In Berlin und Hamburg steigt der Strompreis dank Energiewirtschaftsgesetz bei Vattenfallkunden um 25 % Mitteilungen Verbraucherberatung 24. November 2022 In Berlin steigt der Strompreis damit löst die Ampelregierung ihr Versprechen ein, die Energiepreise werden deutlich teurer (WK-intern) - Deutlich steigende Netzentgelte und Beschaffungskosten führen zu höheren Strompreisen in Berlin. Ab 1. Februar 2023 zahlt ein Berliner Durchschnittshaushalt ca. 17 Euro mehr pro Monat. Bisher profitierten die Berliner Kundinnen und Kunden von Vattenfall von der langfristigen Beschaffungsstrategie des Unternehmens. Der aktuelle Preis der Berliner Grundversorgung von 33,12 ct/kWh war einer der günstigsten im bundesweiten Vergleich und lag durch die Absenkung der Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sogar unter dem Niveau der Zeit vor Beginn des Ukraine-Konfliktes. Aktuell liegt der durchschnittliche Arbeitspreis für Strom bundesweit
Energiewende wird durch Energiepreis-Bremsvorstellung und Mehrerlös-Abschöpfung ausgebremst Aktuelles Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Verbraucherberatung 24. November 2022 BDEW zu Energiepreis-Bremsen und Mehrerlös-Abschöpfung: (WK-intern) - Strompreisbremse muss dringend nachgebessert werden – Bundesregierung hat sich in Komplexitätsfalle manövriert Mehrerlös-Abschöpfung darf Investitionen in Erneuerbare Energien und Vertrauen in Wirtschaftsstandort nicht beeinträchtigen Die von der Bundesregierung vorgelegten Gesetzentwürfe zur Strom- und Gaspreisbremse müssen zum Teil erheblich nachgebessert werden, wenn sie zum ersten März 2023 umsetzbar sein sollen. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Entlastungen auch wirklich bei den Menschen ankommen. Das betont der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) nach einer ersten Analyse der Gesetzestexte. Mit Blick auf den für März 2023 geplanten Start der Gas- und Wärmepreisbremse werden die Energieversorger alles tun,
Gas- und Strompreisbremse muss bei den Menschen als Entlastung ankommen Behörden-Mitteilungen Mitteilungen Verbraucherberatung 23. November 2022 BDEW zur Energiepreisbremse von Minister*in Habeck Die vorliegenden Vorschläge sind so nicht verständlich und daher nicht umsetzbar Im Mittelpunkt muss stehen, dass die Entlastungen bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern ankommen! (WK-intern) - Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz hat Gesetzentwürfe für die Umsetzung von Gaspreisbremse und Strompreisbremse vorgelegt. Hierzu erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung: „Für die Menschen ist es extrem wichtig, dass die Entlastungen auch wirklich bei ihnen ankommen. Mit dem nun für März geplanten Start der Gaspreisbremse ist das möglich und die Energieversorger werden alles tun, die Gaspreisbremse schnell und effizient umzusetzen. Auch die geplante Rückwirkung zu Januar und Februar ist ambitioniert, aber
Versorgungssicherheit soll mit höherer Stromlast im Netz gesichert werden Behörden-Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 23. November 2022 Um die Versorgungssicherheit zu erhöhen, darf in den kommenden Monaten mehr Strom durch die Leitungen unserer Übertragungsnetze fließen. Doch wie und wann ist das möglich? (WK-intern) - Der 2. Stresstest fürs Stromsystem hat sich von Mitte Juli bis Anfang September 2022 mit der Versorgungssicherheit angesichts der angespannten Lage auf den Energiemärkten befasst. Wichtigstes Fazit der Untersuchungen: Die Versorgungssicherheit im Stromsystem ist weiterhin auf hohem Niveau gewährleistet. Eine Reihe von Maßnahmen kann zusätzlich dabei unterstützen, sie auf diesem Level zu halten. Dazu gehört auch die zeitweise Höherauslastung der Übertragungsnetze, die seit Mitte Oktober durch eine Änderung des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) möglich ist. Sie wird jetzt
Trotz Erderwärmung, die Außentemperaturen sinken und die Heizkosten steigen Dezentrale Energien Mitteilungen Solarenergie Verbraucherberatung 22. November 2022 Dezentrale Energiekonzepte als Teil der Lösung der Energiekrise (WK-intern) - Forderungen für die Entbürokratisierung von Mieterstrom für Wohn- und Gewerbeimmobilien Die Außentemperaturen sinken, die Heizkosten steigen. Zwar wird bald die Gas- und Strompreisbremse kommen, jedoch sind dies kostspielige Maßnahmen, die nur temporär Abhilfe schaffen. Dabei gibt es eine strukturelle Lösung für die langfristige Entlastung von Miethaushalten, die gleichzeitig die Abhängigkeit von fossilen Energien und Exportländern wie Russland verringert und Deutschland zur Erreichung der Klimaziele verhelfen kann: Photovoltaik (PV)-Mieterstrom. Damit erhalten Haushalte, Wärmepumpen und Gebäudetechnik kostengünstigen Strom vom eigenen Dach. Es braucht jedoch einen Abbau der überflüssigen bürokratischen Hürden, um Mieterstrom wirklich breitflächig und
Energieverbrauchsverhalten: Besonders wird an regenerativem Ökostrom gespart Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 22. November 2022 Umfrage zur Strompreisbremse: Ökostromkund*innen besonders sensibel fürs Stromsparen (WK-intern) - Der Öko-Energieversorger naturstrom AG hat untersuchen lassen, wie die Deutschen ihr Energieverbrauchsverhalten seit Krisenbeginn einschätzen und wie sie voraussichtlich auf die geplante Strompreisbremse reagieren werden. Fazit der bevölkerungsrepräsentativen Umfrage: Die Einsparbereitschaft war und ist groß, unter Ökostromkund:innen ist sie sogar etwas stärker ausgeprägt. 38 Prozent der Befragten gaben an, im Zuge der geplanten Strompreisbremse ihre Einsparbemühungen noch weiter erhöhen zu wollen, 31 Prozent haben nach eigener Einschätzung bereits ihr individuelles Einsparpotenzial ausgeschöpft. Von den Ökostromkund:innen unter den Befragten wollen 41 Prozent ihre Stromsparbemühungen intensivieren, 38 Prozent sind der Auffassung, die ihnen zur Verfügung
Energiepreiskrise: Soforthilfeprogramm bringt Entlastung für Gas- und Wärmekunden Behörden-Mitteilungen Mitteilungen Verbraucherberatung 22. November 2022 Kein Abschlag im Dezember für Gas- und Wärmekunden der Schwäbisch Haller Stadtwerke (WK-intern) - Bundestag und Bundesrat haben im November eine Soforthilfe für Gas- und Wärmekunden bewilligt. Als Konsequenz ziehen die Schwäbisch Haller Stadtwerke den im Dezember fälligen Abschlag ihrer Gas- und Wärmekunden nicht ein. Die Bundesregierung hat erneut auf die anhaltende Energiepreiskrise reagiert und will durch weitere Maßnahmen die Verbraucher entlasten. Anfang November hat die Regierung die Einführung von Preisbremsen bei Strom, Gas und Wärme beschlossen. Die Preisbremsen sind aktuell noch nicht ausgestaltet, sollen aber in 2023 in Kraft treten. Um zwischenzeitliche finanzielle Belastungen abzufedern, hat die Bundesregierung auch eine Soforthilfe für
TenneT: Höherauslastung der Übertragungsnetze stärkt Versorgungssicherheit Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 21. November 2022 Der Gesetzgeber schafft die Voraussetzung für deutliche Höherauslastung der Übertragungsnetze (WK-intern) - Die Anzahl der TenneT-Leitungen mit witterungsabhängigem Freileitungsbetrieb wird bis Winter 2023/2024 verdoppelt Wichtiger Baustein für Versorgungssicherheit, Netzstabilität und Energiewende Um die Versorgungssicherheit mit Strom in den kommenden beiden Wintern zu stärken, ist die Höherauslastung der Übertragungsnetze eine essentielle Maßnahme. Durch Nutzung des gesamten Potentials der Übertragungskapazitäten können mehr Stromerzeugungsquellen in das Netz aufgenommen und Netzengpässe entschärft werden. Das stärkt die Netzstabilität und die Versorgungssicherheit. Der Gesetzgeber hat die letzten gesetzlichen Hürden bei der Umsetzung des witterungsabhängigen Freileitungsbetriebs (WAFB) behoben. Somit kann TenneT in seinem Netzgebiet die Zahl der Leitungen mit WAFB
Klarstellung des BBK zu: Großflächiger Stromausfall in Deutschland Behörden-Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 20. November 2022 Katastrophenschutz-Chef Ralph Tiesler warnte noch am 19. Nov. 2022 vor Blackouts in diesem Winter, nur rudert er zurück: https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/mehr-wirtschaft/katastrophenschuetzer-rechnet-mit-stromausfaellen-im-winter-18472940.html https://www.focus.de/politik/oberster-katastrophenschuetzer-bbk-praesident-rechnet-mit-stromausfaellen-im-januar-und-februar_id_180081184.html (WK-intern) - Ein großflächiger Stromausfall in Deutschland ist jetzt wieder äußerst unwahrscheinlich. Das elektrische Energieversorgungssystem ist mehrfach redundant ausgelegt und verfügt über zahlreiche Sicherungsmechanismen, um das Stromnetz bei Störungen zu stabilisieren. Ebenso wird die Wahrscheinlichkeit als gering angesehen, dass es regional und zeitlich begrenzt zu erzwungenen Abschaltungen kommt, um die Gesamtversorgung weiter sicherzustellen. Auf ein solches Szenario hatte sich BBK-Präsident Tiesler in seinem Interview mit der "Welt am Sonntag", welches am 19. November 2022 erschienen ist, bezogen, um die grundsätzliche Bedeutung von Vorsorgemaßnahmen hervorzuheben. Die missverständliche
Abstimmung über Modernisierung gescheitert: EU-Mitgliedschaft im Energiecharta-Vertrag steht vor dem Aus Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 19. November 2022 Am 18. November stimmten die EU-Mitgliedsstaaten über die Position der EU zur anstehenden Reform des Energiecharta-Vertrages (ECT) ab. (WK-intern) - In der Abstimmung des EU-Rats kam keine qualifizierte Mehrheit zustande. Die EU kann daher der Modernisierung des Vertrages auf der anstehenden 33. Energiecharta-Konferenz in der Mongolei nicht zustimmen. Der Europäische Gerichtshof hat jedoch geurteilt, dass der bestehende Vertragstext des ECT nicht mit europäischem Recht vereinbar ist. Umwelt- und Klimaschutzorganisationen zeigen sich hoch erfreut über das Ergebnis der Abstimmung und fordern nun als logische Konsequenz einen sofortigen Ausstieg der EU aus dem Energiecharta-Vertrag. Ludwig Essig, Referent für Handelspolitik am Umweltinstitut München, kommentiert das Abstimmungsergebnis:
Ab 2023 keine Steuer mehr beim Kauf und Betreiben von Photovoltaik-Anlagen Mitteilungen Solarenergie Verbraucherberatung 18. November 2022 Solaranlagen werden günstiger: Photovoltaik 2023 billiger (WK-intern) - 2023: Günstigere Solaranlagen durch Steuerbefreiung Das Jahressteuergesetz 2022 sieht für kleinere Photovoltaikanlagen eine erhebliche Entlastung bei den Steuern vor. Dies wird sowohl die Einkommen- als auch die Umsatzsteuer betreffen. Die Bundesregierung einigte sich am 14.9.2022 auf den Abbau von steuerlichen und bürokratischen Hürden für Photovoltaikanlagen zum 1. Januar 2023. „Mit dem Jahressteuergesetz 2022 werden die Weichen für ein transparentes und faires Steuersystem gestellt. Die Schwerpunkte liegen dabei auf Steuerentlastungen und Anpassungen, mit denen die Digitalisierung der Steuerverwaltung weiter vorangetrieben wird.“ Mit dem Jahressteuergesetz 2022 (JStG 2022) soll diesem fachlich notwendigen Gesetzgebungsbedarf entsprochen werden. Dazu gehören die Einführung
Die Herstellung von Pflanzenöl und Proteinfutter in Deutschland sinkt Bioenergie Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 17. November 2022 Anlässlich der EuroTier 2022 in Hannover macht OVID darauf aufmerksam, dass in 2022 die deutschen Ölmühlen schätzungsweise rund eine Millionen Tonnen weniger Ölsaaten verarbeiten werden als im Jahr zuvor. (WK-intern) - Damit sinkt die gesamte Saatverarbeitung voraussichtlich auf circa zwölf Millionen Tonnen. Am deutlichsten ist der Rückgang bei Rapssaaten um rund 800.000 Tonnen. Entsprechend geringer fällt auch das Aufkommen an Proteinfutter aus heimischer Verarbeitung zur Versorgung landwirtschaftlicher Nutztiere aus. Die Gründe dafür sind vielfältig. So belasteten bereits im Vorjahr geringe Ernten und die Auswirkungen von Corona die Lieferketten. Mit dem russischen Überfall auf die Ukraine verschlechterte sich die weltweite Verfügbarkeit von Sonnenblumenkernen, -öl