VARTA AG legt Grundstein für Erweiterung der Lithium-Ionen-Produktion in Nördlingen E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Technik 20. Juli 2020 Die VARTA AG hat heute offiziell den Grundstein für die Erweiterung ihrer Produktion am Standort Nördlingen gelegt. (WK-intern) - Der Neubau, der direkt an das bestehende Gebäude anschließt, wird eine Produktionsfläche von mehr als 15.000 Quadratmetern auf zwei Etagen umfassen. Ab Anfang kommenden Jahres werden dort Lithium-Ionen Zellen der neusten Generation mit hochautomatisierten Fertigungslinien hergestellt. „In Nördlingen entsteht die modernste Lithium-Ionen Batteriezellenfabrik für den großen Wachstumsmarkt der Wearables und des Internet of Things", sagt der Vorstandsvorsitzende der VARTA AG, Herbert Schein. „Sie ist einzigartig in der Welt. Hier werden wir die CoinPower-Zellenproduktion am Standort Nördlingen nochmals ausdehnen. Mittels innovativer Fabrikplanung, unter anderem unter
Supraleitung: Kuprat-ähnliches Verhalten in einem Nickeloxid-Film Forschungs-Mitteilungen Technik 20. Juli 2020 Supraleiter können Strom verlustfrei beliebig weit übertragen und spielen eine wichtige Rolle in Quantencomputern und der Medizin. (WK-intern) - Doch die Stars unter den elektrischen Leitern funktionieren meist nur bei extremer Kälte. Seit der Entdeckung der Hochtemperatur-Supraleitung 1986 in Kupraten versucht die Wissenschaft, ähnliches Verhalten in anderen Materialklassen zu realisieren. Erst 2019 wurde Supraleitung in einem Nickeloxid-Film nachgewiesen, doch worauf sie dort beruht, ist noch unklar. Theoretische Physiker vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) haben die elektronischen Eigenschaften des Materials untersucht und eine mögliche Erklärung gefunden. Da das Volumenmaterial des Neodym-Nickeloxids (NdNiO2), welches dieselbe Atomstruktur und Anzahl Valenzelektronen wie viele Kuprate
Fraunhofer und Universität gründen interdisziplinäres Zentrum für 3D-Druck in Bayreuth Forschungs-Mitteilungen Technik 20. Juli 2020 Die additive Fertigung (3D-Druck) ist eine Zukunftstechnologie, die in allen Industriezweigen eine zentrale Bedeutung gewinnt. (WK-intern) - Für die Erforschung, Weiterentwicklung und Nutzung dieser Technologie hat die Universität Bayreuth zusammen mit der Projektgruppe Prozessinnovation des Fraunhofer IPA im April 2020 die Forschungsstelle Campus Additive.Innovationen (CA.I) gegründet. Wissenschaftler aus fünf Fakultäten mit mehr als 26 Lehrstühlen der Uni sowie vier außeruniversitären Forschungseinrichtungen arbeiten gemeinsam an innovativen Lösungen. Zugleich werden sie als Anlaufstelle für alle Fragen der additiven Fertigung branchenübergreifend mit Unternehmen im regionalen Umfeld kooperieren. »Die additive Fertigung wird in der nationalen und internationalen Forschungslandschaft meistens durch die Brille eines Ingenieurs betrachtet. Doch nur wenn
Forschungsteam untersucht akustische und seismische Windenergieanlagen-Emissionen Forschungs-Mitteilungen Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks 19. Juli 2020 Windenergie – einzigartige Anwohnerbegleitforschung auf der Schwäbischen Alb (WK-intern) - Befragungen zum Windpark Tegelberg starten, Teilnehmer willkommen Ein interdisziplinäres Forschungsteam ist Geräuschen von Windenergieanlagen auf der Spur, die manche Anwohnerinnen und Anwohner belasten, bei anderen aber nicht auftreten. Ziel des Forschungsprojekts Inter-Wind (kurz für: Interdisziplinäre Analyse und Minderungsansätze – Anwohnererleben akustischer und seismischer Windenergieanlagen-Emissionen) ist es daher, besser als bisher zu verstehen, welche Faktoren bei der Belästigung durch Anlagengeräusche zusammenspielen – und aus diesem Wissen Verbesserungsansätze abzuleiten. Untersucht wird, wie Meteorologie und geologischer Untergrund bei der Schall- und Bodenbewegungsausbreitung zusammenwirken, wie Geräusche von Windenergieanlagen von den Menschen wahrgenommen und beurteilt werden, welche Faktoren die
Nachhaltigkeit durch Nutzung nachwachsender Rohstoffe: Rübenschnitzel für neue Werkstoffe Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 19. Juli 2020 Bei der deutschen Zuckerproduktion fallen Zuckerrübenschnitzel in großen Mengen als Nebenprodukt an. (WK-intern) - Kann man daraus Verbundwerkstoffe herstellen? Diese Frage prüften die Fraunhofer Institute WKI und UMSICHT in einem gemeinsamen Forschungsprojekt mit Partnern aus der Industrie und Landwirtschaft. Sie fanden heraus, dass Rübenschnitzel beispielsweise für leicht abbaubare Mulchfolien oder mitteldichte und hochdichte Holzfaserplatten mit reduziertem Klebstoffanteil verwendet werden können. Die Forschenden verfolgten im Projekt das Ziel, Rübenschnitzel in höherwertige Anwendungen jenseits des Energie- und Futtermittelmarkts zu bringen. Während der Rübenernte und Verarbeitung fallen allein bei den großen deutschen Zuckerherstellern Rübenschnitzel im siebenstelligen Tonnenbereich an. Diese sogenannten Pressschnitzel werden derzeit regional als Milchviehfutter oder
16 Millionen Euro für neues EU-Projekt sollen Batterieentwicklung beschleunigen E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Technik 18. Juli 2020 In der europäischen Initiative BATTERY 2030+ startet eine neuartige Batterieentwicklungsstrategie – Forschungsplattform CELEST mit KIT und Universität Ulm beteiligt (WK-intern) - Das von der Europäischen Union (EU) geförderte Projekt BIG-MAP soll die Geschwindigkeit, mit der neue Batterietypen entwickelt werden können, erheblich beschleunigen – und das mit einem besonderen Fokus auf Nachhaltigkeit. Über die Forschungsplattform CELEST beteiligen sich daran das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die Universität Ulm. Gleichzeitig verstärkt das Projekt die Forschungsaktivitäten im gemeinsamen Exzellenzcluster POLiS. Um die von der EU und Deutschland angestrebte Klimaneutralität bis 2050 zu erreichen, müssen unter anderem die Treibhausgasemissionen aus dem Straßenverkehr drastisch sinken. Wesentlich dazu
Hafenbetrieb Rotterdam erhält EU-Fördermittel für das Wasserstoffprojekt RH2INE E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Ökologie Technik 17. Juli 2020 EU-Fördermittel für RH2INE (WK-intern) - Der Gütertransport mittels Wasserstoff betriebener Binnenschiffe im Transportkorridor zwischen Rotterdam und Genua hat einen wichtigen Schritt nach vorne gemacht. Das Joint Venture RH2INE, zu dem auch der Hafenbetrieb Rotterdam gehört, hat von der Europäischen Kommission einen Zuschuss von einer halben Millionen Euro für weitere Forschungsvorhaben erhalten. Die niederländische Provinz Zuid-Holland (Südholland), das deutsche Bundesland Nordrhein-Westfalen sowie die Häfen Rotterdam, Duisburg und RheinCargo hatten einen Antrag gestellt. Sie selbst tragen ebenfalls eine halbe Millionen Euro zur Forschung bei. Ziel ist es, bis zum Jahr 2024 mindestens zehn wasserstoffbetriebene Schiffe auf den wichtigsten Handelsrouten zwischen dem Rotterdamer Hafen und Köln, dem
Schweizer Leclanché erhält Zertifizierung für den Bahnsektor E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Technik 16. Juli 2020 Leclanché erhält IRIS-Zertifizierung Die IRIS-Zertifizierung (International Railway Industry Standard) ist ein weltweit anerkannter Standard, der Managementsystemen von Zulieferern in der Bahnindustrie höchste Qualität bescheinigt Die Zertifizierung ermöglicht es Leclanché, seine Marktposition im Bahnsektor durch Partnerschaften mit weiteren Zugherstellern und Bahnbetreibern auszubauen (WK-intern) - YVERDON-LES-BAINS, Schweiz - Leclanché SA (SIX: LECN), eines der weltweit führenden Unternehmen für Energiespeicherlösungen, hat die Zertifizierung der International Railway Industry Standard (IRIS) Group erhalten. Mit dem IRIS-Standard hat Verband der europäischen Eisenbahnzulieferindustrie (UNIFE) international geltende Anforderungen an die Qualitätsmanagementsysteme von Bahnherstellern und die Zulieferer von Eisenbahnkomponenten festgeschrieben. Ziel ist es, proaktiv ein Umfeld zu fördern, das es der Schienenfahrzeugindustrie erlaubt, hochwertige
BVG startet neue Initiative „Wärmewende durch Geothermie“ Forschungs-Mitteilungen Geothermie Kooperationen Mitteilungen 15. Juli 2020 Der Bundesverband Geothermie unterstützt die Kampagne zur Wärmewende (WK-intern) - Der Bundesverband Geothermie ist Teil einer neuen deutschlandweiten Kooperation von Geothermie-Versorgungsunternehmen, Unternehmen der Bau- und Zulieferindustrie, Verbänden und Forschungsinstituten. Die Initiative hat es sich zum Ziel gesetzt, die Wärmewende durch Geothermie voran zu treiben. Dr. Erwin Knapek, Präsident des Bundesverbands Geothermie (BVG) freut sich, dass die Geothermie mehr Präsenz bekommt: „Mit der Geothermie haben wir die einmalige Chance, auch große Kommunen nachhaltig und klimaneutral mit Wärme und Kälte zu versorgen. Gleichzeitig wird der heimische Anlagenbau gestärkt und es entstehen neue Arbeitsplätze. Dass das funktioniert, sehen wir seit Jahren in vielen erfolgreichen Projekten. Daher
Nachhaltiger Segelspaß und innovativer Bootsbau von der Schlei Forschungs-Mitteilungen Neue Ideen ! Ökologie Technik 15. Juli 2020 Projekt „BioBasedBoats“ gestartet (WK-intern) - Um den Bootsbau mit nachwachsenden Rohstoffen kostengünstiger und damit einem größeren Kundenkreis zugänglich zu machen, haben sich die Jan Brügge Bootsbau GmbH und die Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde zusammengetan und das Projekt „Boote aus biobasierten Materialien: Entwicklung neuer Verbundmaterialien und Fertigungstechniken zur Steigerung der Effizienz im biobasierten Boots- und Yachtbau“ - kurz „BioBasedBoats“ gestartet. Das Projekt nimmt in diesen Tagen seine Arbeit auf. Das Maritime Cluster Norddeutschland (MCN), das Innovationen und Kooperationen rund um die maritime Wirtschaft unterstützt, hat die beiden Projektpartner zusammengebracht. Segler sind häufig davon überzeugt, sich mit der Kraft des Windes besonders nachhaltig fortzubewegen. Doch
Thinktank untersucht Nutzung von E-Scooter und Nahverkehr E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Mitteilungen Ökologie 15. Juli 2020 Untersuchung zeigt: Rund 35 Prozent der E-Scooterfahrer nutzen Roller für die erste und letzte Meile (WK-intern) - Zur Evaluation des Zusammenspiels zwischen E-Scootern und öffentlichem Nahverkehr hat der bayerische Thinktank Bayern Innovativ eine Untersuchung anhand der elektrischen Tretroller des schwedischen Verleihers Voi in der Metropolregion Nürnberg durchgeführt. Die Ergebnisse wurden in einem Whitepaper zusammengefasst und zeigen, dass bis zu 35 Prozent der ausgewerteten E-Scooterfahrten an Bus- und Bahnhaltestellen enden. Einer der großen Vorzüge von E-Scootern ist, dass sie Autofahrten ersetzen können und dadurch das Verkehrsaufkommen im Stadtbereich reduzieren. Allerdings tun sie das nicht alleine, sondern in Verbindung mit den öffentlichen Nahverkehrsangeboten - als
Quantron realisiert Wasserstoff-Antrieb im Segment der Transporter E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 15. Juli 2020 Die Quantron AG realisiert, mit der Technik der AE Driven Solutions GmbH (AEDS), Wasserstoff-Antriebslösungen für Transporter ab 3,49 Tonnen. (WK-intern) - Das Angebot umfasst zu Beginn Pritschenfahrzeuge und Kastenfahrzeuge auf Basis des IVECO Daily, wie den Quantron Q-LIH2. Am Ausbau der Product Range für Transporter mit Brennstoffzelle wird mit Nachdruck gearbeitet, um zukünftig auch Wasserstoff-Fahrzeuge mit unterschiedlichen Aufbauten sowie weitere Modelle anderer Hersteller anbieten zu können. Die international vereinbarten Klimaziele bis 2030 im ersten Schritt und bis 2050 im finalen Schritt sind sehr große Herausforderungen. Der Verkehrssektor, im Besonderen auch der Bereich der Nutzfahrzeuge, muss einen starken Beitrag dazu leisten. Häufig wird darüber