Kälteeinbruch trotz Erderwärmungsvorhersagen in Simulationen zwingt die Deutschen zu hohen Heizenergieverbrauch Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 13. Januar 2024 Die Deutschen heizen den dritten Monat in Folge mehr als im Vorjahr (WK-intern) - Aktuelle Datenanalyse und Umfrage zeigen: Deutsche heizen in diesem kalten Winter bislang deutlich mehr als sie glauben Die Deutschen drehen die Thermostate ihrer Heizkörper weiterhin höher auf als im Vorjahr: Der Wärmeverbrauch im Dezember 2023 stieg gegenüber dem Vorjahresmonat witterungsbereinigt um 7 Prozent. Diesen Anstieg hat der Immobiliendienstleister ista mit seinem ista Heiz-O-Meter ermittelt, das seit Ende 2023 erstmals Transparenz über den Heizenergieverbrauch noch während der laufenden Heizperiode liefert. Grundlage der Analysen des ista-Heiz-O-Meters (www.heizometer.de) sind aktuelle Verbrauchsdaten von 350.000 Wohnungen in ganz Deutschland, die mit statistischer Gewichtung repräsentativ
Kundgebung von Landwirtschaft und Transportgewerbe am 15. Januar 2024 Großdemonstration am Brandenburger Tor in Berlin Bioenergie Solarenergie Verbraucherberatung Windenergie Windparks 12. Januar 2024 Nach der bundesweiten Aktionswoche rufen Landwirtschaft und Transportgewerbe gemeinsam zu einer Großdemonstration mit Kundgebung am 15. Januar 2024 um 11.30 Uhr am Brandenburger Tor in Berlin auf. Die Landwirte sind die Träger der Energiewende, Bioenergie, Solarflächenparks, Windparks wären ohne die deutschen Landwirte nicht denkbar Sie haben sich immer solidarisch verhalten, ebenso die Spediteure, ohne beide wäre eine landesweite Versorgung nicht möglich Die Politik sollte Landwirte, Spediteure, Handwerker unterstützen und nicht mit immer neuen unermesslichen Forderungen und Bürokratie zu drangsalieren Die Wettbewerbsfähigkeit aller hier lebender und arbeitender Menschen darf nicht noch weiter vernichtet werden (WK-intern) - Landwirtinnen, Landwirte, das Transportgewerbe, Spediteure und Lkw-Fahrer werden dort ihre
JAHRESPRESSEGESPRÄCH: der Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft / ver.di fordert stärkere Verschuldung der BRD Mitteilungen Verbraucherberatung 11. Januar 2024 Werneke: Deutschland braucht Sondervermögen (Schuldenaufnahme) für die Transformation ins Klimageld (WK-intern) - Das Klimageld ist überfällig, sagt Werneke. Ohne, dass die Ampelregierung darüber Rechenschaft gibt wo die immer höheren Steuereinnahmen versickern verlangt der ver.di Verein noch mehr Einnahmen und Ausgaben für die Ampel. Durch verfehlte Politik hat Deutschland bereits den dreckigste Strom in der EU. Die Zugpferde der Erneuerbaren Energien, die Bauern, die jetzt zu einem großen Teil auch Energiewirte sind, werden zur Kasse gebeten. Zwangsabgaben für einen sogenannten öffentlichen Rundfunk und Fernsehfunk müssen selbst die bezahlen, die keinen Fernseher haben noch an den Programmen interessiert sind. Lange ausgehandelte Steuerminderung wird jetzt Subvention bezeichnet. Friedliche Demonstranten
Strom-Großhandelspreis sinkt am Spotmarkt im Mittel auf 6,9 Cent/kWh Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 11. Januar 2024 Großhandels-Strompreise sinken im Dezember auf den niedrigsten Stand seit Mai 2021 (WK-intern) - Die Großhandels-Strompreise in Deutschland sind zum Ende des Jahres 2023 kräftig gefallen. Im Monat Dezember 2023 fiel der Großhandelspreis am Spotmarkt im Mittel auf 6,9 Cent/kWh Strom, das ist ein Rückgang um 24 Prozent gegenüber dem Vormonat November (9,1 Cent/kWh). Im Vergleich zum Vorjahresmonat Dezember 2022 (25,2 Cent/kWh) beträgt der Rückgang sogar knapp 73 Prozent. Das geht aus einer Auswertung von Marktdaten der EPEX Spot-Strombörse durch das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) hervor. Ende des letzten Jahres 2023 markierten die Großhandels-Strompreise in Deutschland im Dezember nicht nur den tiefsten Monatsstand des
Meta ignoriert DSGVO-Recht auf einfachen Widerruf der Einwilligung Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung Verschiedenes 11. Januar 2024 Wer bei der Nutzung von Instagram und Facbook nicht getrackt werden will, muss seit Anfang November 2023 bis zu € 251,88 pro Jahr bezahlen. (WK-intern) - Während ein (kostenloser) Klick ausreicht, um dem Tracking zuzustimmen, muss man für den Widerruf einen komplizierten Prozess durchlaufen – und ein kostenpflichtiges Abonnement abschließen. Die DSGVO besagt jedoch eindeutig, dass der Widerruf der Einwilligung “so einfach” sein muss wie die Erteilung. noyb hat deshalb eine Beschwerde bei der österreichischen Datenschutzbehörde eingebracht. Diese folgt einer Beschwerde vom November 2023, in der sich noyb auf die Einwilligung im Rahmen des “Pay or Okay”-Systems fokussierte. Neue Beschwerde gegen Meta
Österreicher nicht auf steigende Strom- und Gaspreise vorbereitet Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 9. Januar 2024 Energie-Studie: Verbraucher schrauben Energieverbrauch runter (WK-intern) - Laut der Simon-Kucher Energie-Studie fühlt sich mehr als jeder zweite Verbraucher in Österreich nicht ausreichend auf steigende Strom- und Gaspreise vorbereitet. Die Folge? Der Großteil schraubt seinen Energieverbrauch runter, viele reduzieren Ausgaben in anderen Bereichen. Fast jeder Dritte vergleicht bereits Anbieter, 14 Prozent haben Pläne, ihren Stromanbieter zu wechseln. 58 % der Verbraucher fühlen sich nicht ausreichend auf steigende Strom- und Gaspreise vorbereitet 95 % der Verbraucher passen ihr Verhalten bei steigenden Preisen an Reaktion: 65 % senken Energieverbrauch, 29 % vergleichen Anbieter, 39 % sparen in anderen Bereichen 14 % der Verbraucher planen in den nächsten 12 Monaten
Erderwärmung und Energiepreise: Gasverbrauch sinkt im Dezember 2023 um 21,8 Prozent Mitteilungen Verbraucherberatung 8. Januar 2024 HanseWerk-Tochter Schleswig-Holstein Netz teilt mit: Schleswig-Holsteiner verbrauchten 2023 rund 16 Prozent weniger Erdgas verglichen mit dem Mittel der Jahre 2018 - 2022 (WK-intern) - Trotz Schnee und kälteren Temperaturen Anfang Dezember 2023 lag der Gasverbrauch in Schleswig-Holstein rund 12,4 Prozent unter dem des Vorjahresmonats. Wurden im Dezember 2022 noch 3.392 Gigawattstunden (GWh) verbraucht, lag der Wert im 12. Monat 2023 bei 2.970 GWh (- 422 GWh). Verglichen mit dem Mittelwert des Monats von 2018 - 2022 sind es sogar 828 GWh bzw. 21,8 Prozent weniger. Seit Anfang 2022 ist in den Erhebungen von HanseWerk-Tochter Schleswig-Holstein Netz eine Tendenz zum sinkenden Gasverbrauch sichtbar. So wurden
Vollständige Energiesteuerentlastung für KWK wird 2024 gestrichen Dezentrale Energien Verbraucherberatung 7. Januar 2024 Die vollständige Energiesteuer-Entlastung für KWK-Anlagenbetreiber kann ab dem 1.1.2024 nicht mehr gewährt werden. (WK-intern) - Davon sind auch Bestandsanlagen betroffen. Es sind nur fünf Zeilen auf einer Seite des Bundesgesetzblattes in der Ausgabe vom 15. Dezember 2023. Die Auswirkungen indes für die KWK-Branche werden nach Auffassung des BHKW-Infozentrums groß sein. Denn in diesen wenigen Zeilen teilt das Bundesministerium der Finanzen im Bundesgesetzblatt 2023 I Nr. 361 mit, dass zum 31.12.2023 die Freistellungsanzeige für die vollständige Steuerentlastung für den Brennstoff-/Kraftstoffeinsatz in KWK-Anlagen ausgelaufen ist. Neuregelung für KWK-Anlagen im Energiesteuergesetz ab 2024 Eine vollständige Steuerentlastung gemäß § 53a Abs. 6 EnergieStG für den in KWK-Anlagen eingesetzten Brenn-
Neue Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) Behörden-Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 5. Januar 2024 Am 1. Januar 2024 trat die überarbeitete Förderrichtlinie zu der BEG EM in Kraft. (WK-intern) - Die Änderungen betreffen auch die Antragstellung beim BAFA. Mit dem Gesetz für Erneuerbares Heizen (Gebäudeenergiegesetz – GEG) leitet Deutschland die Energiewende im Gebäudebereich ein. Seit 1. Januar 2024 ist der Umstieg auf Erneuerbare Energien beim Einbau neuer Heizungen verpflichtend. Schrittweise wird damit eine klimafreundliche Wärmeversorgung umgesetzt, die mittel- bis langfristig planbar, kostengünstig und stabil ist. Zeitgleich startet mit dem Jahreswechsel die neue Förderung: Die Bundesförderung für effiziente Gebäude - Einzelmaßnahmen (BEG EM). Mit der neuen BEG EM gilt für die Antragstellung: Die Zuschüsse für den Heizungstausch (wie bspw. Wärmepumpen,
Neue Gebührenverordnung zum ElektroG und BattG in Kraft getreten Behörden-Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 5. Januar 20245. Januar 2024 Die stiftung elektro-altgeräte register informiert über die neue Gebührenverordnung für ihre Leistungen nach dem ElektroG und dem BattG (ElektroGBattGGebV). (WK-intern) - Die ElektroGBattGGebV ist am 1. Januar 2024 in Kraft getreten. Erfreulicherweise konnten für viele Leistungen die Gebühren stabil gehalten oder sogar gesenkt werden, was zu einer finanziellen Entlastung führt. Quartalsgebühr wird angepasst Eine Ausnahme bildet die Quartalsgebühr, die leider angehoben werden musste. Begründet ist dies in der Erhöhung des Gesamtkommunikationsbudgets der stiftung ear und hier insbesondere in der Ausweitung der wichtigen Informationskampagne Plan E. Diese wird auf Wunsch verschiedener Akteure aus der Abfallwirtschaft, aus dem Kreis der Hersteller und vor allem auf Grund
Österreich hängt Deutschland beim Einbau von Green-Tech-Heizungen ab Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie Technik Verbraucherberatung 4. Januar 2024 Im Wettlauf um klimafreundliches Heizen hat Österreich die deutschen Nachbarn hinter sich gelassen. (WK-intern) - Bei den Absatzzahlen von Wärmepumpen pro 1.000 Haushalte installierte das Land mit knapp 15 Geräten mehr als doppelt so viele Green-Tech Heizungen wie die privaten Haushalte in Deutschland (rund 7). Im europäischen Vergleich liegt Österreich im Mittelfeld, wie die Statistik der European Heat Pump Association (EHPA) zeigt. Der Bund erhöht ab Januar 2024 die Förderung für den Umstieg von fossilen Heizungen auf grüne Alternativen massiv. Bund erhöht Förderung ab Januar 2024 massiv „Im Vergleich zu Deutschland steht Österreich beim klimafreundlichen Heizungstausch gut da“, sagt Thomas Mader, Geschäftsführer des Haus-
Bundesnetzagentur veröffentlicht Zahlen zur Gasversorgung 2023 Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 4. Januar 2024 Die Bundesnetzagentur hat heute die Jahreszahlen zur Gasversorgung für das Jahr 2023 veröffentlicht. Gasimporte und Gasexporte (WK-intern) - Deutschland hat im Jahr 2023 nach vorläufigen Zahlen insgesamt 968 TWh (2022: 1.437 TWh) Erdgas importiert. Die größten Mengen kamen aus Norwegen (43 Prozent), den Niederlanden (26 Prozent) und Belgien (22 Prozent). Die Gasexporte in die Nachbarländer sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurückgegangen: Insgesamt liegen die Gasexporte im Jahr 2023 bei 187 TWh (2022: 499 TWh). Mit 42 Prozent wurde der größte Anteil nach Tschechien exportiert, die Gasexporte in die Niederlande lagen bei 19 Prozent und nach Österreich bei 18 Prozent. Bereits im Dezember 2022