DBFZ Wissenschaftler prognostizieren für 2012 500 neue Bioenergieanlagen Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 27. November 2012 (WK-news) - Stromerzeugung aus Biomasse Das Deutsche Biomasseforschungszentrum (DBFZ) verfolgt die Stromerzeugung aus festen, flüssigen und gasförmigen Biobrennstoffen seit Inkrafttreten des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) im Jahr 2000. Bis Ende 2012 prognostizieren die Wissenschaftler einen moderaten Zubau von rund 500 Bioenergieanlagen bzw. einer installierten elektrischen Leistung von 380 MWel. Die Stromerzeugung des Anlagenparks wird damit im Jahr 2012 voraussichtlich um etwa 3,6 TWhel im Vergleich zum Vorjahr steigen. Zu diesem Ergebnis kamen die Wissenschaftler im Rahmen einer Studie für die Arbeitsgruppe Erneuerbare- Energien-Statistik (AGEE-Stat) des Bundesumweltministeriums zur „Fortschreibung der Daten zur Stromerzeugung aus Biomasse“. Die Zielstellung des Vorhabens war es, eine Vorschau zur Entwicklung
Studie: Photovoltaik-Anlagen könnten auch ohne staatliche Förderungen auskommen Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 26. November 2012 (WK-intern) - Photovoltaik macht sich bezahlt Photovoltaik-Anlagen wurden immer billiger. Nun könnten auch ohne staatliche Förderungen auskommen, befindet eine internationale Studie mit Beteiligung der TU Wien. Um Photovoltaik-Anlagen wettbewerbsfähig zu machen, gibt es staatliche Förderungen: Wer Strom aus einer PV-Anlage in das öffentliche Stromnetz einspeist, bekommt dafür mehr Geld als der freie Markt bieten könnte. Je billiger die Anlagen werden, umso weniger wichtig wird allerdings die staatliche Förderung. In dem von der EU-Kommission co-finanzierten Forschungsprojekt „PV-Parity“ wurde nun untersucht, ab wann Photovoltaik ohne finanzielle Stützen auskommen kann. Die Antwort ist je nach Region unterschiedlich. In Deutschland ist Photovoltaik im Haushaltssektor bereits jetzt rentabel,
Fraunhofer ISE eröffnet heute Prüfstand für thermische Solarkollektoren Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 24. November 2012 (WK-intern) - Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE nimmt heute offiziell einen neuen Prüfstand für solarthermische Kollektoren in Betrieb. Ziel der Wissenschaftler ist es unter extremen klimatischen Bedingungen mechanische Lasten, z. B. Windeinwirkung oder Schneelasten, zu simulieren und deren Auswirkungen auf die Kollektoren auszuwerten. Das Fraunhofer ISE hat dazu gemeinsam mit der PSE AG aus Freiburg diesen speziellen, in eine Klimakammer integrierten, Lastprüfstand entwickelt. Die Prüfergebnisse sollen in neue Prüfverfahren einfließen und langfristig zur Verbesserung der Qualitäts- und Sicherheitsstandards von solarthermischen Kollektoren beitragen. Durch die neu geschaffenen experimentellen Möglichkeiten können neue Materialien, Materialeinsparungen und Optimierungen realitätsnah bewertet werden, um Kosteneinsparungen an Kollektoren
Theory meets Experiment: Grundlegendes zu Brennstoffzellen und Batterien der Zukunft E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 24. November 201224. November 2012 (WK-intern) - Theorie trifft Experiment: Grundlegendes zu Brennstoffzellen und Batterien der Zukunft Brennstoffzellen, die Wasser- und Sauerstoff in Energie umwandeln, gelten als umweltfreundliche „Kraftwerke“ der Zukunft. Damit die Energiewandler künftig möglichst effizient Elektroautos oder etwa Smartphones antreiben können, wird intensiv in diesem Bereich geforscht – vor allem zu „sauren“ Brennstoffzellen. Wissenschaftler um Professor Wolfgang Schmickler und Dr. Elizabeth Santos vom Ulmer Institut für Theoretische Chemie haben sich in den letzten zwei Jahren vor allem mit „alkalischen Brennstoffzellen“ beschäftigt. Im Gegensatz zu ihrem sauren Pendant, bei dem Platin der beste Katalysator ist, reicht im alkalischen Medium zum Beispiel Gold aus, um den elektrochemischen Prozess
Studie: Der Markt für Energiemanagementsysteme bis 2020 Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 21. November 201221. November 2012 (WK-intern) - Energiemanagementsysteme: Gesetzliche Änderungen bieten Potenzial für neue Dienstleistungen Bremen - Mit der Novellierung des Stromsteuergesetzes vom 04. August 2012 sind energieintensive Unternehmen ab dem Jahr 2013 zur Einführung von Energiemanagementsystemen verpflichtet, um weiterhin vom Spitzenausgleich profitieren zu können. Die Einsparung von Energiekosten und die damit einhergehenden Steuerermäßigungen stellen grundlegende Voraussetzungen für die Wettbewerbsfähigkeit dar - Investitionen in Energiemanagementsysteme sind somit für alle Unternehmen zwingend notwendig. Um den neuen gesetzlichen Anforderungen gerecht zu werden und ein Energiemanagementsystem erfolgreich implementieren und anwenden zu können, ist in der Regel ein externer Dienstleister erforderlich. Dieser kann die Unternehmen dabei unterstützen, die Ziele von erfolgreich umzusetzen. Durch
Erneuerbare Energien 2013: Energiewende erfordert zu ihrem Erfolg neue Ideen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 21. November 2012 (WK-intern) - 15th Leibniz Conference of advanced science „Erneuerbare Energien 2013“ Die in Gang gekommene Energiewende erfordert zu ihrem Erfolg neue Ideen, deren rasche Umsetzung sowie einen breiten gesellschaftlichen Diskurs über den damit ausgelösten gesellschaftlichen Transformationsprozess. Diese Themen sind Gegenstand der inzwischen vierten Leibniz-Konferenz über das Solarzeitalter. Veranstalter ist das Leibniz-Institut für interdisziplinäre Studien LIFIS e. V. in Kooperation mit der WISTA MANAGEMENT GmbH. Die Konferenz findet am 2. und 3. Mai 2013 in Berlin auf dem Gelände des WISTA Wissenschafts- und Technologieparks Berlin-Adlershof statt. Es ist ein spannender interdisziplinärer Dialog zum Stand der Energiewende und neue Beiträge zu deren Gelingen zu
2. European Workshop on Induced Seismicity Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Geothermie Technik 21. November 2012 (WK-intern) - Ohne Erschütterung durch die Energiewende Stauseen, Bergbau, Geothermie, unterirdische Gasspeicher: Sie alle sind Mosaiksteine der kommenden globalen Energieinfrastruktur. Aber sie stellen auch einen Eingriff in den Untergrund dar, der die tektonischen Verhältnisse verändern und unter ungünstigen Bedingungen Erdbeben auslösen kann. Die Mechanismen zu verstehen und Richtlinien für sichere Projekte zu entwickeln, sind die Ziele der Forscher auf einem Fachworkshop am KIT. Zu der Veranstaltung sind Vertreterinnen und Vertreter der Medien herzlich eingeladen. 2. European Workshop on Induced Seismicity 26. November 2012, 11.00 Uhr, bis 28. November, 12.00 Uhr KIT, AVG-Gebäude, Adenauerring 20a, Raum 145 Vortragssprache ist Englisch. „Der Mensch hat stets für seine Energieversorgung in
Europäische Hauptstädte stellen Handlungsanleitungen für solare Stadtplanung in Europa vor Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Technik 21. November 2012 (WK-intern) - EU-Projekt POLIS erschließt solarenergetische Potenziale Sechs europäische Hauptstädte stellen Handlungsanleitungen für solare Stadtplanung in Europa vor Im Rahmen des von der Europäischen Kommission geförderten Forschungsprojektes POLIS haben sechs europäische Städte ihre solarenergetischen Potenziale durch Maßnahmen der Stadtentwicklung, der Stadtplanung und durch andere kommunale Aktivitäten mobilisiert. Seit 2009 haben sie dazu solare Aktionspläne entwickelt und Pilotprojekte umgesetzt. Die in der Praxis gewonnenen Erkenntnisse sind jetzt in klare Empfehlungen und Handlungsanleitungen für Stadtplaner in Europa übersetzt worden. Das Beratungsunternehmen Ecofys war Gesamtkoordinator des Projektes. Ein wesentliches Ziel des Projektes bestand darin, Netzwerke zu schaffen, die auf lokaler und europäischer Ebene kommunale Entscheidungsträger, Stadtplaner,
Die Nutzung regenerativer Energiequellen beim Tag der Forschung Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 21. November 2012 (WK-intern) - Am Mittwoch, dem 28. November, findet ab 13.15 Uhr der „Tag der Forschung“ der Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena statt. Auch in diesem Jahr ist das Thema fachübergreifend: Referenten aus verschiedensten Wissenschaftsbereichen vermitteln eine enorme Breite von Möglichkeiten der „Nutzung regenerativer Energiequellen“. Neben aktuellen ingenieurtechnischen Anwendungen steht beispielsweise auch ein Beitrag mit sozialwissenschaftlichem Kontext auf der Agenda. Darüber hinaus werden eine europäische und sogar afrikanische Perspektive vorgestellt: Prof. Dr. Sauer (Fachbereich Betriebswirtschaft) arbeitet derzeit an einem EU-Projekt zur Nachhaltigkeit von Städten, während Prof. Dr. Schleicher (Fachbereich SciTec), der die vergangenen Jahre an einer Universität Äthiopiens lehrte, zur Energieversorgung des ländlichen Raumes in Afrika spricht.
Energieeffizienz-Maßnahmen kann der Primärenergiebedarf bis 2050 um zwei Drittel gesenken Forschungs-Mitteilungen 20. November 2012 (WK-intern) - Mit Energieeffizienz-Maßnahmen kann der Primärenergiebedarf der Europäischen Union bis 2050 um zwei Drittel gesenkt werden. Das ist das Ergebnis einer Studie des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung ISI im Auftrag des Bundesumweltministeriums, die heute in Berlin vorgestellt wurde. Katherina Reiche, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, betonte, dass die Steigerung der Energieeffizienz enormes Potenzial böte. Gleichzeitig würden sich rund 90 Prozent aller Einsparmaßnahmen von selbst tragen. Durch Energieeffizienz könnten die Energiekosten deutlich gesenkt und sogar Einspargewinne erzielt werden. Energieeffizienz kann entscheidend dazu beitragen, die Treibhausgas-Emissionen in der Europäischen Union wie geplant bis 2050 um 80 Prozent zu reduzieren. Würden alle
Risiken einer Zukunft ohne Klimaschutz – Vier-Grad-Dossier für die Weltbank Forschungs-Mitteilungen Ökologie 19. November 2012 (WK-intern) - Die Treibhausgas-Emissionen der Menschheit brechen jedes Jahr neue Rekorde. Daher befinden wir uns auf einem Kurs, der schon bis zum Ende des Jahrhunderts zu einer Erderwärmung von vier Grad Celsius führen dürfte. Und somit in eine Welt mit Risiken außerhalb der Erfahrung unserer Zivilisation. Dazu zählen Hitzewellen, besonders in den Tropen, ein Hunderte Millionen Menschen betreffender Anstieg des Meeresspiegels, und Missernten, welche die globale Ernährungssicherheit gefährden – das zeigt ein für die Weltbank erstellter Report des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und von Climate Analytics aus Berlin. Betroffen seien vor allem die Armen dieser Welt, für die Entwicklung ohne
Über die Zukunft der Bioökonomie beraten Unternehmen und Institutionen in Hannover Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Niedersachsen 18. November 2012 (WK-news) - Auf Initiative der FDP-Wissenschaftspolitikerin Almuth von Below-Neufeldt haben sich in Hannover Unternehmen und Institutionen getroffen, um über die Zukunft der Bioökonomie zu beraten. „Gerade für Niedersachsen ist dieses Thema wichtig“, sagte die wissenschaftspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion nach dem Treffen im Landtag. „Die Lebensmittelbranche ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in unserem Land. Gerade in diesem Bereich ermöglicht die Bioökonomie nachhaltiges Wirtschaften mit hochwertigen Produkten. Mit der Hochschule Osnabrück haben wir genau in diesem Feld einen wichtigen neuen Forschungsschwerpunkt.“ Mit dem Fortschritt in Wissenschaft und Forschung würden die Wirtschaft angekurbelt und Impulse gesetzt. Das schaffe auch neue Arbeitsplätze, so von Below-Neufeldt. „Wir wollen, dass