Fraunhofer Forschung: Lebenserwartung von Solarmodulen vorhersagen Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 25. Oktober 201325. Oktober 2013 (WK-intern) - Solarmodule sind diversen Umwelteinflüssen ausgesetzt, die über die Jahre das Material ermüden. Forscher haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sich die Wirkung dieser Einflüsse langfristig berechnen lässt. Dies erlaubt zuverlässige Lebensdauerprognosen. Wer in eine eigene Solaranlage auf dem Dach investiert, möchte in der Regel langfristig davon profitieren – doch wie alt wird die Technik eigentlich? Obwohl die meisten Hersteller ihren Kunden bis zu 25 Jahre Garantie gewähren, können sie selbst keine verlässlichen Aussagen über die voraussichtliche Lebensdauer treffen. Um zum Betrieb zugelassen zu werden, müssen die Module zwar bestimmte Normen erfüllen. Dazu werden sie in verschiedenen Versuchen hohen Temperaturen
Gewerkschaften und Arbeitgeber fordern Regierungsplan für die Energiewende Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 25. Oktober 2013 (WK-intern) - Energiewende vorantreiben, Industriestandort sichern Im Vorfeld der am Mittwoch, den 23. Oktober beginnenden Koalitionsverhandlungen haben IG BCE, IG Metall, BDA und BDI klare Forderungen an die künftige Bundesregierung beim Thema Energiewende formuliert. In einer gemeinsame Erklärung plädieren Gewerkschaften und Arbeitgeber dafür, dass „die energiepolitischen Zuständigkeiten und Kompetenzen in der Bundesregierung gebündelt werden, um bei der Umsetzung der Energiewende gezielter und effektiv voranzukommen.“ Die gemeinsame Erklärung im Wortlaut: „IG BCE, IG Metall, BDA und BDI unterstützen die Energiewende und die vereinbarten europäischen Klimaziele. Eine verlässliche, umweltverträgliche, bezahlbare und wettbewerbsfähige Energieversorgung ist für die industrielle Wertschöpfung und Beschäftigung in Deutschland ebenso eine grundlegende
IAV-Preisverleihung für Nachwuchsingenieure der Fahrzeugentwicklung E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen News allgemein Technik 25. Oktober 201325. Oktober 2013 (WK-intern) - IAV vergibt zum zehnten Mal den Hermann-Appel-Preis Berlin - Am 24. Oktober hat IAV erneut sieben herausragende Nachwuchsingenieure mit dem Hermann-Appel-Preis ausgezeichnet. Ihre Bachelor-, Diplom-, Master- und Doktorarbeiten zeichnen sich durch einen innovativen Ansatz, hohe wissenschaftliche Relevanz und industrielle Anwendbarkeit aus. IAV hat den mit insgesamt 15.000 Euro dotierten Preis zum zehnten Mal vergeben. Zur Preisverleihung versammelten sich rund 150 Gäste in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften am Berliner Gendarmenmarkt. Die Gewinner erhielten ihre Auszeichnungen von den Jury-Mitgliedern Prof. Volker Schindler (TU Berlin, Leiter des Fachgebiets Kraftfahrzeuge), Prof. Burghard Voß (IAV, Fachbereichsleiter für Getriebe- und Hybridsysteme), Thomas Papenheim (IAV, Bereichsleiter
Neues Helmholtz-Institut für Batterieforschung gegründet Forschungs-Mitteilungen 24. Oktober 2013 (WK-intern) - Neues Helmholtz-Institut Münster: Impulse für die Batterieforschung Jülich – Das Forschungszentrum Jülich, die Westfälische Wilhelms-Universität Münster und die RWTH Aachen kooperieren noch enger auf dem Gebiet der Batterieforschung. Zu diesem Ziel werden sie das Helmholtz-Institut Münster (HI MS) gründen, das als dauerhafte Außenstelle des Forschungszentrums Jülich aufgebaut werden soll. Das Forschungszentrum Jülich unterstützt das Vorhaben mit 5,5 Millionen Euro jährlich, das Land wird bis 2018 zusätzlich insgesamt 11 Millionen Euro investieren. Als „wissenschaftlich exzellent“ bewertete eine mit internationalen Experten besetzte Gutachterkommission die von den Partnern vorgelegten Pläne für das neue Helmholtz-Institut Münster (HI MS). Die gestern abgeschlossene Begutachtung war der
Das Ausbaubremsen für Erneuerbare Energien wird politisches Programm Mitteilungen 24. Oktober 2013 (WK-intern) - Vorfahrt für Kohle: Große Koalition macht Erneuerbare Energien klein Zum Beginn der Koalitionsverhandlungen von CDU/CSU und SPD erklärt Simone Peter, Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: „Erneuerbare Energien und Energieeffizienz drohen bei den heute beginnenden Koalitionsverhandlungen brutal unter die Räder zu kommen. Denn in der Energie-Verhandlungsgruppe sind die Kohlefreunde praktisch unter sich. Umweltminister Altmaier, der die Gespräche für die CDU/CSU leitet, will eine Ausbaubremse für Erneuerbare Energien, von der vor allem die Kohle profitieren würde. Und die SPD-Verhandlungsführerin Hannelore Kraft hat sich als NRW-Ministerpräsidentin immer für die Kohle stark gemacht, genau wie der ebenfalls an den Verhandlungen teilnehmende saarländische Wirtschaftsminister Heiko Maas. Damit
Japan ist hilflos im Umgang mit Katastrophen-Reaktor Fukushima Mitteilungen News allgemein 24. Oktober 2013 (WK-intern) - NABU: Fukushima erfordert internationalen Rettungsplan Miller: Japan hilflos im Umgang mit Katastrophen-Reaktor Berlin – Anlässlich der heute endenden Untersuchungen durch die internationale Atomenergiebehörde (IAEO) fordert der NABU einen internationalen Rettungsplan für den Katastrophen-Reaktor. „Schlimm genug, dass die japanische Regierung mehr als zwei Jahre brauchte, um die internationale Gemeinschaft um Hilfe zu bitten. Bis heute ist Japan nicht in der Lage, Schritt für Schritt die Schäden rund um die havarierte Atomanlage in Fukushima einzudämmen. Es sind viele Firmen vor Ort, aber es gibt keinen Masterplan“, kritisiert Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Damit die weltweit besten Wissenschaftler und Ingenieure in Sachen Nuklearsicherheit in
Bis 2020 können Energiekosten um 15 Milliarden pro Jahr sinken Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 24. Oktober 2013 (WK-intern) - Vorschlag für eine Bundesagentur für Energieeffizienz und einen Energiesparfonds (BAEff) Analyse aus dem Wuppertal Institut zeigt: bis 2020 können Energiekosten um 15 Milliarden pro Jahr sinken Ein Team des Wuppertal Instituts untersucht wie die Energieeffizienz in Gebäuden, Geräten und Anlagen gestaltet werden können, um die Energiewende zum Erfolg zu führen und die Energiekosten zu senken. Lesen Sie die Zusammenfassung der Ergebnisse dieser Studie. Die Studie wird in Kürze veröffentlicht. Quelle: Wuppertal Institut
Klimawandel – Planet der Pilze – neue Erkenntnisse über eine bislang unterschätzte Vielfalt Forschungs-Mitteilungen 23. Oktober 201322. Oktober 2013 (WK-intern) - Mikroskopisch kleine Pilze sind überall auf der Erde in riesigen Mengen zu finden – und kaum bekannt. In einer jetzt in der Fachzeitschrift New Phytologist online veröffentlichten Metastudie hat ein Team des Biodiversität und Klima Forschungszentrums (BiK-F) mehrere Arbeiten analysiert, die mit neuen genetischen Methoden verschiedenste Pilzgemeinschaften erfassen. Zwischen den in den Einzelstudien dokumentierten insgesamt mehreren Tausend Pilzarten fanden sich fast keine Überlappungen. Zudem scheint nicht einmal die Hälfte der Mikroorganismen bekannt zu sein – und damit auch nicht ihre ökologische Funktion. Hieraus ergeben sich neue Fragen in Bezug auf Umweltveränderungen und Klimawandel. In einer Metastudie verschaffte sich ein
Erfolgreiche Leitbilder für Energiewende Forschungs-Mitteilungen 23. Oktober 201322. Oktober 2013 (WK-intern) - Im September 2013 startete das Forschungsprojekt „e-transform“, bei dem unter anderen auch ein Forschungsteam der Fakultät für Gestaltung der Hochschule Augsburg involviert ist. Experten untersuchen hier die Rolle kommunikativer Prozesse und Möglichkeiten medialer Werkzeuge, mit denen Leitbilder entwickelt werden, um die von der Bundesregierung beschlossene Energiewende erfolgreich zu etablieren. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt wird im Verbund koordiniert von Prof. Dr. Christiane Hipp von der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg. Praxispartner sind die Europäische Metropolregion München und dem Regionalverband FrankfurtRheinMain. Das Team um Prof. Jens Müller von der Hochschule Augsburg wird sich insbesondere mit neuen crossmedialen
Altmaier hält am Endlager Gorleben fest Mitteilungen 22. Oktober 2013 (WK-intern) - Klage gegen Aufhebung des Rahmenbetriebsplans ist nur ein Glied in einer ganzen Kette von Maßnahmen, die auf Gorleben hinauslaufen Zur Absicht des Bundesumweltministers, gegen die Aufhebung des Rahmenbetriebsplans für Gorleben zu klagen, erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: "Altmaier tut alles, um gar nicht erst den Hauch von Vertrauen aufkommen zu lassen. Der Standort Gorleben wird weiter bevorzugt, so als ob es alles Gerede vom Neustart bei der Endlagersuche gar nicht gegeben hätte: Der Minister klagt gegen die konsequente Aufhebung des alten Rahmenbetriebsplans durch das Land Niedersachsen. Er hält am Planfeststellungsverfahren für Gorleben fest. Er sichert sich langfristig Salzrechte von
Heizwärme aus einem Steinkohlebergwerk Forschungs-Mitteilungen Technik 22. Oktober 2013 (WK-intern) - Auch in Zukunft muss im Ruhrgebiet das mit der Zeit ansteigende Grubenwasser aus ehemaligen Steinkohlebergwerken abgepumpt werden. So sichert die RAG die Stabilität des Bodens und schützt das Trinkwasser. Das BINE-Projektinfo „Heizwärme aus Grubenwasser“ (13/2013) stellt ein Pilotprojekt an der Zeche Robert Müser in Bochum-Werne vor, bei dem die in diesem Wasser enthaltene Wärme ausgekoppelt und energetisch genutzt wird. Seit einem Jahr werden damit zwei Schulen, ein Schwimmbad, eine Mensa und die Hauptfeuerwehrwache Bochum geheizt. In Bochum werden rund 10 Millionen m³ Grubenwasser mit einer Temperatur von 20 °C aus 600 m Tiefe gefördert. Die entzogene Wärme wird auf
2012 ist der Anteil des Ökostroms in Österreich auf 11 % gestiegen Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 22. Oktober 2013 (WK-intern) - 2012 mehr Grünstrom, aber auch deutlich mehr Kosten Anteil geförderten Ökostroms im vergangenen Jahr trotz höheren Stromverbrauchs gestiegen Vor allem Windkraft und Photovoltaik legten stark zu Ausbauziele für 2015 werden voraussichtlich übertroffen Kosten für Ökostromförderung steigen an Der Anteil des mit staatlichen Mitteln geförderten Ökostroms an der Abgabe an Endverbraucher ist 2012 im Vergleich zu 2011 deutlich gestiegen – und das obwohl auch der Stromverbrauch im vergangenen Jahr zugenommen hat. Das geht aus dem heute präsentierten neuen Ökostrombericht der Regulierungsbehörde E-Control hervor. Obwohl die Abgabe an Endverbraucher um 1,2 Prozent von 55.076 Gigawattstunden (GWh) auf 55.748 gestiegen ist, hat sich der Anteil