Räumung des Reaktordruckbehälters im Kernkraftwerk Brunsbüttel Behörden-Mitteilungen Ökologie 26. November 2016 Ministerium gibt grünes Licht zur Räumung des Reaktordruckbehälters im Kernkraftwerk Brunsbüttel (WK-intern) - Verladung abgebrannter Brennelemente in CASTOR –Behälter hat begonnen KIEL - Der Reaktordruckbehälter im Kernkraftwerk Brunsbüttel wird geleert. Wie die schleswig-holsteinische Atomaufsichtsbehörde (Energiewendeministerium) heute (25. November 2016) mitteilte, hat der Betreiber Vattenfall damit begonnen, hochradioaktive, abgebrannte Brennelemente in einen ersten CASTOR-Behälter zu verladen. Dieser Behälter wird dann in das Kernbrennstoffzwischenlager am Standort transportiert und in dem Gebäude für eine spätere Zwischenlagerung bereitgestellt. Die erforderliche Zustimmung hatte die Atomaufsicht gestern erteilt. Weitere CASTOR-Behälter sollen folgen. Nach Überzeugung der Atomaufsicht wird mit der Räumung des Reaktordruckbehälters für zusätzliche Sicherheit gesorgt. Die abgebrannten Brennelemente werden
CKW nimmt drei öffentliche Solaranlagen in Betrieb Dezentrale Energien Mitteilungen Solarenergie 26. November 2016 CKW hat innerhalb eines Jahres drei öffentliche Solaranlagen in Betrieb genommen. (WK-intern) - Nach Willisau und Schüpfheim speist seit gestern Donnerstag auch die Anlage in Escholzmatt lokal produzierten Ökostrom ins Netz. Über dreihundert Personen haben Anteile an den drei Kraftwerken erworben. Die insgesamt 1‘576 Viertelpanels, die im Rahmen des Projektes «CKW meinSolarstrom» zum Verkauf standen, waren jeweils im Nu ausverkauft. CKW vergütet den über dreihundert Personen, die sich einen Anteil sicherten, pro Viertelpanel mindestens 50 kWh Solarstrom pro Jahr, und zwar über die gesamte Lebensdauer der Anlage, also zwanzig Jahre lang. Dank vielen Sonnentagen wurde der Minimalwert bisher weit übertroffen. So produzierte die Anlage,
Flüssige Gebäudehülle schützt vor Hitze und Kälte Dezentrale Energien Forschungs-Mitteilungen Neue Ideen ! 26. November 2016 Materialwissenschaftler stellen Prototypen für intelligente Fassaden vor (WK-intern) - Man stelle sich ein solches Gebäude vor: Wenn im Sommer die Sonne scheint, sorgen eine intelligente Fassade und ebensolche Fenster für angenehme Kühle im Inneren. Im Winter dagegen bleibt es behaglich warm, auch ohne dass eine zusätzliche Heizung notwendig ist. Was nach ferner Zukunftsmusik klingt, könnte bereits in wenigen Jahren Realität werden. Die Grundlagen dafür hat jetzt ein Team von Materialwissenschaftlern im Rahmen eines an der Friedrich-Schiller-Universität Jena koordinierten Forschungsvorhabens gelegt. Das Konsortium aus Universitäten und Industrieunternehmen hat dafür intelligente Fassaden- und Fenstermodule entwickelt, die den Wärmefluss in Gebäuden regulieren können. In der aktuellen
Fluglärm: Projekte für leisere Landeanflüge – DLR stellt erste Ergebnisse vor Forschungs-Mitteilungen Ökologie 25. November 2016 Landeanflüge leiser gestalten, das ist die Motivation zweier gemeinsamer Forschungsvorhaben des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und des Umwelt- und Nachbarschaftshauses (UNH) in Kelsterbach, deren erste Ergebnisse heute auf der internationalen Konferenz für aktiven Schallschutz ICANA 2016 am Flughafen Frankfurt vorgestellt wurden. (WK-intern) - Ein Pilotenassistenzsystem für leisere Anflüge sowie ein Verfahren für flexiblere lärmentlastende Anflugrouten konnten in diesem Jahr erprobt werden. Beide Verfahren haben ihr Potential unter Beweis gestellt und werden zukünftig noch umfangreichere Tests durchlaufen. Die vorgestellten Arbeiten sind Teil zahlreicher Forschungsaktivitäten für leiseres Fliegen, die der Fachausschuss Fluglärm im DLR koordiniert. Fahrwerk und Klappen lärmschonend einsetzen Bei Flugversuchen vom 26.
Gefahren von Pestiziden öffentlich machen: Europäische Gerichtshof stärkt Informationsrechte der BürgerInnen Behörden-Mitteilungen Ökologie 24. November 2016 EuGH: EU muss Gefahren von Pestiziden öffentlich machen (WK-intern) - Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat gestern in einem historischen Urteil, die Informationsrechte der Bürger*innen gestärkt. Nationale sowie EU-Behörden müssen Studien über die Wirkung von Pestiziden – wie das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat – veröffentlichen. Der EuGH hatte über zwei Fälle zu entscheiden, ob Pestizide als in die Umwelt gelangende „Emissionen“ unter die Aarhus-Konvention fallen. Für die Richter*innen trifft dies aufgrund der Wirkung von Pestiziden auf Luft-, Wasser- und Bodenqualität eindeutig zu. Daraus entstehen nun Informationspflichten für nationale und EU-Behörden. Greenpeace und das Pestizid-Aktionsnetzwerk Europe (PAN Europe) eröffneten einen Fall, da sie 2010 von der EU-Kommission die
BDEW erweitert einstimmig den Vorstand um drei Vertreter der Erneuerbaren-Branche Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 24. November 2016 Der Vorstand des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hat auf seiner turnusmäßigen Sitzung heute beschlossen (WK-intern) - Drei Vertreter führender Unternehmen aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien für die laufende Amtszeit in den Vorstand zu berufen Dr. Martin Grundmann, Geschäftsführer der ARGE Netz, Dr. Klaus Meier, Geschäftsführer der wpd windmanager und Dr. Jürgen Tzschoppe, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der International Hydropower. Damit folgt der Vorstand der Empfehlung des BDEW-Präsidiums. "Wir freuen uns, dass immer mehr Unternehmen aus der Erneuerbaren-Branche Mitglied im BDEW werden. Es ist daher nur folgerichtig, dass sie auch ihren Platz in den Verbandsorganen einnehmen. Der einstimmige Vorstandsbeschluss zeigt, dass unsere Mitgliedsunternehmen
Geothermie macht sich die Wärme im Erdinneren zunutze Forschungs-Mitteilungen Geothermie 24. November 2016 Wärme aus der Tiefe für die Energiewende (WK-intern) - Im Erdinneren herrschen Temperaturen von mehreren tausend Grad Celsius. Die Geothermie macht sich diese Energie zunutze. Besonders in Bayern birgt die Erdwärme ein großes Potenzial. Drei Universitäten haben nun eine Initiative der Bayerischen Staatsregierung aufgegriffen und gemeinsam die "Geothermie-Allianz Bayern" (GAB) gegründet. Koordiniert wird sie von der Technischen Universität München (TUM). Im Interview spricht die Projektkoordinatorin Dr. Katharina Aubele von der Munich School of Engineering der TUM über die Vorteile dieser erneuerbaren Energieform und erklärt, in welchen Bereichen noch Forschungsbedarf besteht. Gibt es eine einfache Definition für Geothermie? Katharina Aubele: Der Begriff Geothermie kommt aus dem
AEE-Bundesländerreport: Die föderale Energiewende zum Nachschlagen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 24. November 2016 Neue Ausgabe des AEE-Bundesländerreports zeichnet mit vielen Zahlen, Texten und Grafiken ein detailliertes Bild des Ausbaus Erneuerbarer Energien (WK-intern) - Mit dem Klimaschutzabkommen von Paris ist eine erhebliche Reduzierung der globalen Treibhausgasemissionen völkerrechtlich festgeschrieben. Die tatsächliche Minderung des Klimagasausstoßes muss jedoch vor Ort durch den Ausbau Erneuerbarer Energien und den effizienteren Einsatz von Energie erfolgen. Die Bundesländer haben dabei eine wichtige Scharnierfunktion und können durch eigene Rahmensetzungen, Zielmarken und Anreize die Energiewende entscheidend voranbringen. Einen detaillierten Überblick über die unterschiedlichen Strategien, Stärken und Strukturen bei der föderalen Energiewende bietet die neu erschienene Ausgabe 2016/17 des regelmäßigen Bundesländerreports der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE). „Alle
Potenzial von Nano- und Mikrokonzentratoren für die nächste Generation von Chalkopyrit-Solarzellen Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 23. November 2016 PVSEC 26: Vortrag von Martina Schmid ausgezeichnet (WK-intern) - Ende Oktober fand in Singapur die PVSEC-26 statt, die zu den größten internationalen Konferenzen im Bereich Photovoltaik zählt. Für ihren Vortrag im Bereich „Neue Materialien und Konzepte“ erhielt Prof. Dr. Martina Schmid einen „Best Oral Presentation Award“. Martina Schmid leitet am HZB die Nachwuchsgruppe für NanoOptiX und ist Juniorprofessorin an der FU Berlin. In Ihrem Vortrag erläuterte sie das Potenzial von Nano- und Mikrokonzentratoren für die nächste Generation von Chalkopyrit-Solarzellen. Die PVSEC-26 umfasst alle Aspekte der Solarenergie, von der Grundlagenforschung an neuen Materialsystemen, der Herstellung, Charakterisierung und Simulation von photovoltaischen Materialien über Forschung und Optimierung
Speichern von Überschussstrom aus Solar- und Windenergie, Herausforderungen der Energiewende Forschungs-Mitteilungen Techniken-Windkraft Windenergie Wirtschaft 23. November 2016 Forschen für die Energiewende: EMIL@BESSY II startklar für das Kopernikus Projekt "Power-to-X" (WK-intern) - Das Speichern von Überschussstrom aus Solar- und Windenergie zählt zu den großen Herausforderungen der Energiewende. Daher hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Kopernikus-Projekt „Power to X“ (P2X) aufgesetzt. Forschungsprojekte zur Umwandlung von elektrischer Energie aus Sonne und Wind in chemische Grundstoffe, gasförmige Energieträger und Kraftstoffe sollen damit vorangebracht werden. An dem Forschungsvorhaben beteiligt sich auch das Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB). Mit dem jetzt eröffneten Laborkomplex EMIL@BESSY II stehen einzigartige Synthese- und Analytiktools mit direktem Zugang zum Röntgenlicht von BESSY II zur Verfügung. Insgesamt sind 17 Forschungseinrichtungen, 26
Beste europäische Doktorarbeit zur Windenergie erhöht den Energieertrag von Windenergieanlagen Forschungs-Mitteilungen Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 23. November 2016 Neues Verfahren erhöht den Energieertrag von Windenergieanlagen (WK-intern) - David Schlipf vom Stuttgarter Lehrstuhl für Windenergie (SWE) wurde mit dem „Excellent Young Wind Doctors Award 2016“ ausgezeichnet. Der Preis wird jährlich für die beste europäische Doktorarbeit im Bereich der Windenergie von der Europäischen Akademie für Windenergie EAWE (European Academy of Wind Energy) vergeben. Schlipf hat in seiner Arbeit ein Verfahren entwickelt, dass die Regelung von Windenergieanlagen verbessert. Der Einsatz dieser neuen Technologie erhöht den Energieertrag und verlängert die Lebensdauer der Anlagen. Das Verfahren verbessert die Regelung von Windenergieanlagen mit Hilfe eines optischen Geräts, das auf der Lidar-Technologie basiert. Es misst Windinformationen und wertet sie
Buderus ist Service-Champion Mitteilungen 23. November 2016 Deutschlands größtes Service-Ranking: Buderus gewinnt im Branchenvergleich (WK-intern) - Kunden von acht Haustechnikanbietern zum erlebten Kundenservice befragt Der Systemexperte Buderus hat sich in Deutschlands größtem Service-Ranking an die Spitze der SHK-Branche gesetzt. In einer repräsentativen Online-Befragung wurden unter anderem die Endkunden von acht großen Haustechnikanbietern gefragt, ob sie einen sehr guten Kundenservice erlebt haben – die meisten waren vom Buderus-Service vollauf überzeugt und kürten den Systemexperten damit zum Service-Champion der Branche. Die Studie wird seit 2010 jährlich von den Kooperationspartnern DIE WELT, der Goethe-Universität Frankfurt am Main und dem Beratungsunternehmen ServiceValue durchgeführt. In die Ergebnisse fließen ausschließlich Meinungen von Befragten ein, die tatsächlich