Bundesrechnungshof sieht Energiewende und Versorgungssicherheit wegen politischer Untätigkeit und falscher Annahmen in Gefahr Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Solarenergie Verbraucherberatung Windenergie 31. März 202131. März 2021 Bund steuert Energiewende weiterhin unzureichend - Erfolg der Energiewende nicht gefährden: BMWi muss umfassend steuern (WK-intern) - Sichere und bezahlbare Stromversorgung zunehmend in Gefahr „Seit unserer letzten Bilanz in 2018 hat sich zu wenig getan, um die Energiewende erfolgreich zu gestalten. Das ist ernüchternd. Die Bundesregierung steuert den Transformationsprozess weiterhin unzureichend. Das gefährdet eine sichere und bezahlbare Stromversorgung. Mehr noch: Die Energiewende droht Privathaushalte und Unternehmen finanziell zu überfordern“, bilanziert der Präsident des Bundesrechnungshofes Kay Scheller anlässlich der Zuleitung eines Berichts an den Deutschen Bundestag über die Umsetzung der Energiewende durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi). „Die Bezahlbarkeit ist noch immer
Experten verständigen sich auf einheitliche Berechnungsmethoden von Windlasten für Solarstromanlagen Mitteilungen Solarenergie Verbraucherberatung 30. März 2021 Photovoltaik-Windlasten: Berechnungsmethoden vereinheitlicht (WK-intern) - Experten verständigen sich erstmals auf einheitliche Berechnungsmethoden von Windlasten für Solarstromanlagen auf Flachdächern -Ergebnispräsentation in neuem BSW-Hinweispapier und Intersolar-Webinar Unter der Leitung des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW) haben sich Branchenexperten erstmals auf vereinheitlichte Berechnungsmethoden für Windlasten von Solarstromanlagen auf Flachdächern geeinigt und diese in einem neuen Hinweispapier des Verbandes publiziert, das am 11. Mai 2021 in einem Webinar vorgestellt wird. Photovoltaikanlagen auf Flachdächern werden in der Regel nur durch ihr Eigengewicht und zusätzlichen Ballast an Ort und Stelle gehalten, vor allem um die Dachhaut nicht zu beschädigen. Dabei muss der Planer allerdings oft zwischen der Sicherheit gegen Windsog
Ratgeber Solar – Stromkosten senken mit Photovoltaik Dezentrale Energien Solarenergie Technik Verbraucherberatung 30. März 2021 Photovoltaik-Ratgeber "Schritt für Schritt zur eigenen Photovoltaikanlage" in der 8. Auflage veröffentlicht (WK-intern) - Der kostenfreie Leitfaden liefert Hausbesitzern und Bauherren auf 52 Seiten eine Schritt für Schritt Anleitung mit allen wichtigen Informationen für die Planung des eigenen Solarkraftwerks, Förderungsmöglichkeiten und Produktempfehlungen. Photovoltaikanlagen sind nicht nur gut für den Geldbeutel, sondern auch für die Umwelt. Während Strom für Privathaushalte immer teurer wird, bleibt Solarstrom konstant günstig und ist damit wichtiger alternativer Stromlieferant. Denn Solarstrom vom eigenen Dach ist deutlich günstiger und bleibt es auch. Schon eine 30 Quadratmeter große Solaranlage produziert den Jahresstrombedarf einer vierköpfigen Familie. Und jeder Quadratmeter Photovoltaik reduziert den CO2-Ausstoß
Solarstrom immer interessanter Dezentrale Energien Mitteilungen Ökologie Solarenergie Technik Verbraucherberatung 30. März 2021 Solarstrom immer interessanter, vor allem für E-Mobilität und Wärmepumpe. (WK-intern) - Mittlerweile sind die Einsatzmöglichkeiten für selbsterzeugten Strom vielseitiger als noch vor ein paar Jahren. Das ist vor allem den Entwicklungen der letzten Jahre geschuldet. So werden neue Photovoltaikanlagen nicht mehr als Volleinspeiseanlagen sondern als Eigenverbrauchsanlagen installiert. Ein Grund dafür ist die gesunkene Einspeisevergütung, ein Anderer die größere Nutzbarkeit des selbstproduzierten Stroms. So kann der Strom, der nicht sofort selbstverbraucht wird in einen Batteriespeicher gespeist, die Wärmepumpe mit dem Strom versorgt und auch noch das E-Mobil damit betankt werden. Das gestaltet die Nutzung des eigens produzierten Solarstroms immer attraktiver. Mehr Informationen über die Planung
CO2-Steuer und Brennstoff-Emissionshandelsgesetz lassen Erdgaspreise exlodieren Mitteilungen Verbraucherberatung 29. März 2021 Erdgaspreise steigen um fast 25 Prozent: VEA-Erdgaspreisvergleich zeigt dennoch große Unterschiede (WK-intern) - Hannover - In den letzten sechs Monaten (seit Oktober 2020) sind die Preise für Erdgas in Deutschland im Durchschnitt um 24,3 Prozent angestiegen, wie der Bundesverband der Energie-Abnehmer (VEA) in seinem jüngsten Preisvergleich feststellt. „Als ursächlich für diese massive Preiserhöhung können relativ klar die Belastungen aus dem Großhandel und dem Brennstoff-emissionshandelsgesetz ausgemacht werden“, erklärt Volker Stuke, VEA-Hauptgeschäftsführer. Deshalb seien die Preise auch überall in Deutschland angestiegen. Die größte Preissteigerung mit 28,7 Prozent weist Osthessen Netz mit Sitz in Fulda aus, gefolgt von Westnetz mit Sitz in Dortmund (27,4 Prozent) und
Blockchain – Technologie der Zukunft, oder? Verbraucherberatung 27. März 2021 (WK-news) - Heute ist Blockchain auf dem Höhepunkt der Mode. Jedes Projekt stößt auf erhöhtes Interesse, wenn es sich in der Blockchain befindet. Jeder Zeitungsartikel zieht zusätzliche Aufmerksamkeit auf sich, wenn diese Technologie darin erwähnt wird. Mode, die manchmal Hysterie erreicht, führt jedoch dazu, dass Menschen den Boden unter den Füßen verlieren und die Risiken, einschließlich der rechtlichen Risiken, vergessen. Das einzige Land, das Kryptowährungen heute vollständig legalisiert hat, ist Japan. Im April 2017 verabschiedete dieses Land ein Gesetz, das Kryptowährungen mit dem fiaten Geld gleichsetzt. Sie erhielten den Status eines Zahlungsmittels. Gesetzgeber aus solchen Ländern wie Großbritannien und der
Bundeskabinett beschließt 18. Neuauflage des Atomgesetzes mit 2,428 Milliarden Entschädigung Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 24. März 202124. März 2021 Unter der Überschrift "Nukleare Sicherheit" boxen zum 18. mal Bund und Länder eine weitere Entschädigung für die Atombetreiber durchs Steueraufkommen Nicht nur die Atommüllentsorgung, die noch immer nicht geklärt ist, hat die GroKo unter Merkel dem Steuerzahler aufs Auge gedrückt, sondern auch einen unbezahlbaren Umweltschaden, als Merkel als Umweltministerin 124.000 Atommüllfässer einfach ins Bohrloch der Asse verkippen ließ. Dabei waren nur 60.000 Fässer offiziell gemeldet. Die strahlenden Fässer sind technisch nicht rückholbar und werden ganz sicher unseren Nachkommen verseuchtes Grundwasser bescheren. (WK-intern) - Bundeskabinett beschließt Atomgesetz-Novelle für einen finanziellen Ausgleich der Energieversorger und die Beilegung aller Rechtsstreitigkeiten zum Atomausstieg Das Bundeskabinett hat heute auf
Der Emissionshandel erweist sich in der Corona-Pandemie als ein 100 Milliarden-Geschäft mit 16% Wachstum Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 24. März 2021 Der Emissionshandel erweist sich als Corona-krisenfest und wächst rasant weiter (WK-intern) - Der Statusbericht der International Carbon Action Partnership (ICAP) zu den weltweiten Entwicklungen von Emissionshandelssystemen (EHS) für das Jahr 2021 zeigt einen signifikanten Anstieg der durch Emissionshandelssysteme abgedeckten Emissionen – was vor allem mit dem Start des chinesischen EHS einhergeht – sowie die starke Widerstandsfähigkeit bestehender Systeme weltweit gegenüber Covid-19. Den Statusbericht können Sie unter https://icapcarbonaction.com/en/icap-status-report-2021 herunterladen. Die von Emissionshandelssystemen abgedeckten globalen Emissionen haben sich im Jahr 2021 von 9 % auf 16 % nahezu verdoppelt. Der Anstieg der abgedeckten Emissionen ist insbesondere auf den Start des nationalen chinesischen EHS zurückzuführen. Insgesamt bestehen weltweit derzeit
Frischer Wind im Büro Verbraucherberatung 23. März 202123. März 2021 (Werbung) - Im Privatleben setzen viele Menschen hierzulande die unterschiedlichsten Maßnahmen für einen nachhaltigen Lebensstil. Sie achten auf die Energieeffizienz ihrer Haushalts-Geräte, entsorgen ihren Abfall sorgfältig und beziehen ihren Strom aus erneuerbaren Energien. Doch die gleichen Menschen legen Scheuklappen an, sobald sie ihren Arbeitsplatz betreten. Dabei wäre es gerade dort wichtig, ein Auge auf die Umwelt zu haben. Auf der Jagd nach den Energieräubern Oftmals sind auf den Arbeitsplätzen in den Büros Computer, Drucker und andere technische Geräte bereits seit sehr langer Zeit im Einsatz. Entsprechend schlecht ist auch ihre Energie-Effizienz. Echte Stromfresser finden sich beispielsweise in vielen Betriebsküchen. Doch ein
Chancengleichheit beim Ausbau der Schnellladeinfrastruktur für E-Autos gibt es in Deutschland nicht E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 23. März 2021 Politisches Versagen: Netzentgelte gefährden flächendeckenden Ausbau der Schnellladeinfrastruktur für E-Autos (WK-intern) - Regionen mit hohen Netzentgelten drohen bei der Elektromobilität abgehängt zu werden. Agora Energiewende, Agora Verkehrswende und Regulatory Assistance Project empfehlen eine Ausgleichsregelung bei den Ausschreibungen für Schnellladesäulen und eine Reform der Netzentgelte. Der Ausbau von Schnellladesäulen für Elektrofahrzeuge droht weiter in eine Schieflage zu geraten: Schnelles, leistungsstarkes Laden wird bei der Abrechnung der Kosten für den Bau und Betrieb der Stromnetze in Deutschland unverhältnismäßig stark belastet. Darauf verweisen die Thinktanks Agora Energiewende, Agora Verkehrswende und Regulatory Assistance Project (RAP) in einem gemeinsamen Diskussionspapier. In den geplanten Ausschreibungen für den Bau von
80 Jahre Stromautobahn: Bundestag bestätigte Neubau-Notwendigkeit. Korridorsuche wird fortgesetzt. Technik Verbraucherberatung 22. März 2021 Bundestag bestätigte im Januar Notwendigkeit, 80 Jahre alte Juraleitung zu modernisieren und ermöglicht TenneT Erdkabeleinsatz (WK-intern) - Korridorsuche startet nach drei Jahren Vorplanung und Öffentlichkeitsbeteiligung voraussichtlich im April 2021 ins Raumordnungsverfahren Vorgezogene Informationen ab 26. März 2021 im Internet Das Raumordnungsverfahren für die Juraleitung soll nach rund dreijähriger Vorbereitungszeit demnächst starten. Da jüngst die vorab diskutierten und zur Prüfung eingereichten Planungsstände öffentlich gemacht worden sind, wird TenneT eine Zwischeninformationsreihe zum aktuellen Stand in dieser Woche anbieten. Ab 26. März 2021 werden diese Zwischenpläne dann auch auf der Internetseite für alle Interessierten veröffentlicht. Die Gespräche und Informationsveranstaltungen zum offiziellen Start des Verfahrens werden, wie
VIK fordert Schutz vor Doppelbelastungen aus nationalem CO2-Preis und europäischem CO2-Emissionshandel Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 18. März 2021 VIK fordert die Carbon-Leakage-Verordnung vor der Sommerpause (WK-intern) - Der VIK Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft hat die zügige Verabschiedung der immer noch ausstehenden Verordnung zum Schutz vor Doppelbelastungen aus nationalem CO2-Preis und europäischem CO2-Emissionshandel angemahnt. Sie ist Teil der Einführung der nationalen CO2-Bepreisung über das Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG), das bereits seit dem Jahreswechsel in Kraft ist. VIK-Hauptgeschäftsführer Christian Seyfert: „Die energieintensive Wirtschaft wartet seit Monaten auf Rechtssicherheit, während die dafür nötige Verordnung zum Schutz vor Carbon Leakage ein ums andere Mal verschoben wird. Dieser Schwebezustand ist nicht zu rechtfertigen.“ Der VIK fordert demnach eine Verabschiedung der Verordnung durch die Bundesregierung noch im