Klimafolgenforschung: Die Erderwärmung muss unter 2°C bleiben, warnt das PIK Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 19. Februar 202619. Februar 2026 Werbung Die globale Erwärmung muss unter 2°C bleiben, um Risiken von Kipppunkten zu begrenzen (WK-intern) - Die globale Erwärmung muss unter 2°C begrenzt und anschließend so schnell wie möglich wieder unter 1,5°C gesenkt werden, um das Risiko zu verringern, dass Kipppunkte im Erdsystem ausgelöst werden. Langfristig müssten die globalen Temperaturen sogar auf etwa 1°C über dem vorindustriellen Niveau stabilisiert werden. Zu diesem Schluss kommt ein internationales Forschungsteam vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), der Universität Exeter, und dem Zentrum für internationale Klimaforschung (CICERO) in einer jetzt veröffentlichten Studie. Ein Kipppunkt beschreibt einen kritischen Schwellenwert, bei dessen Überschreiten ein bis dahin relativ stabiles Teilsystem der Erde kippen
Neues CD-Labor an TU Graz forscht an sicheren und leichteren Schienenfahrzeugen E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Technik 19. Februar 2026 Werbung Mit dem Ziel, eine höhere Energieeffizienz und geringere Lebenszykluskosten in Herstellung und Betrieb zu erreichen, startet das Christian Doppler Labor für Strukturintegrität im Schienenfahrzeugbau. (WK-intern) - Schienenfahrzeuge sind im Betrieb extremen Belastungen ausgesetzt: Hohe dynamische Kräfte und viele Lastwechsel wirken bei jeder Fahrt auf sie ein. Gleichzeitig gewinnen Leichtbau, Energieeffizienz und Ressourcenschonung an Bedeutung, wobei die strengen Sicherheitsanforderungen im Schienenverkehr weiterhin zu erfüllen sind. Das heute an der TU Graz eröffnete „Christian Doppler Labor für Strukturintegrität im Schienenfahrzeugbau“ widmet sich diesen Herausforderungen und entwickelt wissenschaftliche Grundlagen für die nächste Generation von Schienenfahrzeugen. Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus fördert Innovationen im Schienenfahrzeugbau „Ein modernes Industrieland
HWA Hamburg feiert X-Energy-Projekt Forschungs-Mitteilungen Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Veranstaltungen Windenergie Windparks Wirtschaft 18. Februar 2026 Werbung Neun Jahre Energiewende-Forschung: X-Energy feiert erfolgreichen Abschluss (WK-intern) - Um die Energiewende voranzubringen, braucht es praxistaugliche Lösungen aus Wissenschaft und Industrie. Neun Jahre lang haben Forschende am Competence Center für Erneuerbare Energien und EnergieEffizienz (CC4E) der HAW Hamburg gemeinsam mit mehr als 20 Unternehmenspartnern solche Lösungen entwickelt. X-Energy, so der Name der Partnerschaftsinitiative, die das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) mit 10,9 Millionen Euro gefördert hat, geht nun zu Ende: Vertreter*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik würdigten heute die zahlreichen Forschungsergebnisse im Rahmen einer Abschlusskonferenz. X-Energy hat konkrete Lösungen für ein klimaneutrales Energiesystem hervorgebracht, einige sind bereits im praktischen Einsatz oder stehen
Fraunhofer IST startet KI-gestützte Ökobilanzen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 18. Februar 2026 Werbung KI-gestützte Ökobilanzen in der Kreislaufwirtschaft von Batterien: Projekt »DiVaBatt« ist gestartet (WK-intern) - Wie können relevante Daten von Batterien entlang der gesamten Wertschöpfungskette digital erfasst, verknüpft und für fundierte Entscheidungen nutzbar gemacht werden? In der Praxis fehlen bislang oft durchgängige Informationen darüber, welche Materialien verbaut sind, welchen ökologischen Fußabdruck eine Batterie hat und wie geeignete Verwertungsstrategien aussehen. Genau hier setzt das neue öffentlich geförderte Forschungsprojekt »DiVaBatt – Digitales Value Chain Resource Planning« für die zirkuläre Batteriezellproduktion an, das am 1. Februar 2026 gestartet ist. Ziel des Verbundvorhabens ist es, durch digitale und KI-gestützte Lösungen Transparenz in der Batterie-Wertschöpfungskette zu schaffen und so eine
Forschungs-Studie: Offshore-Windparks verändern Strömungsmuster und Klima der Nordsee Forschungs-Mitteilungen Offshore Ökologie Windenergie Windparks 17. Februar 2026 Werbung Hereon-Forschende simulieren erstmals langfristige Folgen von Wind- und Gezeitenwakes durch Windkraftanlagen in der Deutschen Bucht (WK-intern) - Bis zum Jahr 2050 soll die Leistung von Offshore-Windkraft in der Nordsee mehr als verzehnfacht werden. Forschende des Helmholtz-Zentrums Hereon haben erstmals die langfristige Gesamtwirkung dieser Vielzahl von Windparks auf die Hydrodynamik der Nordsee analysiert. Das Ergebnis: Das Strömungsmuster könnte sich großräumig verändern. Die Studie zeigt Ansätze auf, um mögliche Risiken für die Umwelt früh zu minimieren. Die Arbeit wurde kürzlich im Nature-Fachjournal Communications Earth & Environment vorgestellt. Offshore-Windkraftanlagen verändern Luft- und Meeresströmungen. Die Rotoren entziehen Windenergie und beeinflussen die Oberflächenströmungen, während die Turbinenpfeiler unter Wasser Hindernisse
Plötzliches Umdenken beim DIW Berlin: Forschungspolitik hat ihr Energieversprechen verfehlt Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 17. Februar 2026 Werbung Ein unabhängiges Monitoring für Forschung zur Kernfusion wird unverzichtbar (WK-intern) - Anhänger der Kernfusion, bei der Atomkerne miteinander verschmolzen werden, werden seit den 1950er Jahren nicht müde zu versprechen, dass diese Technologie für saubere, sichere und nahezu unerschöpfliche Energie sorgen könnte. Kernfusion bleibt trotz jahrzehntelanger Investitionen energiewirtschaftlich irrelevant Privatwirtschaftliche Unternehmen fokussieren zunehmend auf Nischenprodukte mit kurzfristigen Anwendungspotenzialen Deutsche Forschungspolitik sollte öffentlich finanzierte Großforschung evaluieren und stärker auf innovationsnahe Teiltechnologien setzen DIW Berlin entwickelt Methodik für Kernfusions-Monitoring Doch trotz jahrzehntelanger öffentlicher Investitionen in die Grundlagenforschung rückt die energiewirtschaftliche Nutzung nicht näher. Eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) zeigt: Während öffentliche Großforschungseinrichtungen weiterhin an langfristigen
Durchbruch für grüne Stromerzeugung mit Wasserstoff Aussteller Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik Veranstaltungen Wasserstofftechnik 17. Februar 2026 Werbung Einen Laufzeitrekord mit einer neuen kompressorlosen Gasturbine haben Forschende am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) aufgestellt. (WK-intern) - Der Brenner mit revolutionärer Druckgewinnverbrennungstechnologie lief 303 Sekunden. Das übertrifft den bisherigen NASA-Rekord von 250 Sekunden und setzt neue Maßstäbe für die Nutzung von Wasserstoff in der Energieversorgung, der anders als Erdgas mit erneuerbaren Energien produziert werden kann. Zuvor war es den Forschenden gelungen, erstmals mit einer Wasserstoff-Gasturbine ohne mechanischen Kompressor Strom zu erzeugen. Vom 20. bis 24. April 2026 stellen sie die Gasturbine auf der Hannover Messe vor. Während Tests zuvor nur Sekundenbruchteile dauerten, weil sonst die Brennkammern schmelzen, konnte das KIT-Team die Laufzeit einer
Erderwärmung: PIK untersucht Klima-Kippelement im antarktischen Eisschild Forschungs-Mitteilungen Ökologie 16. Februar 2026 Werbung Neue Studie identifiziert Abfolge kritischer Schwellenwerte für antarktische Eisbecken (WK-intern) - Der antarktische Eisschild verhält sich nicht wie ein einzelnes Kippelement, sondern wie ein Verbund mehrerer miteinander wechselwirkender Eisbecken mit unterschiedlichen kritischen Schwellenwerten. Das zeigt eine neue Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und des Max-Planck-Instituts für Geoanthropologie (MPI-GEA). Beim derzeitigen Stand der globalen Erwärmung könnten rund 40 Prozent des Eises in der Westantarktis langfristig unumkehrbar verloren sein. Zugleich könnten Teile der Ostantarktis bei moderaten Erwärmungsniveaus von 2 bis 3°C gegenüber dem vorindustriellen Niveau kritische Schwellen überschreiten und damit erheblich zum langfristigen globalen Meeresspiegelanstieg beitragen. „In der Antarktis gibt es nicht nur eine einzelne
Faktencheck „Klartext zur Windenergie“ der KEA-BW erschienen Forschungs-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 16. Februar 2026 Werbung Diskussionen über Windenergieanlagen: Was wird behauptet und was ist wissenschaftlich belegt? Im Südwesten soll die Windenergie ausgebaut werden. Im Zuge dieses Ausbaus sind jedoch immer wieder auch negative Aussagen über die Windenergienutzung zu hören. Die Landesenergieagentur KEA-BW hat häufig wiederkehrende Behauptungen nun einem Faktencheck unterzogen. Das Dokument zeigt: Befürchtungen zu Infraschall, Schattenwurf, Stroboskop-Effekten und hohem Flächenverbrauch lassen sich so nicht halten. (WK-intern) - Die Windenergie ist die wichtigste Energiequelle im deutschen Strommix. Über den Ausbau wird seit Jahren debattiert. Auch in Baden-Württemberg gibt es kritische Stimmen. Doch wie tragfähig sind die Argumente der Windraftkritiker? Die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW) hat
Die globalen Sicherheitsentwicklungen setzen „unsere Demokratie“ in Deutschland unter Druck Aktuelles Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen 16. Februar 2026 Werbung Mit dem "Forum WissensHintergründe" hat das Roman Herzog Institut (RHI) eine neue Veranstaltungsreihe im Kontext der Münchner Sicherheitskonferenz geschaffen. (WK-intern) - Speaker der Auftaktveranstaltung, Prof. Dr. Jörn Leonhard, Historiker und Leibniz-Preisträger 2024, skizzierte im moderierten Gespräch mögliche Szenarien für die Lage in der Region Nahost und in der Ukraine. Dabei setzt Leonhard auf den Blick in die Vergangenheit, wohlwissend, dass sich Geschichte nicht wiederholt und keine Blaupausen liefert. "Frieden ist kein Moment, in dem Männer um einen Tisch sitzen, einen Vertrag unterzeichnen und sich anschließend die Hände geben, sondern ein komplizierter und widersprüchlicher Prozess", so Prof. Dr. Leonhard. Prof. Randolf Rodenstock, Vorstandsvorsitzender des RHI,
Die Edison-Ära im Übertragungsnetz und die Transformation durch Hochspannungsgleichstromübertragung (HGÜ) Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Tagungen 14. Februar 2026 Werbung Interdisziplinärer Austausch zur Energiewende: 9. RET.Con in Nordhausen setzt Impulse für die Energiesysteme von morgen (WK-intern) - Nordhausen – Wie gelingt die Energiewende in der Praxis? Diese Frage steht im Zentrum der 9. Regenerative Energietechnik Konferenz (RET.Con), die vom 12. bis 13. Februar an der Hochschule Nordhausen stattfindet. Rund zwei Tage lang tauschen sich Fachleute aus Forschung und Wirtschaft über neue technologische Entwicklungen und die notwendige Vernetzung moderner Energiesysteme aus. Die RET.Con widmet sich traditionell einmal jährlich den zentralen Herausforderungen der Energiewende. Die Fachtagung für Regenerative Energietechnik RET.Con bringt Unternehmen, Fachverbände und Forschungseinrichtungen zusammen, um aktuelle Entwicklungen und Forschungsergebnisse im Bereich der erneuerbaren Energien
Messe GeoTHERM: Die Industrialisierung der Geothermie voranbringen Aussteller Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Geothermie Veranstaltungen 12. Februar 2026 Werbung Der Untergrund ist eine wertvolle Ressource der Wärmewende: Dies erkennen immer mehr Stadtwerke und Unternehmen und wollen Erdwärme im Rahmen des Geothermiebeschleunigungsgesetzes für die zukunftsfeste Wärmeversorgung nutzen. (WK-intern) - Neue Technologien und Konzepte sollen nun eine große Zahl an Anwendungen zuverlässig ermöglichen – und so der Geothermie den Massenmarkt öffnen. Mit seiner anwendungsnahen Forschung bringt Fraunhofer IEG Dynamik in die Branche und stellt auf der internationalen Fachmesse GeoTHERM (26.-27. Februar 2026, Offenburg) seine Innovationen vor – von Quartiersentwicklung über Wärmenetze und Wärmepumpen bis hin zu tiefer und oberflächennaher Geothermie (Foyer, Stand FE 10). Erdwärme öffnet für Kommunen und Industrie ein riesiges Potential und