Empa-Forscher: Gas geben bei der Energiewende senkt Klimarisiken Forschungs-Mitteilungen Ökologie Solarenergie 18. November 2021 Was ist der beste Weg zur Energiewende? Die Weltklimakonferenz in Glasgow ist gerade zu Ende, und es stellt sich die Frage, ob das Ziel einer maximalen Erderwärmung von 1,5°C noch erreicht werden kann. In einer Modellrechnung zeigen Empa-Forscher auf, wie die Energiewende mit den geringstmöglichen kumulierten Emissionen gelingen könnte: Statt die Emissionen langsam zurückzufahren, sollten wir den Umbau auf Solarenergie rasch vorantreiben und dafür die fossilen Kraftwerke ein letztes Mal voll auslasten. «Wer würde in ein Flugzeug steigen, das nur mit 50-prozentiger Sicherheit am Ziel ankommt?», fragen Harald Desing und Rolf Widmer gleich eingangs ihrer Veröffentlichung. Auf unserer Reise in die Zukunft mit
Maximierung der Sonnenkraft durch neue Solarzellen Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 18. November 2021 Zusammenfassung einer neuen Studie der City, University of London. (WK-intern) - Dr. Francisco Cabrera und Professor Azizur Rahman entwickeln eine Solarzelle, die plasmonische und oberflächentechnische Eigenschaften kombiniert und die weit verbreitete kristalline Siliziumsolarzelle (c-Si) ersetzen könnte. Mit Unterstützung des Marie-Sklodowska-Curie-Programms der EU entwickeln die Elektrotechnik- und Elektronik-Ingenieure Dr. Francisco Cabrera und Professor Azizur Rahman eine Solarzelle, die plasmonische Eigenschaften und Oberflächenstrukturierung kombiniert, um die kristalline Silizium-Solarzelle (c-Si) zu ersetzen. Die gesamte von der Sonne täglich erzeugte Energiemenge reicht aus, um den Energiebedarf der Erde für 27 Jahre zu decken. Die Technologie zur Erzeugung von Strom aus Sonnenlicht ist zwar vielversprechend, aber die Weiterentwicklung
Green Bond: RWE holt sich 1,35 Milliarden Euro für Windkraft- und Solarprojekte am Anleihemarkt Finanzierungen Offshore Ökologie Solarenergie Windenergie Windparks Wirtschaft 18. November 2021 RWE begibt erfolgreich Grüne Unternehmensanleihe über 1,35 Milliarden Euro Emission dient Finanzierung des Wachstumsprogramms „Growing Green“ Attraktive Konditionen: Erste Tranche über 0,75 Mrd. € mit Kupon von 0,5 % p.a. und Laufzeit bis 2028; zweite Tranche über 0,6 Mrd. € mit Kupon von 1,0 % p.a. und Laufzeit bis 2033 (WK-intern) - Michael Müller, Finanzvorstand RWE AG: „Die Resonanz auf die zweite Grüne Unternehmensanleihe von RWE unterstreicht, dass unsere Investoren unsere Investitions- und Wachstumsstrategie „Growing Green“ unterstützen. Die Erlöse fließen ausschließlich in Windkraft- und Solarprojekte. Bis 2030 investieren wir 50 Milliarden Euro brutto in die Erweiterung unseres leistungsstarken und grünen Portfolios auf 50 Gigawatt.
Bilanzzahlen: Innovationsfirma WI Energie aus Trier, ein neuer Stern am Erneuerbaren Himmel Solarenergie Technik Wasserstofftechnik 17. November 2021 Vom Kleinunternehmen zum Wachstumswunder in nur fünf Jahren (WK-intern) - WI Energy aus Trier ist der wachstumsstärkste Betrieb Deutschlands im Bereich Erneuerbare Energien Trier - Geschäftsführer Ingo Berens blickt zufrieden auf die Bilanzzahlen von WI Energy. Der in Trier ansässige Energiedienstleister hat sich auf die Gewinnung von Solarenergie spezialisiert. Seit Gründung im Jahr 2016 verzeichnet das Unternehmen ein kontinuierliches Wachstum. Zunächst zu zweit stellten die Geschäftsleiter Ingo Berens und Michael Reichert bereits 2018 sechs Mitarbeiter*innen an und beschäftigen heute 27 Angestellte. Die Bilanzen belegen das Wachstum aus ökonomischen Gesichtspunkten: Erzielten die Trierer 2017 1,5 Millionen Euro Umsatz, sind es heute 43 Millionen. Damit
fischer Befestigungslösung sichert Photovoltaikanlage des Weinguts Cesari, Verona Mitteilungen Solarenergie 17. November 2021 Wein und Strom: Solarenergie bringt reiche Ernte (WK-intern) - Bei dem Neubau des norditalienischen Weinguts Cantina Gerardo Cesari in Fumane (Verona) galt es, die Photovoltaikanlage auf dem Flachdach mit geringer Tragfähigkeit zu befestigen. Eingesetzt wurde dafür das fischer Befestigungssystem Solar-Wind II aus dem Sortiment Solar-Fix, das aktuell in Italien, Spanien und weiteren ausgewählten Märkten verfügbar ist. Das kleine, aber feine Weinbaugebiet Valpolicella östlich des Garda-Sees in der Provinz Verona ist bekannt für seine leichten Weine wie auch für den tiefroten, schweren Amarone Cesari, der zu den italienischen Spitzenweinen gehört. Eines der hier beheimateten Weingüter ist die Cantina Gerardo Cesari in Fumane. Das Unternehmen
Service: TÜV Rheinland bewertet Solaranlagen und veröffentlich den Bericht nur auf englisch Kooperationen Solarenergie 16. November 2021 Photovoltaik: Bewertung der technischen Risiken entscheidend für Investitionen TÜV Rheinland beteiligt sich an neuem Bericht des Photovoltaic Power Systems Programms der Internationalen Energieagentur (IEA PVPS) Neue Standards für die Quantifizierung technischer Risiken in Photovoltaik-Kraftwerken (WK-intern) - TÜV Rheinland und VDE Renewables haben gemeinsam mit den internationalen Forschungsinstituten EURAC, ISFH und SUPSI einen neuen technischen Bericht zur Quantifizierung von technischen Risiken bei Investitionen in Photovoltaik (PV)-Projekte veröffentlicht. Der Bericht zielt darauf ab, neue Standards für die Quantifizierung von technischen Risiken in PV-Kraftwerken zu setzen, wobei eine Risiko- und Kosten-Nutzen-Analyse berücksichtigt wird. Der neue Report bietet einen Überblick über Methoden zur Bewertung technischer Risiken, gibt Beispiele
BMWi-Strombedarfsprognose: VDMA sieht energiepolitisches Versagen Erneuerbare & Ökologie Ökologie Solarenergie Windenergie 16. November 2021 „Der Druck für Anpassungen des regulatorischen Rahmens wächst“ Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat heute eine ausführliche Neuberechnung des Stromverbrauchs für das Jahr 2030 vorgelegt. Was das für den Energieanlagenbau bedeutet, bewertet Dr. Dennis Rendschmidt, Geschäftsführer VDMA Power Systems, wie folgt: „Die dringend notwendige Anpassung der Strombedarfsprognose durch das BMWi auf einen Wert von 658 TWh spiegelt die aktuellen Entwicklungen in Gesellschaft, Politik und Industrie zum Erreichen der Klimaziele im Jahr 2045 wider. Die zukünftige Koalition muss jetzt schnell darauf reagieren. Um den steigenden Strombedarf bei gleichzeitiger Versorgungssicherheit zu gewährleisten, muss ein erheblicher Zubau der Erneuerbaren Energien erfolgen. Hierfür müssen die Ausbau-Hemmnisse
Höherer Strombedarf macht Beschleunigung des Erneuerbaren-Ausbaus notwendig Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Ökologie Solarenergie Windenergie 16. November 2021 BDEW zur Stromverbrauchsanalyse des BMWi (WK-intern) - Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung, zur Stromverbrauchs-Analyse des Bundeswirtschaftsministeriums: „Es ist schon seit Langem klar, dass mehr Strom benötigt wird, wenn Millionen E-Autos und Wärmepumpen auf dem Markt sind und immer mehr grüner Wasserstoff produziert wird. Die zunehmende Digitalisierung wird den Stromverbrauch zusätzlich erhöhen. Es ist daher richtig, dass das Bundeswirtschaftsministerium seine Erwartungen an den künftigen Stromverbrauch nun endlich hochgeschraubt hat. Die CO2-Minderungsziele des novellierten Bundes-Klimaschutzgesetzes haben den Handlungsdruck noch einmal deutlich verschärft. (Abschalten von Atom-, Kohle und bald auch Gaskraftwerken) Der BDEW geht von einem noch größeren Strombedarf in Höhe von etwa 700 TWh aus. Aus unserer Sicht
KGAL trennt sich von 152,4 MW Wind- und Solarportfolio Finanzierungen Mitteilungen Solarenergie Windenergie Wirtschaft 16. November 2021 Astris Finance berät KGAL bei der Veräußerung eines Wind- und Solarportfolios mit einer installierten Leistung von 152,4 MW in Deutschland und Frankreich (WK-intern) - Das Wind- und Solarportfolio wurde von KGAL im Auftrag eines deutschen berufsständischen Versorgungswerkes verwaltet und im Rahmen eines M&A-Prozesses von ERG, einem börsennotierten IPP aus Italien, durch seine Tochtergesellschaften ERG Windpark Beteiligungs GmbH und ERG Eolienne France SAS erworben. Das Portfolio umfasst 15 SPVs: fünf Windparks mit einer installierten Leistung von 55,1 MW in Deutschland sowie drei Wind- und sieben Solarparks mit einer installierten Leistung von 40,6 MW bzw. 56,7 MW in Frankreich. Die Projekte wurden zwischen 2012 und
Rhein-Hunsrück-Kreis ist ein Paradebeispiel für Strukturwandel dank erneuerbarer Energien Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie Solarenergie 16. November 2021 Die „Energiekommune des Jahrzehnts“ setzt immer noch eins drauf (WK-intern) - Wie Strukturwandel und Klimaschutz gelingen, das zeigen die Menschen im Rhein-Hunsrück-Kreis Er gilt als Paradebeispiel dafür, wie Strukturwandel dank erneuerbarer Energien gelingen kann: der Rhein-Hunsrück-Kreis. Seit drei Jahren ist der Landkreis zwischen Mosel, Rhein und Soonwald bilanziell klimaneutral – und vor ziemlich genau drei Jahren wurde er deshalb von der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) in Berlin mit dem Titel „Energie-Kommune des Jahrzehnts“ ausgezeichnet. In der „Heimat der Energiewende-Vormacher“, so der Titel eines Films von FechnerMEDIA, gibt man sich mit dem Erreichten keineswegs zufrieden, sondern setzt weiterhin vorbildliche Projekte um. Die Energiewende im
Unternehmen in Baden-Württemberg erhält rund 1,6 Millionen Euro aus dem Umweltinnovationsprogramm Behörden-Mitteilungen Ökologie Solarenergie Technik 15. November 2021 BMU fördert umweltfreundliche und effiziente Produktion von organischen Solarzellen (WK-intern) - Das Bundesumweltministerium fördert ein innovatives Verfahren für die umweltfreundliche und effiziente Produktion von Elektrodenfolien für organische Solarzellen. Mit dem neuartigen Fertigungsverfahren, das die ROWO Coating Gesellschaft für Beschichtung mbH entwickelt hat und am Standort Herbolzheim in Baden-Württemberg erstmalig einsetzt, können nicht nur seltene Schwermetalle wie Indium ersetzt werden. Durch das neuartige Schichtsystem kann außerdem der Energiebedarf des Beschichtungsprozesses um über 60 Prozent gegenüber herkömmlichen Verfahren veringert werden. Bei einer Produktion von rund 215.000 Quadratmeter Folie können so knapp 450 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden. Organische Solarfolien sind im Vergleich zu herkömmlichen
Fraunhofer ISE: Verschärfte Klimaschutzziele bis 2045 mit umfangreichen und schnellen Maßnahmen erreichbar E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Ökologie Solarenergie Windenergie 15. November 2021 Nach dem Bundestags-Beschluss zum Klimaschutzgesetz (KSG) vom Juni 2021 mit dem verschärften Ziel der Treibhausgasneutralität Deutschlands im Jahr 2045 hat das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE seine Studie »Wege zu einem klimaneutralen Energiesystem« mit seinem Energiesystemmodell REMod komplett neu berechnet. (WK-intern) - Das Institut arbeitet mit vier Szenarien, um die Auswirkungen gesellschaftlicher Trends auf das Erreichen der Klimaziele zu analysieren. In allen Szenarien sind die Reduktionsziele bis 2045 noch erreichbar, jedoch auf unterschiedlichen Pfaden und zu unterschiedlichen Kosten. Für die neue Studie wurden die verschärften Zwischenziele des KSGs von -65 Prozent 2030 und -88 Prozent 2040 sowie das Ziel der Treibhausgasneutralität energiebedingter