (WK-intern) - Geregelt wird damit, dass insbesondere das Nitratmessnetz in den nächsten Jahren verdichtet wird. Problemstellen können so besser erkannt werden. An alle Menschen, vielleicht zum Verständnis, was hier oder in Holland oder der ganzen EU abgeht. Warum gehen die Landwirte in den Niederlanden auf die Straße? Hollands Landwirte protestieren gegen EU-Auflagen Ab 2028 gelten dann einheitliche Regeln für alle Bundesländer. Mit den Änderungen, die die Europäische Kommission zuvor bestätigt
Szenariorahmen Strom für den kommenden Netzentwicklungsplan Strom 2023- 2037/2045 genehmigt Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Technik 8. Juli 2022 Bundesnetzagentur genehmigt Szenariorahmen Strom (WK-intern) - Präsident Müller: „Grundlage für das Klimaneutralitätsnetz 2045 ist gelegt“ Die Bundesnetzagentur hat heute den Szenariorahmen Strom für den kommenden Netzentwicklungsplan Strom 2023- 2037/2045 genehmigt. Die Genehmigung bildet die Grundlage zur Ermittlung des Ausbaus im Stromübertragungsnetz bis 2037 und 2045. „Wir nehmen erstmals das Erreichen der Klimaneutralität im Jahr 2045 in den Blick“, sagt Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur. „Der Szenariorahmen berücksichtigt die aktuellen energiepolitischen Ziele der Bundesregierung aus dem Koalitionsvertrag und dem Osterpaket. Die Übertragungsnetzbetreiber sind nun aufgefordert, auf der Grundlage dieser Annahmen den erforderlichen Netzausbau zu berechnen und uns vorzulegen“. Netzplanung für drei Entwicklungspfade Für die Jahre 2037 und
Versorgungssicherheit: Kraftwerke auf Basis von Stein- und Braunkohle bleiben vorerst unverzichtbar Behörden-Mitteilungen Ökologie 8. Juli 20228. Juli 2022 Gestern Abend hat der Bundestag in zweiter und dritter Lesung das Ersatzkraftwerkebereithaltungsgesetz verabschiedet. (WK-intern) - Heute hat sich der Bundesrat abschließend mit dem Gesetzentwurf befasst, so dass das Gesetz noch im Juli in Kraft treten kann. Hierzu erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung: „Die Regelungen zur Bereithaltung und zum Einsatz von Ersatzkraftwerken auf Basis von Stein- und Braunkohle sind ein zentraler Baustein, um die Versorgungssicherheit bei Strom, Wärme und Gas in Deutschland und Europa zu stärken. Die Diskussionen über den Gesetzentwurf im Bundestag haben erfreulicherweise noch zu zahlreichen wichtigen Verbesserungen geführt, die der BDEW im Gesetzgebungsprozess vorgeschlagen hatte: So sind die ursprünglich vorgesehenen Strafzahlungen
Kleine Wasserkraftwerke werden doch wieder gefördert Bioenergie Mitteilungen 8. Juli 2022 GVB lobt Nachbesserungen am Osterpaket Scheller: Beitrag zur Versorgungssicherheit mit erneuerbaren Energien (WK-intern) - Mit Erleichterung hat der Genossenschaftsverband Bayern (GVB) auf Nachbesserungen beim Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG2023) im sogenannten Osterpaket reagiert. Wasserkraft ist demnach von überragendem Interesse und die Förderung für kleine Wasserkraftwerke mit einer Leistung von weniger als 500 Kilowatt bleibt erhalten, kommentierte GVB-Präsident Gregor Scheller die Entscheidung des Gesetzgebers am Freitag in München. Im Kabinettsentwurf zum EEG2023 war geplant gewesen, kleinere Wasserkraftanlagen von der Förderung auszunehmen. "Die Entscheidung, dies wieder zu korrigieren, begrüße ich ausdrücklich. Alle Welt redet vom Ausbau erneuerbarer Energien, Energieunabhängigkeit und einer dezentralen Energieversorgung. Angesichts dessen ist es sehr erfreulich,
volytica unterstützt das Battery-Pass-Konsortium in der Entwicklung industrieübergreifender Standards E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Technik 8. Juli 2022 Dresden - volytica diagnostics, Spin-Off des Fraunhofer IVI, unterstützt ab sofort das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) geförderte Konsortium „Battery Pass“. (WK-intern) - Als Supporting Partner steht das Dresdner Technologieunternehmen dem Konsortium als Experte für Batterie-Diagnostik und Batteriedaten zur Verfügung. Im April dieses Jahres startete ein neues, vom BMWK finanziertes Forschungs- und Entwicklungsprojekt, dass unter dem Namen „Battery Pass“ eine interoperable und skalierbare Datenplattform entwickelt. Ziel dieses Projekts ist es, mit der Entwicklung von Datenspezifikationen und technischen Standards, die technologische Souveränität Europas zu stärken und eine führende Rolle in der Digitalisierung der Batteriewertschöpfungskette einzunehmen. Die Erkenntnisse des Projektes sollen zudem zur
Bundesregierung: Der Ausbau der Offshore-Windenergie wird beschleunigt Behörden-Mitteilungen Finanzierungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 8. Juli 20228. Juli 2022 Bis 2035 ist eine installierte Leistung von mindestens 40 GW geplant. (WK-intern) - Der Ausbau der Offshore-Windenergie soll beschleunigt werden. Vorgesehen ist eine installierte Leistung von Offshore-Windenergie-Anlagen bis zum Jahr 2030 von mindestens 30 Gigawatt und mindestens 40 GW bis 2035. Im Jahr 2045 sollen dann mindestens 70 GW erzeugt werden. Der Bundestag hat die Änderung des Windenergie-auf-See-Gesetz heute beschlossen. Die Offshore-Windparks vor den deutschen Küsten haben 2020 rund 27 Milliarden Kilowattstunden Strom eingespeist. Der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromversorgung soll bis zum Jahr 2030 auf 80 Prozent und danach kontinuierlich weiter steigen. Für das Gelingen dieses Ziels ist die Offshore-Windenergie ein wesentlicher
Stromrichter können das Verbundnetz auch mit sehr hohen Anteilen erneuerbarer Energien stabil halten Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Technik Windenergie 7. Juli 2022 Das Stromversorgungssystem kann zukünftig auch ohne die stabilisierende Wirkung der Synchrongeneratoren konventioneller Kraftwerke betrieben werden. (WK-intern) - Das stellten die Fachexperten des Verbundprojektes „Netzregelung 2.0“ heute gemeinsam auf der Abschlusskonferenz in Kassel fest. Das Forschungsprojekt konnte zeigen, dass Anlagen mit netzbildenden Stromrichtern Momentanreserve bereitstellen und damit auch in Extremsituationen das System stabilisieren können. Zum Abschluss des Projekts diskutieren Stromnetzbetreiber mit Fachexperten und Vertretern des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz und der Bundesnetzagentur die Detailergebnisse und Fragen zur Einführung der neuen Technologie. Bislang sorgen vor allem die Synchrongeneratoren von Großkraftwerken dafür, dass die Anforderungen an Frequenz und Spannung im Stromnetz eingehalten werden. Mit der Energiewende
CETA-Ratifizierung: Demokratie-Fachverband droht mit erneuter Klage Mitteilungen Verbraucherberatung 7. Juli 2022 Zur heutigen (06.07.) Einbringung des CETA-Ratifizierungsgesetz in den Bundestag durch die Ampel-Koalition, äußert sich Roman Huber, geschäftsführender Bundesvorstand von Mehr Demokratie: “Wenn umfassende Sonderklagerechte für Konzerne und undemokratische Ausschüsse Teil von CETA bleiben, ziehen wir erneut vor das Bundesverfassungsgericht.” (WK-intern) - Der Demokratie-Fachverband kritisiert die für Herbst geplante vollständige Ratifizierung des Abkommens. So seien weite Teile des Handelsabkommens, wie Zollsenkungen und Marktzugänge, bereits seit 2017 im Rahmen der vorläufigen Anwendung in Kraft. Bei der vollständigen Ratifikation ginge es also nicht mehr darum, den internationalen Handel weiter zu stärken, sondern um Sonderklagerechte für Konzerne und die Einrichtung von Ausschüssen, die ohne Rückbindung an die
Westfälische Hochschule veröffentlicht Positionspapier zur Energie- und Klimawende Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 7. Juli 2022 Sieben Instituts-Professoren des Westfälischen Energieinstituts (WEI) legen heute nach intensiver Forschungsarbeit ein Positionspapier zur Energie- und Klimawende vor. (WK-intern) - Unter dem Titel „Energie- und Klimawende zwischen Anspruch, Wunschdenken und Wirklichkeit“ kommen Heinz-J. Bontrup, Michael Brodmann, Christian Fieberg, Markus Löffler, Ralf-M. Marquardt, Andreas Schneider und Andreas Wichtmann zu den folgenden Befunden: Gelsenkirchen. Die sich verschärfende Klimakrise kann nur durch eine verstärkte internationale Kooperation gelöst werden. Deutschland, mit einem Anteil von rund 2 % der weltweiten CO2-Emissionen, wird dazu nur einen marginalen Beitrag leisten können. Dennoch müssen wir als eines der reichsten Länder der Erde überproportionale Anstrengungen zur CO2-Neutralität unternehmen. Die bisherigen Bemühungen waren dazu
Von 60 GW auf 215 GW – Bundestag setzt Solarzeitalter-Meilenstein Behörden-Mitteilungen Solarenergie 7. Juli 2022 Bundestag beschließt EEG 2023 Reform setzt richtige Ziele und bringt erste Verbesserungen für Solarparks und Photovoltaik-Prosumer auf den Weg Solarbranche mahnt: Momentum nicht verstreichen lassen und jetzt Bürokratie abbauen (WK-intern) - Als einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg ins Solarzeitalter bezeichnet der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) die vom Deutschen Bundestag am heutigen Donnerstag auf den Weg gebrachte Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG 2023). Die Vervielfachung der Photovoltaik-Ausbauziele sei ein unübersehbares Zeichen des Aufbruchs, zugleich aber auch eine Messlatte für die Energie- und Klimaschutzpolitik der kommenden Jahre, so der Branchenverband. Das EEG 2023 sieht vor, die solare Kraftwerkskapazität in Deutschland von heute rund 60 Gigawatt bis zum Jahr
Stimmungsbild der Bevölkerung im Hinblick auf die Machbarkeit der Energiewende Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Wasserstofftechnik 7. Juli 2022 Ambivalentes Stimmungsbild zur Energiewende (WK-intern) - NRL-Gesellschaftsstudie bestätigt hohen Rückhalt in der Bevölkerung, dennoch droht ein Vertrauensverlust durch schwindenden Glauben an die Machbarkeit Hamburg – Wie ist das aktuelle Stimmungsbild der Bevölkerung im Hinblick auf die Machbarkeit der Energiewende? Und inwiefern beeinflusst der Ukraine-Krieg und die drohende Versorgungskrise diese Einschätzung? Diesen und weiteren Fragen hat das Großprojekt Norddeutsches Reallabor eine Gesellschaftsstudie zur Energiewende gewidmet. Die Ergebnisse zeigen eine deutliche Verschiebung in der Bewertung von Gemeinwohlzielen und persönlichen Auswirkungen der Energiewende – und eine große Skepsis gegenüber der Machbarkeit. Zugleich ist die Dringlichkeit einer schnellen Umstellung der Energieversorgung in den Köpfen der Bürger*innen angekommen. Die
Gebäudeenergiegesetz: Endlich praktikabler Schritt für mehr Klimaschutz Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 7. Juli 2022 Neues Gebäudeenergiegesetz mit Fokus auf erneuerbare Energie, weg von reiner Dämmung (WK-intern) - Der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen bewertet die Novellierung des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) grundsätzlich als positiv. „Mit der Fokussierung auf erneuerbare Energien und weg von immer dickeren Wänden wird endlich ein entscheidender und vor allem praktikabler Schritt für mehr Klimaschutz gemacht“, erklärte BFW-Präsident Dirk Salewski in Berlin. „Studien belegen seit Langem, dass immer mehr Dämmung an den Wänden kaum zu mehr Energieeffizienz führt, sondern nur zu mehr Materialeinsatz und höheren Kosten. Der wirtschaftliche Grenznutzen ist mit den bestehenden ordnungspolitischen Vorgaben längst erreicht. Es ist gut, dass die Regierungskoalition endlich den notwendigen