Antriebsbatterien neu gedacht: sicher, reparierbar, nachhaltig E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 13. August 2026 Ein Forschungsteam unter Leitung der TU Graz liefert neue Design-Richtlinien für Batterien in E-Fahrzeugen. (WK-intern) - Die Konzepte erhöhen Sicherheit, erleichtern Reparaturen und verbessern die Nachhaltigkeit entlang des gesamten Lebenszyklus. Die Entwicklung von Traktionsbatterien für Elektrofahrzeuge wird zunehmend komplex: Elektrische Leistungsfähigkeit, thermisches Verhalten und mechanische Sicherheit stehen in einem engen Wechselspiel und erfordern integrierte Lösungen. Gleichzeitig fehlt es bislang an einheitlichen Design-Standards. Das hat Nachteile: Bei einem Unfall erschwert dies den Einsatzkräften den sicheren Umgang mit beschädigten oder brennenden Batterien, und auch das Recycling wird durch uneinheitliche Bauweisen deutlich komplizierter. Im Forschungsprojekt E-Track hat das Institut für Fahrzeugsicherheit der TU Graz gemeinsam mit
Wirtschaftsforschung: Staatliche Ausgaben stabilisieren Wirtschaft deutlich wirksamer als Steuersenkungen Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen 12. August 202612. August 2026 Öffentliche Ausgaben, Investitionen und Staatskonsum stabilisieren die Wirtschaft eines Mitgliedslandes des Euroraums kurzfristig deutlich stärker als Steuersenkungen. Gemeinsame Geldpolitik im Euroraum erhöht Wirksamkeit nationaler Staatsausgaben Öffentliche Investitionen und Staatskonsum kurbeln Wirtschaft deutlich stärker an als Steuersenkungen Kurzfristige Stabilisierungsvorteile müssen gegen Risiken für Staatsfinanzen und langfristiges Wachstum abgewogen werden (WK-intern) - Das zeigt eine neue Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). Die gemeinsame Geldpolitik im Euroraum verstärkt die positiven Effekte fiskalischer Maßnahmen einzelner Länder. Für ihre Untersuchung kombinieren die Studienautoren Gökhan Ider und Malte Rieth aus der Abteilung Makroökonomie ein Modell für eine typische Volkswirtschaft des Euroraums mit empirischen Analysen der Mitgliedstaaten auf Basis
HZDR-Team trennt erstmals Wasserstoff-Isotopengemisch durch Quanteneffekte Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Wasserstofftechnik 7. August 20267. August 2026 Künftige Fusionskraftwerke brauchen nicht nur extrem heiße Plasmen und starke Magnetfelder. (WK-intern) - Sie benötigen auch einen Brennstoffkreislauf, in dem die Wasserstoffisotope Deuterium und Tritium zurückgewonnen, getrennt und wiederverwendet werden können. Ein Team des HZDR hat nun gemeinsam mit Partnern gezeigt, dass ein silberhaltiger Zeolith Tritium aus einem Gemisch von Wasserstoffisotopen besonders effizient abtrennen kann. Die Ergebnisse liefern einen wichtigen Grundlagenbeitrag zur Isotopentrennung und schaffen eine Grundlage dafür, Tritium künftig in Fusionsbrennstoffkreisläufen effizient zurückzugewinnen und aufzubereiten. In Fusionsreaktoren sollen Deuterium und Tritium verschmelzen, um große Mengen Energie zu liefern. Dabei wird der Brennstoff jedoch nicht vollständig verbraucht. Ein erheblicher Teil bleibt ungenutzt. Hinzu kommt
Windenergieforschung: Das TTH wird modernisiert und erweitert Forschungs-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Wirtschaft 7. August 2026 Windenergieforschung: Das Testzentrum Tragstrukturen Hannover (TTH) wird modernisiert und erweitert (WK-intern) - Bundesministerium für Wirtschaft und Energie investiert rund 11,6 Millionen Euro in den Ausbau einer zukunftsfähigen Infrastruktur für die Energiewende Eine neue Halle mit Prüfmöglichkeiten bis zu 10 Meganewton, eine verbesserte Ausstattung der Grundbauversuchsgrube und modernste Messtechnik, um den immer größer werdenden Windenergieanlagen gerecht zu werden. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) investiert 11,6 Millionen Euro in die Modernisierung und Erweiterung des Testzentrums Tragstrukturen (TTH) der Leibniz Universität Hannover (LUH). Die Förderung ermöglicht den weiteren Ausbau der Großinfrastruktur und eine deutlich verbesserte technische Ausstattung in enger Kooperation von fünf Instituten der
TUM-Ausgründung über eine Milliarde Dollar wert Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 7. August 2026 HappyRobot ist das neueste TUM Unicorn (WK-intern) - Und wieder hat ein aus der Technischen Universität München (TUM) hervorgegangenes Start-up einen Unternehmenswert von mehr als einer Milliarde Dollar erreicht: HappyRobot ist das 23. TUM-Unicorn und befasst sich mit KI-Agenten, die Unternehmen komplexe Geschäftsprozesse abnehmen. Die jüngste Investorenrunde ergab einen Unternehmenswert von 1,2 Milliarden Dollar. Die Gründung des Start-ups wurde an der TUM intensiv gefördert. Gründer haben sich als Studenten an der TUM kennengelernt Umfangreiche Unterstützung seit 2022 durch die Gründerprogramme im TUM-Ökosystem Firma automatisiert Arbeitsabläufe in Unternehmen durch KI-Agenten Die KI-Agenten von HappyRobot können zeitintensive Aufgaben automatisieren: Sie führen Telefonate, verfassen E-Mails und Nachrichten, bearbeiten Dokumente oder durchsuchen
Wärmepumpen und Wärmenetze bilden das Rückgrat der Wärmewende Bioenergie Forschungs-Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 7. August 2026 Breitere Datenbasis für Kommunale Wärmepläne bestätigt zentrale Trends (WK-intern) - Wärmepumpen sowie Wärmenetze sind die tragenden Säulen der zukünftigen Wärmeversorgung. Das bestätigt die zweite Ausgabe der Studie »Kommunale Wärmeplanung in Deutschland« von Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE und Öko-Institut auf einer deutlich breiteren Datenbasis als die erste Auswertung von Mai 2025. Gleichzeitig zeigen sich weiterhin erhebliche Lücken bei den Annahmen zur Gebäudesanierung, beim geplanten Einsatz von Biomasse sowie bei der Berücksichtigung industrieller Prozesswärme. Für die zweite Ausgabe wurden rund 380 Wärmepläne ausgewertet, die etwa 940 Kommunen umfassen. Die Mehrheit der neu einbezogenen Wärmepläne wurde bereits auf Grundlage des Wärmeplanungsgesetzes erstellt. Wärmepumpen und Wärmenetze decken
Innovationen in den Bereichen Kraftübertragung im Schienenverkehr, Energiemanagement und Stromschutz E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik Veranstaltungen 6. August 2026 Mersen auf der InnoTrans 2026 Auf der InnoTrans 2026 präsentiert Mersen drei bedeutende Innovationen. (WK-intern) - Neben der winterfesten Stromabnehmerbeschichtung „Mersen Arc Protect“ präsentiert das Unternehmen den kompakten Isolator „MODUS“ für Schienenfahrzeuge sowie den innovativen Graphitwerkstoff „AR229“ für langlebige Schleifstücke. Mersen ist der einzige weltweit tätige Hersteller, der die Bereiche Energieübertragung, Energiemanagement und Stromschutz abdeckt. Die Spezialisten unterstützen Bahnbetreiber und Schienenfahrzeughersteller dabei, die Zuverlässigkeit, Sicherheit und Betriebsverfügbarkeit ihrer Systeme zu verbessern. Besuchen Sie Mersen auf der InnoTrans vom 22. bis 25. September 2026 in Berlin, in Halle 9, am Stand 220. AR229 wurde für die Stromaufnahme im Wechselstrom-Schienenverkehr entwickelt. Bei der Entwicklung des Materials lag
Erster Wasserstoff aus Lingen erreicht Marl – Forschungsprojekt GET H2 Nukleus nimmt Fahrt auf Forschungs-Mitteilungen Wasserstofftechnik 6. August 2026 Der erste Elektrolyse-Wasserstoff aus dem niedersächsischen Lingen hat Marl im nördlichen Ruhrgebiet erreicht. (WK-intern) - Damit arbeiten alle Bausteine des integrierten Wasserstoffprojektes GET H2 Nukleus im Verbund erfolgreich zusammen. Im Zuge des laufenden Inbetriebnahmeprozesses für zwei 100-Megawatt-Elektrolyseanlagen von RWE in Lingen werden erste Mengen erneuerbaren Wasserstoffs nach EU-Regeln erzeugt. Diese fließen über ein rund 120 Kilometer langes Leitungsnetz der Fernleitungsnetzbetreiber Nowega und OGE sowie der Evonik-Tochter SYNEQT zum Chemiepark Marl der Evonik. Dort wird der Wasserstoff eingesetzt. Teile des GET H2 Nukleus werden vom Bund sowie von den Ländern Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen im Rahmen des IPCEI-Programms (Important Projects of Common European Interest) Hy2Infra gefördert.
Forschungsprojekt: Fraunhofer IWES setzt zwei Lidar-Systeme der nächsten Generation auf Wind-Lidar-Boje ein Forschungs-Mitteilungen Offshore Techniken-Windkraft Windenergie 6. August 2026 Das Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme IWES setzt erstmals zwei verschiedene Arten von Profiling-Lidar-Systemen gleichzeitig auf einer Fraunhofer IWES Wind-Lidar-Boje ein. (WK-intern) - Ziel der Messkampagne ist es, die Eignung beider Systeme für den Einsatz auf Offshore-Bojen zu validieren und neue Messkonzepte zu erproben. Damit sollen die Datenverfügbarkeit verbessert und komplementäre Messstrategien ermöglicht werden. Als erster Einsatz dieser Lidar-Geräte der nächsten Generation auf einer Windmessboje liefert die Kampagne zudem Daten zur Bewertung ihrer Leistungsfähigkeit unter Offshore-Bedingungen. Sie wird im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Forschungsprojekts »Wind-Lidar-Boje NG« durchgeführt. Seit April 2026 sind ein »BEAM6x WindPower« von Lumibird und ein »WindCube 2.1 XP«
KIT wird Forschungshub für Fusionstechnologie Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 31. Juli 2026 Beim Aufbau eines Fusionsreaktors setzt die Bundesregierung auf die Expertise des KIT (WK-intern) - Für den geplanten Bau eines Fusionsreaktors in Deutschland richtet die Bundesregierung neue Forschungshubs ein. Eine zentrale Rolle übernimmt dabei das Karlsruher Institut für Technologie (KIT): Forschende entwickeln dort Schlüsseltechnologien für den Brennstoffkreislauf, leistungsfähige Materialien sowie zentrale Reaktorkomponenten. Damit bringt das KIT seine Expertise in die Umsetzung der Fusionstechnologie ein und gestaltet den Weg von der Grundlagenforschung zur Anwendung maßgeblich mit. Mit dem Aktionsplan Fusion treibt die Bundesregierung den Bau eines ersten Fusionsreaktors in Deutschland voran und richtet dafür drei Forschungshubs ein. Diese bündeln Kompetenzen aus Wissenschaft und Industrie, um zentrale
DIW Berlin: DIW-Konjunkturbarometer setzt Achterbahnfahrt im Juli fort Forschungs-Mitteilungen 29. Juli 2026 Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) ist im Juli deutlich gefallen. (WK-intern) - Mit 91,3 Punkten liegt der Wert nun so niedrig wie seit Herbst 2025 nicht mehr und entfernt sich damit merklich von der neutralen 100-Punkte-Marke, die ein durchschnittliches Wachstum der deutschen Wirtschaft anzeigt. Wie volatil die Entwicklung ist, zeigt ein Blick auf den bisherigen Jahresverlauf: Seit Februar ist der Barometerwert monatlich abwechselnd gestiegen und wieder gefallen. „Die geopolitischen Unsicherheiten, vor allem bezüglich des Iran-Kriegs, spiegeln sich in der Achterbahnfahrt des DIW-Konjunkturbarometers wider“, sagt DIW-Konjunkturchefin Geraldine Dany-Knedlik. Besonders die geopolitische Lage bleibt weiter angespannt. Der Konflikt zwischen dem Iran und
Synhelion erhält deutsche Fördermittel für synthetische Kraftstoffe Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Technik 29. Juli 2026 Synhelion erhält deutsche Fördermittel für den Bau einer kommerziellen Anlage für synthetische Kraftstoffe (WK-intern) - Synhelion wurde im Rahmen des Programms „Produktives.NRW“ des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen (NRW) für eine Förderung ausgewählt. Diese unterstützt den Bau einer kommerziellen Demonstrationsanlage für erneuerbare synthetische Kraftstoffe im Brainergy Park in Jülich. Das Programm greift auf rund 90 Millionen Euro an EU-Mitteln aus dem „Just Transition Fund“ (Fonds für einen gerechten Übergang) zurück; diese Gelder werden auf neun ausgewählte Projekte verteilt, die industrielle Innovationen im Rheinischen Revier und im nördlichen Ruhrgebiet fördern. Die Anlage von Synhelion für synthetische Kraftstoffe ist eines von neun Projekten mit marktreifen Lösungen für nachhaltige Schlüsseltechnologien,