Große Windparks bremsen den Wind und senken die Energieeffizienz Forschungs-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 15. November 201615. November 2016 Windenergie trägt maßgeblich zum steigenden Anteil kostengünstiger, erneuerbarer Energie bei. (WK-intern) - Aber kann sich dieser Trend über die nächsten Jahrzehnte weiter so fortsetzen? Eine neue Studie von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie in Jena, gerade erschienen in den Proceedings of the National Academy of Sciences, USA, senkt diese Erwartung für die großflächige Energiegewinnung mit Windparks erheblich. Die Autoren der Studie bestimmten, wieviel Energie sich bestenfalls aus Windkraft erzeugen lässt und wie sich dies auf die Effizienz jeder einzelnen Windkraftanlage auswirkt. Jede Windkraftanlage entzieht dem Wind Energie, sodass viele Anlagen großräumig zu verringerten Windgeschwindigkeiten in der Atmosphäre führen sollten. Dieser Effekt geht über
Rolls-Royce und VTT bilden eine strategische Partnerschaft zur Entwicklung intelligenter Schiffe Forschungs-Mitteilungen Technik 14. November 2016 Rolls-Royce und VTT Technical Research Center in Finnland haben eine strategische Partnerschaft zur Entwicklung, Erprobung und Validierung der ersten Generation von ferngesteuerten und autonom geführten Schiffen bekannt gegeben. (WK-intern) - Die neue Partnerschaft kombiniert und integriert die beiden Unternehmen zu einer weltweit einzigartigen Expertise, solche Schiffe in der globalen Wirtschaft eizusetzen. Rolls-Royce ist Pionier bei der Entwicklung von ferngesteuerten und autonomen Schiffen und glaubt, dass ein ferngesteuertes Schiff in der kommerziellen Nutzung bis zum Ende des Jahrzehnts fertig zu stellen ist. Rolls-Royce and VTT Technical Research Centre form a strategic partnership to develop smart ships Rolls-Royce and VTT Technical Research Centre of Finland Ltd
KIT beteiligt sich an der chemischen Energiespeicherung zum Gelingen der Energiewende Forschungs-Mitteilungen 14. November 2016 Chemie 2.0: KIT beteiligt sich an Spin-Off INERATEC (WK-intern) - Innovation ist neben Lehre und Forschung eine der drei Kernaufgaben des KIT. Der Technologietransfer aus der Grundlagenforschung hin zu zukunftsweisenden Produkten wird daher mit passenden Werkzeugen unterstützt. Nun hat sich das KIT als Gesellschafter beim Spin-Off INERATEC GmbH beteiligt. Damit fördert das KIT ein innovatives Unternehmen, das die chemische Verfahrenstechnik revolutionieren und im Feld der chemischen Energiespeicher zum Gelingen der Energiewende beitragen kann. Kern der neuen Technologie ist ein mikrostrukturierter chemischer Reaktor, der im Rahmen von Forschungsarbeiten am Institut für Mikroverfahrenstechnik (IMVT) des KIT entwickelt wurde. INERATEC hat diese Technologie weiter zu einer marktfähigen
Wir sind in gewisser Weise dabei, die Welt aus ihren Angeln zu heben Forschungs-Mitteilungen Ökologie 13. November 2016 Mahnende Worte von DBU-Generalsekretär Bottermann anlässlich der Münchner Wissenschaftstage (WK-intern) - Alles Leben auf der Erde abhängig vom Wasser Bottermann wies darauf hin, dass alles Leben auf der Erde abhängig vom Wasser sei. Es sei das wichtigste Lebensmittel und werde im Haushalt, für die Landwirtschaft und in der Industrie benötigt. Die Wasserlebensräume auf der Erde seien miteinander verbunden. Im Ozean sorgten die großen Meeresströmungen dafür, dass es zu einem weltweiten Austausch von Wasser komme. Das Beispiel Wasser zeige, warum Forscher vom System Erde sprechen würden. Bottermann: „Denn alles hängt mit allem zusammen.“ Beispielsweise puste der Mensch Klimagase in die Luft, die die Ozeane
Wechselwirkungen zwischen dem Ozean und der Atmosphäre Forschungs-Mitteilungen Ökologie 13. November 2016 Summer School "Climate and Ocean" on RV Polarstern (WK-intern) - 25 scholars from 20 countries are exploring the Atlantic from north to south On Saturday, November 12th, the research vessel Polarstern will set off for a one-month expedition towards Cape Town from Bremerhaven. On board there are 25 outstanding young scientists from the marine research, who together with twelve teachers explore the interactions between the ocean and the atmosphere. On the journey across the Atlantic Ocean from north to south, the young scientists are to investigate how the physical conditions for life in the sea - such as temperature, carbon dioxide content or turbidity
Erster umfangreicher Klimabericht für die Nordseeregion erschienen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 13. November 2016 Wandel regional spürbar: (WK-intern) - Wie viele küstennahe Gebiete ist auch der gesamte Nordseeraum vom Klimawandel betroffen. In den kommenden Jahrzehnten wird dies im verstärkten Maße der Fall sein, sofern die Emissionen, beispielsweise von Kohlendioxid, nicht wesentlich verringert werden. Anpassungsmaßnahmen benötigen eine fundierte wissenschaftliche Grundlage. Der Nordseeklimabericht „North Sea Region Climate Chance Assessment (NOSCCA)“, koordiniert vom Helmholtz-Zentrum Geesthacht (HZG), stellt den aktuellen Wissensstand nun erstmalig in seiner Gesamtheit ausführlich vor und zeigt, wie sich die einzelnen Regionen rund um die Nordsee aufgrund des Klimawandels zukünftig verändern könnten. Demnach erwarten die Wissenschaftler bis zum Ende des Jahrhunderts einen Anstieg der durchschnittlichen Lufttemperatur im Nordseeraum
Atomkraftwerke sind in finanzieller Schieflage Forschungs-Mitteilungen Ökologie 13. November 2016 Großbritannien hält wegen der Modernisierung von Atomwaffen weiter an AKW-Projekten fest (WK-intern) - Es zeigt sich zunehmend, dass nicht nur AKW-Planungen und -Neubauten wie Hinkley Point, Flamanville und Oikiluto in finanziellen Schwierigkeiten sind. Auch längst abgeschriebenen AKW, wie die in der Schweiz stehenden Kraftwerke von Alpiq, stehen vor dem finanziellen Aus. Es will sie sogar niemand mehr geschenkt ( https://www.welt.de/wirtschaft/article159327237/Schweiz-will-ihre-besten-Atomkraftwerke-verschenken.html ) haben, weder die Franzosen noch der Schweizer Staat. Doch die Briten halten weiter an ihren Atomkraftwerksplänen fest, obwohl die Entwicklungen in der Welt bestätigen, dass sie völlig unwirtschaftlich sind. Der wahre Grund für den Bau ist nämlich nicht die Notwendigkeit der Atomkraft, sondern das
Beton kann mehr – Fraunhofer CSP will Häuserwände zu Sonnenkraftwerken machen Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 12. November 2016 Bauwerke werden sicherer, können umweltschonender errichtet und betrieben werden und lassen sich in völlig neuen Formen gestalten: (WK-intern) - Das ist das Ziel von C3, dem größten Bauforschungsprojekt Deutschlands. Der Schlüssel dazu soll Karbonbeton werden, der als Baustoff viele neue Möglichkeiten bietet. Das Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP in Halle, einer der C3-Projektpartner, will den Beton nutzen, um Sonnenstrom zu gewinnen. Im Projekt C3 (Carbon Concrete Composite) sind mehr als 150 Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verbänden und Vereinen engagiert, um den Einsatz von Karbonbeton voranzutreiben. Statt, wie bei der bisher üblichen Bauweise, Stahl mit Beton zu umhüllen, sollen künftig Karbonfaserkonstrukte mit Beton umhüllt werden.
Haushaltsauschuss des Bundestages bewilligt Mittel für den Aufbau weiterer DLR-Institute Forschungs-Mitteilungen 11. November 2016 Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner gestrigen Sitzung die Bewilligung von finanziellen Mitteln in Höhe von 42 Millionen Euro für den Aufbau von sechs neuen Instituten für das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) beschlossen. (WK-intern) - "Diese Entscheidung ist ein großer Vertrauensbeweis des Bundes in die Leistungsfähigkeit und Kompetenzen des DLR, insbesondere bedanke ich mich beim Bundeswirtschaftsministerium für die Unterstützung“, sagt Prof. Pascale Ehrenfreund, Vorstandsvorsitzende des DLR. "Die damit verbundene Erweiterung seines Forschungsportfolios ermöglicht dem DLR, in den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Energie und Sicherheit noch intensiver an Beiträgen zur Lösung der globalen Herausforderungen zu arbeiten sowie den
Forschung: Die Zukunft der Strom-Wärme-Kopplung Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen 10. November 2016 Der Markt reagiert auf die schwankende Stromerzeugung durch erneuerbare Energien, im Extremfall heißt das: (WK-intern) - Wer Strom erzeugt, muss dafür bezahlen. Gefordert ist daher eine bedarfsgerechte Bereitstellung von Energie. Der Workshop »UMSICHT: Zur Sache! – Strom-Wärme-Kopplung neu denken«, am 1. Dezember 2016 bei Fraunhofer UMSICHT in Oberhausen, widmet sich neuen Konzepten bei der Kraft-Wärme-Kopplung. Sie können auf schwankende Preisentwicklungen im Markt reagieren und Engpässe im lokalen Netz ausgleichen. Das zukünftige Energiesystem wird von erneuerbaren Energien geprägt sein. Die Energieerzeugung unterliegt dabei witterungs- und tageszeitbedingten Fluktuationen. Da gleichzeitig die Stromproduktion aus fossilen Kraftwerken zu unflexibel ist, kommt es zunehmend zu der Situation, dass
30,2 Prozent – neuer Rekordwert für siliciumbasierte Mehrfachsolarzelle Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 10. November 2016 Forschern am ISE ist es gemeinsam mit der österreichischen Firma EV Group gelungen, eine Mehrfachsolarzelle auf Silicium-Basis mit nur zwei Kontakten herzustellen, welche die theoretische Wirkungsgradgrenze reiner Siliciumsolarzellen überschreitet. (WK-intern) - Hierfür übertrugen die Forscher nur wenige Mikrometer dünne III-V Halbleiterschichten auf Silicium. Die Verbindung gelang ihnen mittels eines aus der Mikroelektronik bekannten Verfahrens, dem direkten Waferbonden. Dabei werden Oberflächen nach einer Plasmaaktivierung im Vakuum unter Druck miteinander verbunden. Es entsteht eine Einheit, indem die Atome der III-V Oberfläche Bindungen mit dem Silicium eingehen. Für eine derartige vollständig integrierte Mehrfachsolarzelle auf Silicium-Basis stellt der erzielte Wirkungsgrad ein erstmaliges Ergebnis dar. Der Solarzelle sieht
Ranking: Müllgebühren in Deutschland – Sparsamkeit lohnt sich nicht Forschungs-Mitteilungen Ökologie 9. November 20169. November 2016 Umweltfreundlichkeit wird nicht mit niedrigeren Entsorgungskosten belohnt: Dresdner, Rostocker und Leipziger produzieren am wenigsten Müll (WK-intern) - Der meiste Müll fällt in Köln, Erfurt und in der Region Hannover an Müllentsorgungskosten variieren stark: günstig in Mainz und Magdeburg, teuer in Leipzig, Dortmund und Köln Berlin - 462 Kilogramm Hausmüll produziert ein Deutscher durchschnittlich pro Jahr. In welchen Städten besonders viel Abfall anfällt, welche Bürger besonders sparsam sind und wieviel die Müllentsorgung in verschiedenen deutschen Städten kostet, hat das nachhaltige Unternehmen Sprout (www.sproutworld.com) zusammengestellt. Sprout selbst entwickelt und vertreibt recycelbare Produkte, die nach dem Gebrauch eingepflanzt werden können. Zum Vergleich hat Sprout die jährlichen Müllgebühren