Forschung: Zusätzlicher Strombedarf hebelt Klimavorteile von E-Autos aus E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Verbraucherberatung Windenergie 20. Juni 202020. Juni 2020 Woher soll der zusätzliche Strom kommen, wenn alle Autos elektrisch betrieben werden? (WK-intern) - Aktuelle Studien, die dem Elektroauto schon beim derzeitigen Strommix eine positive Klimabilanz attestieren, vernachlässigen einen ganz entscheidenden Faktor: den steigenden Stromverbrauch. Bei einer vollständigen Umstellung auf Elektromobilität allein im deutschen PKW-Bereich würde der Strombedarf um fast 20 Prozent steigen. Im Vergleich zu einer Situation ohne Ausbau der Elektromobilität erfordert dies eine stärkere Verstromung fossiler Energieträger, wenn man davon ausgeht, dass die Verfügbarkeit erneuerbarer Energien in beiden Fällen gleich hoch sein dürfte. Elektroautos führen damit zu 73 Prozent höheren Treibhausgasemissionen als moderne Diesel-PKW. Der Grund: Es ist klimaschonender, mit erneuerbaren Energien den
Platio-Solarzellen: Solarstrom aus dem Boden E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Ökologie Solarenergie 18. Juni 2020 Junge Ingenieure entwickeln Next-Generation Photovoltaik-Anlagen (WK-intern) - Alles begann mit einer einfachen, aber innovativen Idee: Warum nicht begehbare Wege aus recyceltem Kunststoff statt Beton herstellen? Und was wäre, wenn diese auch Sonnenenergie erzeugen könnten? Nach vielen Jahren Forschung haben drei junge und ehrgeizige Ingenieure diesen Traum wahr gemacht und gewinnen nun Energie aus Solarzellen, die in den Boden eingelassen sind. Platio-Solarzellen – alle in der EU entwickelt und hergestellt – bestehen zu 90 % aus recyceltem Kunststoff. Sichere Niederspannung und gehärtete Glasfliesen mit Anti-Rutsch-Beschichtung sorgen für maximale Sicherheit. Im Jahr 2015 haben sich drei junge Fachleute - ein Designer und Landschaftsarchitekt, ein Chemiker und
Advanced Materials Science, TU Graz-Physikerin Birgitta Schultze-Bernhardt erhält START-Preis 2020 Forschungs-Mitteilungen Technik 18. Juni 2020 Die Forscherin bekommt den bis zu 1,2 Millionen Euro dotierten Wissenschaftspreis für ihre Arbeit an einer neuen Messtechnologie, mit der UV-lichtinduzierte chemische Prozesse mit noch nie dagewesenem Detailgrad zu untersucht werden können. (WK-intern) - Elektronische Fingerabdruck Spektroskopie (ELFIS) nennt sich das neue Messverfahren, das Birgitta Schultze-Bernhardt nun im Rahmen des START-Programms des Fonds zur Förderung wissenschaftlicher Forschung (FWF) weiterentwickeln möchte. Ziel ist es, lichtinduzierte chemische Reaktionen zu untersuchen, die zum Beispiel durch das ultraviolette Licht der Sonne in atmosphärischen Spurengasen ausgelöst werden. Das Verständnis über photochemische Prozesse in der Atmosphäre kann die Grundlage sein für erfolgreiche Maßnahmen gegen den Klimawandel. Erfassen des spektralen
Mit 320 Milliarden Euro bis 2030 für die Klimaziele und die Wirtschaft zu beflügeln Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Ökologie 17. Juni 2020 Für wirtschaftliche Erholung, Wertschöpfung und Jobs: 320 Milliarden Euro bis 2030: Investitionen zur Erreichung der Energie- und Klimaziele können wirtschaftliche Erholung beflügeln Investitionen der Energiewirtschaft können Wertschöpfung in Deutschland um 0,6 Prozent steigern BDEW-Vorschläge für weitere Konjunkturimpulse EEG-Umlage einfrieren, Stromsteuer senken. (WK-intern) - Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hat heute das Positionspapier "Konjunkturimpulse der Energiewirtschaft" vorgelegt. Darin zeigt der BDEW weitergehende und nachhaltige Konjunkturimpulse auf. Das Papier enthält zudem eine Analyse, welchen volkswirtschaftlichen Mehrwert Konjunkturimpulse im Sinne der Energie- und Klimaziele bewirken können. Allein der Umbau der Stromerzeugung zur Realisierung des Erneuerbaren-Ziels 2030 sowie der Sicherung der Versorgung, der Ausbau moderner und klimafreundlicher Energienetze,
Förderpolitik: Kabinett verabschiedet Bundesbericht Energieforschung 2020 Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 17. Juni 2020 Energieforschung liefert Innovationen für die Energiewende (WK-intern) - Das Bundeskabinett hat heute den Bundesbericht Energieforschung 2020 beschlossen. Der Bericht gibt einen ausführlichen Überblick über die Förderpolitik der Bundesregierung zur Energieforschung und stellt die Fortschritte des 7. Energieforschungsprogramms vor. Das 7. Energieforschungsprogramm wird neben dem Bundeswirtschaftsministerium wesentlich durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung umgesetzt. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft ist ebenfalls beteiligt. Bundesforschungsministerin Anja Karliczek: "Wir wollen mit aller Kraft unsere Klimaziele erreichen - und gleichzeitig unsere Industrie stark und wettbewerbsfähig aufstellen. Wer aus der Atomenergie und Kohleverstromung aussteigt, der muss auch entschlossen in vielversprechende Bereiche wie den Grünen Wasserstoff einsteigen. Dieser Weg
12 Länder arbeiten am weltweit größten Röntgenlaser European XFEL Forschungs-Mitteilungen Kooperationen 14. Juni 2020 Wissenschaftliche Ultra-Hochgeschwindigkeitsdatenverbindung zwischen Deutschland und Polen eröffnet (WK-intern) - Morgen wollen Polen und Deutschland ihre Grenzen wieder für Reisen und Tourismus öffnen. Wissenschaftliche Daten können bereits jetzt mit hoher Geschwindigkeit die Grenze in beide Richtungen passieren. Staatssekretär Prof. Dr. Wolf-Dieter Lukas vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und der polnische Unterstaatssekretär vom Ministerium für Wissenschaft und Bildung Prof. Dr. Grzegorz Wrochna eröffneten heute eine Ultra-Hochgeschwindigkeitsverbindung für den Austausch wissenschaftlicher Daten zwischen den beiden Ländern. Die neue Verbindung zwischen European XFEL, DESY und dem National Center for Nuclear Research (NCBJ) in Otwock-Świerk bei Warschau schafft zusätzliche Kapazitäten für die Auswertung von Daten aus Experimenten, die
Niedersachsen fördert mit 6,5 Millionen Euro Projekte zur Wasserstofftechnologie Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Technik 14. Juni 2020 Thümler: Niedersachsen ist Vorreiter bei Umsetzung der Schlüsseltechnologie (WK-intern) - Beim Ausbau der Wasserstofftechnologie kommt die Landesregierung einen großen Schritt voran. Das Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) fördert Projekte zur Weiterentwicklung der Schlüsseltechnologie. Es sollen insgesamt bis zu 6,5 Millionen Euro investiert werden. „Grüner Wasserstoff ist ein unverzichtbarer Baustein für die Energiewende und den Klimaschutz“, sagt der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler. „Niedersachsen ist mit dieser Ausschreibung Vorreiter bei der Umsetzung der zukunftsweisenden Technologie. Während der Bund heute seine Wasserstoffstrategie vorgestellt hat, starten wir bereits mit konkreten, anwendungsorientierten Projekten. Wichtig ist, dass die Vorhaben in enger Zusammenarbeit mit den
BAM: Wasserstoff ist ein Schlüsselelement für die Energiewende Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Ökologie Solarenergie Windenergie 11. Juni 2020 Wasserstofftechnologien an der BAM - Sicherheit im Fokus (WK-intern) - Als sogenannter „grüner Wasserstoff klimaneutral erzeugt, bietet er große Potenziale, um die CO2-Emissionen in Industrie und Verkehr nachhaltig zu senken. Sowohl bei der Speicherung wie auch beim Transport des Stroms aus Wasser-, Windkraft und Solaranlagen kann der vielseitige Energieträger zum Einsatz kommen. Er hat damit für den Ausbau der erneuerbaren Energien und für die Erreichung der Klimaschutzziele, die sich Deutschland und die EU gesetzt haben, eine zentrale Rolle. An der BAM steht die Sicherheit der innovativen Technologie im Fokus. Das Bundeskabinett hat in seiner heutigen Sitzung die Nationale Wasserstoffstrategie von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier verabschiedet.
BSE Engineering und IRES demonstrieren erfolgreich die Umwandlung von Windstrom zu Methanol Forschungs-Mitteilungen Ökologie Produkte Technik Techniken-Windkraft Windenergie Wirtschaft 11. Juni 2020 Der Betrieb einer neuen Anlage zur Umwandlung von regenerativem Strom zu Biomethanol ist in Stralsund erfolgreich gestartet. (WK-intern) - Die Anlage soll im Dauerbetrieb für ein Jahr mit einer maximalen Kapazität von 28 Liter Rohmethanol pro Tag betrieben werden. - Hohes Interesse der Industrie, Verbände und Politik Stralsund und Leipzig - Der Gruppe aus Ingenieuren und Forschern gelang es erstmals, Windstrom chemisch in einer Flüssigkeit zu speichern. Im Zuge der Energiewende steigt der Anteil erneuerbarer Energiequellen kontinuierlich im Bereich der Stromerzeugung und beträgt aktuell in Deutschland 56 %. Um die Nutzung fossiler Brennstoffe wie Erdöl, Erdgas und Kohle effektiv zu verringern, müssen regenerative
Sinkende Kosten für erneuerbare Energie fördern Klimaschutzmaßnahmen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Solarenergie Windenergie 11. Juni 2020 2019 wurden 184 GW saubere Stromkapazität hinzugefügt, ein Anstieg von 20 GW gegenüber 164 GW im Jahr 2018 (WK-intern) - Diese neue Kapazität wurde mit fast der gleichen Investition wie 2018 geliefert - 282,2 Mrd. USD - und zeigt sinkende Kosten Bis 2030 sind 826 GW neuer nicht aus Wasserkraft stammender erneuerbarer Strom geplant, der voraussichtlich rund 1 Billion USD kosten wird. Dies ist weniger als die 1.200 GW, die im letzten Jahrzehnt hinzugefügt wurden, und weit weniger als für das Pariser Abkommen erforderlich. Falling clean energy costs can provide opportunity to boost climate action in COVID-19 recovery packages 184 GW of clean power
VDI: Nationale Wasserstoffstrategie vernachlässigt Potenziale der Brennstoffzellenfahrzeuge Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 10. Juni 2020 VDI bemängelt unkonkrete Hinweise in der Nationalen Wasserstoffstrategie der Bundesregierung hinsichtlich Förderung von mit Wasserstoff und Brennstoffzellen betriebenen Fahrzeugen im ÖPNV VDI begrüßt geplante Förderung des Exports deutscher Wasserstofftechnologien (WK-intern) - Im Rahmen des Corona-Konjunkturpakets beschließt die Bundesregierung nun endlich die längst überfällige nationale Wasserstoffstrategie. Wenn Deutschland bis zum Jahr 2050 Treibhausgasneutralität erreichen will, braucht es zweifelsohne Wasserstofftechnologien. Neben ihrem Beitrag zum Klimaschutz bieten sie für Deutschland auch große wirtschaftliche Chancen für den Export. In der Wasserstoffstrategie finden sich allerdings zu wenig konkrete Hinweise zur Förderung von mit Wasserstoff und Brennstoffzellen betriebenen Fahrzeugen im ÖPNV. Diese Fahrzeuge sind leicht zu versorgen, denn sie weisen
Fraunhofer IWES begleitet 10 Jahre Forschung am ersten deutschen Offshore-Windpark alpha ventus Forschungs-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 9. Juni 2020 Der erste deutsche Offshore-Windpark alpha ventus wurde im Frühjahr 2010 eingeweiht. (WK-intern) - Er dient gleichzeitig auch als Forschungsplattform für die weitere Entwicklung der Offshore Windenergie. Die begleitende Forschungsinitiative RAVE (Research at alpha ventus) hat den Windpark seit seiner Errichtung mit umfangreicher Messtechnik vermessen und in zahlreichen Forschungsprojekten wichtige Fragestellungen bearbeitet. Das Ergebnis nach 10 Jahren ist durchweg positiv: Der Bereich Forschung und Entwicklung hat dazu beigetragen, dass heute Windparks mit rund 7.500 Megawatt installierter Leistung in deutschen Gewässern Strom produzieren. Der in RAVE entstandene weltweit einmalige Datensatz steht jetzt in einer vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) betriebenen Datenbank allen Forscherinnen