Ein Gift hilft Wasserstoff produzierende Biokatalysatoren besser zu verstehen Bioenergie Forschungs-Mitteilungen Wasserstofftechnik 18. Dezember 2022 In der Natur sind bestimmte Enzyme, sogenannte Hydrogenasen, in der Lage, molekularen Wasserstoff (H2) zu produzieren. (WK-intern) - Spezielle Arten dieser Biokatalysatoren, sogenannte [FeFe]-Hydrogenasen, sind äußerst effizient und daher für die biobasierte Wasserstoffherstellung von Interesse. Obwohl die Wissenschaft bereits viel über die Funktionsweise dieser Enzyme weiß, sind einige Details noch nicht vollständig geklärt. Eine Wissenslücke konnte die Arbeitsgruppe Photobiotechnologie der Ruhr-Universität Bochum um Dr. Jifu Duan und Prof. Dr. Thomas Happe schließen. Die Forschenden zeigten, dass externes Cyanid an die [FeFe]-Hydrogenasen bindet und die Wasserstoffbildung hemmt. Dabei konnten sie eine strukturelle Veränderung in der Protonentransportbahn nachweisen, die die Kopplung von Elektronen- und Protonentransport verstehen
EWE schafft mit zusätzlicher Pipeline kurzfristig weitere Transportkapazitäten für LNG aus Wilhelmshaven Mitteilungen Technik Verbraucherberatung Wasserstofftechnik 17. Dezember 2022 EWE sieht außerdem großes Potential für Nordwesten, Drehscheibe der deutschen Wasserstoffwirtschaft zu werden (WK-intern) - Oldenburg/Wilhelmshaven - Heute ist das erste LNG-Terminal Deutschlands in Wilhelmshaven offiziell eröffnet worden. Das Energieunternehmen EWE plant mit der Gasanbindung Wilhelmshaven-Leer (GWL), die im LNG-Beschleunigungsgesetz verankert ist, deshalb schon jetzt den Aufbau weiterer Transportkapazitäten für die Aufnahme zunehmender LNG-Mengen in das deutsche Erdgasnetz im nächsten Jahr. Bereits im ersten Quartal 2023 will EWE mit dem Bau der circa 70 Kilometer langen Pipeline beginnen, die das Gas aus dem Raum Wilhelmshaven weiter zu den nordwestdeutschen Gasspeicherstandorten und dort vorhandenen Ferngasleitungen transportieren wird. EWE möchte die neue Leitung bereits in einem
Schaeffler schließt Partnerschaft mit Wasserstoffproduzenten Lhyfe Kooperationen Mitteilungen Technik Wasserstofftechnik 16. Dezember 2022 Schaeffler kooperiert mit französischem Wasserstoffproduzenten Lhyfe Übereinkommen umfasst Bau und Betrieb einer industriellen Elektrolyse-Anlage im fränkischen Herzogenaurach Anlage mit bis zu 15 Megawatt Kapazität als wichtiger Baustein für die Umstellung auf klimaneutrale Produktion bis 2030 Technologiepartnerschaft zum Einsatz von Schaeffler Elektrolyse-Stacks geplant (WK-intern) - Der Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler hat mit dem französischen Wasserstoffproduzenten Lhyfe ein Letter of Intent (LOI) für die Produktion und Abnahme von grünem Wasserstoff vereinbart. Lhyfe produziert und liefert grünen Wasserstoff für Mobilität und Industrie. Die Produktionsstandorte des Unternehmens ermöglichen eine regionale und lokale Produktion von grünem Wasserstoff in industriellen Mengen. Auf dem Werksgelände von Schaeffler in Herzogenaurach wird hierfür eine durch
Fernleitungsnetzbetreiber ONTRAS beginnt Arbeiten am Wasserstoffnetz in Mitteldeutschland Kooperationen Mitteilungen Technik Wasserstofftechnik 14. Dezember 2022 Vorzeitiger Maßnahmenbeginn durch BMWK bestätigt: Genehmigung für vorzeitigen Maßnahmenbeginn der beiden Infrastrukturprojekte „doing hydrogen“ und „Green Octopus Mitteldeutschland“ ONTRAS H2-Startnetz: 900 Kilometer Wasserstoffnetz in Mitteldeutschland (WK-intern) - Die ONTRAS Gastransport GmbH hat in dieser Woche für seine im IPCEI Wasserstoff eingereichten Infrastrukturprojekte „doing hydrogen“ und „Green Octopus Mitteldeutschland“ die Genehmigung des vorzeitigen Maßnahmenbeginns vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) erhalten. Damit kann das Leipziger Unternehmen die Arbeiten am zukünftigen Wasserstoffnetz in Ostdeutschland beginnen. Wasserstoffinfrastruktur in Mitteldeutschland: ONTRAS H2-Startnetz Die beiden Leitungsprojekte „doing hydrogen“ und „Green Octopus Mitteldeutschland“ sind Kern des ONTRAS H2-Startnetzes, dem geplanten 900 Kilometer umfassenden Leitungsnetz zum Transport von Wasserstoff in Mitteldeutschland. Die
KGAL und EIT InnoEnergy schließen strategische Kooperation im Bereich grüner Wasserstoff Kooperationen Mitteilungen Wasserstofftechnik 14. Dezember 202214. Dezember 2022 Der Real Assetmanager KGAL und EIT InnoEnergy wollen gemeinsam in europäische Wasserstoffprojekte investieren und deren Entwicklung vorantreiben. (WK-intern) - EIT InnoEnergy ist mit aktuell rund 180 Portfoliounternehmen einer der weltgrößten Investoren in Innovationen zur Beschleunigung der Energiewende und wird vom Europäischen Institut für Innovation und Technologie (EIT), einer Körperschaft der Europäischen Union, unterstützt. Die KGAL bringt 20 Jahre Erfahrung im Assetmanagement von erneuerbaren Energien und Investorenkapital in die Partnerschaft ein. Die herausragende Rolle grünen Wasserstoffs für das Erreichen der Klimaziele macht sich immer deutlicher in der Wirtschaft bemerkbar – allein in Europa wurden inzwischen mehr als 350 Wasserstoffprojekte angekündigt. Die Elektrolysekapazitäten zur Produktion
Die H2EXPO & CONFERENCE geht 2023 mit neuem Termin und neuer Leitung an den Start Erneuerbare & Ökologie Offshore Ökologie Veranstaltungen Wasserstofftechnik Windenergie 13. Dezember 202213. Dezember 2022 Die H2EXPO & CONFERENCE, das internationale Forum rund um die Erzeugung, Verteilung und Nutzung von Wasserstoff, hat einen neuen Termin. (WK-intern) - An zwei Tagen vom 28. bis zum 29. Juni 2023 wird die Zukunft der Energiewende auf dem Gelände der Hamburg Messe erneut in den Fokus gerückt. Nach einer gelungenen Auftaktveranstaltung im vergangenen September findet das innovative Branchenevent zukünftig jedes Jahr auf dem Hamburger Messegelände statt, in den geraden Jahren parallel zur WindEnergy Hamburg, der globalen Leitmesse für die Windindustrie. Darüber hinaus übernimmt ab sofort Andreas Arnheim die Projektleitung der H2EXPO & CONFERENCE. Er hat sich zusammen mit seinem Team bereits mit
NWR legt Handlungsempfehlungen zur Fachkräftegewinnung vor Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Wasserstofftechnik 8. Dezember 2022 Fachkräfte im Bereich Wasserstoff (WK-intern) - Der Nationale Wasserstoffrat hat am 04.11.2022 ein neues Informations- und Grundlagenpapier veröffentlicht, welches konkrete Handlungsbedarfe zur Fachkräftesicherung im Bereich Wasserstoff aufzeigt. Der vor uns stehende Transformationsprozess hin zu einer auf Wasserstoff basierenden Gesellschaft und Industrie kann nur in der gewünschten Geschwindigkeit sowie wirtschaftlich erfolgreich bewältigt werden, wenn Fachkräfte im ausreichenden Maße zur Verfügung stehen. Es werden Fachkräfte aus allen Ausbildungsbereichen vom Facharbeiter, Techniker und Meister über Ingenieure und Wissenschaftler benötigt, die entsprechende Kompetenzen entlang der gesamten Wertschöpfungskette in den maßgeblichen Sektoren – Erzeugung, Infrastruktur, Anlagen, Industrie (insb. Stahl- und Chemieindustrie), Wärmeversorgung, Mobilität & Logistik - mitbringen. Eine Sicherung
HIF Global beteiligt Bechtel, Siemens Energy und Topsoe an CO2-neutralem eFuels-Projekt in den USA E-Mobilität Ökologie Technik Wasserstofftechnik 8. Dezember 2022 HIF rechnet damit, im Matagorda County, Texas, etwa 750 Millionen Liter (200 Millionen Gallonen) CO2-neutralen Kraftstoff pro Jahr zu produzieren. (WK-intern) - Der Zeitplan für die eFuels-Anlage von HIF in Matagorda sieht vor, dass der Baubeginn auf das erste Quartal 2024 und die Aufnahme des kommerziellen Betriebs auf das Jahr 2027 aktualisiert wurde. HIF Global, das weltweit führende eFuels-Unternehmen, gab heute bekannt, dass seine Tochtergesellschaft HIF USA LLC („HIF USA") Bechtel Energy, Siemens Energy und Topsoe engagiert hat, um das Front-End-Engineering-Design („FEED") einer Anlage (die „HIF Matagorda eFuels Facility") durchzuführen, die in Matagorda Country, Texas, errichtet werden soll, um CO2-neutralen Kraftstoff zu
Nationale Wasserstoffrat will Kavernen-Neubau als Wasserstoffspeicher Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Wasserstofftechnik 6. Dezember 2022 Der Nationale Wasserstoffrat legt einen kohärenten Aktionsplan für den Übergang von der fossilen Erdgasspeicherung hin zur Wasserstoff-Ökonomie vor. (WK-intern) - Speicher sind Schlüssel für Versorgungssicherheit Wasserstoff kann in großen Mengen gespeichert werden. Gerade bei steigenden Wasserstoffimporten sind großvolumige Speicherlösungen unverzichtbar. Deutschland hat dafür beste Ausgangsbedingungen mit einer großen Kapazität von bestehenden Kavernenspeichern, die auf Wasserstoff umgerüstet werden können. Die Speicher werden durch eine überregionale Wasserstoffnetzinfrastruktur an die bundesweiten Verbrauchszentren angebunden. Investitionsanreize für Speicherumrüstung jetzt setzen Die Roadmap verdeutlicht die Notwendigkeit, bereits jetzt politische Unterstützungsmaßnahmen auf den Weg zu bringen, um Investitionen in Wasserstoffspeicher anzureizen. Bis 2030 ist bereits mit einem Wasserstoffspeicherbedarf von mindestens 5 TWh
Rotterdamer Hafen soll Europas Wasserstoffimporten als Drehkreuz dienen Kooperationen Mitteilungen Technik Wasserstofftechnik 6. Dezember 202216. Dezember 2022 Großanlage zur Ammoniakspaltung soll eine (1) Million Tonnen an Wasserstoffimporten über den Rotterdamer Hafen ermöglichen (WK-intern) - Eine aus 18 Unternehmen bestehende und vom Hafenbetrieb Rotterdam ins Leben gerufene Initiative untersucht die mögliche Errichtung einer Großanlage zur Ammoniakspaltung, zwecks des jährlichen Imports von einer (1) Million Tonnen Wasserstoff für die nachhaltigere Gestaltung von Industrie und Mobilität. Die Teilnehmer beauftragten Fluor, das Potenzial für eine große zentrale Spaltanlage im Hafengebiet zu untersuchen, in der importiertes Ammoniak wieder in 1 Million Tonnen Wasserstoff pro Jahr umgewandelt werden kann. Der Wasserstoff kann dann im Hafen verwendet oder über Pipelines zur Dekarbonisierung anderer Industriecluster in Nordwesteuropa weiter
RWE und Hyphen prüfen die Abnahme von grünem Ammoniak aus Namibia Kooperationen Mitteilungen Technik Wasserstofftechnik 3. Dezember 2022 Ab 2027 könnten jährlich bis zu 300.000 Tonnen Ammoniak geliefert werden (WK-intern) - Essen/Windhoek / RWE und Hyphen Hydrogen Energy (Hyphen) haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, wonach RWE ab 2027 jährlich bis zu 300.000 Tonnen grünes Ammoniak* aus Namibia beziehen könnte. Hyphen wurde von der namibischen Regierung zum bevorzugten Bieter für die Entwicklung des ersten grünen Wasserstoffprojekts in Namibia ernannt. Bis 2027 soll das Projekt jährlich 1 Million Tonnen grünes Ammoniak für den Export produzieren. Ammoniak ist ein Wasserstoffderivat, das sich besonders gut für den Transport per Schiff eignet. Das deutsche Erneuerbare Energien-Unternehmen ENERTRAG ist einer der Gesellschafter des Hyphen-Konsortiums. RWE ist bestrebt, ein weltweit
Das Bundeswirtschaftsministerium plant, fossilen “blauen” Wasserstoff mit Steuergeldern zu fördern Forschungs-Mitteilungen Ökologie Wasserstofftechnik 2. Dezember 2022 Nationale Wasserstoffstrategie: Förderung von blauem Wasserstoff gefährdet Klimaziele Klimakiller blauer Wasserstoff (WK-intern) - Das Bundeswirtschaftsministerium plant, fossilen “blauen” Wasserstoff mit Steuergeldern zu fördern – obwohl dieser ähnlich klimaschädlich wie Erdgas ist. Diese Pläne gehen aus einem öffentlich gewordenen Entwurf für die nationale Wasserstoffstrategie hervor. Das Umweltinstitut München kritisiert die Strategie und fordert, ausschließlich grünen Wasserstoff zu fördern, der aus erneuerbaren Energien hergestellt wird. „Der Umwelt hilft blauer Wasserstoff wenig”, sagt Kasimir Buhr, Referent für Energie- und Klimapolitik am Umweltinstitut. Blauer Wasserstoff wird aus fossilem Erdgas hergestellt, das dabei entstehende CO2 soll aufgefangen und in unterirdische Speicherstätten gepresst werden. Doch trotz CO2-Abscheidung ist die Klimabilanz des