Speicherung großer Mengen Wasserstoff in Bayern Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik Wasserstofftechnik 10. April 2026 Studie zeigt Alternativen zu Salzkavernen in Norddeutschland - Großes Wasserstoffspeicherpotenzial in Bayern (WK-intern) - Südbayerns geologische Formationen bieten ein bislang unterschätztes Potenzial zur Speicherung großer Mengen Wasserstoff. Damit könnten sie eine Alternative zu norddeutschen Salzkavernen sein und somit zu einer besseren geografischen Verteilung der Speicherkapazitäten beitragen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Technischen Universität München (TUM) in Kooperation mit der Montanuniversität Leoben (MUL) im Auftrag des Bayerischen Wirtschaftsministeriums. Damit erneuerbare Energien effektiv und nachhaltig genutzt werden können, muss es möglich sein, die erzeugte Energie zu speichern. Ein wichtiger Ansatz hierfür ist die Umwandlung in Wasserstoff, der jedoch in großen Mengen gespeichert und dem
Negative Emissionstechnologien entscheidend für Klimaneutralität 2045 Forschungs-Mitteilungen Ökologie Solarenergie Technik 10. April 2026 Um die in Deutschland angestrebte Treibhausgasneutralität bis 2045 zu erreichen, reicht die reine Emissionsminderung nicht aus. (WK-intern) - Erforderlich ist zusätzlich eine aktive Entnahme von CO₂ aus der Atmosphäre durch sogenannte Negative Emissionstechnologien (Negative Emission Technologies, NETs). Eine neue Studie des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE analysiert die Rolle von NET für das Erreichen der Klimaziele. Entscheidende Faktoren sind demnach ein breiter Mix aus verschiedenen NET-Technologien sowie eine integrierte Strategie für das Energiesystem, den NET-Hochlauf und eine nachhaltige Biomassenutzung nötig. Im Jahr 2045 entnehmen die NETs zwischen 39 und 51 Millionen Tonnen schwer vermeidbarer CO₂- Emissionen. Das Studienteam betrachtete vier NETs, die mit dem
Fraunhofer reduzieren Silberverbrauch von TOPCon-Solarzellen Forschungs-Mitteilungen Ökologie Solarenergie Technik 9. April 2026 Silberverbrauch von TOPCon-Solarzellen um Faktor 10 reduziert (WK-intern) - Wissenschaftlern des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE gelang es, den Silberverbrauch von TOPCon-Solarzellen auf 1,1 Milligramm pro Watt Peak zu reduzierten. Aktuell haben TOPCon-Solarzellen im Schnitt einen Silberbedarf von 10 bis 12 Milligramm pro Watt Peak. Dafür erprobten sie ein auf Galvanik basierendes Inline-Metallisierungsverfahren auf Pilotanlagen, die von der RENA Technologies GmbH entwickelt wurden. Durch die Kombination von ultrakurzer UV-Laserstrukturierung mit der elektrochemischen Abscheidung von Nickel, Kupfer und Silber fertigte das Forschungsteam TOPCon-Solarzellen der Wafergröße M10 mit einem Wirkungsgrad von 24 Prozent. TOPCon-Solarzellen haben im Vergleich zu PERC-Solarzellen einen erhöhten Silberverbrauch. Solarzellenhersteller stehen deshalb unter
Mehr als jedes fünfte Unternehmen glauben an negative Effekte des Klimawandels Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 8. April 20268. April 2026 Mehr als jedes fünfte Unternehmen (21 Prozent) in Deutschland sieht sich bereits von negativen Folgen des Klimawandels betroffen. KfW-Klimabarometer: Unter den Großunternehmen in Deutschland sind sogar 74 Prozent von Folgen der Erderwärmung betroffen Besonders energieintensive Unternehmen leiden (WK-intern) - Das sind rund 800.000 Unternehmen. Besonders große Unternehmen mit mehr als 500 Millionen Euro Jahresumsatz leiden unter den mannigfaltigen Auswirkungen der Erderwärmung: 74 Prozent von ihnen geben an, zumindest teilweise von negativen Konsequenzen betroffen zu sein. Unter den größeren Mittelständlern mit mehr als 50 Beschäftigten - aber weniger als 500 Millionen Euro Umsatz - sehen das noch 42 Prozent so. Das sind Ergebnisse einer Sonderauswertung des
Kondensstreifen-Bildung – Der Ruß ist allein nicht entscheidend Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 6. April 2026 Neueste Erkenntnisse der Atmosphärenforschung zeigen, dass weniger Ruß nicht automatisch zu weniger Eiskristallen in Kondensstreifen führt. Ruß-Emissionen können nicht allein die Bildung von Kondensstreifen erklären, wie neueste Erkenntnisse der Atmosphärenforschung zeigen. Bei extrem schwefelarmen Kraftstoffen werden flüchtige organische Verbindungen und Schmieröl-Dämpfe zunehmend wichtig für die Bildung neuer Partikel werden. Die neuen Ergebnisse verändern das bisherige Verständnis von der Bildung von Kondensstreifen und wurden im Fachjournal "Nature" veröffentlicht. (WK-intern) - Stattdessen spielen bei niedrigen Ruß-Emissionen kleine flüssige Partikel eine entscheidende Rolle bei der Bildung von Kondensstreifen. Dies wurde bei Messflügen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Zusammenarbeit mit Airbus und CFM International
Stéphane Beemelmans ist neuer stellvertretender Vorstandsvorsitzender des DLR Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen 6. April 2026 Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat einen neuen stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden: Stéphane Beemelmans übernimmt die Position zum 1. April 2026. Stéphane Beemelmans wird zum 1. April 2026 Nachfolger von Klaus Hamacher. Der ehemalige Staatssekretär und Berater ist ein erfahrener Manager, unter anderem im Bereich der Sicherheit und Verteidigung. Schwerpunkte: Vorstand, Organisation (WK-intern) - Stéphane Beemelmans verfügt über große Erfahrung als Manager von komplexen Prozessen im öffentlichen Bereich. Er war zuvor unter anderem Staatssekretär im Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) sowie Geschäftsführer der PD – Berater der öffentlichen Hand GmbH. „Mit seinen Erfahrungen und dank seiner Branchenkenntnisse auch im Bereich der Sicherheit und Verteidigung verbindet er
Brennstoffzellensysteme: Forscher nehmen multiphysikalische Zusammenhänge in den Fokus Aussteller Forschungs-Mitteilungen Technik Veranstaltungen Wasserstofftechnik 4. April 2026 Fraunhofer LBF verknüpft Werkstoffe, Komponenten und Systeme der Wasserstoffwirtschaft (WK-intern) - Welche Materialien, Komponenten und Systeme sind den komplexen Anforderungen der Wasserstoffwirtschaft langfristig gewachsen – und wie lässt sich ihre Zuverlässigkeit über den gesamten Lebenszyklus hinweg sicherstellen bzw. verbessern? Forschende aus dem Fraunhofer LBF stellen ihre aktuellen Entwicklungen zur Analyse, Bewertung und Optimierung von Wasserstoffsystemen vom 20. bis 24. April auf der HANNOVER MESSE | Hydrogen + Fuel Cells EUROPE, Halle 11, Stand E20 vor. Im Fokus stehen ganzheitliche Methoden, mit denen die Zuverlässigkeit von Materialien, Komponenten und Systemen entlang der gesamten Wasserstoff-Wertschöpfungskette praxisnah und multiphysikalisch untersucht wird. Ganzheitlicher Ansatz: Von Material bis zum
Fraunhofer LBF verknüpft Werkstoffe, Komponenten und Systeme der Wasserstoffwirtschaft Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Wasserstofftechnik 2. April 2026 Fraunhofer LBF erforscht ganzheitliche Zuverlässigkeit von Wasserstoffsystemen (WK-intern) - Wasserstoff ist ein Energieträger, der die Energiewende positiv beeinflusst und dem Klimawandel entgegenwirkt. Am Fraunhofer LBF entwickeln disziplinübergreifende Expertenteams neue Verfahren und Methoden zur Bewertung und Optimierung der Zuverlässigkeit von Materialien, Komponenten und Systeme der Wasserstoffwirtschaft. Dafür gestalten wir neue Testsysteme, von der Konzeptionierung, dem Design bis hin zum Aufbau, der Inbetriebnahme und Anwendung. Die Projekte umfassen die Themen Wasserstofferzeugung, -speicherung, -transport und -nutzung. Dabei bieten wir unsere Leistungen auf allen Ebenen der Wasserstoffwirtschaft an - Material, Komponente und Systeme. Auf Material-Ebene untersuchen wir Metalle, Kunststoffe oder Komposite unter realitätsnahen Bedingungen. Proben werden unter Druckwasserstoff bei
Der Weg zum geschlossenen Kunststoffkreislauf: Neues EU Toolkit für nachhaltige Elektronikprodukte Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 30. März 2026 Das europäische Forschungsprojekt INCREACE setzt einen Meilenstein für die Kreislaufwirtschaft: (WK-intern) - Ein Verbund aus Universitäten, Forschungsinstituten und Industriepartnern hat ein umfassendes Grundlagenwerk sowie ein neues Bewertungstool vorgestellt, die den Einsatz von recycelten Kunststoffen in Elektronikprodukten deutlich voranbringen sollen. Mit »Developing Recyclable Electronic Devices: A playbook for design for & from recycling« präsentieren Theresa Aigner (Fraunhofer IZM) und Thijs Feenstra (PEZY Group) ein Buch, das die Realität zirkulärer Produktgestaltung offenlegt – und konkrete Wege aufzeigt, wie Design, Materialentwicklung und Recycling enger zusammenrücken können. Die Publikation versteht sich als Playbook: eine Sammlung praxisnaher Empfehlungen, die zeigt, dass Rezyklierbarkeit nicht am Ende eines Produktlebens beginnt,
Nutzung von oberflächennaher Geothermie und mitteltiefen Thermalwässern Forschungs-Mitteilungen Geothermie Solarenergie Technik Verbraucherberatung 29. März 2026 Energie aus dem Untergrund für die Gebäudetechnik der Zukunft (WK-intern) - Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Nutzung von oberflächennaher Geothermie und mitteltiefen Thermalwässern in Oberschwaben sowie auf Fragestellungen der tiefen Geothermie – immer mit dem Blick darauf, wie die gewonnene Energie effizient in gebäudetechnische Systeme integriert werden kann. Koenigsdorffs Weg – er selbst studierte Maschinenbau – führte von der Solarthermie über das Bauwesen hin zur ganzheitlichen Energietechnik und Geothermie. Heute untersucht er, wie Gebäude, Bauteile und der Untergrund als zusammenhängendes Energiesystem funktionieren: Betondecken werden zu thermischen Speichern, Erdreich und Gewässer zu langfristig verfügbaren Quellen und Speichern für Wärme und Kälte. So lassen
TUM-Forschende entschlüsseln, wie Solarzellen altern und entwickeln Designkonzepte Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 27. März 2026 Perowskit-Solarzellen wetterfest machen Aussichtsreiche Technologien für günstigeren Solarstrom Temperaturschwankungen als Hauptproblem für Perowskit-Solarzellen Material für molekularen Stabilisator identifiziert (WK-intern) - Perowskit-Solarzellen gelten als Technologiesprung in der Photovoltaik. Sie bestehen aus speziellen kristallinen Materialien, die Sonnenlicht sehr effizient in Strom umwandeln. Aber sie reagieren sensibel auf Temperaturschwankungen, was ihren Weg auf die Dächer bisher ausbremst. Forschende der Technischen Universität München (TUM) und des Exzellenzclusters e-conversion haben herausgefunden, warum die vielversprechenden Materialien an Leistung verlieren und wie sie sich stabilisieren lassen. Perowskit-Solarzellen gehören zu den aussichtsreichsten Technologien, um Solarstrom günstiger und effizienter zu gestalten. Gemeinsam mit Partnern vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT), vom DESY (Deutsches Elektronen-Synchrotron) sowie vom
Vulkanologen erforschen Magmakammer auf Island Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Geothermie 26. März 2026 Zwischen den Eruptionen: Bohrungen liefern Einblicke ins Magma (WK-intern) - LMU-Vulkanologinnen und -Vulkanologen haben erstmals die in einer aktiven Magmakammer herrschenden Bedingungen direkt rekonstruiert. Dazu untersuchten sie zu Glas erstarrtes Magma aus einem Bohrloch in Island. Ihre Ergebnisse zeigen, dass angebohrtes Magma innerhalb weniger Minuten teilweise entgast. Vulkanausbrüche gehören weltweit immer wieder zu den spektakulärsten Naturphänomenen - allerdings bleiben die meisten Vulkane über lange Zeiträume hinweg ruhig und inaktiv. Um vulkanische Aktivität genau vorherzusagen, ist es wichtig, das Magma zu charakterisieren, bevor ein Ausbruch unmittelbar bevorsteht. Ein Team um die LMU-Vulkanologin Dr. Janine Birnbaum konnte nun erstmals die in einer Magmakammer herrschenden Bedingungen direkt