Neue Klimastudie belegt Umwelt-Bemühungen in Ostasien Forschungs-Mitteilungen Ökologie 29. September 2014 Die Anstrengungen beim Umweltschutz im ostasiatischen Raum geben leichten Anlass zur Hoffnung: Während die Emissionen des Treibhausgases Kohlenstoffdioxid (CO2) in der Region weiterhin stark zunehmen, hat sich der Ausstoß von giftigen Stickoxidgasen im Vergleich dazu weniger stark erhöht. (WK-intern) - Dies belegt eine neue Studie von Wissenschaftlern des Instituts für Umweltphysik (IUP) der Universität Bremen, die am 28. September 2014 in der Fachzeitschrift Nature Geoscience veröffentlicht wurde. Grundlage für die Untersuchung sind Daten des Satelliteninstruments SCIAMACHY, das vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) nachhaltig gefördert wurde. Die Auswertung der Satellitendaten ergab, dass der Ausstoß von Kohlenstoffdioxid im ostasiatischen Raum in den Jahren 2003 bis
Five leading energy companies establish Framework for the development of smart energy solutions Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 29. September 2014 ABB, Alliander, DNV GL, ICT Automatisering and Stedin have formally established the USEF Foundation for the development of smart energy products, services and solutions Arnhem / Netherlands - Five companies active in the energy market - ABB, Alliander, DNV GL, ICT Automatisering and Stedin - have formally established the Universal Smart Energy Framework (USEF) Foundation. Its mission is to offer a future-proof framework for the development of smart energy products, services and solutions. (WK-intern) - The Foundation intends to conclude cooperation agreements with Essent and IBM Nederland B.V. These parties are USEF participants from the beginning and will get the same status
Unterirdisches Staubauwerk aus natürlichem Ton erreicht 3000-Meter-Marke. Mitteilungen 29. September 2014 Welzower Dichtwand zeigt Effekt für Grundwasserschutz In dieser Woche haben die Bergleute von Vattenfall an der Dichtwandbaustelle des Tagebaues Welzow-Süd die 3000-Meter-Marke erreicht. (WK-intern) - „Ein hartes Stück Arbeit liegt hinter uns, waren doch vor allem harte Lehmschichten und auch Geröllhorizonte mit Steinen zu überwinden, um die Dichtwand bis zu einer Tiefe von 100 bis 110 Metern zu errichten. Zudem waren zwei Straßen, der Obere Landgraben und mehrere Medienleitungen zu queren“, bilanzierte Ingo Müller, Betriebsführer des Bohrbetriebes am Donnerstag. Die bisherigen Mühen haben sich jedoch gelohnt, meint Dr. Stephan Fisch, Planungschef der Tagebauentwässerung bei Vattenfall: „An der nur einem Meter breiten Dichtwand hat sich
Effizienzindikatoren zur Energiebilanz Deutschland Behörden-Mitteilungen 29. September 2014 Die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen stellt auf ihrer Internetseite ab sofort verschiedene neue Informationen bereit. (WK-intern) - Dazu gehören die ausgewählte Effizienzindikatoren zur Energiebilanz Deutschland Die Beobachtung der Energieeffizienz durch die AG Energiebilanzen ist ein wichtiger Beitrag zum Monitoring der Energiewende in Deutschland. Methoden und Grundlagen zur Berechnung der Energiebilanz wurden im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums aufwändig erarbeitet. Auf diesen Grundlagen berechnet die AG Energiebilanzen regelmäßig aktuelle gesamtwirtschaftliche und sektorbezogene Statistiken zur Entwicklung der Energieeffizienz in Deutschland sowie Zeitreihen ab 1990. In den hier verfügbaren Dateien sind die Daten für „ausgewählte Effizienzindikatoren zur Energiebilanz Deutschland“ als komplette Zeitreihe oder in grafisch aufbereiten Form abrufbar. Ausgewählte Effizienzindikatoren zur Energiebilanz Deutschland PM: Arbeitsgemeinschaft
Fernstudiengang: Managementstudium für mehr Nachhaltigkeit Forschungs-Mitteilungen 29. September 2014 Im Fernstudiengang MBA Sustainability Management lernen Führungskräfte wie sie Nachhaltigkeit im Unternehmen umsetzen. (WK-intern) - Bis Oktober läuft die Bewerbungsphase. Lüneburg - Im Nachhaltigkeitsmanagement suchen berufserfahrene Studierende aus allen Fachrichtungen nach Wegen, wie erfolgreiches wirtschaftliches Handeln gleichzeitig sozial und ökologisch verträglich wird. Dafür braucht man tiefgehendes Managementwissen und umfangreiche Handlungskompetenzen. Im Managementstudiengang MBA Sustainability Management der Leuphana Universität Lüneburg lernen angehende Führungskräfte nicht nur über Nachhaltigkeit zu reden, sondern diese im Unternehmen erfolgreich und profitabel umzusetzen. Das Studienangebot führt in vier Semestern berufsbegleitend zum Titel Master of Business Administration (MBA). Voraussetzungen sind ein abgeschlossenes Hochschulstudium und einige Jahre Berufserfahrung. Über 50 Dozierende vermitteln daher
Kernkraftwerkstransformator geht von Krümmel nach Isar 2 Behörden-Mitteilungen 29. September 2014 Abtransport eines Maschinentrafos vom Kernkraftwerk Krümmel KIEL/GEESTHACHT - Am Donnerstag, 25. September, wurde ein weiterer Maschinentransformator vom Kernkraftwerk Krümmel abtransportiert. Der Trafo, der dem früheren Leistungsbetrieb gedient hatte, ist zur weiteren Verwendung im Kernkraftwerk Isar 2 des Betreibers E.ON vorgesehen. Dies teilte das zuständige Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume am 24. September 2014 mit. Der Transformator wird in den Geesthachter Hafen gebracht und dort auf Schwimmpontons verladen. Nach Angaben des Betreibers Vattenfall ist der Transport ab etwa 22:00 Uhr vom Kernkraftwerk Krümmel aus vorgesehen. Es ist für diese Zeit mit Straßensperrungen zu rechnen. Bisher waren bereits drei Trafos ohne Probleme
Lithium-Schwefel: Zyklenstabile Batteriezellen mit hohen Energiedichten > 400 Wh/kg E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 28. September 2014 Lithium-Schwefel-Batterien sind ein wesentlicher Hoffnungsträger der sich eher langsam entwickelnden Elektromobilität. Hohe spezifische Energiedichten von über 600 Wh/kg werden für Li-S-Zellen zukünftig erwartet, was gegenüber Li-Ionen-Technologie mit max. 250 Wh/kg einer erheblichen Steigerung der Reichweite für Elektrofahrzeuge gleichkommen würde. (WK-intern) - Zugleich wird das teure Kathodenmaterial herkömmlicher Li-Ionen-Zellen durch kostengünstigen, ungiftigen und nahezu unbegrenzt verfügbaren Schwefel abgelöst. Weiterhin bestehen jedoch große Herausforderungen in der Umsetzung der Konzepte zu Hochenergiezellen mit genügender Zyklenstabilität. Am Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS arbeiten Forscher seit circa fünf Jahren an der Entwicklung geeigneter Elektrodenmaterialien und Produktionsverfahren für eine kostengünstige Hochenergiezelle auf Basis der Lithium-Schwefel-Technologie. Durch verbesserte
Verfahren zur Herstellung großer automobiltauglicher Lithium-Ionen-Zellen in Ulm eingeweiht E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 28. September 2014 Weltweit einmaliges Batterieforschungszentrum eLaB in Ulm nun komplett Im Beisein von Bundesforschungsministerin Johanna Wanka wurde am 26. September in Ulm die neue Forschungsplattform eingeweiht. (WK-intern) - Dort werden künftig führende deutsche Industrieunternehmen Verfahren zur Herstellung großer automobiltauglicher Lithium-Ionen-Zellen entwickeln. Für die High-Tech-Produktionsanlagen im industriellen Maßstab wurde das ZSW Labor für Batterietechnologie (eLaB) um einen vierten Gebäudeteil mit 3.600 Quadratmeter Nutzfläche erweitert. Das ZSW betreibt mit der neuen Plattform und den bereits existierenden Labor- und Testanlagen jetzt ein weltweit einmaliges Batterieforschungszentrum. Hier werden neue Aktivmaterialien hergestellt, Komponenten evaluiert und nun auch die seriennahe Produktion großer Lithium-Akkus entwickelt. Zum vollständigen Pressetext (deutsch/englisch) gelangen Sie
Greenpeace-Aktivisten demonstrieren für Kohleausstieg Mitteilungen Ökologie 27. September 2014 Greenpeace-Aktivisten demonstrieren vor Koalitionsverhandlungen in Brandenburg für Kohleausstieg (WK-intern) - „Braunkohle stoppen, Zukunft gestalten“ Potsdam - An die verfehlte Energiepolitik der Rot-Roten-Koalition in Brandenburg erinnern Greenpeace-Aktivisten vor den heute beginnenden Koalitionsverhandlungen zwischen SPD und Linkspartei. Neben einem fünf Meter hohen, aufblasbaren Braunkohle-Baggerrad fordern die Umweltschützer auf einem Banner: „Braunkohle stoppen, Zukunft gestalten“. „SPD und Linke haben Brandenburg mit ihrer Kohlepolitik zu einem energiepolitischen Freilichtmuseum gemacht“, sagt Greenpeace Energieexperte Karsten Smid. „In den neuen Koalitionsvertrag gehört ein verbindlicher Ausstiegsplan aus der klimaschädlichen Braunkohle. Wenn Brandenburg langfristig Energieland seien will, muss es jetzt konsequent auf die Erneuerbaren setzen.“ SPD und
LNG verringert die Erdölabhängigkeit und verbessert die Klimabilanz des Verkehrsbereichs Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 27. September 2014 Flüssigerdgas: dena-Studie empfiehlt Markteinführung von LNG-Lastwagen Der Straßengüterverkehr in Deutschland verzeichnet enorme Wachstumsraten mit steigenden Treibhausgasemissionen und ist fast vollständig von Erdöl abhängig. (WK-intern) - Flüssigerdgas (Liquefied Natural Gas – LNG) als alternativer Kraftstoff hat das Potenzial, die Energieversorgung zu diversifizieren und auch die Klimabilanz der Lkws sowie aller damit transportierten Waren zu verbessern. Dies geht aus einer neuen Studie der Deutschen Energie-Agentur (dena) hervor. „Die dena unterstützt die Strategie der Europäischen Kommission, LNG als Alternative zum Diesel zu etablieren“, so dena-Geschäftsführer Stephan Kohler. „Für einen erfolgreichen Markteintritt von LNG müssen Politik und Industrie aber an einem Strang ziehen. Die Industrie wird nicht
Deutschland und Frankreich wollen Stromversorgung in Europa gemeinsam sichern Mitteilungen 27. September 2014 Deutschland und Frankreich intensivieren Gespräche über zukünftiges Strommarktdesign Führende Energieexperten aus Frankreich und Deutschland haben sich in Berlin zu Gesprächen über die Sicherung der Stromversorgung in Europa getroffen. (WK-intern) - Im Mittelpunkt stand die Frage, welche Herausforderungen sich aus dem politisch angestrebten Wandel der Energiesysteme in beiden Ländern und dem Ausbau der erneuerbaren Energien ergeben. Die Konferenz wurde veranstaltet von der Deutschen Energie-Agentur (dena), dem französischen Verband der Elektrizitätswirtschaft UFE (Union Française de l'Électricité) und dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Die Teilnehmer aus Politik und Wirtschaft waren sich einig, dass Lösungen im europäischen Rahmen entwickelt werden müssen und dass die deutsch-französische
Verbände fordern von EU-Kommission höchste Priorität für Umwelt- und Naturschutz Mitteilungen Ökologie 27. September 2014 EU-Parlament muss Juncker-Kommission auf zukunftsfähiges Europa verpflichten. Berlin/Brüssel - Im Vorfeld der Befragung der Kandidaten für die neue EU-Kommission durch das Europäische Parlament haben die im Deutschen Naturschutzring (DNR) vertretenen Umweltverbände wie der NABU und der BUND vor einer Marginalisierung des Klima- und Umweltschutzes in der EU gewarnt. (WK-intern) - Die Europäische Union sei in der Vergangenheit bei der Integration von Umwelt-, Verbraucher- und Wirtschaftsinteressen ein gutes Stück vorangekommen. Deshalb dürfe das Parlament der neuen Kommission nur zustimmen, wenn die künftigen Kommissare dem Umwelt- und Naturschutz höchste Priorität geben würden. DNR-Präsident Hartmut Vogtmann: "Kommissionspräsident Juncker hat seinen Wunschkandidaten ein Arbeitsprogramm nach dem Motto