DIW-Studie: Zwei Drittel des gesamten deutschen Emissionsbudgets bereits in 20 Jahren aufgebraucht Mitteilungen Ökologie Technik 13. Februar 2020 DIW-Studie: Kohleausstieg muss bis 2030 kommen (WK-intern) - Die Kohlepolitik der Bundesregierung ist ein Irrweg. Mit ihrem Kohleausstiegsgesetz reißt die Große Koalition alle europäischen und globalen Emissionsminderungsziele - und ihre eigenen. Zu diesem Ergebnis kommt eine vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) im Auftrag des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) verfasste Studie. Ohne Korrekturen und eine deutliche Beschleunigung führt dieser Ausstiegspfad in ein klimapolitisches Desaster. Die Studie kurzgefasst: Ein Kohleausstieg bis 2030 und ein schneller Ausbau Erneuerbarer Energien sind zur Erreichung der europäischen und globalen Emissionsminderungsziele essentiell. Das deutsche Emissionsbudget, welches im Einklang mit den Pariser Klimaschutzzielen ist, ist andernfalls 2040 ausgereizt.
VARTA erhöht Energiedichte bei den Lithium-Ionen-Batterien um rund 30 % Mitteilungen Technik 13. Februar 2020 VARTA erhöht Energiedichte bei den Lithium-Ionen-Batterien um rund 30 Prozent und vergrößert damit nochmals den Innovationsvorsprung (WK-intern) - Die VARTA AG, Technologie- und Innovationsführer bei wiederaufladbaren Lithium-Ionen-Zellen für Hightech-Consumerprodukte, insbesondere für kabellose Premium-Kopfhörer, erhöht die Energiedichte bei den Lithium-Ionen-Zellen, der sogenannten CoinPower-Serie, jetzt um rund 30 Prozent. VARTAs Lithium-Ionen-Zellen zeichnen sich durch hohe Energiedichte, hohe Qualität und Sicherheit aus. Die Energiedichte ist entscheidend für die neuen Generationen an Headsets, für welche eine noch längere Laufzeit ein zentrales Verkaufsargument darstellt. Erst vor wenigen Wochen hat die VARTA eine Erhöhung der Energiedichte um 15 Prozent angekündigt. Das bedeutet, bei einer für Headsets typischen Batterie mit 14
EU-Finanzierung beschleunigt GEs Entwicklung des weltweit ersten SF6-freien 420-kV-Leistungsschalters Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Technik 13. Februar 2020 Schwefelhexafluorid (SF6) ist das stärkste Treibhausgas, das der Menschheit bekannt ist, und die Emissionen sind durch den Ausbau Erneuerbarer Energien in den letzten Jahren rapide gestiegen (WK-intern) - Die Gasmasse von g³ Hochspannungsprodukten hat gegenüber SF6 ein um mehr als 99% reduziertes CO₂-Äquivalent. Ein gasisolierter Leistungsschalter mit 420 kV und 63 kA wird zeigen, dass die g³-Technologie auf alle anderen Hochspannungsebenen der europäischen Stromnetze angewendet werden kann. EU Funding Accelerates GE’s Development of World’s First SF6-free 420 kV Circuit-Breaker EU’s LIFE program recognizes potential of GE’s Green Gas for Grid (g³) to help significantly cut global greenhouse gas emissions The gas mass of g³ high-voltage
Brennstoffzellen-Antrieben mit dem Rennwagen Silberhummel® kommt zur Hannover Messe E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik Veranstaltungen 12. Februar 2020 Hannover Messe Preview 2020: Alternative Antriebe (WK-intern) - Neue Herzen für Brennstoffzellen: Fraunhofer IWU forscht an zukunftsfähiger Serienproduktion Am Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU entsteht moderne Fertigungstechnologie für Brennstoffzellen-Antriebe. Ziel ist die schnelle und günstige Produktion in Großserie. Dafür konzentrieren sich die IWU-Forscherinnen und -Forscher in einem ersten Schritt direkt aufs Herz dieser Antriebe und arbeiten an Möglichkeiten, Bipolarplatten aus dünnen Metallfolien herzustellen. Auf der Hannover Messe präsentiert das Fraunhofer IWU diese und weitere zukunftsträchtige Forschungsaktivitäten zu Brennstoffzellen-Antrieben mit dem Rennwagen Silberhummel®. Vorab gibt es für Journalistinnen und Journalisten die Highlights auf der Hannover Messe Preview am 12. Februar 2020 in Halle
BASF-Batteriefabrik als starkes Bekenntnis für den Zukunftsstandort Lausitz Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Technik 12. Februar 2020 Marcus Tolle, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Cottbus, nimmt Stellung zur geplanten Produktion von Batteriematerialien der BASF Schwarzheide GmbH in der Lausitz: (WK-intern) - „Die EU Kommission hat mit ihrer milliardenschweren Förderung der Batteriefertigung in Europa wichtige Weichen für die industrielle Zukunft der Lausitz gestellt. Die Investitionsentscheidung der BASF Schwarzheide GmbH ist nun ein klares Bekenntnis und starkes Signal für den Industrie- und Innovationsstandort Lausitz. Sie zeigt den Menschen, dass die Region mit Standortvorteilen bei Großinvestitionen punkten kann und sichert Industriearbeitsplätze. Der avisierte Anlagenbetrieb im Jahr 2022 bringt wirtschaftliche Dynamik in den Strukturwandelprozess. Die Lausitz braucht solche Entwicklungskerne und Unternehmen, die auf
An der TU-Kaiserslautern wird die Abtrennung von Feinstaub aus Industrie-Anlagen erforscht Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 12. Februar 2020 Humboldt-Stipendiat erforscht Verfahren zum Abtrennen von Feinstaub-Partikeln in Industrie-Anlagen (WK-intern) - Der außerordentliche Professor Dr. Dzmitry Misiulia aus Weißrussland hat ein Georg Forster-Forschungsstipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung erhalten. Dazu ist er für anderthalb Jahre als Gastwissenschaftler an der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK) bei Professor Dr. Sergiy Antonyuk. Misiulia untersucht am Lehrstuhl für Mechanische Verfahrenstechnik (MVT) die Wechselwirkungen von feinsten Partikeln in turbulenten Strömungen. Diese möchten die Forscher gezielt nutzen, um den Staub von Abgasen effektiv abzutrennen. Dzmitry Misiulia hat Mechanische Verfahrenstechnik an der Belorussischen Staatlichen Technologischen Universität in Minsk studiert und seine Promotion über Partikelabscheidung aus Gasströmen 2011 abgeschlossen. Er wurde zweimal mit dem
HYTORC treibt den Fortschritt der Digitalisierung in der Verschraubungstechnik voran Mitteilungen Technik 12. Februar 2020 HYTORC vollzieht den nächsten Schritt in Richtung Industrie 4.X (WK-intern) - Mit der Einbindung der PC-Software „MultiTool“ in die Eco2TOUCH-Schraubprozesssteuerung nutzt der Marktführer konsequent den Ansatz der Vollautomatisierung, um den Komfort und die Qualitätssicherung auf ein neues Niveau zu heben. Von der Innovation profitieren alle Industrieunternehmen, deren Maschinen und Anlagen Serienverschraubungen der Kategorie A und B aufweisen und somit der Dokumentationspflicht unterliegen. Enormer Zeitgewinn, systematische Eliminierung von Fehlerquellen und erhebliche Steigerung des Anwenderkomforts sind wesentliche Vorteile der vollautomatisierten Verschraubung mit Eco2TOUCH in Verbindung mit der MultiTool-Software. Der Nutzer muss die Daten nicht mehr händisch selektieren, kopieren, übertragen und ablegen. „Unsere fortschrittliche Eco2TOUCH-Schraubprozesssteuerung, die
Ultra leichtes Solar-Elektro-Fahrzeuge mit 1600 km Reichweite E-Mobilität Solarenergie Technik 12. Februar 2020 Elektro Auto Aptera mit 1600 Kilometer Reichweite viermal weiter als ein Tesla Model 3 (WK-intern) - Ladestationen Betreiber werden dieses Fahrzeug- Konzept bekämpfen, da es einen gewaltigen Verdienstentgang bedeuten würde, wenn mehr ultra leichte Fahrzeuge unsere Strassen bevölkern würden. Aber auch sollten Solar Autos in die Stadtplanung einbezogen werden. Aber so groß ist die Verbreitung von Solar Carports auf Parkplätzen noch nicht um sich darüber schon Gedanken zu machen. Der Aptera hat einen CW Wert von 0,15 Cd und eine Stirnfläche von nur 1,4 m² bei einem Gewicht von nur ca 820 kg. So verbraucht er rein rechnerisch etwa ca. 4,3 kWh auf 100
Forschungsprojekt: Optimieren von Strombezug und Energieeinsatz an Logistikstandorten E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Technik 11. Februar 2020 Abschluss des staatlich geförderten Forschungsprojekts TRADE EV bei Energy2market und Deutsche Post (WK-intern) - In Zusammenarbeit mit der Deutschen Post AG und ihrer Tochterfirma StreetScooter GmbH entwickelte und erprobte die Energy2market GmbH (e2m) Möglichkeiten zur Optimierung des Strombezugs und des Energieeinsatzes an ausgewählten Logistikstandorten mit E-Fahrzeugen. Die Ergebnisse des Forschungsprojekts TRADE EV, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert im Februar 2020 endet, stellte nun die e2m zusammen mit den Projektpartnern Deutsche Post, StreetScooter und SAP auf der E-world in Essen vor. Im Rahmen des Projekts haben die die Flottenbetreiber Deutsche Post und SAP Elektrofahrzeuge, Gebäude, stationäre Speicher und regenerative Erzeugungsanlagen gebündelt
Analyse von Hand-Arm-Schwingungen mit dem Schwingungsmessgerät PCE-HAV 100 Mitteilungen Technik 11. Februar 2020 Handwerker, die mit schweren Maschinen oder Werkzeugen arbeiten müssen, sind oftmals starken Vibrationen ausgesetzt. (WK-intern) - Langfristig können solche Vibrationen Gesundheitsschäden verursachen, daher ist es wichtig zu wissen in welcher Stärke die Schwingungen auf den Menschen übergehen, um Arbeitsschutzmaßnahmen einführen zu können. Die PCE Deutschland GmbH hat ein neues, vielseitiges Vibrationsmessgerät PCE-HAV 100 auf den Markt gebracht, das den nationalen und internationalen Bewertungskriterien (ISO Normen ISO 8041: 2005 und ISO 5349: 2001) entspricht. Mit dem Vibrationsmessgerät können Grenzwertüberschreitungen bei Geräten wie zum Beispiel Presslufthammer, Schlagbohrer, Schleifmaschinen, Stichsägen bestimmt und analysiert werden. Nicht nur Maschinen und Arbeitsgeräte können Gesundheitsschäden verursachen. Auch Fahrzeuge können Schwingungsbelastungen
Klima- und umweltschonende Technologie: Ammoniak als nachhaltiger Energieträger Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 11. Februar 202011. Februar 2020 Ein bisschen Wasser, etwas Stickstoff aus der Luft, und Strom aus dem Windpark: (WK-intern) - Ammoniak besteht aus leicht verfügbaren Rohstoffen, und es wird als grüner Energieträger gehandelt. Hocheffizient kann aus Ammoniak wiederum Wasserstoff hergestellt werden, um nutzbare Energie zu erzeugen. Wissenschaftler der Universität Duisburg-Essen (UDE) und des Zentrums für BrennstoffzellenTechnik GmbH (ZBT) entwickeln dafür eine innovative Anlage: den Ammoniak-Cracker. NH3toH2, in Worten "Ammoniak zu Wasserstoff" lautet der Name des bis 2022 laufenden Projekts, an dessen Ende ein möglichst effizienter Cracker stehen soll, der direkt mit einer Brennstoffzelle gekoppelt werden kann. Im Labor des ZBT wird er entwickelt, Wissenschaftler des UDE-Lehrstuhls "Energietechnik" unterstützen dabei.
Nachruf auf Prof. em. Eberhard Wassermann: Trauer um Spezialisten für magnetische Materialien Forschungs-Mitteilungen Technik 11. Februar 2020 Magnetismus zu erforschen und die wissenschaftliche Diskussion (nicht nur) zu diesem Thema waren seine Leidenschaft: (WK-intern) - Als Urgestein der damaligen Gerhard-Mercator Gesamthochschule Duisburg, der heutigen Universität Duisburg-Essen (UDE), blieb Professor Eberhard Friedrich Wassermann dieser von 1976 bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2002 treu. Ende Januar verstarb der Experte für Tieftemperaturphysik mit 82 Jahren. "Als Mensch und Wissenschaftler war Eberhard Wassermann eine große Persönlichkeit, stets voller Energie, Tatendrang und Durchsetzungskraft, manchmal rau und kontrovers, aber auch von mitreißender Begeisterung für die Forschung und immer dem Wohle des Magnetismus und der Festkörperphysik verbunden. Wir verlieren einen großartigen Forscher und einen wunderbaren Menschen", sagt